Montag, 22. März 2010

Wallfahrt nach Lisieux





Wir gruessen alle RH-Freunde
aus Lisieux von unserer Wallfahrt
zur heiligen Therese

Thomas Geist & Simon Dach


Unser Herz ist geschaffen
 Jesus zu lieben

Therese von Lisieux


Thereses Botschaft
Der "Kleine Weg" Thereses besteht darin, einfach zu sein mit Gott und mit sich selbst. Therese hat die Erfahrung gemacht, dass Gott ein barmherziger Gott ist, der uns alle liebt, der weiss, was uns fehlt, noch bevor wir ihn darum bitten, der uns verzeiht und moechte, dass auch wir einander verzeihen, der uns beschuetzt und sich um uns sorgt. Und dieser Vater, der uns so sehr liebt, hat kein anderes Verlangen, als von uns geliebt zu werden, denn: "Er braucht unsere Werke nicht, sondern nur unsere Liebe."
Gott als Vater anerkennen, verlangt ein kindliches Herz, das es vorzieht, klein zu bleiben.

Vertrauen und Hingabe
Der "Kleine Weg" ist die von Therese erprobte und ganz neue Art, heilig zu werden. Dazu bedarf es nur des Vertrauens und der Hingabe eines Kindes, das furchtlos in den Armen des Vaters einschlaeft.
Nehmen wir Thereses Ermutigung fuer uns an: "Die Heiligkeit liegt nicht in dieser oder jener Uebung, sondern sie ist die Gesinnung des Herzens, die uns demuetig macht und klein in den Armen Gottes, unserer Schwachheit bewusst und bis zur Verwegenheit vertrauend auf seine Vaterguete".

Liebe
Mit viel Liebe gerade die ganz gewoehnlichen Taetigkeiten des Alltags anreichern: "Jesus schaut nicht so sehr auf die Groesse der Taten, noch auf ihre Schwierigkeit, als vielmehr auf die Liebe, mit der sie vollbracht werden."
Unser Alltag setzt sich aus vielen kleinen Begebenheiten zusammen: Die Schwierigkeiten und Opfer, die sie beinhalten, geben uns Gelegenheiten, dem Herrn und denen, die um uns sind, unsere Liebe zu zeigen, daheim, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft.
Lieben heisst geben - sich geben: "Ich begreife jetzt dass die vollkommene Liebe darin besteht, die Fehler der andern zu ertragen, sich nicht ueber ihre Schwaechen zu wundern, sich an den kleinsten Tugendakten zu erbauen, die man sie vollbringen sieht."

Unsere Pilgergruppe in Lisieux

Die hl. Therese von Lisieux war Karmelitin und ist nach ihrer Heiligsprechung zur Kirchenlehrerin und Patronin der Mission ernannt worden.
Sie begleitet Radio Maria als Jahresheilige im Jahr 2010.

Mittwoch, 10. März 2010

Internatsschüler zu Besuch bei Radio Horeb

Michael Wielath am Mikrofon

Anfang Februar besuchten Schüler des "Marinarums Buxheim" das Hauptstudio von Radio Horeb in Balderschwang. Anlass dieser Internats-Exkursion war das "DonFM-Radioprojekt" an der Schule.

Sonntag, 7. März 2010

Der Monat März zu Ehren des Hl. Josef



Traditionell wird der Monat März in unserer Kirche als Monat des Hl. Josef begangen, dessen Fest wir ja am 19.3. begehen. Was unsere katholischen Sender zu diesem "Monatsthema" in ihren Programmen bringen, haben wir für Sie unter http://horebundmaria.blogspot.com/2010/03/der-monat-marz-monat-des-hl-josef.html aufgelistet.


In unserer Kirche wurden und werden die "sieben Leiden und sieben Freuden des Hl. Josef" in der einen oder anderen Form zu Ehren des großen Kirchenpatrons und Patrons der Familien wie auch der Sterbenden immer wieder betrachtet.

Aber nicht überall sind diese Schmerzen und Freuden des Nährvaters Jesu noch bekannt und präsent.

Zur "Auffrischung" und vor allem zum persönlichen Gebrauch finden Sie im zum download angefügten Textdokument eine Darstellung für jeden Abschnitt in der gleichen Anordnung:

Zunächst eine Formulierung des leidvollen und freudvollen Erlebens im Leben St. Josefs;

sodann eine darauf bezogene Schriftstelle sowie und erweiternde Aussagen. In einer kleinen "Hausandacht" könnten diese 3 Verszeilen im Wechsel von L(ektor), V(orbeter) und A(llen) gesprochen werden.


Es wäre schön, wenn dieser Beitrag zu einer Verlebendigung der Verehrung des machtvollen Fürsprechers dienen könnte. Eine Ergänzung der 7 Andachtsteile durch Hörbeiträge (im Sinne einer vielleicht stückweise verwendeten "Ansprache") findet man auf unserer o.a. Seite.


Zum Ausdruck der Texte klicken Sie bitte auf dieses Wort Textdokument, speichern es auf Ihrer Festplatte und rufen die PDF-Datei dann zur weiteren Verarbeitung auf.


Samstag, 6. März 2010

Was bringen die technischen Entwicklungen dem "Normalnutzer" von Radio Horeb ?



Die Nachrichten über eine absehbare Abschaltung der analogen Empfangsmöglichkeiten über Satellit sind nicht neu, aber nun so konkret, dass sie wohl manche RH-Hörer aufschrecken. Wenn sie das Fernsehgerät nur (noch) zum Hören unseres Radios nutzen, ist die Fragestellung, was zu tun ist, allerdings etwas anders zu stellen, als wenn durch diese kommende Umstellung der Sender auch der eigene Fernsehempfang betroffen ist.

Wenn Sie Fernsehen und Radio über eine Satellitenschüssel bewerkstelligen, brauchen Sie künftig einen digitalen Empfänger, einen sog. DVB-S-Receiver. Den können Sie an das vorhandene Fernsehgerät anschließen und sind -technisch gesehen - damit auf der "sicheren Seite". Geräte, auf denen Radio Horeb schon voreingestellt sind, vermittelt / empfiehlt Ihnen die Technik-Hotline unseres Radios
Auf der Homepage von RH findet sich neben Links zu Geräteanbietern (http://www.horeb.org/index.php?id=empfangsgerte_96) zum Thema Empfang die folgende Aussage:

"Vor dem Hintergrund (gemeint ist die Abschaltung des analogen Satellitenempfangs ) sehen wir es als unsere Aufgabe, die Hörerinnen und Hörer von Radio Horeb in die digitale Zukunft zu begleiten. Auf den folgenden Seiten finden Sie links zu namhaften Herstellern digitaler Empfangsgeräte.
Die Palette der Empfangsgeräte umfasst:

- einfache digitale Satelliten-Empfänger (Receiver) (DVB-S)
- digitale Komfort-Satelliten-Empfänger (Receiver) mit Aufnahmefunktion (DVB-S)
- digitale terrestrische Empfänger (Receiver) für DVB-T
- mobile digitale terrestrische Empfänger (Receiver) für DVB-T
- digitale Kabel-Empfangsboxen (Receiver) (mit Conax oder Nagravision-Lesern)."

Auch hier ist also der obengenannte DVB-S-Empfänger genannt, außerdem die digitalen Empfangsboxen für das Kabel (DVB-C) und Empfangsgeräte für DVB-T, die in Bezug auf Radio Horeb ja nur im Osten des Landes Gebrauch finden.

Über die Zukunft des originären Radio-Empfangs (also nicht über TV-Geräte bzw. Anschlüsse) haben Sie den kürzlich geschriebenen Beitrag über die digitale DAB-Technik sicher schon studiert. Aber DAB oder DAB+ scheint vorläufig doch noch in weiterer Ferne zu liegen. Was können Hörer tun, die eigentlich nichts anderes brauchen als einen Ersatz für die bisherigen analogen Wege, den Ton von Radio Horeb zu empfangen? Oder die - wie vor allem in Hessen und anderen "weißen Flecken" auf der RH-Empfangskarte- immer wieder auf der Suche nach einem Zugang sind?

Zu wenig wird m.E. hier hingewiesen auf die schon länger vorhandenen und damit auch erprobten Möglichkeiten des Internet.
Die Homepage von RH spricht von der "optimalen Qualität über Internetradio", behandelt wird dann aber der in der Regel über einen Computer empfangene "Stream" des Programms. Deutlicher abgegrenzt ist dieser technische Weg an anderen Stellen mit dem Begriff "Webradio" - im Unterschied zu den Empfangsgeräten, die das Internet, aber keinen Computer nutzen.
Ein heutiges "Internetradio" sieht mittlerweile ganz ähnlich aus wie einst die tragbaren UKW-Radios (Abb. oben : IP2go der Fa. DNT)
Es handelt sich dabei um ein Gerät, das über eine Funkverbindung (sog. WLAN) oder ein Kabel (LAN) den in der Wohnung vorhandenen Internet-Anschluß (in der Regel DSL-Anschluß) zum Empfang von Internetradiosendern nutzt.
Zu diesen Sendern gehören auch Radio Horeb und Radio Maria (und weitere religiöse Programmanbieter, z.B. domradio usw.)

Je nach Bedarf gibt es bei diesen Geräten auch verschiedene Ausstattungsstufen, über die man sich vor einem Kauf informieren /beraten lassen sollte. Günstig im Preis und "alltagstauglich" ist z.Zt. das IPodio mini der Fa. DNT, das man schon zu Preisen zwischen 70 und 80 Euro finden kann. (s.a. http://dnt.de/index.php?dir=ipdio)
Voraussetzung für einen Empfang von RH ist die Verfügbarkeit eines Internetanschlusses in erreichbarer Nähe.
"Erreichbar" kann dabei z.B. bedeuten, dass jemand in der Familie auf das Internet per "Router" zugreift; das ist ein funkfähiges Gerät, das sowohl den Computer z.B. eines jüngeren Familienmitglied als eben auch das Internetradio der Radio-Horeb-Hörer(in) mit den Empfangssignalen versorgen kann. Kosten entstehen durch diese Doppelnutzung in der Regel nicht zusätzlich, so dass dann nur die Anschaffung des Internetradios "zu Buche" schlägt.
Diese Lösung könnte auch für so manche Alleinstehenden in Betracht kommen, die z.B. in einer Senioren-Residenz/ -Heim die Möglichkeit haben, einen Internetanschluß zu beauftragen. Sie brauchen zur Nutzung als Radio-Empfangsquelle dann auch keinen Computer, sondern nur ein Internetradio.
Für die technische Installation findet sich bestimmt ein Einstellhelfer unseres Radios, (Liste zum Suchen hier: http://files.me.com/simondach/tzh6b5 )der sich auch mit dieser Technik -die nicht weiter kompliziert ist - so weit auskennt, dass er das Gerät "zum Laufen" bringt.

Für weiteren Austausch von Informationen wollen wir im Weiteren unseren Einstellhelfer-Blog (http://www.radiohorebtechnik.blogspot.com/) nutzen. Anfragen können Sie aber auch gerne über die nachstehende Kommentarfunktion an uns richten. Es wäre doch schön, wenn durch die technische Entwicklung wieder einige Menschen mehr unser Radio empfangen könnten!

Herzlich Ihr Simon Dach


Donnerstag, 4. März 2010

Kommt das Digitalradio endlich aus den Startlöchern?

Die Digitalisierung der elektronischen Medien ist mittlerweile überall Standard, außer beim Radio. So ist das analoge Antennenfernsehen längst abgeschaltet und auch die analoge Verbreitung über Astra endet im April 2012. Auch im Kabel gibt es längst ein umfangreiches digitales Fernseh- und Radioangebot.
Beim Hörfunk ist dagegen fast noch alles so wie zu Großvaters Zeiten, da hört man Radio hauptsächlich auf UKW, was zur Folge hat, dass dieser Frequenzbereich total überbelegt ist und einen störungsfreien Empfang, abgesehen von den starken Ortsendern, nahezu unmöglich macht.
Jeder kennt das Zischeln, Krachen und Rauschen und die Abbrüche beim mobilen Empfang im Auto.
Zudem ist die Berücksichtigung kleinerer Privatsender wie Radio Horeb bei der Vergabe von neuen Frequenzen so gut wie ausgeschlossen, denn auf eine Neuausschreibung kommen oft bis zu 30 verschiedene Bewerber. So muss sich Radio Horeb seit 2004 mit nur einem nennenswerten UKW-Sender begnügen,nämlich der bekannten 92,4 in München, den es noch mit drei anderen Anbietern teilen muss.
Das Digital Audio Broadcasting (DAB) ist ein digitaler Übertragungsstandard für terrestrischen Empfang von Hörfunkprogrammen. Prinzipiell könnte Digitalradio deutlich mehr Programme, störungsfreien Empfang und eine verbesserte Tonqualität ermöglichen.
Bereits seit über zehn Jahren kann man je nach Bundesland bis zu 16 Programme auf Digital Radio (DAB) empfangen, in NRW z.B. das katholische Domradio, nur hat es bis jetzt kaum einer gemerkt. Das liegt zum einen an dem fehlenden Angebot an DAB-fähigen Radioempfängern und zum anderen haben die kommerziellen Sender bisher kaum Interesse an einer digitalen Verbreitung ihrer Programme gezeigt.
Ganz anders ist die Entwicklung in unseren Nachbarländern. So wird z.B zur Zeit das DAB-Sendernetz in der Schweiz massiv ausgebaut und seit Oktober 2009 sind sogar zahlreiche Programme über den neuen verbesserten Standard DAB+ zu hören. Ich konnte mich schon mehrmals von der ausgezeichneten Übertragungsqualität und den Empfangseigenschaften von DAB+ überzeugen und mich erfreut immer wieder das vielfältige Angebot an DAB-Empfängern in den Fachgeschäften.
Aus Frankreich ist zu hören, dass demnächst alle Neuwagen mit einem DAB-fähigen Autoradio ausgeliefert werden und in England plant man sogar eine Art Abwrackprämie für alle analogen Radiogeräte, um den Umstieg auf Digitalradio zu forcieren.
In Deutschland wird in diesem Jahr ein Neustart von DAB angestrebt und zur Zeit läuft sogar die Ausschreibung für ein bundesweites Programmangebot im Digitalradio.

Ich hoffe, dass der Umstieg auch bei uns endlich gelingt und Deutschland keine analoge Insel in Europa bleibt. Vielleicht können wir dann Radio Horeb schon Ende des Jahres auch mit einem Digitalradio einfach und überall hören!