Samstag, 6. März 2010

Was bringen die technischen Entwicklungen dem "Normalnutzer" von Radio Horeb ?



Die Nachrichten über eine absehbare Abschaltung der analogen Empfangsmöglichkeiten über Satellit sind nicht neu, aber nun so konkret, dass sie wohl manche RH-Hörer aufschrecken. Wenn sie das Fernsehgerät nur (noch) zum Hören unseres Radios nutzen, ist die Fragestellung, was zu tun ist, allerdings etwas anders zu stellen, als wenn durch diese kommende Umstellung der Sender auch der eigene Fernsehempfang betroffen ist.

Wenn Sie Fernsehen und Radio über eine Satellitenschüssel bewerkstelligen, brauchen Sie künftig einen digitalen Empfänger, einen sog. DVB-S-Receiver. Den können Sie an das vorhandene Fernsehgerät anschließen und sind -technisch gesehen - damit auf der "sicheren Seite". Geräte, auf denen Radio Horeb schon voreingestellt sind, vermittelt / empfiehlt Ihnen die Technik-Hotline unseres Radios
Auf der Homepage von RH findet sich neben Links zu Geräteanbietern (http://www.horeb.org/index.php?id=empfangsgerte_96) zum Thema Empfang die folgende Aussage:

"Vor dem Hintergrund (gemeint ist die Abschaltung des analogen Satellitenempfangs ) sehen wir es als unsere Aufgabe, die Hörerinnen und Hörer von Radio Horeb in die digitale Zukunft zu begleiten. Auf den folgenden Seiten finden Sie links zu namhaften Herstellern digitaler Empfangsgeräte.
Die Palette der Empfangsgeräte umfasst:

- einfache digitale Satelliten-Empfänger (Receiver) (DVB-S)
- digitale Komfort-Satelliten-Empfänger (Receiver) mit Aufnahmefunktion (DVB-S)
- digitale terrestrische Empfänger (Receiver) für DVB-T
- mobile digitale terrestrische Empfänger (Receiver) für DVB-T
- digitale Kabel-Empfangsboxen (Receiver) (mit Conax oder Nagravision-Lesern)."

Auch hier ist also der obengenannte DVB-S-Empfänger genannt, außerdem die digitalen Empfangsboxen für das Kabel (DVB-C) und Empfangsgeräte für DVB-T, die in Bezug auf Radio Horeb ja nur im Osten des Landes Gebrauch finden.

Über die Zukunft des originären Radio-Empfangs (also nicht über TV-Geräte bzw. Anschlüsse) haben Sie den kürzlich geschriebenen Beitrag über die digitale DAB-Technik sicher schon studiert. Aber DAB oder DAB+ scheint vorläufig doch noch in weiterer Ferne zu liegen. Was können Hörer tun, die eigentlich nichts anderes brauchen als einen Ersatz für die bisherigen analogen Wege, den Ton von Radio Horeb zu empfangen? Oder die - wie vor allem in Hessen und anderen "weißen Flecken" auf der RH-Empfangskarte- immer wieder auf der Suche nach einem Zugang sind?

Zu wenig wird m.E. hier hingewiesen auf die schon länger vorhandenen und damit auch erprobten Möglichkeiten des Internet.
Die Homepage von RH spricht von der "optimalen Qualität über Internetradio", behandelt wird dann aber der in der Regel über einen Computer empfangene "Stream" des Programms. Deutlicher abgegrenzt ist dieser technische Weg an anderen Stellen mit dem Begriff "Webradio" - im Unterschied zu den Empfangsgeräten, die das Internet, aber keinen Computer nutzen.
Ein heutiges "Internetradio" sieht mittlerweile ganz ähnlich aus wie einst die tragbaren UKW-Radios (Abb. oben : IP2go der Fa. DNT)
Es handelt sich dabei um ein Gerät, das über eine Funkverbindung (sog. WLAN) oder ein Kabel (LAN) den in der Wohnung vorhandenen Internet-Anschluß (in der Regel DSL-Anschluß) zum Empfang von Internetradiosendern nutzt.
Zu diesen Sendern gehören auch Radio Horeb und Radio Maria (und weitere religiöse Programmanbieter, z.B. domradio usw.)

Je nach Bedarf gibt es bei diesen Geräten auch verschiedene Ausstattungsstufen, über die man sich vor einem Kauf informieren /beraten lassen sollte. Günstig im Preis und "alltagstauglich" ist z.Zt. das IPodio mini der Fa. DNT, das man schon zu Preisen zwischen 70 und 80 Euro finden kann. (s.a. http://dnt.de/index.php?dir=ipdio)
Voraussetzung für einen Empfang von RH ist die Verfügbarkeit eines Internetanschlusses in erreichbarer Nähe.
"Erreichbar" kann dabei z.B. bedeuten, dass jemand in der Familie auf das Internet per "Router" zugreift; das ist ein funkfähiges Gerät, das sowohl den Computer z.B. eines jüngeren Familienmitglied als eben auch das Internetradio der Radio-Horeb-Hörer(in) mit den Empfangssignalen versorgen kann. Kosten entstehen durch diese Doppelnutzung in der Regel nicht zusätzlich, so dass dann nur die Anschaffung des Internetradios "zu Buche" schlägt.
Diese Lösung könnte auch für so manche Alleinstehenden in Betracht kommen, die z.B. in einer Senioren-Residenz/ -Heim die Möglichkeit haben, einen Internetanschluß zu beauftragen. Sie brauchen zur Nutzung als Radio-Empfangsquelle dann auch keinen Computer, sondern nur ein Internetradio.
Für die technische Installation findet sich bestimmt ein Einstellhelfer unseres Radios, (Liste zum Suchen hier: http://files.me.com/simondach/tzh6b5 )der sich auch mit dieser Technik -die nicht weiter kompliziert ist - so weit auskennt, dass er das Gerät "zum Laufen" bringt.

Für weiteren Austausch von Informationen wollen wir im Weiteren unseren Einstellhelfer-Blog (http://www.radiohorebtechnik.blogspot.com/) nutzen. Anfragen können Sie aber auch gerne über die nachstehende Kommentarfunktion an uns richten. Es wäre doch schön, wenn durch die technische Entwicklung wieder einige Menschen mehr unser Radio empfangen könnten!

Herzlich Ihr Simon Dach


1 Kommentar:

  1. Bei Radio Maria wird schon länger Werbung für das Webradio gemacht. In einem Flyer heißt es: "Haben Sie drahtloses Internet oder einen Internet-Anschluss mit Router in Ihrer Wohnung? Dann ist das Web-Radio genau richtig für Sie, um Radio Maria Österreich empfangen zu können!
    Es ist wie ein „normales“ Radio zu bedienen und empfängt den Live-Stream von Radio Maria über Ihren Internet-Anschluss – ganz
    ohne PC und in hervorragender Qualität!
    Wir liefern Ihnen gerne das Web-Radio vorkonfiguriert ins Haus!
    Rufen Sie an in unserem Hörerservce …"

    Zur Nachahmung empfohlen! Wer von unserer "Technik-Runde" nimmt sich der Sache an?

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