Freitag, 20. November 2009

TV-Angebot "Entertain" der Telekom jetzt auch ohne Internetanschluss

Die Deutsche Telekom bietet jetzt IPTV (Fernsehen über den Telefonanschluss) auch ohne Internet an. Das neue Angebot nennt sich "Entertain pur" und ist vor allem für Kunden interessant, die keinen Internetanschluss benötigen, was sicher auf viele unserer älteren Hörer zutrifft.

Mit dem Media-Receiver von "Entertain" können  die beiden christlichen Fernsehprogramme Bibel TV und K-TV empfangen werden und über das integrierte Webradio Radio Horeb und Radio Maria. Gerade in Gebieten, wo Radio Horeb nicht ins Kabel eingespeist wird (so z.B. bei Unitymedia in Hessen), scheint das Angebot der Telekom eine gute Alternative zu sein.
Entertain-Pakete von T-Home

"…Wir als Kirche müssen uns in die Untiefen des Internets stürzen…"

- das sagte der französische Bischof  Jean-Michel Di Falco. "Das Internet mischt die Karten neu. Wir als Kirche müssen unsere Ghettos und Sakristeien verlassen". Solche neuen Töne konnte man bei der kürzlich zuende gegangenen Vollversammlung des Päpstlichen Medienrates hören, die sich mit den modernen "sozialen Kommunikationsmitteln" befasste, wie das in der "Kirchenterminologie heißt. Wenn Kirche im Internet auftrete, sei sie oft unverständlich und spreche eine Expertensprache, so der Bischof. „Wir können unsere Pastoral nicht so weiterführen, als gäbe es das Internet nicht. Das Internet verändert die Menschen und macht auch vor der Kirche nicht halt.“
"Wir" bei Radio Horeb und bei den RH-Freunden machen schon Ernst mit der Internetpräsenz, die auch der  kroatische Kardinal Josip Bozanic anmahnte. Er begründete seine Erwartung damit, dass man hier lernen und verstehen könne, wie „der Mensch von morgen denkt und sich konstruiert.“
Deshalb bitten wir auch die Leser unserer site wieder einmal, sich nicht nur in Höreranrufen über das RH-Hörertelefon "einzubringen", sondern auch diese "interaktive" Plattform hier zu nutzen. Denn solches moderne, "mediengerechte Interagieren" muss auch gelernt und eingeübt werden…!

Dienstag, 17. November 2009

Pfarrer Dr. Richard Kocher im Gespräch mit Prinzessin Alessandra Borghese

Donna Alessandra Romana Prinzessin Borghese ist die Tochter einer der bedeutendsten Patrizierfamilien Italiens. Ihre Jugend war geprägt von Partys, Jetset und Gala-Diners. Doch Geld, Erfolg, schöne Kleider - das konnte nicht alles sein. Alessandra Borghese fand zum christlichen Glauben, und statt auf Luxusyachten in der Sonne zu liegen, begann sie, mit Papst Johannes Paul II. nach Lourdes zu reisen.
Auf einer Glaubenskundgebung beim Kongress Treffpunkt Weltkirche 2006 in Augsburg sprach sie über ihren Weg zu Christus und ihre besondere Beziehung zu den Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. Die Gesprächsleitung hatte der Programmdirektor von Radio Horeb, Pfr. Dr. Richard Kocher.
Sehen Sie hier das Video von "Kirche in Not" auf kathTube.

Dienstag, 10. November 2009

Programmdirektor von RM Kolumbien zu Besuch bei Radio Horeb

Ende Oktober war Pater German Acosta, der Programmdirektor von Radio Maria Kolumbien, zu Besuch bei Radio Horeb.



Hier Auszüge aus einem Interview, das Pfarrer Dr. Richard Kocher in der "Standpunkt"-Sendung am 25.Oktober mit ihm führte:

"Seit vielen Jahren schon haben wir in Kolumbien das Problem der Gewalt. Dieser Konflikt ist entstanden aus unterschiedlichen Interessen  politischer Parteien. In den fünfziger Jahren war das sehr kritisch und daraus ist eine Guerillabewegung entstanden. Das ist die FARC (Revolutionäre bewaffnete Gruppe in Kolumbien). Diese Guerilla hat ihre Ideologie eigentlich verloren, denn heute geht es nicht mehr um ein politisches Ziel, um soziale Gerechtigkeit, sondern es geht nur noch um Macht und Geld beim Drogenhandel, und da bewegt man viel Geld. Und es geht auch um Waffenhandel. Aber ich muss klar stellen, dass das kolumbianische Volk ein gutes Volk ist. Aber es gibt diese kleine Minderheit, und das macht uns sehr zu leiden. In dieser Umgebung ist vor 13 Jahren Radio Maria entstanden. Ohne dass es sich politisch festlegt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen die himmlische Botschaft zu bringen. Diese basiert auf der Liebe Gottes und steht unter dem Schutz der Gottesmutter. Und diese Sprache gefällt allen. Und so ist es uns gelungen von Brüderlichkeit zu sprechen. Wir sind alle Brüder jenseits von Parteien, Hautfarben und Rassen. Radio Maria ist sympathisch für alle. Auf nationaler Ebene haben wir den 27. Platz bei den Radiostationen und das gelingt bis in den Dschungel hinein und da sind viele, die von der Guerilla vor vielen Jahren schon entführt worden sind. In Europa hört man von der Guerilla und man meint, das sind irgendwie idealistische Gruppen, aber das sind nichts anderes als Terroristen. So viel Unschuldige haben sie schon umgebracht.
Aber trotzdem sind wir optimistisch , denn die Botschaft kommt überall hin, die Botschaft vom Frieden. Wir haben so viele Zeugnisse der Vergebung und das zeigt uns, dass es in den Augen Gottes ein wichtiges Radio ist.
Diese Leute, die in den Dschungel entführt worden sind, hören das Radio und schöpfen Hoffnung, kommen sogar wieder zum Glauben.
Deshalb ist das eine Arbeit, die man mit Leidenschaft ausführt.
In Aparecida, auf der fünften lateinamerikanische Gesamtkonferenz der Bischöfe, hat man eine große Mission für den ganzen Kontinent angestoßen. Und ich glaube, dass Radio Maria an vorderster Front tätig ist. Denn auch wie bei den anderen Radios in Deutschland und in der Welt ist ein anderer Geist da, man betet, man studiert den Katechismus, die Spiritualität der Kirche. Es sind Programme, die die menschliche Person fördern, für die Familie, die Kinder, die Jugendlichen. Dann natürlich gibt es die Nachrichten und wir übertragen natürlich die Heilige Messe. Die Zuhörer empfinden sich als eine Familie und sie unterstützen uns in ihrer Armut. Die Großzügigkeit ist gewaltig. Die Armen erfüllen die leeren Versprechungen der Reichen. Das Projekt Radio Maria ist wirklich revolutionär, denn das Radio schafft eine neue Art die Dinge zu sehen. Es ist gewachsen, die ganze Gemeinschaft unterstützt das."

Donnerstag, 5. November 2009

Psalmenverteilung im Stundengebet


Die Möglichkeit des Mitbetens beim Stundengebet der Kirche ist nach dem Zeugnis einer Reihe von Hörern, die sich zu Wort gemeldet haben, ein sehr geschätztes Angebot unseres Radios. Und man kann sicher davon ausgehen, dass es sehr viele -insbesondere ältere-  Mitbeter in unserer Hörerfamilie gibt …

Von ihnen hat selbstverständllch nicht jeder eine Ausgabe des mehrbändigen Stundenbuchs für den kirchlichen Gebrauch zur Verfügung. Wer sich dann nicht auf ein Mitbeten "im Herzen" beschränken will, muss versuchen, mindestens die verwendeten Psalmen aus der Bibel oder einer Psalmenausgabe zur Verfügung zu haben.

Hierfür gibt es nun eine wertvolle Vorbereitungshilfe, auf die Pfr. Kocher auch mehrfach in Gesprächen und Hinweisen "on air" hingewiesen hat. Da er dabei von einer "Excel-Tabelle" sprach, haben sich vielleicht Hörer im Stich gelassen gefühlt, insoweit sie nicht über das erforderliche Softwareprogramm verfügen, um eine solche Tabelle lesen und ausdrucken zu können.

Doch wurde diese Tabelle inzwischen auch als PFD-Dokument bereitgestellt (das ja eigentlich jeder Internetnutzer darstellen kann). Mit einem Klick 

http://www.horeb.org/fileadmin/downloads/Psalmenverteilung.pdf 

kann man diese Datei aufrufen und zum täglichen Gebrauch ausdrucken - und das am besten nicht nur zum eigenen, sondern auch zur Weitergabe an solche, die keinen Zugang zu einem Computer haben.

"Wer zwei …hat, gebe dem, der keines hat, eines davon"! (Lk 3,11)