Donnerstag, 31. Dezember 2009

Ein frohes neues Jahr 2010


In Jesu Hände will ich legen das neue Jahr,
an seiner Seite gehen will ich immerdar.
Und führet mich die starke Hand,
ist mir der Weg auch unbekannt,
in ihm bin ich geborgen.


Das RH-Freunde-Team wünscht allen Besuchern dieser Seiten Gottes Segen für das neue Jahr!
info@radiohorebfreunde.de

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Was Weihnachten bedeutet …

»Das ewige Heute Gottes ist in das vergängliche Heute dieser Welt herabgestiegen und zieht unser vergehendes Heute in Gottes immerwährendes Heute hinein. Gott ist so groß, daß er klein werden kann. Gott ist so mächtig, daß er sich wehrlos machen kann und als wehrloses Kindlein auf uns zugeht, damit wir ihn lieben können. Gott ist so gut, daß er auf seinen göttlichen Glanz verzichtet und in den Stall herabsteigt, damit wir ihn finden können und so seine Güte auch uns berührt, uns ansteckt, durch uns weiterwirkt.…
Das ist Weihnachten.« (Papst Benedikt XVI.)
Wir wünschen allen Lesern der RH-Freunde-Seiten eine gesegnete Festfeier der Geburt Christi und grüßen Sie mit einem weiteren -gesprochenen- Wort unseres Hl. Vaters:

Samstag, 19. Dezember 2009

Politisch korrekte Weihnachten

Dieser Tage wurde bekannt, dass an Zürcher Schulen keine christlichen Weihnachtslieder mehr gesungen werden sollen. Das Volksschulamt im Kanton Zürich hat Richtlinien erlassen, um auf die religiösen Gefühle andersgläubiger Kinder und deren Eltern Rücksicht zu nehmen. Weiter soll von der aktiven Teilnahme an Handlungen und Liedern mit religiösen Inhalten, zum Beispiel solchen, die Jesus als Gottes Sohn bezeichnen, abgesehen werden.
Beispiele für Lieder, welche von Jesus handeln und deshalb die religiöse Freiheit nicht-christlicher Kinder tangieren können:

    * Alle Jahre wieder
    * Der Heiland ist geboren
    * Es ist ein Ros entsprungen
    * Ihr Kinderlein kommet
    * O du selige Nacht
    * Stille Nacht, heilige Nacht

Weniger umstritten sind Lieder ohne Jesus, beispielsweise «O Tannenbaum» oder Kinderlieder wie «Zimetschtern hani gern» von Andrew Bond.
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Stille-Nacht-heilige-Nacht-ist-den-Schulen-nicht-genehm/story/13856516

In diesem Zusammenhang fällt mir ein Wort von Monsignore Joachim Schrödel ein, der in Kairo die Deutschsprachige Katholische Gemeinde leitet. Im "Streiflicht-Magazin" auf Radio Horeb sagte er in dieser Woche: "Wir müssen den Muslimen sagen, ihr seid herzlich willkommen, aber wisst wo ihr seid."

Wann kommt die Zeit, in der solche Richtlinien auch für das Radio gelten werden? Ich kann mich noch gut  daran erinnern, als von Gründonnerstag bis Karsamstag im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nur ernste Musik gespielt wurde. Heute sendet das Radio schon fast ausschließlich "politisch korrekte" Weihnachtsmusik ("Jingle Bells") und wer gar Adventslieder hören will, ist auf die wenigen christlichen Sender wie Radio Horeb/Maria oder ERF angewiesen, denen man in Deutschland systematisch die begehrten UKW-Frequenzen verweigert.

Hoffen und beten wir, dass es im neuen Jahr 2010 Fortschritte gibt und die christlichen Radios bei der Vergabe von Sendemöglichkeiten über Digitalradio DAB und DVB-T Berücksichtigung finden.

*Und hier eine Hörprobe über politisch korrekte Weihnachten in den USA vom Deutschlandfunk

Dienstag, 8. Dezember 2009

Radio Horeb für unterwegs …

Wer sein “Leben mit Gott” durch das Programm von Radio Horeb inspirieren läßt, hat unterwegs meist das Problem, “seinen” Sender nicht empfangen zu können.

Ich selbst habe mir bisher geholfen, indem ich einen transportablen Computer (Laptop) mit auf Reisen nahm und dann per Internet auf diesem Gerät das Programm zu den gewünschten Zeiten empfangen konnte. Freilich setzte das voraus, dass man am Aufenthaltsort irgendwie Netzzugang bekommen konnte.

Nun bin ich darauf gekommen, eine noch relativ junge Empfangsart zu nutzen. Die Meldung hatte ich schon länger gelesen, dass man Radio Horeb über Handy empfangen könne. Als nur gelegentlicher Handy-Nutzer (z.B. auf Autofahrten) hatte ich diese Möglichkeit für mich als “nicht relevant” eingestuft.

Nun aber habe ich eine “temporäre Flatrate” für das Mobiltelefon beauftragt: für 2 Monate kann ich für eine moderate Grundgebühr ohne zeitliche Begrenzung mobiltelefonieren! – Und da kommt mir die Information in den Sinn: man kann Radio Horeb unter einer normalen Festnetznummer hören: 06221 18792 4088und das natürlich auch per Handy.

So empfange ich jetzt Radio Horeb auch unterwegs mit dem Lautsprecher des Handys ganz bequem und wahrhaft “mobil”!

Zur Nachahmung empfohlen …

Simon Dach

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Haben Sie schon mal "gewichtelt" ?




Liebe RH-Freunde,
Sie haben es vielleicht auf unserer Meldungsseite (Homepage) gelesen:
"Nach dem Ausfall eines wichtigen elektronischen Bauteils der Satelliten-Sendeanlage in Balderschwang, erfolgt der Uplink zum Satelliten zur Zeit provisorisch über das SNG-Fahrzeug von Radio Horeb. Da auch dieses mit 14 Jahren technisch veraltet ist, kommen auf den Sender Investitionen in fünfstelliger Höhe zu."
Herr Pfarrer Kocher hat bei der Mittwochs-Mittagssendung mit Herrn Moch darüber gesprochen, dass ein Betrag von 80.000 € fällig wird, da diverse alte Ausrüstungselemente damit auch ersetzt werden müssen.
Hinzu kommen ja derzeit noch die Restkosten des Neubaus und - wahrscheinlich nicht unerhebliche - Aufwendungen für eine neue Software, die sowohl in Balderschwang wie in München für den täglichen Sendebetrieb installiert wurde … –
Nun wissen wir auch, weshalb es in letzter Zeit solche Probleme mit der Tonqualität und der Fehleranfälligkeit im Programmlauf gab! (Vielleicht hätte man das schon früher wissen, und damit besser mitdenken oder mithoffen können ?!)

Aber nun eine ganz andere Frage:
sagt Ihnen der Begriff "Wichteln" etwas? 
Da werden in einer Gruppe kleine Geschenke in einen gemeinsamen Korb getan und jeder (der etwas beigetragen hat), darf sich später aus diesem Geschenkkorb ein (in der Regel hoffentlich) anderes Geschenkchen herausangeln … und sich daran freuen!


Ob man nun den Nikolaustag oder das herannahende Weihnachtsfest - oder einfach die Adventszeit als eine Gelegenheit zum "Wichteln" hernimmt: wie wäre es, wenn wir zu "dem Sender" (s.o.) - wohl besser: unserem Radio Horeb auch ein solch persönliches Verhältnis pflegen würden?
Von dieser "Tankstelle für die Seele" (Hörerformulierung) profitieren wir alle als RH-Familie - da wäre es adäquat, sich auch ein "Wichtelgeschenk" zu überlegen; z.B.:
- Verschenken von RH-CDs mit Musik oder Vorträgen an solche, die davon auch profitieren können oder sich daran freuen - dies fördert den Auftrag der RM-Sender für eine Neuevangelisation;
- eine Extra-Spende für das arg strapazierte Hörerspendenkonto zur Sicherung der Aktionsfähigkeit des Radios;
- den Vorsatz, sich einmal zu überlegen, ob nicht an irgendeiner Stelle auch der eigene persönliche Einsatz gebraucht sein könnte;
- den Vorsatz, für die "Mission" von Radio Horeb ein eigenes Gedenken in das persönliche Gebets"programm" einzubauen
usw. ....  

Und wann "wichteln" SIE ? 

Dienstag, 1. Dezember 2009

Eine Million Kinder beten den Rosenkranz... wunderbar!



Ist das nicht eine "zukunftsträchtige" Vernetzung?




(Näheres: http://www.schoenstatt.de/news2007/10/7t1045de-int-un-millon-de-ninos.php)

Kurz nach den eindrucksvollen "Welttagen" der Radio Maria-Weltfamilie, aber auch immer, wenn die "Horeb-Kids" mit Adelheid den Rosenkranz beten, denke ich, dass diese Gemeinsamkeit im Gebet eine ungleich größere und wirkungsvollere «Macht» darstellt, als die -man verzeihe mir den Ausdruck- "lachhafte" Beruhigungsstrategie der Politik auf Europa- oder Weltebene, um damit die (ja nicht erst) zukünftig heranstehenden Probleme unserer Erde «zu lösen». - Wer an den Sonntagen (und erst recht bei den Werktagslesungen) während der letzten 6 Wochen vor dem Christfest bei der biblischen Verkündigung nicht weghört, der kann sich ohnehin keine Illusionen darüber machen, dass die Schöpfung ihre naturgemäße Antwort auf Ausbeutung, hemmungsloses Wachstum und Raffgier ganz ohne Zweifel geben muß! Und wir sind aufgefordert, wachsam zu sein, weil niemand wissen kann, wann das sein wird …Aber das ist nur der eine Teil der Botschaft; der andere lautet: "wenn all das geschieht, dann erhebt Euer Haupt, denn Eure Erlösung ist nahe!" Wird vielleicht das "zweite Kommen" des Erlösers von den -anfangs genannten- wahrhaften «Realitäten» im Kräftespiel dieser Welt auf eine Weise vorbereitet, dass wir uns dann "die Augen reiben" werden?Dass Sie die Muße in dieser Zeit der Erwartung finden, darüber einmal etwas nachzusinnen, das wünscht IhnenIhr Simon Dach

Freitag, 20. November 2009

TV-Angebot "Entertain" der Telekom jetzt auch ohne Internetanschluss

Die Deutsche Telekom bietet jetzt IPTV (Fernsehen über den Telefonanschluss) auch ohne Internet an. Das neue Angebot nennt sich "Entertain pur" und ist vor allem für Kunden interessant, die keinen Internetanschluss benötigen, was sicher auf viele unserer älteren Hörer zutrifft.

Mit dem Media-Receiver von "Entertain" können  die beiden christlichen Fernsehprogramme Bibel TV und K-TV empfangen werden und über das integrierte Webradio Radio Horeb und Radio Maria. Gerade in Gebieten, wo Radio Horeb nicht ins Kabel eingespeist wird (so z.B. bei Unitymedia in Hessen), scheint das Angebot der Telekom eine gute Alternative zu sein.
Entertain-Pakete von T-Home

"…Wir als Kirche müssen uns in die Untiefen des Internets stürzen…"

- das sagte der französische Bischof  Jean-Michel Di Falco. "Das Internet mischt die Karten neu. Wir als Kirche müssen unsere Ghettos und Sakristeien verlassen". Solche neuen Töne konnte man bei der kürzlich zuende gegangenen Vollversammlung des Päpstlichen Medienrates hören, die sich mit den modernen "sozialen Kommunikationsmitteln" befasste, wie das in der "Kirchenterminologie heißt. Wenn Kirche im Internet auftrete, sei sie oft unverständlich und spreche eine Expertensprache, so der Bischof. „Wir können unsere Pastoral nicht so weiterführen, als gäbe es das Internet nicht. Das Internet verändert die Menschen und macht auch vor der Kirche nicht halt.“
"Wir" bei Radio Horeb und bei den RH-Freunden machen schon Ernst mit der Internetpräsenz, die auch der  kroatische Kardinal Josip Bozanic anmahnte. Er begründete seine Erwartung damit, dass man hier lernen und verstehen könne, wie „der Mensch von morgen denkt und sich konstruiert.“
Deshalb bitten wir auch die Leser unserer site wieder einmal, sich nicht nur in Höreranrufen über das RH-Hörertelefon "einzubringen", sondern auch diese "interaktive" Plattform hier zu nutzen. Denn solches moderne, "mediengerechte Interagieren" muss auch gelernt und eingeübt werden…!

Dienstag, 17. November 2009

Pfarrer Dr. Richard Kocher im Gespräch mit Prinzessin Alessandra Borghese

Donna Alessandra Romana Prinzessin Borghese ist die Tochter einer der bedeutendsten Patrizierfamilien Italiens. Ihre Jugend war geprägt von Partys, Jetset und Gala-Diners. Doch Geld, Erfolg, schöne Kleider - das konnte nicht alles sein. Alessandra Borghese fand zum christlichen Glauben, und statt auf Luxusyachten in der Sonne zu liegen, begann sie, mit Papst Johannes Paul II. nach Lourdes zu reisen.
Auf einer Glaubenskundgebung beim Kongress Treffpunkt Weltkirche 2006 in Augsburg sprach sie über ihren Weg zu Christus und ihre besondere Beziehung zu den Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. Die Gesprächsleitung hatte der Programmdirektor von Radio Horeb, Pfr. Dr. Richard Kocher.
Sehen Sie hier das Video von "Kirche in Not" auf kathTube.

Dienstag, 10. November 2009

Programmdirektor von RM Kolumbien zu Besuch bei Radio Horeb

Ende Oktober war Pater German Acosta, der Programmdirektor von Radio Maria Kolumbien, zu Besuch bei Radio Horeb.



Hier Auszüge aus einem Interview, das Pfarrer Dr. Richard Kocher in der "Standpunkt"-Sendung am 25.Oktober mit ihm führte:

"Seit vielen Jahren schon haben wir in Kolumbien das Problem der Gewalt. Dieser Konflikt ist entstanden aus unterschiedlichen Interessen  politischer Parteien. In den fünfziger Jahren war das sehr kritisch und daraus ist eine Guerillabewegung entstanden. Das ist die FARC (Revolutionäre bewaffnete Gruppe in Kolumbien). Diese Guerilla hat ihre Ideologie eigentlich verloren, denn heute geht es nicht mehr um ein politisches Ziel, um soziale Gerechtigkeit, sondern es geht nur noch um Macht und Geld beim Drogenhandel, und da bewegt man viel Geld. Und es geht auch um Waffenhandel. Aber ich muss klar stellen, dass das kolumbianische Volk ein gutes Volk ist. Aber es gibt diese kleine Minderheit, und das macht uns sehr zu leiden. In dieser Umgebung ist vor 13 Jahren Radio Maria entstanden. Ohne dass es sich politisch festlegt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen die himmlische Botschaft zu bringen. Diese basiert auf der Liebe Gottes und steht unter dem Schutz der Gottesmutter. Und diese Sprache gefällt allen. Und so ist es uns gelungen von Brüderlichkeit zu sprechen. Wir sind alle Brüder jenseits von Parteien, Hautfarben und Rassen. Radio Maria ist sympathisch für alle. Auf nationaler Ebene haben wir den 27. Platz bei den Radiostationen und das gelingt bis in den Dschungel hinein und da sind viele, die von der Guerilla vor vielen Jahren schon entführt worden sind. In Europa hört man von der Guerilla und man meint, das sind irgendwie idealistische Gruppen, aber das sind nichts anderes als Terroristen. So viel Unschuldige haben sie schon umgebracht.
Aber trotzdem sind wir optimistisch , denn die Botschaft kommt überall hin, die Botschaft vom Frieden. Wir haben so viele Zeugnisse der Vergebung und das zeigt uns, dass es in den Augen Gottes ein wichtiges Radio ist.
Diese Leute, die in den Dschungel entführt worden sind, hören das Radio und schöpfen Hoffnung, kommen sogar wieder zum Glauben.
Deshalb ist das eine Arbeit, die man mit Leidenschaft ausführt.
In Aparecida, auf der fünften lateinamerikanische Gesamtkonferenz der Bischöfe, hat man eine große Mission für den ganzen Kontinent angestoßen. Und ich glaube, dass Radio Maria an vorderster Front tätig ist. Denn auch wie bei den anderen Radios in Deutschland und in der Welt ist ein anderer Geist da, man betet, man studiert den Katechismus, die Spiritualität der Kirche. Es sind Programme, die die menschliche Person fördern, für die Familie, die Kinder, die Jugendlichen. Dann natürlich gibt es die Nachrichten und wir übertragen natürlich die Heilige Messe. Die Zuhörer empfinden sich als eine Familie und sie unterstützen uns in ihrer Armut. Die Großzügigkeit ist gewaltig. Die Armen erfüllen die leeren Versprechungen der Reichen. Das Projekt Radio Maria ist wirklich revolutionär, denn das Radio schafft eine neue Art die Dinge zu sehen. Es ist gewachsen, die ganze Gemeinschaft unterstützt das."

Donnerstag, 5. November 2009

Psalmenverteilung im Stundengebet


Die Möglichkeit des Mitbetens beim Stundengebet der Kirche ist nach dem Zeugnis einer Reihe von Hörern, die sich zu Wort gemeldet haben, ein sehr geschätztes Angebot unseres Radios. Und man kann sicher davon ausgehen, dass es sehr viele -insbesondere ältere-  Mitbeter in unserer Hörerfamilie gibt …

Von ihnen hat selbstverständllch nicht jeder eine Ausgabe des mehrbändigen Stundenbuchs für den kirchlichen Gebrauch zur Verfügung. Wer sich dann nicht auf ein Mitbeten "im Herzen" beschränken will, muss versuchen, mindestens die verwendeten Psalmen aus der Bibel oder einer Psalmenausgabe zur Verfügung zu haben.

Hierfür gibt es nun eine wertvolle Vorbereitungshilfe, auf die Pfr. Kocher auch mehrfach in Gesprächen und Hinweisen "on air" hingewiesen hat. Da er dabei von einer "Excel-Tabelle" sprach, haben sich vielleicht Hörer im Stich gelassen gefühlt, insoweit sie nicht über das erforderliche Softwareprogramm verfügen, um eine solche Tabelle lesen und ausdrucken zu können.

Doch wurde diese Tabelle inzwischen auch als PFD-Dokument bereitgestellt (das ja eigentlich jeder Internetnutzer darstellen kann). Mit einem Klick 

http://www.horeb.org/fileadmin/downloads/Psalmenverteilung.pdf 

kann man diese Datei aufrufen und zum täglichen Gebrauch ausdrucken - und das am besten nicht nur zum eigenen, sondern auch zur Weitergabe an solche, die keinen Zugang zu einem Computer haben.

"Wer zwei …hat, gebe dem, der keines hat, eines davon"! (Lk 3,11)

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Radio Horeb beim Pfarrfest in Marxzell-Pfaffenrot

Liebe RH-Freunde,
am vergangenen Sonntag hatte Pfarrer Gerhard Hemker seine Gemeinde St. Josef  Pfaffenrot zu einem ganztägigen Pfarrfest eingeladen. In der gut besuchteten Carl-Benz-Halle war Radio Horeb mit einem Infostand vertreten, der von unserem Einstellhelfer Peter Welcker und seiner Frau Lioba organisiert wurde.

Ich fuhr schon am Morgen nach Marxzell im Albtal (Landkreis Karlsruhe), um Peter zu unterstützen und es war sehr erfreulich zu erfahren, dass unter den Gästen viele dabei waren, die Radio Horeb bereits seit Jahren kennen, zeugt es doch von der erfolreichen Arbeit des Einstellhelfers am Ort.
Für mich war der Tag in Marxzell-Pfaffenrot eine große Bereicherung, konnten doch zahlreiche gute Kontakte geknüpft werden.

Herzliche Grüße nach Pfaffenrot
Thomas Geist


 

Freitag, 23. Oktober 2009

"Missionare auf Wellen"

Dieses Motto, das die Redaktion von RH vor einigen Jahren für eine Anzahl von Sendungen kreiert hat, brachte uns Hörern schon viele schöne Informationen über die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter und Referenten des Radios, sowie bewegende Zeugnisse über deren Weg zu dieser Mitarbeit. (siehe z.B. Podcast -Nr. 22 ) Wir hoffen, dass diese jährlichen Schwerpunkt-Sendungen im Herbst (diesmal am 25. Oktober) beibehalten und ausgebaut werden, denn sie dienen m.E. einem weiteren Zusammenwachsen der "Hörerfamilie", in der man einfach auch etwas voneinander wissen möchte und sollte.
"Missionare auf Wellen" gibt es natürlich nicht nur bei Radio Horeb, sondern auch z.B. bei Radio Maria, und das auch im wörtlichen Sinne: ich denke z.B. an Johanna Hulatsch in Tanzania.  - Im Monat der Weltmission können wir solche großartigen Menschen ganz besonders in unser Gebet einschließen!
"Missionare auf Wellen" gibt es weiterhin nicht nur unter "katholischer Flagge", sondern mit großem Engagement unter unseren evangelischen Mitchristen. Das Silberjubiläum des ERF ist eine Gelegenheit, unseren protestantischen Mitstreitern bei der Verbreitung des Evangeliums einmal etwas "über die Schulter zu schauen". Hören Sie doch einmal herein, wenn dort z.B. um 10 Uhr Bibelarbeit gebracht wird ( - und Sie gerade das Thema der «Lebenshilfe» nicht so interessiert -:) : http://www.erf.de/4301-Live_Stream.html?reset=1
Aber noch einmal zurück zu den "Missionaren auf Wellen" bei RH :
Wir könnten das Forum dieses Blogs dazu nutzen, miteinander auszutauschen, welche "Missionare" im tagtäglichen Programm uns mit ihrer spezifischen Art und Weise oder Form der Vermittlung immer wieder am unmittelbarsten ansprechen. Aber bitte: so, wie früher bei uns in Deutschland die sog. "vergleichende" Werbung verboten bzw. verpönt war, so soll es auch hier nicht um irgendein Vergleichen gehen! Teilen wir einander positiv (!) mit, was und wer uns besonders beeindruckt, wenn es um die Vermittlung von Glaubensinhalten geht. Das kann für einen anderen vielleicht der Impuls für eine Neuentdeckung sein… !
Also - wer ist Ihr besonderer MISSIONAR AUF WELLEN ?
……
(Übrigens: für Kommentare muss man sich nicht anmelden; man kann sie als Anonymus oder unter einem Namen eingeben - die mögliche Angabe einer URL kann natürlich entfallen.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Radio Horeb entdecken

Liebe RH-Freunde,
es ist vielleicht zwei oder drei Jahre her, als ich in Mannheim auf einem ökumenischen Stadtfest unterwegs war. Mit Horeb-T-Shirt und einer Tasche voller Aufkleber und Horeb-Infoblätter zog ich durch die Innenstadt und verteilte mein Material vor allem an den Ständen der zahlreichen kirchlichen Organisationen wie Caritas, Diakonie etc., als eine Frau hinter mir her rief: "Ach wie schön, Sie sind von Radio Horeb, das habe ich im Urlaub in Salzburg gehört!" Und schon entwickelte sich ein wunderschönes Gespräch, in dem ich sie unter anderem aufklärte, dass man Radio Horeb ganz einfach im Mannheimer Kabelnetz auf der 88,95 MHz hören kann. Ihr ahnt natürlich, dass mich dieses Erlebnis ungeheuer beflügelte!



So stelle ich mir das auch bei den zahlreichen Südtirol-Urlaubern vor, die Radio Horeb über die vielen UKW-Frequenzen von Radio Maria zufällig im Autoradio gehört und so entdeckt haben, dass es auch in ihrer Heimat Deutschland ein Radio Maria gibt.
Bis bald. Alles Liebe.
Thomas

Samstag, 10. Oktober 2009

Gästebuch und Leserkommentare

Hier können Sie Ihre Anliegen und Kommentare zu allgemeinen Themen eintragen

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Fragen an den Programmdirektor


In der Sendung „Hörer fragen den PD“ mit Pfarrer Dr. Richard Kocher am Mittwoch kamen auch einige interessante technische Fragen zur Sprache:

Radio Horeb ist jetzt auch über das IPTV-Angebot der Deutschen Telekom zu hören.

Die Angabe der Transponderfrequenz von 12.603,75 MHz ist insoweit irreführend, weil sie nur für Profi-Receiver maßgebend ist. Herkömmliche Receiver verlangen bei der manuellen Eingabe 12.604 MHz.

Eine Anruferin bedauerte, dass nach der Frequenzumstellung jetzt Radio Horeb nicht mehr durch Zufall beim Durchschalten der Radioprogramme gefunden werden kann.

Hintergrund: Bei den digitalen Sat-Receivern sind die wichtigsten Programme werkseitig voreingestellt. Jetzt ist auf dem alten Programmplatz von Radio Horeb nach der Abschaltung natürlich nichts mehr zu hören.

Ich finde das auch sehr bedauerlich. Erst bei neu gekauften Receivern ist hoffentlich die Programmliste aktualisiert und Radio Horeb mit der neuen Frequenz auf den vorderen Programmplätzen wieder zu finden.

Ferner wurde von der Anruferin darauf hingewiesen, dass bei modernen Flachbild-Fernsehern mit eingebautem Sat-Receiver der Anschluss von Funklautsprechern problematisch ist, weil das Fernsehbild beim Radiohören nicht abgeschaltet werden kann.

Eine Hörerin aus München bedauerte, dass auf der UKW-Frequenz 92,4 MHz die Sendung „Gott hört dein Gebet“ nicht übertragen wird, und somit für UKW-Hörer keine Möglichkeit besteht daran teilzunehmen.

Die Gebetssendungen werden am Abend um 19.45 Uhr (Mittwoch) und um 22 Uhr (Freitag und Sonntag) gesendet. Unter der Woche ist Radio Horeb auf der Münchner Frequenz bis 16 Uhr und am Sonntag nur bis 21 Uhr zu hören.

Ich habe diese Sendung aufgezeichnet, Sie können sie per Email bei mir anfordern : RadioHorebFreunde@arcor.de
Herzliche Grüße
Thomas Geist

Dienstag, 6. Oktober 2009

Radio-Maria-Weltkonferenz 2009



Radio-Maria-Weltkonferenz 2009 im Oktober lautet eine Meldung auf der Homepage der Radio-Horeb-Freunde. Dazu einige nähere Informationen: Für die Weltfamilie von Radio Maria steht vom 11. bis zum 16. Oktober 2009 ein Treffen der Programmdirektoren – dieses Amt wird nur von Priestern bekleidet - und der Präsidenten von weltweit 60 Sendestationen zum Jahreskongress 2009 im Kalender. Im Wallfahrtsort Collevalenza, rund 30 km südlich von Assisi und etwa 120 km nördlich von Rom findet dieser Kongreß 2009 unter dem Leitsatz statt: "Mit Maria Diener der Kirche“. »Einmal mehr soll dadurch in Erinnerung gerufen werden, dass die Gottesmutter als Magd des Herrn uns durch ihr Beispiel lehrt, wie Radio Maria der Kirche dienen sollte, nämlich mit Glauben und Liebe im Herzen und im Wirken. Denn was ist die Kirche, wenn nicht Jesus selbst, den wir kundmachen und mitteilen?«, so P. Livio Fanzaga, Generaldirektor der Weltfamilie, »denn die Kirche ist unsere Mutter und wir müssen ihre demütigen Söhne sein. Auf dass die Kirche in Radio Maria eine Gabe sehen möge, die ihr durch die Magd des Herrn gemacht wurde.« Die Radio Maria-Sender von Österreich und Südtirol wie auch Radio Horeb, das der Weltfamilie angehört, werden in den Tagen vom 11. bis 16.10. durch manche Informationen und Übertragungen ihre Hörerschaft an diesem Ereignis teilnehmen lassen. Im November (27.und 28.) gibt es dann wieder die "Zwei Tage in der WELTFAMILIE von RADIO MARIA" mit Sendungen aus aller Welt sowie live aus den Radioprogrammen der Sender "all over the world" ...

Heilige Messe der Weltfamilie von Radio Maria aus Collevalenza
Zelebrant Pater Livio Franzaga, Präsident der Weltfamilie

Aufzeichnung vom 12. Oktober 2009

Grußwort von Papst Benedikt an die Delegierten 
der Radio-Maria-Weltfamilie 
bei der Generalaudienz am Mittwoch: audio

Freitag, 2. Oktober 2009

Eine bemerkenswerte Initiative im Priesterjahr




Vom 3. Oktober bis 1. November 2009 , also 30 Tage lang dauert eine Initiative, die ihre Grundlage in der Tradition des nun schon 75 Jahre gepflegten monatlichen Gebetstags für Geistliche Berufungen hat, aber natürlich auch in dem von Papst Benedikt ausgerufenen Jahr des Priesters: ein "Dreißig-Tage-Gebet um Berufungen".

       


Was die Evangelische Allianz schon länger weltweit tut, nämlich 30 Tage lang während des muslimischen Fastenmonats Ramadan für die muslimischen Menschen und Völker zu beten, das nimmt nun auch in unserer deutschen katholischen Kirche Gestalt an:

auf Initiative des Päpstlichen Werks für geistliche Berufe (PWB) und der Diözesanstellen Berufe der Kirche in den Bistümern Fulda, Freiburg, Regensburg, Rottenburg-Stuttgart, Speyer wird eine Gebetskette entstehen, die fünf Diözesen verbindet und die rund um die Uhr anhält, Tag und Nacht.

Pfarreien, Gemeinschaften und Gruppen können Gebetszeiten gestalten,

Stunden, Tage, Nächte.

Auch als einzelne können Sie eine Gebetszeit übernehmen, allein oder mit anderen zusammen, in der Kirche oder bei Ihnen zu Hause: Gott zu bitten, dass viele sich entscheiden,
- Priester zu werden,

- in einer Ordens- oder geistlichen Gemeinschaft zu leben,
- einen Beruf in der Kirche zu ergreifen,

- eine christliche Ehe einzugehen.


Wir Hörer von Radio Horeb können die täglichen Rosenkranz-Gebetszeiten 

(6 und 19 Uhr) sicher auch während dieser 30 Tage diesem dringenden Anliegen unserer Zeit widmen. "Dreißig Tage Gebet um Berufungen:

das sind 720 Stunden, die wir dem Herrn der Ernte schenken,

damit er daraus macht, was ihm richtig erscheint,

dass sein Wille geschehe.

(www.30-tage-gebet.de/ueber-30-tage)


Nutzen Sie, liebe Leser, die Kommentarfunktion hier, um anderen über konkrete Umsetzungen dieses - ein unglaubliches Kräftepotential enthaltenden- Gebetsaufrufs mitzuteilen.

In den Bistümern haben sich nach Aussage von Erzbischof Zollitsch bereits schon mehrere hundert Einzelpersonen, sowie Gebetsgruppen und Gebetskreise, Ordensgemeinschaften, Verbände und Gemeinden für diese Gebetskette, dieses "Netzwerk des Gebets"  gemeldet.

Ein Beispiel: Ein Mann aus einem Obdachlosenheim hat sich verpflichtet, 30 Tage lang jeden Morgen den Rosenkranz für Berufungen zu beten. … 

Es habe sich auch gezeigt, dass vor allem der Weg per e-mail als schnelle Form der Vernetzung sehr hilfreich sei.

Bitte geben auch Sie diesen Eintrag als Link weiter!  http://radiohorebfreunde.blogspot.com/search/label/Anliegen

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Wunschliste von Hörern - Vorträge aus Ars


1.)
Gerne hätte ich an den in Radio Horeb übertragenen Priesterexerzitien aus Ars teilgenommen. Zu den Sendezeiten von Radio Horeb ist mir dies leider nicht möglich. Vielleicht könnten die Exerzitien per Podcast zum Herunterladen veröffentlicht werden. Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören.
Mit freundlichem Gruß
Veit Dennert, Pfarrer i. R.

2.)

Ich möchte anfragen, ob die Vorträge von Kardinal Schönborn, die er zur Zeit in Ars hält, irgendwann in schriftlicher Form oder auf CD zu bekommen sind. Radio horeb bietet davon ja ausnahmsweise keine CDs an.
Die Vorträge finde ich so gut und dicht und tief berührend - auch für Laien. Deshalb wäre ich froh, sie in kleinen Happen nachkosten zu können.
Uta Dreisbach

3.)
Während der vergangenen Tage „klebte“ mein Ohr förmlich am Horeb und ich bin dankbar, dass die Priesterexerzitien aus Ars übertragen werden. Aber auch als Rentnerin kann ich nicht den ganzen Tag nur am Radio sitzen und so verpasste ich bisher doch den einen oder anderen Vortrag. Diese Exerzitien empfinde ich besonders kostbar und zwar nicht nur für die Priester, sondern – so meine ich - auch für Laien! Doch gerade den Priestern, die gerne daran teilgenommen hätten, dies jedoch nicht vermochten, sollte die Möglichkeit gegeben werden, die Vorträge auf CD anzuhören. Können Sie mich informieren, ob CDs erstellt wurden und wenn ja, wo man diese erwerben kann? Gerda Kronenthaler
Einen ersten Beitrag gibt es hier: "Eucharistie und pastorale Nächstenliebe." Vortrag von Kardinal Christoph Schönborn  
Hier können Sie Mitschnitte von Vorträgen aus Ars anfordern: Vorträge aus Ars zum Download

Dienstag, 22. September 2009

Neue Studiobilder

Ich habe von Florian schöne neue Studiobilder erhalten.
Hier der Link zum Fotoalbum
Bilder vom alten Studio im Almhof habe ich jetzt hinzugefügt!

Herzlichst
Thomas Geist
info@radiohorebfreunde.de

Montag, 14. September 2009

Radio Horeb beim Kongress "Freude am Glauben"




Peter Kiesl, Mechthild, Barbara und Marie-Luise

Barbara, Marie-Luise und Peter Kiesl am Infostand

Peter Kiesl, Thomas Geist, Mechthild und Barbara

Am Wochenende nahm ein Aufnahmeteam von Radio Horeb am Kongress "Freude am Glauben" des Forums Deutscher Katholiken in Aschaffenburg teil.
Einen Bericht über das Katholikentreffen gibt es bei kath.net
Der Vortrag von Michael Hesemann "Wir sind Paulus!" jetzt in voller Länge auf kath.net

Samstag, 5. September 2009

Plädoyer für die Ruhe des Atmens

Ich möchte einmal ein Thema angehen, das mir schon länger sehr am Herzen liegt.

Im Mittagsgespräch von Radio Horeb ging es um die Motivation vieler Menschen heute, sich für den Jakobs-Pilgerweg nach Santiago zu interessieren. (Auch wir erleben hier, dass "wildfremde" Menschen sich für die Teilnahme an Fußwallfahrten begeistern…) Der Gesprächsgast brachte es auf die Formel, dass die Menschen Möglichkeiten der "Entschleunigung" suchen, die bei Fußwegen eben unausweichlich inbegriffen ist.

Der Begriff der "Entschleunigung" hat mir schon beim ersten Mal, als ich ihn hörte, sehr gefallen (übrigens bei einer Impuls-Sendung unseres Radios).

Und wenn man es mit einem "Leben mit Gott" ernst meint, dann müsste dieses Vorhaben, aus dem allgemeinen "immer schneller, immer besser, immer höher" etc. auszuscheren, sich auch in vielen Details niederschlagen.

Vielleicht könnten wir diesen Blog einmal dazu nutzen, solche Details zusammenzutragen.


Ich fange einmal mit dem Beten an.

Die schon vielfach von Hörern geäußerte Bitte, beim Rosenkranzgebet ein verträgliches Tempo mit natürlichen Atmenpausen einzuhalten, gehört sicher hierher. Ich höre in diesem Zusammenhang öfter das Argument, das Rosenkranzgebet müsse halt "perlen". Wenn damit gemeint ist, dass der Gebetsfluß ohne Stolpersteine oder künstliche Pausen eben "fließen" soll, um meditatives Beten zu ermöglichen, dann kann man dem zustimmen. Ist es aber nur eine andere Formulierung für "flottes" Gebetstempo ohne "Punkt und Komma", dann dient dieses in der Regel nicht zu wirklich betrachtendem Beten. - Gebet und Betrachtung sind beides Mittel der o.g. "Entschleunigung" und inneren Ruhe.

Dieses Thema geht in unserem Radio natürlich ebenso Hörer (tel. zugeschaltet) wie Moderatoren bzw. Vorbeter an.


Beim alternierenden Beten, wenn also zwei Personen abwechselnd sprechen, fehlt es zuweilen an einem gemeinsamen Sprachrhythmus und -tempo. Das stört eine Atmosphäre der Sammlung und Ruhe, die Voraussetzung für gutes Beten ist.

Ein einfaches Mittel, zu einem gemeinsamen Rhythmus des Betens im ruhigen Atemfluss zu kommen, besteht darin, beim Hören auf den anderen Mitbeter nur eine kurze Zeit mit Bewegungen der Hand -ganz für sich- dessen Betonungsrhythmus beim Sprechen aufzunehmen. Dann kann man diesen auch in das eigene Sprechen und Beten übernehmen. Und für die übrigen Teilnehmenden stellt sich sogleich eine Atmosphäre der Übereinstimmung ein, die wiederum der genannten Sammlung und inneren Ruhe hilft.


Einen letzten Punkt möchte ich noch ansprechen, um dann aber auch anderen Schreibern noch etwas zu überlassen :-)

In der "modernen" Schnitt-Technik der Studios im Rundfunk ist es üblich geworden, das Aneinander-reihen von Teilen einer Sendung (z.B. Sprache - Musik) möglichst eng aufeinander folgen zu lassen. Nach dem Motto: "Bleiben Sie dran" (zappen Sie nicht weiter!) "wir bieten Ihnen sofort etwas Neues"! …

Schon diese Grundmotivation steht dem anfangs genannten Entschleunigen diametral entgegen. In der Praxis ist sie sogar "anti-menschlich", denn zu unserem humanen Wesen gehört das Ein- und Ausatmen. Wir brauchen Pausen zum Denken und "schalten" und möchten etwas ausklingen lassen, ehe wir etwas Neues beginnen. Das gilt gerade auch für das hörende Aufnehmen!

Vielleicht denken unsere hochverdienten Mitarbeiter (ob haupt- oder ehrenamtlich) einmal darüber nach, ob man hier nicht dem Zeitgeist widerstehen sollte: eventuell brauchen wir in diesem Punkt dann gar nicht mehr weiter ins Detail zu gehen …


So - und nun "nichts für ungut!" sowie der Wunsch für einen guten, fairen Gedankenaustausch.


Sehr freundlich grüßt Sie


Simon Dach

Freitag, 28. August 2009

Pfr. Dr. Richard Kocher zu Gast bei Michael Ragg

Liebe Radio-Horeb-Freunde,
heute habe ich ein Video von Pfarrer Richard Kocher aus dem Jahre 2006 entdeckt. Es geht um das interessante Thema der göttlichen Vorsehung. Sehen Sie hier den ersten Teil der Sendung "Spirit" von "Kirche in Not":
Den 2. Teil der Sendung gibt es hier

Montag, 24. August 2009

Digitalisierung wirft Schatten …

Radio Horeb jetzt auch über IPTV in Deutschland
Im IPTV-Angebot (Fernsehen über Telefonleitung) "T-Home Entertain" der Deutschen Telekom sind neben den TV-Sendern (z.B. Bibel TV und K-TV) auch zahlreiche Radioprogramme zu finden, so auch Radio Horeb. Entertain-Webradio

Diese Meldung auf unserer Homepage www.radiohorebfreunde.de ist eine wichtige Information für alle, die unser Radio weiterverbreiten wollen. Denn neue Hörer zu gewinnen, kann in der derzeitigen Situation vor allem dann gelingen, wenn jemand den Schritt zum digitalen Empfang plant. Und ein solcher Empfang ist ja nicht nur per Satellit oder Kabel angesagt, sondern vor allem (! -denn da liegt wohl die Zukunft…) über Breitband-Verbindungen, sprich derzeit: DSL.
Man kann im Gespräch also in vielen Fällen schon guten Gewissens die Empfehlung geben, doch das IPTV-Angebot (s.o.) zu nutzen, denn man kann darüber auch christliche Sender empfangen.
Beim Klick auf den o.a. Link "TV-Sender" kommt man schnell zur Angebotsliste, wo sich eben auch Bibel-TV und K-TV finden.
Bei der Beschäftigung mit den Radioprogrammen (Link "Entertain-Radio) wird man nicht so leicht fündig. …
Thomas Geist gab mir die Information, dass das Entertainprogramm von T-Home auf das Angebot der Internetradio-Plattform Phonostar (www.phonostar.de) zugreift, das wiederum Radio Horeb anbietet und auch Radio Maria, u. andere Sender dieser "Wellenlänge".
So müßte also die auf der Werbeseite von T-Home angeführte Sendersuche auch zu diesen Sendern führen.
Wer schon konkrete Erfahrungen mit diesem Medium im Alltag hat, möge uns hier als möglichen Multiplikatoren in der Beratung diese mitteilen.
Danke und - "Warten auf Rückmeldungen …"

Grüße von Simon Dach

Montag, 17. August 2009

Mein Weg zu Radio Horeb

Liebe RH-Freunde,
heute will ich einmal erzählen wie ich meinen Weg zu Radio Horeb gefunden habe. Eines Tages habe ich die Radioprogramme auf Astra durchgeschaltet und blieb bei der Technik-Sendung "Tipps zum Empfang" hängen, die immer am 3. Samstag des Monats um 13 Uhr ausgestrahlt wird und ich hörte die Durchsage, dass RH bei uns in Mannheim/Heidelberg neu im Kabel eingespeist wird. Seitdem läuft der Sender bei mir zu Hause fast rund um die Uhr. Als alter Radiofan bin ich früher mit den "Piratensendern" vor der englischen und holländischen Küste groß geworden, vor allem habe ich "Radio Nordsee International" geliebt. Auch hörte ich damals gerne den Evangeliumsrundfunk ( ERF ) auf Mittelwelle Monte Carlo und Kurzwelle und ich wünschte mir einen ähnlichen Sender von katholischer Seite. Später rief ich dann bei der Technik-Hotline an und hatte Richard Geiger am Telefon. Seitdem bin ich ehrenamtlicher Mitarbeiter bei Radio Horeb, betreue unter anderem die "Hotline" und habe die Horeb-Freunde-Seiten ins Leben gerufen.
Jetzt freue ich mich auf Eure/Ihre Berichte
Herzlichst Thomas Geist

Mittwoch, 12. August 2009

Diskussionsforum aus Hörereindrücken

Liebe Besucher dieses RH-Freunde-Blogs,

nachdem sich bisher hier niemand zu Wort gemeldet hat (geben Sie diesen Link bitte an andere RH-Freunde weiter!), möchte ich jetzt ein sicher etwas kontroverses Thema zur Sprache bringen: die Rolle der Musik in unserem Radio.

Wenn man einmal ins Gästebuch schaut – die bisher einzige Möglichkeit, ausserhalb der Mittwoch-Mittags-Sendung "Hörer fragen den PD", sich als Zuhörer sozusagen "interaktiv" zu äussern –, so spiegeln die Eintragungen zum Angebot von Musik in diesem Radio nur wenig von dem, was in der o.g. Sendung schon alles geäussert wurde.

Dort reichte die Bandbreite der Nachfragen von dem Wunsch nach mehr Gregorianischem Choral über tiefe Freude an den klassischen Musiksendungen im Programm bis zur Kritik an bestimmten Musikstilen, aber auch Begeisterung über Lobpreismusik und "berührende" Lieder aus dem breiten Spektrum des Neuen Geistlichen Liedes.

Thematisiert wurde natürlich auch die "Zielgruppenfrage": ist die ausgesuchte Musik mehr adressiert an jüngeres Publikum oder an den (nach Meinung vieler deutlich überwiegenden) Anteil von Radionutzern, welcher der älteren Generation angehört ?


Wir möchten in diesem Blog auch ein Forum für solche Wortmeldungen schaffen. Es geht nicht darum, Vorgaben für die Musikauswahl durch die Redakteure und Moderatoren zu machen, sondern der Vielfalt der Hörereindrücke Raum zu geben.

Vielleicht kristallisieren sich dabei ja auch Gesichtspunkte heraus, über die in der "christlichen Musikszene" nicht immer genügend nachgedacht wird … ?


Und nun sind SIE dran … !

Freitag, 31. Juli 2009

An neue Besucher dieser Seite „Radio-Horeb Freunde“

Sehr verehrte Besucherin, verehrter Besucher dieser site,

ein solches Internetangebot für Freunde und Förderer der Neuevangelisierung mithilfe christlicher –und insbesondere katholischer – Radioprogramme in unserem Sprachgebiet gibt es erst seit kurzem. Die Initiatoren möchten eine „Plattform“ bieten, auf der sich manches aus dem „Umfeld“ des Sendeprogramms einstellen kann: Fragen, Antworten, Anregungen, Wünsche, Ausgefallenes, Verbesserungen für die Zukunft …

Dies kann die offizielle Homepage eines Senders wie „Radio Horeb“ natürlich nicht leisten – denn es fehlt auch da an Mitarbeitern.

Die von uns dafür gewählte Form eines „Blogs“ (eine Art elektronisches Tagebuch mit Gästebuchcharakter) hat den Vorteil, stets ohne großen Aufwand sehr aktuell sein zu können – wobei ältere Eintragungen von selbst auf die „hinteren Plätze“ rücken.

Die Eintragungen, (zunächst einmal als Kommentare zu vorhandenen Themen) die in diesem Blog-Tagebuch geäußert werden, können von allen mit- oder nachgelesen werden – natürlich auch von den ständigen Mitarbeiter des Radios, die auf diese Weise erfahren können, was an der „Basis“ die Gemüter bewegt oder erfreut.

Deshalb soll dieses „Board“ (als eine Art Pinnwand) auch Hinweisen und dem Aufmerksam-machen von möglichst vielen Hörern dienen, die ein Interesse an diesem Radio-Angebot haben – wie auch an den Menschen, die hinter ihm stehen.

Indem dies alles bewusst einen persönlicheren Charakter erhalten wird, als dies bei offiziellen Internet“auftritten“ möglich und gewollt ist, kann sicher auch eine wünschenswerte „Vernetzung“ vieler aktiv beim Radio ehrenamtlich Engagierter (z.B. auch Referenten) gefördert werden.

Wenn wir Sie, liebe Leser dieser Zeilen, einladen, sich in vielfältiger Weise „einzubringen“, dann kennen Sie diesen Begriff schon gut aus dem Hörprogramm und seinen telefonischen Rückmeldungen aus der Hörerschaft.

Hier kann dies nun in schriftlicher Form geschehen – und dadurch ggf. auch gut vorbereitet und nicht nur spontan.

Konstruktiv, anregend und freundlich formuliert wünschen wir uns Ihre Beiträge – eben wie von guten Freunden … !

Also: packen wir’s gemeinsam an! Auf jeden einzelnen kommt es an, dass die Pläne des Himmels mit den „Radios der Gottesmutter“ zur vollen Entfaltung kommen können.

Segne’s Gott!

Email: info@radiohorebfreunde.de

Was Radio Horeb für mich bedeutet …

In der Standpunktsendung am 26.7.09 über das Einweihungsfest in Balderschwang ( http://www.horeb.org/xyz/podcast/standp//2009-07-26_st.mp3 ) war in den Höreranrufen zum Schluß der Sendung manches darüber zu hören, was dieser Sender für seine Nutzer bedeutet.
Schriftliche Äußerungen kann man vielfach auch im "Gästebuch" der RH-Homepage nachlesen. ( http://www.horeb.org/index.php?id=lesen_119 )
Im Gefolge der Berichte über die Einweihung des Medienhauses und der Kapelle sind inzwischen auch in anderen Internet"räumen" (www.kathspace.com) Äusserungen zu diesem Thema zu lesen.

[In diesem Zusammenhang dürfen wir auf die inzwischen schon recht gut bestückte Linkliste zu katholischen digitalen Medien hinweisen - NEU! Kath. Medien -, die sich auf der Homepage der RH-Freunde findet. Wir freuen uns jederzeit auf ergänzende Hinweise zu solchen Medien!]

Als Anregung zu weiteren Beiträgen hier über solche Erfahrungen möchte ich im folgenden die Äusserung einer RH-Hörerin zitieren, die auch darum gebeten hat, ihren Dank weiterzugeben, was ich hierdurch tue. (Ich hoffe, unsere Seite wird auch in Balderschwang mitgelesen …

» Ich liebe Radio Horeb, obwohl ich in der letzten Zeit nicht so viel mithören konnte. Wollte auch seeehr gerne zur Einweihung kommen,aber,es war mir nicht möglich.

Ich fühle mich mit den Moderatoren,Herrn Pfarrer Kocher,und den anderen Mithörern sehr verbunden.Die Beiträge sind mir seeehr viel wert,von den heiligen Messen,Vorträgen,besonders Lebenshilfe,bis zu den verschiedensten Gebetszeiten.Besonders auch die Heilungsgebete.

Besonders schön finde ich die heiligen Messen aus dem Studio,wie heute,wo Lieder aus Medjugorje gesungen werden,glaube ich.Ich mag auch die Taize´-gesänge sehr gerne,und ähnliche Lieder,Pater Roland Faustin aus Südtirol,wie gesagt,die Gesänge der Moderatoren,aus Medjugorje u.ä.

Nicht zu vergessen die Jubilate-Sendungen am Sonntag morgen,heißen sie nicht so?

Besonders gut gefällt mir also die Musik,die im Programm gespielt wird, manchmal denke ich, das möchte ich haben, und das, und das möchte ich öfter hören,....., weil es Balsam ist für die Seele. Man möchte nicht aufhören, und, dass der Glaube eine Selbstverständlichkeit ist, wie hier, ist auch eine Wohltat. Und, dass ich nur einschalten brauche, und schon bin ich in einer anderen Welt, in der GOTT an die erste Stelle gestellt wird, so, wie es sein sollte. Man braucht keine Vorsicht walten zu lassen, ist das jetzt vertretbar, oder nicht, man kann einfach vertrauen, zuhören, und lernen, aufnehmen. Das genieße ich, wenn ich zuhören kann. «

Donnerstag, 30. Juli 2009

GOTTESRADIO FÜR DEN GANZEN ERDKREIS

So lautet die Überschrift eines Berichts über die zurückliegende Zeit des Aufbaus von Radio Horeb bis zur Einweihung des Medienhauses in der katholischen Zeitung "Die Tagespost". zum Artikel

Autor des Artikels ist Ingo Langner, selbständiger Fernsehproduzent und Autor aus Berlin, der am Festwochenende in Balderschwang mit dabei war.


Nachstehend einige Auszüge aus seinem Text, den es lohnt, in der Zeitung nachzulesen.


»Was ist das Geheimnis von Radio Horeb? Eine Antwort auf diese Frage ist diese: Radio Horeb ist nicht bloß ein Radiosender. Radio Horeb ist ein Lebensgefühl.

Wie vom biblischen Berg Horeb selbst, auf dem Mose die Gesetzestafeln des Alten Bundes empfing, geht auch von diesem Radioberg Gottes Wort aus und spendet Kraft, Mut und Glaubensstärke. «


»Pfarrer Kocher hat nicht nur die Vision, ein Gottesradio für den ganzen Erdkreis zu schaffen – und auf diesem höchst anspruchsvollen Wege ist er mit der Digitalisierung von Radio Horeb nach dem neuesten Stand der Medientechnik einen gewaltigen Schritt vorangekommen –, Pfarrer Kocher ist auch ein Menschenfischer. Damit sind nicht nur die Hörer gemeint, von denen sich stündlich fünfzigtausend einschalten, sondern auch seine Mitarbeiter vor und hinter dem Mikrophon. Radio Horeb ist nämlich nicht nur ihr Beruf, es ist auch ihre Berufung.«


»Technisch gesehen ist Radio Horeb mit seinem neuen Medienhaus für die gewaltige Aufgabe exzellent gerüstet, und weil der täglich Lose ziehende Pfarrer Kocher am Weihetag selbst mit 1. Könige (9.3.) die Worte zog: „Ich habe dein flehentliches Gebet, das du an mich gerichtet hast, gehört und dieses Haus, das du gebaut hast, geheiligt. Meinen Namen werden ich immer hierher legen, meine Augen und mein Herz werden allezeit hier weilen“, scheint Radio Horeb auch geistig für die kommenden großen Aufgaben gut gerüstet zu sein.«

Mittwoch, 29. Juli 2009

In zwei Wochen 4.000er-Marke überschritten!

Die Website von den RH-Freunden wird gut angenommen: seit Mitte bis Ende Juli 2009 waren über 2.000 Zugriffe auf diese Homepage zu verzeichnen.
Der etwas später eingerichtete Blog http://www.radiohorebfreunde.blogspot.com/ hat bereits die 2000er-Marke fast erreicht - insgesamt also über 4.000 "klicks" in gut 2 Wochen!
Das zurückliegende Fest in Balderschwang hat dazu natürlich nicht wenig beigetragen.
Nun hoffen wir, dass auch von den "interaktiven" Möglichkeiten des Blogs (wie ein Gästebuch zu handhaben…, aber mit Rückäusserungsoptionen) etwas mehr Gebrauch gemacht wird.
Sie, liebe Freunde, können als "Anonymus" oder besser mit Namen (aber ohne Voraussetzung einer Anmeldung- siehe Auswahlliste nach dem Verfassen- und ohne Eintrag einer Webadresse) Ihre Beiträge einbringen. (evtl. bitte 2x absenden, bis es "geht").
Mit guten Grüßen
Simon Dach und Thomas Geist

E-Mail: info@radiohorebfreunde.de

Bilder vom Radio-Horeb-Fest

Hier geht´s zum Fotoalbum

E-Mail: info@radiohorebfreunde.de

Dienstag, 28. Juli 2009

Zusammenfassender Bericht vom Festwochenende

Hier finden Sie einen Überblick über das Geschehen während der Tage der Einweihung des neuen Medienhauses mit Hörertreffen auf der offiziellen Homepage von Radio Horeb:

Montag, 27. Juli 2009

Verse am Festtag von Diakon Kießig

Der Gast mit dem weitesten “Pilgerweg” nach Balderschwang dürfte beim Einweihungsfest des Medienhauses wahrscheinlich der Diakon Werner Kießig gewesen sein.

Die meisten Hörer unseres Radios kennen ihn inzwischen schon recht gut aus seinen Impulsen, Vorträgen (“Kurs 0” u.a.) und vor allem seinen Gedichten.

Seine Eindrücke vom 25. Juli hat er spontan in die folgenden Verszeilen gefasst:


Zwar schüttet’s nicht, doch fällt noch Regen –

ist das für diesen Tag der Segen

für über 1000 von den Frommen

in Balderschwang, hoch auf dem Berg,

um einzuweih’n das neue Werk,

das dort erbaut mit Fleiß und Spenden

zum bessern Radio-Horeb-senden ?

Wir werden es ja bald schon sehn,

wenn hoch wir auf dem Berge stehn.-

Doch eins steht fest: mag es uns gießen,

es wird wohl kaum wen echt verdrießen!

Wir fuhren im Gebirg entlang

nun eilig hin nach Balderschwang.

Noch hörte er nicht auf, der Regen;

man hielt zwar Schirme ihm entgegen,

doch ich war nicht in dieser Lage -

so wurd’ ich nass, gar keine Frage.

Im Zelte hörte ich schon beten,

als ich durchfeuchtet eingetreten;

ich fügte mich ins Beten ein,

wie sollte es auch anders sein …!

Und schließlich dann, nach einer Zeit,

- es strömten Regen und die Leut’ -

begann dann auch die Liturgie,

die Feier der Eucharistie.

Zwei Bischöfe, Konzelebranten,

dazu weibliche Ministranten,

Von Pfarrer Kocher Worte klar,

so herzerfrischend wunderbar!

Und nach der Predigt gar Applaus,

der Bischof sah sehr glücklich aus.

Von Mitarbeitern die Gesänge,

im Zelt schon eine große Enge,

so viele feierfrohe Leute.

Kurzum: ein toller Festtag heute;

auch Essen, Trinken, alles klasse -

und das für solche große Masse!

Es gab zwar auch noch Regengüsse,

die schmälerten nicht die Genüsse,

und jeder wird beim heimwärtsgehn

dankbar bewahren dies Geschehn!

(Ich hörte hier an diesem Orte

von manchen Hörern gute Worte;

das sei bescheiden angemerkt,

auch wenn' s die Freude hat verstärkt…!)


Werner Kießig, Diakon i.R.

Vielleicht möchte jemand den “Dichter” grüßen:

Seine Adresse lautet:

Woltersdorfer Str. 33A

14770 Brandenburg a.d. Havel

(Tel. 03381 315256)