Freitag, 31. Dezember 2010

Ein gesegnetes Jahr des HERRN 2011 !


Zum Jahreswechsel möchten wir von Herzen ein neues, glückseliges Jahr wünschen
und eine gedeihliche, fröhliche Zeit des Beginns!
In der Bitte um Gottes und der Mutter Maria Geleit auf allen Wegen des neu geschenkten Jahres sind alle unsere Leser miteinander verbunden.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Gruß und Wunsch zum Christfest für unsere Leser


Über die diesjährige Adventszeit hinweg hat Hörer unserer deutschsprachigen Sender der Weltfamilie
"Radio Maria"
ein klingender Adventskalender begleitet, der für jeden Tag dieser Vorbereitungszeit auf Weihnachten (! - und nicht der "Weihnachtszeit", wie man es allenthalben hören konnte…) einen kleinen Gedanken- oder Hör-Impuls für die Hörerfamilie bereithalten wollte. Heute ist nun das letzte »Fensterchen« geöffnet: bei Radio Maria Südtirol und Deutschschweiz waren es "Hotspots", die an jedem Tag auf andere Weise die Botschaft "ausstrahlen" wollten: Christus will immer neu in dieser heutigen, aktuellen Welt ankommen, um sie aus der Gefangenschaft von so Vielem zu erlösen. Papst Benedikt XVI. ist an diesem letzten Tag der Adventszeit mit diesen Worten zu hören:

"In der Heiligen Nacht dürfen wir wieder staunend das menschgewordene, göttliche Wort in der Krippe betrachten. Der Schöpfer des Himmels und der Erde nimmt Wohnung unter den Menschen und in einem Stall. Der Sohn Gottes entäußert sich und wird den Menschen gleich, so sagt der Heilige Paulus, Nicht in Glanz und Glorie, sondern in Stille und Armut wird der lang ersehnte Messias geboren.

(Wer sich für die konkrete Gestaltung dieser jeweils 5 Minuten interessiert, kann sich den letzten "Hotspot" mit folgendem Link herunterladen und anhören: https://files.me.com/simondach/yybxzt.mp3)


Die kommenden Festtage wollen und können Gelegenheit bieten, sich auf dieses unscheinbare "Ankommen" einzulassen, das uns als ein "spirituelles" Geschenk der Gnade angeboten wird. Dabei kommt es wohl auch auf die innere Einstellung an, wie sie in einer Formulierung unseres Papstes aufleuchtet, mit der wir gleichzeitig unsere Wünsche für die Leser hier zusammenfassen wollen:


»Das nahe Weihnachtsfest sei für uns alle eine Gelegenheit, Christus tiefer zu erkennen und so in der Liebe zu ihm und zueinander zu wachsen. Der Segen des menschgewordenen Gottes begleite und stärke Euch alle.«


Mit herzlichen Weihnachtswünschen grüßen Sie

Simon Dach und Thomas Geist

Mittwoch, 8. Dezember 2010

14 Jahre Radio Horeb

Am 8. Dezember 1996, dem Tag der unbefleckten Empfängnis Mariens, nahm Radio Horeb seine Sendungen über Astra auf. 
Die RH-Freunde gratulieren herzlich zum Geburtstag und wünschen, dass Maria, die Patronin des Radios, ihre schützende Hand über den Sender hält.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Besuch bei Radio Vatikan

Wir hatten am 29.11. eine sehr interesssante Führung durch die Räume von Radio Vatikan.
Gegründet wurde Radio Vatikan 1931 während des Pontifikates von Papst Pius XI. Über Mittelwelle und Kurzwelle wird in die ganze Welt gesendet.
Wir bekamen den Vatikanischen Pressesaal gezeigt, mit dem großen Bild mit den Gesichtern der Päpste, angefangen ab Papst Pius XI., unter dessen Pontifikat Radio Vatikan gegründet wurde.

Bilder der Studios von Radio Vatikan:




Insbesondere für die in China verfolgten chinesischen Katholiken ist dies die einzige Verbindung zu ihrer Kirche und ihrem Glauben, da ja in China die Regierung die Autorität des Papstes extrem ablehnt und chinesiche Katholiken extrem verfolgt, weshalb eine katholische Staatskirche in China gegründet wurde, um die aggressive Ablehnung der chinesischen Regierung des Papstes und seiner Autorität zu zeigen.

Rom- und papsttreue chinesische Katholiken riskieren ständig ihr Leben. Regelmäßig werden Bischöfe und Kardinäle festgenommen. In dem Zusammenhang hat sich in China eine katholische Untergrundkirche gegründet nach dem Motto, wie DpP gegründet wurde: "Man muss sich nicht alles gefallen lassen, sondern mit Mut und Einigkeit gegen Drangsalierungen jedweder Art Widerstand gegen die Idiotie des momentanen Zeitgeistes leisten".

Den gesamten Bericht gibt es hier bei Sabine

Sonntag, 5. Dezember 2010

Radio Horeb feiert am 8.12.2010 seinen 14. Geburtstag.












Mit einer "Standpunkt"-Sendung am Abend des 2. Adventssonntags (5.12.2010) wird Programmdirektor Pfr. Dr. Richard Kocher sich des am darauffolgenden Mittwoch zum 14. Mal jährenden Programmstarts des mittlerweile so erfolgreich wirkenden Senders "Radio Horeb" widmen.
Am Hochfest der Erwählung Mariens (Fest der Unbefleckten Empfängnis) war die erste Sendung vor 14 Jahren "on air" gegangen. Welche Schwierigkeiten zuvor - und danach - zu überwinden waren, davon wird der Gründer und Programmdirektor in der von ihm moderierten Sendung viel erzählen können. Aber - so hat er bereits angekündigt - gleichzeitig soll auch der Blick nach vorne gerichtet werden: auf die zukünftige technische Entwicklung des Digitalradios (Stichwort: DAB+) und dessen Chancen. Die Idee eines "Kirchenradios" könnte dabei hier durchaus Pate stehen:

«Mit Kirchen-Radio können Bürger, die aus gesundheitlichen, terminlichen oder anderen Gründen nicht zur Kirche kommen können, wieder am spirituellen Geschehen in der eigenen Kirchengemeinde teilnehmen.

Kirchen-Radio ermöglicht es Pfarrgemeinden auf einfache Weise Gottesdienste und andere Kirchenveranstaltungen per UKW-Rundfunk innerhalb ihres Ortes zu verbreiten. Der Sender, der in einem Umkreis von etwa 3 km empfangen werden kann, eignet sich auch, um Orgel- und Chorkonzerte zu übertragen.

Die dafür erforderliche Technik wird von MEDIA BROADCAST realisiert.»


"Nach vorne" blickt man beim Radio natürlich nicht nur technisch. Das "Erreichen der Pubertät" (O-Ton Pfr. Kocher) macht auch grundlegende Standortbestimmungen und Überlegungen nötig. Der Wunsch vieler Hörer wäre es, dass hierbei auch die Hörer"basis" noch anders als bisher in diesen Prozess einbezogen wird. Die Möglichkeit, einmal bei der wöchentlichen Sendung "Hörer fragen den Programmdirektor" per Anruf "durchzukommen" und eine Frage stellen zu können, reicht dazu sicherlich nicht aus.…

Doch zunächst soll einmal "gefeiert" werden! Wie wäre es mit einem "Flashmob" (siehe Wikipedia) der Hörergemeinde wie diesem? :


Donnerstag, 25. November 2010

Medien im Nahen Osten


Die Sonder-Bischofssynode zum Nahen Osten ist noch nicht lange vorbei und wir gehen schon wieder zum Tagesgeschäft über …?
Ende November, in den allerletzten Stunden des Kirchenjahres begehen unsere Sender die RM-Welttage, die den Blick dafür weiten sollen, dass wir einer Weltkirche angehören. Natürlich stehen da besonders der Partner-Radios der westlichen Länder - derzeit besondres in Afrika gelegen - im Fokus des Interesses. Aber müssen wir darüber die Nöte der Kirche im Heiligen Land verdrängen?

Dieser Beitrag soll einen Blick auf die Medien im Nahen Osten werfen – da kommt uns als erstes Al Jazeera in den Sinn, ein Fernsehsender für die arabische Welt. Es geht aber auch kleiner, viel kleiner. Und es muss nicht immer Fernsehen sein. Pater (Abuna) Raed Abusahlia ist Pfarrer des Dorfes Taybeh in Palästina. Taybeh, das biblische Ephraim, heute eine Ortschaft mit ungefähr 2100 Einwohner, ca. 10 Kilometer östlich von Ramallah gelegen, ist das letzte vollständig christliche Dorf in Palästina.
Als ehemaliger Sprecher des "lateinischen" (=katholischen) Patriarchen in Jerusalem ist Abuna Raed auch medienerfahren. Aber das ist nicht alles, er ist auch Event-Manager und Fundraiser und hat für sein Dorf eine Ölpresse besorgt, die der Bevölkerung ein wenig ökonomische Unabhängigkeit verschafft. Auch für die Kooperative für den Verkauf der Erzeugnisse des Dorfes – Ölivenöl, Seife und Kerzen – an europäische Supermärkte stand er Pate. Ein Allrounder also. Sein neustes Projekt ist aber wohl seine größte Herausforderung: Er möchte den ersten christlichen Radiosender im Heiligen Land betreiben. Und dies mit der Hilfe von Radio Vatikan, das technische Hilfestellung leistet und seinen Plan bekannt macht.

Pater Raed sagt: „Wir brauchen im Heiligen Land eine christliche Stimme, wir müssen den Christen des Landes eine christliche Stimme geben, wir müssen das für das ganze Bistum tun, das ganz Jordanien, Palästina und Israel umfasst. Obwohl es schon verschiedene Radio- und TV-Stationen in der Region gibt, gibt es immer noch kein einziges christliches Radio. Ich möchte das in Taibeh schaffen.“

Warum ausgerechnet in diesem Dorf? Für ein solches Projekt ist nicht nur der Glaube Voraussetzung, sondern auch die Geographie hilft: Das Dorf liegt auf einem Hügel, 1.000 Meter über dem Meer. Radiowellen können von hier aus die ganze Region erreichen. Gedacht ist der Sender für die Arabisch sprechende Gemeinschaft von Amman bis Gaza, Tel Aviv und Jerusalem. Die Verwaltung Palästinas muss dieses Vorhaben noch erlauben, der ganze Papierkrieg liegt noch vor dem engagierten Pfarrer.
„Es wird eine christliche Stimme sein, aber auch eine Stimme unterschieden von anderen. Das heißt, es soll eine Stimme für Frieden und Hoffnung sein, für Dialog und Versöhnung. Wir sind offen für jeden, für die anderen Kirchen im Heiligen Land. Wir werden auch den Nachrichten und den Feiern der anderen Kirchen Raum und Zeit geben. Wir haben sie auch schon eingeladen, ihre eigenen Programme auf unserem Sender zu gestalten. Der Sender ist also auch für die anderen Religionen da, die es im Heiligen Land gibt, vor allem Juden und Moslems. Wir wollen eine Brücke sein, denn ein Christ, der keine Brücke ist, ist kein Christ.“

Abuna Raeds Traum: Der Start seines ersten christlichen Senders im Nahen Osten mit einer Sendung zum Weihnachtsfest. SIE können helfen, indem Sie in Taybeh "einkaufen" (
www.taybeh.info/) - halt online. Denn diese palästinensischen Christen sind auf solche Kontakte in die übrige Welt angewiesen
!

Dienstag, 23. November 2010

Das Internet für Christus gewinnen

Pater Karl Wallner über das neue Jugendradio:
"Unser Herr Jesus Christus hat gesagt, wir sollen unser Licht nicht unter einen Scheffel stellen und dass eine Stadt, die auf einem Berg liegt nicht verborgen bleiben kann. Und ich hab auch das Gefühl, dass wir Christen dazu neigen, dass wir uns in der Sakristei verstecken und dann darüber schimpfen, dass in der Welt draußen alles so heidnisch wird, alles so gottlos geworden ist. Ich glaube wir müssen wirklich jede Möglichkeit ergreifen, um das Evangelium von den Dächern zu verkünden. Und heute leben wir in einer Mediengesellschaft. Papst Benedikt XVI. hat gesagt, wir müssen alle Medienmittel ergreifen. Er hat das auch über das Internet gesagt, ein Medium wo heute viele Jugendliche unterwegs sind. Und deshalb kann ich nur sagen, es ist höchste Zeit, dass es sowas gibt. Wir müssen dort die jungen Leute erreichen, wo sie heute dauernd unterwegs sind. Und wir müssen das Internet, das oft problematische Dinge hat, auch für Christus gewinnen."
( Aus einem Interview mit Radio Maria )

Samstag, 20. November 2010

Ein vernichtendes Urteil …


»Die Bischöfe unseres Landes sind ungeschickte Seeleute mitten in einem großen Sturm. Sie sind wie Ärzte, die für die Krankheiten ihrer Zeit nicht die richtigen Medikamente bereithalten. Sie sind Obertaktierer, Oberpolitiker, die sich nicht auf das Eis hinauswagen, weil es brüchig ist, und weil die Angst haben, dass sie dann einbrechen.
Keiner von ihnen wagt etwas einzufordern,(…), weil er Angst hat, dass ihm die wenigen, die er noch hat, davonlaufen werden. «



Ein vernichtendes Urteil - nicht nur über die Bischöfe, sondern auch über die Priester in unserem Land, von jemand, der offiziell heiliggesprochen worden ist von der katholischen Kirche, dem die seltene Ehre zuteil geworden ist, Kirchenlehrer zu werden. Er ist der zweite Patron Deutschlands nach Winfried Bonifatius, der erste Jesuit deutscher Sprache – es ist die Rede von Petrus Canisius.
Er hatte mit seiner Analyse des Zustands der katholischen Kirche in seiner Zeit während des Ausbruchs der Reformation leider recht und diese Sätze waren keineswegs polemisch gemeint oder formuliert. Wenn er selbst angefeindet und verleumdet wurde, war seine Antwort: "Benedictus sit Deus!" - Gelobt sei Gott.
Von seinem Ordensgründer, dem hl. Ignatius von Loyola, mit dem er auch einige Jahre zusammen war, hat er gelernt, richtig hinzuschauen und das Wesentliche zu erkennen.
In der Sprache der Kirche nennt man diese Fähigkeit "die Unterscheidung der Geister".
Von dem Ordensvater hat er auch das 4. Gelübde des Jesuitenordens, die unbedingte Treue zum kirchlichen Lehramt und dem Papst als wichtigste Voraussetzung für seinen Dienst übernommen und praktiziert - in der Zeit der Reformation wahrhaftig kein leichter Gehorsam! Aber er überließ es Gott, ihn in diesem Treueverhältnis richtig zu führen, um der Wahrheit dienen zu können.

Alles Gesagte läßt sich gewissermaßen 1:1 auf unsere heutige Situation übertragen… ! Sollten wir da nicht vermehrt selbst und persönlich um die Gabe der "Unterscheidung der Geister" beten?

Den Hinweis auf diese historische Parallele verdanke ich einem Vortrag von Pfr. Dr. Richard Kocher. Seinen Vortrag kann man beim CD-Dienst des Senders bestellen unter dem Titel "Worte, die bewegen - 2010".
Ich verweise an dieser Stelle auch gern auf eine Vortragsreihe
( bis …Vortrag-10) über
den Vorsehungsglauben
, zu der z.Zt. auch auf der Homepage von "Kirche in Not" i
n der Medienbox u.a. ein Interview mit Pfr. Kocher gezeigt wird.

Freitag, 19. November 2010

Uganda: Ein Radio rettet Kindersoldaten

Das katholische "Radio Wa" setzt sich mit bescheidensten technischen Mitteln für Versöhnung ein. Kindersoldaten werden über die Radiosendungen erreicht und nehmen wieder Kontakt mit ihren Familien auf. 
"Wir lieben dich, Robert, komm zurück nach Hause! Deine Eltern und Geschwister" – so oder ähnlich lauten Botschaften, die im Kinderprogramm des katholischen Senders "Radio Wa" in der Diözese Lira im Norden Ugandas gesendet werden. Sie richten sich an Kinder, die von den Rebellen der Lord’s Resistance Army (LRA) entführt und als Kindersoldaten missbraucht worden sind. Viele der überlebenden Kinder wagen sich nicht mehr nach Hause, weil sie von den Rebellen gezwungen wurden, in ihren Heimatdörfern Menschen, manchmal sogar nahe Familienangehörige, zu verstümmeln oder zu töten sowie Häuser niederzubrennen. Diesen Kindern will die Kirche mit "Radio Wa" Mut machen, zu ihren Familien heimzukehren.
Obwohl "Radio Wa" sowohl personell als auch materiell mehr als bescheiden ausgestattet ist, leistet es der Bevölkerung wertvolle Dienste. So gibt es zum Beispiel jede Woche ein Hörspiel, in dem wichtige Themen wie AIDS, häusliche Gewalt, Ehe und Familie, Alkoholismus, die Rückkehr aus den Flüchtlingslagern, der Aufbau eines neues Lebens nach dem Krieg, die Suche nach Versöhnung oder ähnliches auf unterhaltsame Weise, aber auf der Grundlage der kirchlichen Lehre und der Werte des Evangeliums behandelt werden.

Das weltweite katholische Hilfswerk "Kirche in Not" hilft, die technische Ausstattung des Senders und die Ausbildung der Mitarbeiter zu verbessern.

Samstag, 6. November 2010

Empfang von Papst Benedikt XVI. in Santiago



„In diesem Heiligen Jahr komme ich als Pilger unter Pilgern, gemeinsam mit vielen, die hierher kommen und nach dem Glauben an den auferstandenen Christus dürsten, nach dem Glauben, der von den Aposteln wie dem heiligen Jakobus dem Älteren (…) treu verkündet und weitergegeben wurde.“

Montag, 1. November 2010

Warum feiert die Kirche "Allerheiligen"?


"Den Katholiken geht es eigentlich streng genommen nicht um die Heiligen an und für sich, sondern es geht natürlich um Jesus Christus. Und die Heiligen sind deswegen so wichtig, weil sie mit ihrem Leben Jesus Christus verkündet haben, die Märtyrer sogar unter Einsatz ihres Lebens. Und wir glauben, dass die Heiligen diejenigen sind, die bereits Anteil an Jesus Christus haben, dass sie bereits die Vollendung erlangt haben in einer Weise, die wir für uns alle erhoffen. Und weil die Heiligen für uns Wegweiser sein können hin zu Christus, verehren wir sie in besonderer Weise und natürlich erhoffen wir, dass sie, weil sie so nah bei Jesus Christus sind, auch für uns schon Fürsprache einlegen."
Direkter Link zum Medienportal beim Erzbistum Köln

Wir preisen Gott in den Heiligen der Nächstenliebe. Durch ihre Werke ist die Kirche groß. Sie gingen zu den Armen und Kranken der Gemeinde; sie nahmen die Fremden auf und halfen den Verwundeten. Sie kauften Gefangene los und scheuten vor der Pest nicht zurück. Sie bauten Krankenhäuser und gründeten Gemeinschaften, um der Not der Menschen wirksamer zu begegnen. Sie gaben verlassenen Kindern und einsamen alten Menschen Heimat und lehrten die Unwissenden. In ihnen ist Christus den Menschen nahe; sie zeigen der Welt die lebendige Kirche. ( aus dem "Gotteslob" )

Dienstag, 26. Oktober 2010

Programmdirektor Pfr. Kocher hat(te) Geburtstag

Für das neue Lebensjahr wünschen Ihnen, sehr verehrter Herr Pfr. Kocher alle Freunde von RADIO HOREB von Herzen Gottes Geleit und Segen!
Das Schöne - nicht nur des Glaubens - weiter zu vermitteln, ist auch die Aufgabe "unseres" Senders.
Möge das Werk der Gottesmutter bei Ihnen stets in guten Händen sein und Ihnen dafür alle nötigen Kräfte und Fähigkeiten geschenkt sein.

Montag, 18. Oktober 2010

»MISSIONARE AUF WELLEN«


»MISSIONARE AUF WELLEN«

Die "Standpunkt"sendung am Sonntag, 17. Oktober 2010 wurde von ÖA-Chef Stefan Neubacher unter dieses Motto gestellt. Verschiedene Einspielungen von Aktivitäten/Übertragungen/Sendungen bei RH wollten den missionarischen Wert der Radioarbeit belegen.


Man könnte freilich den Radius dieser Wirksamkeit noch weiter ziehen und auf das be- ziehen, was von den Hörern bei den Zuschaltungen zum Ende der Sendung genannt wurde:
- neben den CREDO-Vorträgen wurden da auch die Beiträge zum Programm mit klassischer Musik genannt – also neben "kognitiven", informativen Elementen auch "assoziative", die tieferen Schichten des Menschen ansprechende Wirkungsweisen. Diese werden m.E. in der Regel viel zu wenig ernst genommen, weil die heutige Zeit meint, Glaubensinhalte vor allem mit dem Verstand definieren zu müssen .… - Die gelobten "night-fever-Abende" sind ein klassisches Beispiel für das Gegenteil!

- neben "Gott hört dein Gebet" oder anderen Gebets-Sendungen fanden auch die Lebenshilfe-Sendungen mit Werkstatt-Charakter Anerkennung: ein Zeichen dafür, dass die praktische Anwendung christlich gelebten Glaubenszeugnisses bei den Hörern hoch im Kurs für eine Wirksamkeit der Sendungsinhalte steht.

- zu den angesprochenen Übertragungen aus der "Szene" der deutschen oder Welt- Kirche gehören auch die Sendungen mit den öffentlichen Auftritten des Hl. Vaters bei Audienzen, Gebet und Gottesdiensten sowie seinen Pastoralreisen. Pfr. Kocher hat kürzlich in einem Mittagsgespräch angekündigt, dass das Wort des Papstes in seiner Tiefgründigkeit und Brillanz der Aussagen künftig im Programm noch mehr zur Sprache kommen soll … . Schon jetzt gibt es Priester und Referenten, die den Botschaften des Hl. Vaters in unseren Tagen wirklichen Stellenwert einräumen! Diese Beispiele können gerne im Sinne missionarischer Wirksamkeit noch weiter Schule machen !

Der Sender "Radio Horeb" wirbt (u.a.) in der katholischen Zeitung "Die Tagespost" (die eigentlich in jeden Haushalt gehörte, der die Verbindung zur Wirksamkeit der Kirche in unserer Gesellschaft sucht und fördern will) mit dem oben abgebildeten Slogan "Christliches Radio, das begeistert". Die vielen diese Behauptung unterstützenden Höreraussagen sind freilich nicht als "sanftes Ruhekissen" geeignet, auf dem man sich ausruhen kann.
"Die Liebe Christi drängt uns …", sagt der Apostel Paulus zur Charakterisierung des apostolischen Eifers, der ihm und uns allen aufgetragen ist ! Hören Sie zum kommenden Weltmissions-Sonntag einmal bewußt in die Sendungen hinein, die diesen Auftrag unseres Herrn thematisieren und die Botschaft des Papstes dazu heranziehen. (siehe die Kommentare mit konkreten Verweisen).

Es ist ein Thema unserer Zeit!

Simon Dach

Sonntag, 10. Oktober 2010

zur Thematik der Bischofssynode über die Kirche im Nahen Osten















Am 28. Sonntag im Jahreskreis (10.10.2010) eröffnete Papst Benedikt in Rom die zweiwöchige Sonderbischofssynode zum Nahen Osten unter dem Thema „Die katholische Kirche im Nahen Osten: Gemeinschaft und Zeugnis."
Im Zusammenhang damit hat Radio Horeb (und alle deutschsprachigen katholischen Sender) in der Sendung "Weltkirche aktuell", die vom weltweiten katholischen Hilfswerk "Kirche in Not" produziert wird, ein gut halbstündiges Interview mit Dr. Karl Heinz Fleckenstein aus Jerusalem/Bethlehem über die Situation der Christen im Heiligen Land gesendet.
Obwohl diese als Nachfahren und Bewahrer der "Wiege des Christentums" so wichtig sind, werden es angesichts dieser ausweglosen Situation im weniger "lebendige Steine" an den heiligen Stätten - sie wandern aus…
Was wir(!) tun können, konnte man am Sonntagmorgen hören: Dr. K.H. Fleckenstein hat in dem u.a. Interview verschiedene Hinweise gegeben:

1. Pilgerreisen, die auch den Besuch der Christen in nicht-israelischen Gebieten einschließen; für jeden Christen sollte der Besuch der hl. Stätten im Land Jesu ein Wunschziel werden;

2. Förderung von Arbeitsmöglichkeiten der benachteiligten arabischen Christen durch (Ver-)Kauf von einheimischen Waren
3. Schulpatenschaften zur Unterstützung der Bildung von Kindern aus armen christl. Familien)

(Möglichkeiten siehe www.friedensflecken.de)

4. Schaffung eines unvoreingenommenen Informationsstandes über die Lage der Christen und eines Bewußtseins der Mitverantwortung für die "Wiege" des Glaubens in den Gemeinden der christlichen Welt.
Äußeres Zeichen: Aufstellung einer (Öl-)Friedenslampe oder -taube in jeder Kirche /Jedem Haushalt, die in der Westbank hergestellt und mit selbstproduziertem Olivenöl versorgt werden kann; regelmäßiges Friedensgebet für einen gerechten Frieden in der Region. (www.taybeh.info - peace lamps)
"Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.” (Johannes 14, 27)
Herr, wir danken Dir für Deinen Frieden und nehmen ihn für das Heilige Land vertrauensvoll entgegen.


Donnerstag, 7. Oktober 2010

Katholisches Jugendradio auf Sendung

Der Evangeliums-Rundfunk schreibt diese Woche auf seiner Homepage:
„ERF – das ist doch das Radioprogramm das meine Oma immer gehört hat!“ Könnte mal gestimmt haben, ist heute aber nur noch die halbe Wahrheit. Denn längst gibt es neben dem klassischen ERF Radio eine pfiffige und Popmusik-orientierte Alternative: ERF Pop. Zu hören im Wesentlichen über das Internet. Unter www.erf.de/ERF_Pop gibt’s neben dem Livestream eine kleine aber feine Mediathek, aktuelle Sendungsinformationen (was für ein Song spielt gerade jetzt?) und Schnellzugriff auf ERF Pop-Inhalte bei Twitter, Facebook, Youtube & Co. Ein prima Begleitradio für alle, für die das klassische ERF Radio zu alt, Crosschannel.de zu jung und eine Internetverbindung kein Problem ist.

Seit dem 1. Oktober gibt es auch zu den klassischen katholischen Radios der Radio-Maria-Weltfamilie ( Radio Horeb/Maria ) eine Alternative für junge Hörer: 


Was steckt hinter dem Namen?
rm Radio Maria.
ist das Zeichen für Jesus Christus
expect (engl): ausschauen, erwarten, ersehnen, erhoffen.
rmXPECT: Das Große in Jesus ersehnen.

Auch die Mönche vom Stift Heiligenkreuz beten für dieses neue Radio:
"Wir Mönche von Stift Heiligenkreuz freuen uns über ein neues webradio. Auf  http://rmxpect.at/ gibt es gute Musik, interessante Gäste und gute Impulse über den Glauben. Auch Heiligenkreuzer Mönche werden zu hören sein und natürlich beten wir für dieses neue Projekt!"

In der Ausgabe der "Heute" (Auflage: ca. 825.000), von Freitag, dem 8.10., findet sich folgender Artikel, in dem Kardinal Schönborn das neue Webradio vorstellt:


Die Mission von rmxpect
  • Unterhalten: mit abwechslungsreicher Musik, guten Interviews und interessanten Beiträgen
  • Vertiefen: Jugendliche mit dem Glauben in Berührung kommen lassen & im Glauben stärken
  • Weiterbilden: Glaubensthemen/Themen des Alltags/Internationale Themen aufgreifen, besprechen und Diskussionsmöglichkeit bieten
  • Vernetzen: Neue Medien wie facebook & Internetplattformen nutzen und eine Community bilden.

Dienstag, 28. September 2010

Theresienfest am 1. Oktober

Mancherorts wird Anfang Oktober das "Theresienfest" gefeiert …
Für die Verehrer und geistlichen Freunde der Hl. Therese von Lisieux ist der liturgische Festtag dieser großen heiligen Karmelitin und Kirchenlehrerin mit diesem Ausdruck gemeint. – Jedenfalls kann "ihr Tag" Anlass sein, sich mit Person und Leben, Botschaft und Spiritualität der "kleinen" hl. Therese vom Kinde Jesus (und vom Göttlichen Antlitz) auseinanderzusetzen oder überhaupt einmal zu befassen.
Auch Radio Horeb leistet dazu seinen Beitrag:

Mo, 4.10. 2010 - Talk und Musik (13:00): "Der Weg von Therese von Lisieux" Simon Dach (s. auch Infokasten im Tagesprogramm)

So, 3.10.2010, Spiritualität (14:00h) : Mit der hl. Thérèse von Lisieux Christus nachfolgen: Kindsein vor Gott. Pfr. Anton Schmid, Theresienwerk


So, 10.10.2010, Spiritualität (14:00h) : Mit der hl. Thérèse von Lisieux Christus nachfolgen: Im Herzen der Kirche die Liebe sein. Pfr. Anton Schmid, Theresienwerk


So, 17.10.2010, Spiritualität (14:00h) : Mit der hl. Thérèse von Lisieux Christus nachfolgen: „Ich fühlte die Liebe in mein Herz einziehen ...“ Pfr. Anton Schmid , Theresienwerk



So, 24.10.2010, Spiritualität (14:00h) : Mit der hl. Thérèse von Lisieux Christus nachfolgen: „Ich bin gekommen, Seelen zu retten und für die Priester zu beten.“ Pfr. Anton Schmid, Theresienwerk
(CDs erhältlich oder Download unter: http://www.horeb.org/index.php?id=download-spiri_394)

Einige Bilder und Kernsätze aus ihren Schriften ("Geschichte einer Seele" sind aufzurufen mit: http://de.gloria.tv/?media=13852

Sonntag, 26. September 2010

Zum Schluß des Engelmonats

Am 29. September feiert die Kirche das Fest der Erzengel Michael, Gabriel und Raphael und am 2. Oktober das Schutzengelfest. Das Erzengelfest hat dem Monat September den Namen „Engelmonat“ gegeben - Grund, dem Thema eine spezielle Aufmerksamkeit zu widmen. Ist das nun aber heutzutage eine Modeerscheinung, sich für die Engelwesen zu interessieren, seit die Esoterik die Engel wieder entdeckt hat?
Es gibt im Straßenverkehr die gelben Engel, einen Aufkleber:„Fahre nicht schneller als dein Schutzengel fliegen kann“ und wir sprechen nach einem guten Ausgang einer gefährlichen Situation von einem „guten Schutzengel“, aber auch von einem Kind, das ein Gesicht hat wie ein Posaunenengel. - Was aber sagt uns die Bibel und der Glaube zu den Geistwesen, die wir Engel nennen?

Wer sich diesen Fragen stellen will, kann dabei Hilfestellung von unseren katholischen - und auch christlichen Sendern erhalten, denn die Engel spielen auch im protestantischen Denken durchaus eine Rolle.

Schon am Freitag, 10.9. 2010 waren sie in der RH- Lebenshilfe-Sendung Thema:
"Engel – gewaltige Boten des Herrn oder süße Engelchen für den Rückspiegel?"
P. Hubertus Freyberg (CD beim CD-Dienst von RH erhältlich)

Am Do, 23.9. 2010 hieß es in der Credo-Sendung:
Geschöpfe, welche Verstand und freien Willen, aber keinen Leib haben: „Die Engel“. Weihbischof Dr. Everardus de Jong (CD oder Download http://www.horeb.org/xyz/podcast/credo/2010-09-23_cr.mp3)

Kommende Sendungen:
Mo, 27.9. 2010 - Talk und Musik (13:00): "Engel in der Musik" Simon Dach (s. Infokasten im Tagesprogramm)

Mi, 29.9.2010 - Spiritualität (14:00h): Die Hll. Erzengel Michael, Gabriel und Rafael.
Pfr. Hubert Ratz (CD oder Download http://www.horeb.org/index.php?id=download-spiri_394)

Sa, 2.10.2010 - Spiritualität (14:00h): Mein Engel wird vor dir herziehen (vgl. Ex 23,20).
Weihbischof Dr. Marian Eleganti OSB (CD oder Download http://www.horeb.org/index.php?id=download-spiri_394)

Freitag, 24. September 2010

Die Radio-Maria-Weltfamilie wächst in Afrika

Pater Gabriel Anda Toko aus Kamerun  ( Bildquelle: Südkurier )




In diesen Tagen hielt sich der Programmdirektor von Radio Maria Kamerun in Deutschland auf und machte unter anderem bei Radio Horeb in Balderschwang Station. Der neue Sender in der Diözese Edea wird zur Zeit aufgebaut und soll demnächst auf Sendung gehen.

Ausführlich berichtete der bisherige Generalvikar von seiner neuen Aufgabe. „Im Januar berief mich mein Bischof zum Aufbau des kirchlichen Hörfunksenders ,Radio Maria' in Kamerun. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung, denn als Generalvikar war ich viel mit administrativen Aufgaben betraut. Nun kommt wieder mehr die Pastoralarbeit zum Tragen. Es ist für die Kirche wichtig, mit allen zur Verfügung stehenden Medien den Menschen das Evangelium zu verkünden. Auch in den Dörfern kann man mit Transistorradios Hörfunk empfangen. Den Sender ,Radio Maria' gibt es weltweit in vielen Ländern, eben teils auch schon in anderen afrikanischen Staaten.“
„Die Zentrale der Weltvereinigung dieses privaten Senders, der die einzelnen nationalen Mitglieder angehören, ist in Rom. Von dort wird das technische Material kommen, das noch in Container verpackt werden muss. Die Finanzmittel fließen jetzt in der Vorbereitungs- und Anfangsphase auch von dort; nach ungefähr drei bis fünf Jahren sollte sich der Sender durch die Spenden der Hörer tragen. Wie hoffen, zum Jahresende erstmals auf Sendung gehen zu können. Die Erlaubnis seitens der Regierung haben wir schon. Derzeit wird in Edea ein Haus entsprechend umgebaut, das auch eine Hauskapelle erhält.
Geplant ist ein Programm rund um die Uhr. Es wird Liturgie, christliche Spiritualität, Menschenbildung, Lebenshilfe, Musik und Nachrichten beinhalten, jedoch keine Politik und Werbung. Täglich wird eine Heilige Messe aus den verschiedenen katholischen Kirchen live übertragen werden. Damit können wir viele Hörer mit einbinden. Als Priester habe ich die Verantwortung für den Inhalt, dazu kommen noch fünf weitere Hauptamtliche und sehr viele Ehrenamtliche. Für diese wurde kürzlich ein Seminar veranstaltet. Die Reichweite wird anfangs rund 100 Kilometer Umkreis betragen, soll dann aber erweitert werden“, so Pater Gabriel über seine Pläne und Erwartungen zu diesem Pionierauftrag. 
Hier der vollständige Artikel aus dem Südkurier 
Interview mit Pater Gabriel Anda bei Radio Horeb

Dienstag, 14. September 2010

Wo kann man die "Ereignisse" in England verfolgen?










(Q: http://zeitzubeten.org)


Der an der England-Reise des Papstes interessierte Hörer (oder auch der Katholik, der weder K-TV noch EWTN im Fernsehen empfangen kann) schaut sich in den Programmen der Sender um:


bei Radio Maria Österreich gibt eine Seite der Homepage Auskunft über die live-Berichte aus Großbritannien: >>


im Monatsprogramm von Radio Horeb ist (wohl wegen des frühen Redaktionsschlusses) gar nichts von solchen Übertragungen zu lesen. Auch die Homepage gibt keine Auskunft. Dennoch überträgt der Sender natürlich ebenfalls die Gottesdienste mit dem Hl. Vater und zwar zu folgenden Zeiten:


Donnerstag, 16. September:
ab 18:05 Hl. Messe mit Papst Benedikt XVI. aus dem Bellahouston Park in Glasgow

Freitag, 17. September:
ab 19:20 Ökumenischer Abendgottesdienst mit Papst Benedikt XVI. aus der Westminster Abbey in London

Samstag, 18. September:
ab 10:50 Hl. Messe mit Papst Benedikt XVI. aus der Kathedrale von Westminster in London

ab 19:05 Gebetsvigil mit Papst Benedikt XVI. für die Seligsprechung von Kardinal Newman aus dem Hyde Park in London

Sonntag, 19. September:
ab 10:50 Hl. Messe mit Papst Benedikt XVI. zur Seligsprechung von Kardinal John Henry Newman aus dem Cofton Park in Birmingham mit
anschl. Angelus

Bei beiden Sendern ist jeweils ab 18:00h ein Tagesbericht von Radio Vatikan zu hören.


Warum ist dieser neue Selige eigentlich so "interessant" für unsere Zeit? Eine gute Antwort gibt Stefan Ehrhardt in seinem Blog "Zeit zu beten[Leben mit Christus] (http://zeitzubeten.org): geistige Auseinandersetzungen mit den religionsfeindlichen Strömungen der Zeit und echte Frömmigkeit sind auch heute wieder die wichtigsten "Instrumente" für die Christen, Jesu Auftrag in der Welt zu entsprechen.

Donnerstag, 9. September 2010

Der Mediensonntag in Deutschland


Der MEDIENSONNTAG der katholischen Kirche wird in Deutschland jedes Jahr am zweiten Sonntag im September begangen. Er will das öffentliche Wirken der katholischen Kirche unterstützen, ein Bewusstsein für technische Kommunikationsmittel wecken und die sinnvolle Mediennutzung fördern. In seiner diesjährigen Botschaft zum Mediensonntag hat Papst Benedikt Priester und Kirchenverantwortliche dazu aufgerufen, das Leben der Kirche auch in der digitalen Welt bekannt zu machen. «Auch in der digitalen Welt soll bekannt werden, daß die Zuwendung Gottes zu uns in Christus nicht eine Sache der Vergangenheit ist und auch keine gelehrte Theorie, sondern eine ganz und gar konkrete und aktuelle Wirklichkeit.»Nähere Impulse zum Thema dieses Sonntags kann man sich unter
http://www.katholisch.de/688.html abrufen. Verwiesen werden darf auch auf den Beitrag in diesem Blog "Was haben Cyberspace und moderne Glaubenssituation miteinander zu tun?"
Der Hörbeitrag am Schluss dieses Eintrags verdeutlicht noch einmal, was das aktuelle Stichwort "web 2.0" mit der Weitergabe des Glaubens zu tun hat, die für uns alle Verpflichtung ist!

Die Botschaft des Hl. Vaters dazu wird hier im Film vorgestellt: http://www.kathtube.com/player.php?id=13851

Montag, 30. August 2010

Der neue Selige Kardinal J.H. Newman


Am 19. September 2010 wird Papst Benedikt XVI. in Birmingham die Seligsprechung von Cardinal John Henry Newman (1801 – 1890) vornehmen.
Er gehört zu den bedeutendsten Theologen der Neuzeit. Seine Bedeutung für die Kirche und wohl auch gerade unsere Zeit wird mehr und mehr gesehen. Vor allem aber hat Newman "mit seinem Leben und durch seine Schriften gezeigt, dass nicht die Kirche uns den Glauben aufdrängt, dass vielmehr der Glaube uns drängt, die Kirche als das Werk Christi anzunehmen und ihr in der Wahrheit zu begegnen." (Pfr. Chr. Haider, Programmdirektor RM Südtirol)

In Kürze zu seiner Persönlichkeit:
Schon als Fünfzehnjähriger erkennt er die Verbundenheit seiner eigenen Existenz mit dem Dasein Gottes und sucht von da an konsequent der Weg zu Heiligkeit Als Fellow von Oriel College und Pfarrer von St. Mary the Virgin verfasst er Predigten, die ihn als Meister der christlichen Spiritualität ausweisen. Sein Studium der Kirchenväter motiviert ihn zur Reform seiner Anglikanischen Kirche (Oxford Bewegung, 1833) und zur Konversion zur römisch-katholischen Kirche (1845). Als Oratorianerpater in Birmingham folgt er dem Ruf, eine katholische Universität in Dublin zu gründen, für die er eine eigene Bildungstheorie entwirft. Sein Engagement für die Bedeutsamkeit der Laien in der Kirche fand kein Verständnis. 1864 verteidigte er seinen Leben als einen Weg aus konsequenter Gewissenstreue unter Gottes Vorsehung in aller Öffentlichkeit (Apologia pro Vita sua). 1870 nannte er seine Erkenntnisse über eine gewissensbezogene Lebenslogik des religiösen Aktes Essay einer Zustimmungsgrammatik. Papst Leo XIII. ernannte ihn 1879 zum Kardinal. Papst Johannes Paul II. bezeichnete ihn 1991 als Vorstufe zur Seligsprechung zum „Ehrwürdigen Diener Gottes“. (Günter Biemer)
Das Ereignis der Seligsprechung ist Anlass für unsere katholischen Radios, sich mit diesem neuen Seligen der Kirche näher auseinanderzusetzen. Hier die betr. Sendungen.
Radio Horeb:
So, 12.9.10, 20:00 Standpunkt:
Die Wahrheit wagen: Wie Kardinal John H. Newman katholisch wurde.
Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz

So, 19.9.10, 14:00 Spiritualität:
Von Licht zu Licht. Zum Glaubensweg des Seligen John Henry Newman.
P. Hermann Geißler FSO
Di, 28.9.10, 14:00 Spiritualität:
Seliger John Henry Newman – Leben und Zeugnis.
P. Gregor Lenzen CP
Radio Maria Österreich:
So, 05.9.10, 16:30 Loretto on Air: "Kardinal John Henry Newman - ein Vordenker für unsere Zeit", mit Mag. Kurt Preissinger
Di, 14.9.10, 13:00 Bei uns zu Gast: "John Henry Kardinal Newman - der Kirchenlehrer der Neuzeit", Ferdinand Reitmaier im Gespräch mit Prof. Roman Siebenrock (Newman-Gesellschaft)
Fr, 17.9.10, 09:00 Glaubensforum: "Von Licht zu Licht, der Glaubensweg des Seligen John Henry Newman", mit P. Dr. Hermann Geißler FSO
Mi, 22.9.10, 16:30 Katechismus: "Der Weg zum Glauben am Beispiel von John H. Newman", mit Prof. Josef Kreiml
Mo, 27.9.10, 09:00 Glaubensforum: "Newman, Lehrmeister des Gebetes", Sr. Irene Felder FSO, Rom

Sonntag, 29. August 2010

Radio Horeb bei "Freude am Glauben" in Fulda

Auch in diesem Jahr war Radio Horeb mit einem Aufnahmeteam und Infostand beim Kongress "Freude am Glauben" in Fulda.

Alle Vorträge und Podiumsdiskussionen wurden aufgezeichnet und werden in den nächsten Monaten bei Radio Horeb zu hören sein.

Donnerstag, 26. August 2010

"Gott ist unsere Zuflucht und unsere Stärke"

Flutkatastrophe Pakistan: Bischof Andrew Francis meldete sich am Mittwoch zum zweiten Mal über Handy und gab Radio Horeb ein Interview.
Bischof Dr. Andrew Francis
Es ist die größte Überschwemmung aller Zeiten, so die UN in einem aktuellen Bericht über die Flutkatastrophe in Pakistan und doch gibt es Zeichen der Hoffnung: "Die Unterstützung, die wir durch die Zuhörer von Radio Horeb erfahren, ist ein großartiges Zeugnis der christlichen Nächstenliebe in einer Zeit der Tragödie und des Schmerzes." Mit diesen Worten bedankt sich Bischof Dr. Andrew Francis ausdrücklich bei den Hörern von Radio Horeb. Im zweiten Interview innerhalb eines Monats spricht er außerdem über die aktuelle Situation im südlichen Punjab, über weiterhin dringend benötigte Hilfe und über konkrete Hilfsmaßnahmen, die durch die Spenden der Hörer von Radio Horeb bereits durchgeführt werden konnten.


Freitag, 20. August 2010

Pakistan ertrinkt in Flut und Chaos

Die Freunde von Radio Horeb fühlen sich in besonderer Weise mit Bischof Andrew Francis verbunden, der die dramatische Lage in seiner Diözese schon mehrmals geschildert hat.
Auch die Projektleiterin Regina Lynch des Hilfswerkes "Kirche in Not" steht im Dialog mit Bischof Andrew Francis von Multan, Bischof Max Rodrigues von Hyderabad sowie dem Präsidenten der pakistanischen Caritas, Bischof Joseph Coutts von Faisalabad.
Wörtlich sagte Lynch: "Die Bischöfe waten immer noch durch das Wasser, um sich ein Bild von der Situation zu machen." "Kirche in Not" werde sofort handeln, sobald die Bestandsaufnahme beendet sei und man um Hilfe gebeten werde.
In Faisalabad und Multan seien viele Familien obdachlos geworden, nachdem starker Regen die Dächer zerstört habe. Während die Muslime Pakistans sich an die UNO wenden, sähe die christliche Minderheit des Landes vor allem die Kirche als erste Anlaufstation, berichtete Lynch.
Auch nach der Flut werde noch viel Wiederaufbauarbeit geleistet werden müssen. Ganze Dörfer seien im Norden Pakistans von der Flut mitgerissen worden. Die so zerstörten kirchlichen Gebäude müssten nach Rückgang des Wassers rasch wieder aufgebaut werden, damit die Menschen wieder Versammlungs- und Rückzugsorte bekämen. Nur so könne die geistliche Grundlage für den Wiederaufbau gelegt werden, betonte Lynch.
"Kirche in Not" bittet um Spenden für die Flüchtlinge in Quetta und andere Opfer der Flut in Pakistan.
Online unter:
https://www.kirche-in-not.de/spenden-online.html

Pakistanischer Bischof: Christen und Muslime helfen gemeinsam

Erst im Juni dieses Jahres hielt Bischof Francis bei den Einkehrtagen von Radio Horeb drei hörenswerte Vorträge, die sie auf folgender Seite herunterladen können:
http://www.horeb.org/xyz/podcast/s_exerzitien/s_exerzitien.xml

Kirchweih auf dem Wendelstein

Im Nachrichtenmagazin "Streiflicht" berichtete heute Mittag Radio Horeb über das 120-jährige Kirchweihjubiläum von Deutschlands höchstgelegener Kirche auf dem Wendelstein.
Am 20. August 1890 wurde das Wendelsteinkirchlein feierlich geweiht. Das Jubiläum findet nun am Sonntag, 22. August, um 11 Uhr mit einem von Weihbischof Franz Dietl geleiteten Festgottesdienst statt.
Die Bezeichnung »höchst gelegene Kirche Deutschlands« trägt das Gotteshaus unangefochten - alle höher gelegenen Bethäuser (wie beispielsweise die 1981 geweihte Zugspitz-Kapelle) sind im kirchenrechtlichen Sinne keine Kirchen, sondern nur Kapellen. Auf dem Wendelstein finden im Sommer regelmäßig Messen und Trauungen statt.

Montag, 16. August 2010

Hilfe für die Diözese Multan/Pakistan

Angesichts der immer dramatischer werdenden Situation in Pakistan erinnern wir nochmals an den Hilferuf des Bischofs von Multan / Panjab, Dr. Andrew Francis, über Radio Horeb.
Wenn Sie die Opfer der Flutkatastrophe finanziell unterstützen wollen, verwenden Sie bitte die folgende Bankverbindung:

Friedenszeichen e.V. - Diözese Multan
Volksbank Ettlingen - BLZ: 660 912 00
Kontonummer: 60702039

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Friedenszeichen e.V.
Postfach 1130
76328 Bad Herrenalb

Tel.: +49-7083-526 217 | +49-7083-933 611
Fax: +49-7083-526 218

"Kirche in Not" bittet um Spenden für die Flüchtlinge in Quetta und
andere Opfer der Flut in Pakistan.
Spenden online bei "Kirche in Not"

Donnerstag, 12. August 2010

Das Hochfest der "Aufnahme Mariens in den Himmel"


In diesem Jahr an einem Sonntag, am 15. August, feiert die Kirche das Hochfest der "Aufnahme Mariens in den Himmel". volkstümlich meist "Mariä Himmelfahrt" genannt. Die erst 1950 zum Dogma erklärte Glaubensüberzeugung, dass der in den Himmel erhöhte Herr seine Mutter nach ihrem leiblichen Tod mit Leib und Seele zu sich genommen hat, wo sie als Königin des Himmels die Macht ihrer Fürsprache für das Menschengeschlecht einsetzt, ist es in einem Jahr wie diesem besonders wert, immer neu bedacht und auch den Gläubigen in den Predigten ausgelegt zu werden.


In unseren christlichen Radios finden sich nach den Informationen der Programmhefte nur wenige thematisch darauf zugespitzte Sendungen: Radio Horeb, 15.8., 14:00h Spiritualität - Radio Maria Südtirol, 15.8., 19:00h Musikmagazin (Simon Dach). - Radio Gloria: 15.8., 20:00h Maria mit Leib und Seele im Himmel (Pfr. Matthias Rey).
Dennoch begegnet(e) man in den Ausführungen der Referenten in diesen Tagen immer wieder einer Bezugnahme auf den Inhalt dieses Hochfestes. Die folgenden Gedanken sollen hierzu noch eine Ergänzung bieten:

Dreimal im Jahr feiert die katholische Kirche ein Fest, dessen Inhalt sich unmittelbar auf den Himmel bezieht. Christi Himmelfahrt im Frühjahr, die Aufnahme Marias in den Himmel jetzt im Hochsommer und Allerheiligen im Herbst. Immer liegt der Bezugspunkt jenseits dieser Welt im ewigen Leben bei Gott. Hinter der Anordnung der über das Jahr verstreuten Festtage verbirgt sich eine Lehre für uns: Denk in regelmäßigen Abständen daran, du bist nicht hier zuhause! Auch wenn du eine so genannte Heimat hast, vielleicht ein eigenes Haus gebaut hast oder eine schöne Wohnung besitzt. Bedenke: „Unsere Heimat ist im Himmel."

… Das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel versucht uns den Gedanken an den Tod etwas leichter zu machen. Es wird erzählt, Maria, die Gottesmutter, ist eines Tages sanft entschlafen und die Jünger waren traurig. Da unmittelbar beim Tod nicht alle Apostel anwesend sein konnten, öffnete man, sobald alle versammelt waren, noch einmal das Grab. Da war der Leib der Gottesmutter nicht mehr da. Er war von Gott verwandelt in den Himmel aufgenommen worden. Im Grab fand man stattdessen wohlriechende Blumen. Da schöpften die Apostel mitten in ihrer Trauer Hoffnung und freuten sich über die Entrückung der Gottesmutter. Maria schenkt auch uns solche „Blumen" der Hoffnung.

Wenn wir uns mit der Gottesmutter auf den Weg machen, haben wir eine echte Lebens- und Sterbebegleiterin. In unseren Radios beten wir unter anderem deshalb täglich den Rosenkranz. In jedem „Ave Maria" bitten wir um die Nähe der Gottesmutter „jetzt und in der Stunde unseres Todes". Auf diese beiden Augenblicke kommt es im Leben an; dass wir hier, jetzt und heute so leben, dass wir auch in der Stunde unseres Todes nicht am Ziel vorbei laufen.

(aus: Editorial Monatsprogramm, Pfr. Chr. Haider, Programmdirektor RM Südtirol)

Dienstag, 10. August 2010

Kloster Marienthal vom Hochwasser schwer getroffen


Radio Vatikan berichtet heute über das Kloster Sankt Marienthal an der Neiße in der Nähe von Görlitz:
Trotz aller getroffenen Schutzmaßnahmen wurde das gesamte Klosterareal vom größten Hochwasser seiner Geschichte getroffen. Das Wasser sei bis zu zwei Meter hoch in den Räumen gestanden und habe in allen Räumen sowie in der Kirche einen 30 Zentimeter hohen Schlammteppich zurückgelassen. Die 15 Nonnen, die im Kloster leben und noch ohne Strom und Telefon-Festnetz auskommen müssten, seien sehr niedergeschlagen. Die Schäden im gesamten Klosterareal gingen in die Millionen. Sankt Marienthal in Sachsen ist die älteste ununterbrochen bestehende Zisterzienserinnenabtei Deutschlands und wurde 1234 gegründet.

Samstag, 7. August 2010

Pakistan ruft um Hilfe

Von der Flut in Pakistan sind Millionen Menschen betroffen. Nach dem Nordwesten des Landes erreichten die Überschwemmungen inzwischen auch die weiter südlich gelegenen bevölkerungsreichen Provinzen Punjab und Sindh.
Direkt betroffen ist auch die Diözese Multan von Bischof  Dr. Andrew Francis, der im vergangenen Jahr das neue Medienhaus von Radio Horeb einweihte.
Allein im südlichen Punjab sind mehr als 1,5 Millionen Menschen und mehr als 11.000 Dörfer von der Flutkatastrophe betroffen. Es gibt keine Elektrizität, kein sauberes Wasser, von Telefon und Internet ganz zu schweigen! Das Mobiltelefon ist die einzige Verbindung zur Außenwelt. Auf diesem Weg konnten wir Bischof Dr. Andrew Francis auch erreichen. Im Interview mit Radio Horeb spricht er über die dramatischen Zustände im südlichen Punjab und bittet um dringend benötigte Hilfe!
In dieser Notsituation stellt die katholische Kirche im Punjab eine wichtige Hilfe dar, unterstreicht Bischof Andrew Francis: „Unsere jungen freiwilligen Helfer, als auch die Leute der Caritas, sind permanent im Einsatz, um den notleidenden Menschen zu helfen. In allen sieben Distrikten unserer Diözese sorgen wir für medizinische Hilfe. Was wir dringend benötigen, sind Nahrungsmittel, Unterkünfte und Medikamente.“
Besonders die Not der Frauen, Kinder und alten Menschen bedrückt den Bischof sehr:„Ich kann unter einem Dach schlafen, aber Tausende können das nicht. Eine große Gefahr neben dem ganzen Leid stellen auch agressive Schlangen dar, die die Menschen beißen. An vielen Orten haben wir unsere Kirchen und unsere Schulgebäude zur Verfügung gestellt, um die Leute zu evakuieren. Wir kümmern uns um jeden, wir unterscheiden nicht zwischen Katholiken, Muslimen oder Sikkhs.“


Beitrag von Radio Vatikan

Sonntag, 1. August 2010

Schweizerkreuz - Kreuz Christi: Beweis der Liebe Gottes zu uns

Zum Bundesfeiertag der Schweiz am heutigen 1. August schreibt Vikar Martin Rohrer, der Programmleiter von Radio Gloria:

Liebe Mitchristen
Am 1. August feiert die Schweiz ihren Nationalfeiertag. Tausende von Fahnen mit dem Schweizerkreuz schmücken an diesem Tag unsere Dörfer und Städte. Das Schweizerkreuz verbindet uns mit dem Kreuz von Christus. Dort am Kreuz hat er uns gezeigt, was wahre Liebe be­deutet: Hingabe des Lebens. Wenn wir in der Schweiz als ein geeintes Volk be­stehen bleiben wollen, dann müssen wir vom gekreuzigten Christus die Liebe lernen: Auch ich darf mich in der Liebe hingeben an Gott und an die Mitmen­schen. Mein Denken und Arbeiten kann ein Beitrag sein zum Wohle aller. Ich soll mitverantwortlich sein für meine Mitmenschen. Wie gerne schieben wir diese Verantwortung ab. Wie oft sagen wir, dass es nicht mein Problem ist, was mit anderen passiert.
Das Kreuz im Schweizerwappen erin­nert uns daran, dass wir die Nächstenlie­be nicht ohne die Gottesliebe leben kön­nen. Um so mehr wir Gott aus unserem Leben, aus unseren Schulen, Familien und Häusern hinauswerfen, um so mehr distanzieren wir uns von den Menschen, die Gott uns an die Seite gestellt hat.
Schöne Schweizerfahnen machen noch kein gutes Volk. Es braucht meine per­sönliche Entscheidung, Gott in meinem Leben einen Platz zu geben, denn nur so bekommt auch der Mitmensch einen Platz in meinem Leben.
Wollen wir an diesem 1. August Gott dan­ken für unser Vaterland und ihn bitten, dass er das Schweizervolk im Frieden und in der Einheit bewahren möge.

Heiliger Bruder Klaus, bitte für uns.

Friedrich Schillers Rütlischwur im Drama Wilhelm Tell :
Wir wollen sein ein einzig Volk von Brü­dern, in keiner Not uns trennen und Gefahr. Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft le­ben. Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen. (2. Aufzug, am Schluss der 2. Szene)

Ihnen allen Gottes reichen Segen
Vikar Martin Rohrer

Samstag, 31. Juli 2010

Radio Horeb/Maria im Urlaub hören

Viele Menschen fahren in diesen Wochen in die Ferien und möchten auch in ihrem Urlaubsland nicht auf Radio Maria verzichten. Radio Maria Stationen gibt es mittlerweile in fast 60 Ländern weltweit, sodass man auch im Ausland zusammen mit anderen Menschen den Rosenkranz beten oder die Eucharistie und die Andachten im Radio mitfeiern kann. Die Radio Maria Stationen haben auf der ganzen Welt alle ein ähnliches Programmschema, das auf dem Stundengebet der Kirche aufgebaut ist.
Eine Zusammenstellung der zahlreichen Empfangsmöglichkeiten über Antenne, Internet und Mobiltelefon von Radio Maria weltweit bietet Radio Maria Nederland & Vlaanderen auf den folgenden Seiten:
Radio Maria op vacantie - Radio Maria im Urlaub
Radio Maria hören 
Für Urlauber in Südtirol: UKW-Frequenzen 
UKW-Empfang in Österreich 
Frequenzliste Radio Maria Italien
Radio Maria Spanien
Sogar auf Gran Canaria kann Radio Horeb seit Jahren über die UKW-Frequenz 96,7 MHz im Raum Maspalomas 24 Stunden täglich empfangen werden.

Freitag, 23. Juli 2010

Radio Maria weltweit

Im aktuellen Monatsprogramm schreibt der Programmdirektor von Radio Horeb, Pfarrer Richard Kocher:

"Radio Horeb ist Mitglied der Radio-Maria-Weltfamilie. Beim Treffen der Weltdelegierten 2009 wurde ein Missionshilferuf des Papstes für Afrika erörtert und Projektunterstützung zugesagt. Afrika erfährt zurzeit weltweit den größten Zuwachs an Christen, ist aber durch ethnische und religiöse Konflikte, sich ausbreitende Krankheiten, die schwierige Weltwirtschaftslage und deren Folgen in gewalttätigen Auseinandersetzungen und Not sehr gefährdet. Radio-Maria-Stationen in Afrika können von beachtlichen Erfolgen berichten, bei denen sie glaubens-, werteorientiert und versöhnend überkonfessionell auf die Bevölkerung einwirken. In der Vergangenheit konnte Radio Horeb schon durch konkrete Maßnahmen wie Studio- und Sendemastenbau Partnerradios in Afrika helfen"

Radio Maria Tansania
Radio Horeb stellt über sein Partnerschaftsprogramm mit Radio Maria Tansania finanzielle Mittel zur Verfügung, die den Aufbau des Sendebetriebes finanzieren helfen.
RM Tansania erreicht ca. 60% des Landes über UKW, seit kurzem auch Dar-es-Salaam. Selbst Muslime hören das Programm gerne. Die Ortskirche erkennt mehr und mehr die Bedeutung des Senders.

Radio Maria Togo
Hilfe braucht auch Radio Maria Togo. Der westafrikanische Kleinstaat (bis 1918 deutsche Kolonie) ist nach fast 40 Jahren autokratischer Regierung, Unruhen und Flucht zahlreicher Togolesen ins Ausland verschuldet, die Bevölkerung arm. Fast zwei Drittel der Erwerbstätigen des tropischen, regenabhängigen Agrarlandes arbeiten in der Landwirtschaft.
50% der Bevölkerung praktizieren die alten Naturreligionen, ca. 30% leben nach christlichen Grundsätzen (davon rd. 12% Katholiken), 20% sind muslimisch.
RM Togo erreicht nahezu 100% des Landes über UKW.  >Radio Maria Togo live