Mittwoch, 26. Mai 2010

Radio Horeb unterstützt Aktion "Deutschland pro Papa"

Im Facebook wurde jetzt die Aktion gestartet "Deutschland-Demo für Papst Benedikt".

In einem kath.net-Interview äußerte sich die Initiatorin der Aktion Sabine Beschmann:
"Die Idee kam auf, als meine Freundin Regina Steinert und ich uns auf kath.net in den Leserkommentaren über die Aktion in Rom unterhielten. Wir dachten, so etwas müsste doch in Deutschland auch möglich sein. Besonders jetzt ist es wichtig, Solidarität zu bekunden, da die anderen Länder, besonders Italien, ja bereits mit kopfschüttelndem Unverständnis zu uns herübersehen: "Die Medien fallen ihrem deutschen Papst in den Rücken, es herrscht Kälte und Missstimmung vor". Dem wollen wir abhelfen! Wir wollen zeigen, daß es noch sehr viele Katholiken in Deutschland gibt, die mit unserem Papst solidarisch sind und zu ihm und unserer Kirche stehen. Daher startete ich die Aktion mittels Gründung der Facebook-Gruppe, um einen "Grundstein" zu legen und möglichst Personen mit guten Kontakten zur Öffentlichkeit mit ins Boot zu holen. Weitere Werbeaktionen werden nun folgen, und ich hoffe auf zahlreiche Unterstützung."
Radio Horeb und K-TV haben bereits zugesagt.

Dienstag, 18. Mai 2010

Haben sie mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen“ (Joh 15,20)

Die Kirche als Dienerin der Wahrheit und Zeichen des Widerspruchs ist eindeutig im Focus der Medien- Kampagne, die wir seit Ende März erleben.
Die Frage ist: Wird die katholische Kirche endlich ihren Mund halten, wenn es um die Sexualmoral geht und was damit zu tun hat: Abtreibung, Homosexualität, eheliche Treue, Zölibat…?
Die Kirche, geschwächt durch sexuelle Missbrauchsfälle, so zu diskreditieren, dass sie künftig schweigt, war wesentliches Ziel der Medienkampagne.
Woran können sich Katholiken heute aufrichten?
Die Kirche ist schon dabei, Vertrauen zurück zu gewinnen, weil sie zu Reformen fähig und bereit ist, wie der Brief des Papstes an die irischen Bischöfe mit nicht überbietbarer Deutlichkeit zeigt. Wo gibt es einen Politiker, der mit gleicher Entschiedenheit und Mut zu Reform und zur Umkehr vom Irrweg aufruft, den die Gesellschaft seit der Kulturrevolution der 68er genommen hat oder der fordert, die „Reformgesetze“ zur Abtreibung, Ehescheidung, Jugendschutz auf den Prüfstand zu stellen?
Braucht diese Gesellschaft die Kirche noch? Die Kirche kann den Menschen das zurückgeben, was keine menschliche Institution kann, nämlich ihre Würde. Wer in materielle Not kommt, erhält vom Staat Sozialhilfe. Was ist aber, wenn jemand, wie der verlorene Sohn, auf ein verpfuschtes Leben zurückblickt? Wer zieht ihm eine neues Gewand an und Schuhe für seine Füße? Wer steckt ihm einen Ring an den Finger und spricht wir müssen ein Fest feiern? Das kann nur die Kirche, weil sie Sünden vergeben kann.
Die Kirche ist aus jeder Verfolgung gestärkt und erneuert hervorgegangen. Christen, besonders Katholiken, werden heute weltweit verfolgt. Hier werden die Batterien aufgefüllt für die Kraftquelle, die zu einer Erneuerung führen wird.
Hat die Kirche noch eine Zukunft? fragen heute manche. Die Kirche Christi hat immer Zukunft! Dafür steht die Zusage des Herrn: „Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden“.
Sind wir für diesen Kirchenkampf gerüstet? Der ökumenische Kirchentag hat gezeigt, die Christen sind nicht nur in Katholiken, Protestanten und Orthodoxe gespalten. Der Riss geht quer durch die Kirche. Für Katholiken ist der entscheidende Prüfstein: „Wie stehst Du zum Papst?“
In Italien hatten 70 Laienorganisationen für Sonntag, den 16. Mai zu einer Sympathiekundgebung für den Heiligen Vater nach Rom aufgerufen. Über 200.000 Katholiken waren auf dem Petersplatz!
Warum ist das in Deutschland nicht möglich? Wir sind zu wenig vernetzt!
(nach einem Text des „Forum Deutscher Katholiken“)

Montag, 17. Mai 2010

Was haben „Cyperspace“ und moderne Glaubenssituation miteinander zu tun?

Am Sonntag der "Medien" oder "sozialen Kommunikationsmittel", der in Italien am 7. Sonntag in der Osterzeit begangen wird, hat Papst Benedikt XVI. noch einmal beim Regina caeli auf dem Petersplatz auf die mit diesen modernen technischen Mitteln gegebene Chance einer aktuellen Glaubensverkündigung hingewiesen. (Download der Übertragung 2010-05-16_angelus.mp3 auf der RH-Podcastseite ) Der Mediensonntag bzw. die Botschaft des Papstes steht unter dem Motto: "Der Priester und die Pastoral in einer digitalen Welt: neue Medien im Dienst des Wortes Gottes” und verknüpft damit auch das gegenwärtige Priesterjahr mit diesem Thema.
(Siehe dazu auch: www.h2onews.org/deutsch/)

(siehe übrigens auch Radio-Vatican, Chefredakteur P. Hagenkorn: http://www.zenit.org/)



Die Redakteurin des katholischen Video-Portals „gloria-tv“, Eva Doppelbauer (s. die Meldung und Verlinkung auf unserer Homepage www.radiohorebfreunde.de) hat in einem Interview bei Radio Horeb eine sehr interessante Parallele gezogen: Sie meinte, der derzeit im Gang befindliche Prozess hin zu einer Welt moderner, vernetzter Kommunikation lasse sich in vielem vergleichen mit der Situation nach der Erfindung des Buchdrucks. Während die katholische Kirche noch weiter an ihrem bis dahin geltenden Monopol für die Verbreitung von Büchern festgehalten habe, machten sich die Reformatoren das neue Medium zunutze, um ihre Lehre mit gedruckten Katechismen unter die Leute zu bringen. Der damalige Erfolg der Reformation wäre nicht möglich gewesen ohne diese neue Möglichkeit, abseits von Kontrollmöglichkeit der damaligen Privilegieninhaber Schriften zu vervielfältigen und breit zu streuen.Die damalige Kirche habe diese Entwicklung zunächst -bis zur Gegenreformation- „verschlafen“ und somit erst viel zu spät auf die Folgen reagiert.

Eine solche Entwicklung könnte es auch heute wieder geben. Allerdings hat der Papst bereits im vergangenen Jahr dazu ermuntert, einserseits den neuen Technologien und daraus erwachsenden Verbindungen Rechnung zu tragen, andererseits aber gleichzeitig dort für eine (neue) Kultur des Respekts, der Dialogs und der Freundschaft zu sorgen (s. Blog auf dieser Seite vom 8.1.2010). Vatikansprecher Federico Lombardi hat sich zu den Möglichkeiten des Internet bekannt, aber auch daran erinnert, dass wir uns neben den ungeahnten Möglichkeiten im Netz stets daran erinnern müßten, was das eigentliche Ziel unserer Suche sei. In seiner diesjährigen
hat Papst Benedikt Priester und Kirchenverantwortliche dazu aufgerufen, das Leben der Kirche auch in der digitalen Welt bekannt zu machen. Die modernen Kommunikationsmittel eröffneten eine „neue Epoche der Glaubensverkündigung“ und „seelsorgerisch unbegrenzte Perspektiven“. Die Kirche habe die Pflicht, diese Möglichkeiten entschiedener zu nutzen.Gerade im Jahr der Priester möchte der Hl. Vater mit seiner Botschaft unter dem Titel „Der Priester und die Seelsorge in der digitalen Welt 
– die neuen Medien im Dienst des Wortes“ dazu ermuntern, "neben den traditionellen Mitteln von den Möglichkeiten der neuen Generation audiovisueller Medien (Foto, Video, Blog, Website) Gebrauch zu machen, die bisher unbekannte Gelegenheiten zum Dialog sowie nützliche Hilfsmittel für die Evangelisierung und die Katechese bieten". Auch er sieht den Priester heute in einer Lage wie am Beginn einer „neuen Epoche“. Denn je mehr die modernen Technologien immer intensivere Verbindungen schaffen und die digitale Welt ihre Grenzen ausdehnt, desto mehr werde der Priester gefordert sein, sich seelsorgerisch damit zu befassen und das eigene Engagement zu steigern, um die Medien in den Dienst des Wortes zu stellen. Fachleute weisen daraufhin, dass es nicht mehr nur darum gehe, dass eine Institution wie die Kirche klassischerweise mit anderen über das Internet kommuniziere.Vielmehr müsse jetzt eine Strategie eingeschlagen werden, mit der die Kirche im web für die Menschen Kommunikationsräume schafft, in denen religiöse Themen eine Rolle spielen und dazu bestehende Plattformen zu nutzen.

Der Frankfurter Theologe und Medienprofi Jürgen Pelzer sagt: (s.unten Audio…) Diejenigen Angebote im Netz haben sich als erfolgreich erwiesen, wo die Teilnehmer persönlich eingebunden sind. Stark treten dabei Einzelpersonen in Erscheinung, die von ihrem Glauben berichten. Die Kirche tut gut daran, das Internet in diesem Sinne zu nutzen und den Ehrenamtlichen und den Kirchenmitgliedern eine Plattform zu bieten, um sich auszutauschen und aktiv werden zu können. Deshalb ist der Papst jetzt auf Facebook oder Youtube zu finden. …
Warum wird eigentlich diese Blogseite nicht im gleichen Sinne genutzt?

Dienstag, 11. Mai 2010

Das Erfolgsgeheimnis von Radio Horeb: die Abweichung von der Norm, das ganz Andere?


Radio Horeb hat sich in der katholischen Wochenzeitung "Die Tagespost" (www.die-tagespost.de - 11.5.2010) als »Unternehmen« vorgestellt, das "gerade für ältere und kranke Menschen so etwas wie eine spirituelle Grundversorgung" bieten kann. Dass auch viele junge Leute Radio Horeb hören, ist dazu kein Widerspruch. Denn die Neuevangelisation, auf die vor allem die Päpste unserer Epoche im Übergang zum 3. Jahrtausend alle Gläubigen immer wieder verpflichten, ist ein Dienst, den der Sender ganz bewusst übernimmt. Und erstaunlicherweise ist dies ein Angebot, das die Hörer "honorieren", denn -wie Programmdirektor Pfr. Kocher betont- :
"Wir können nur senden dank der Spenden unserer treuen Hörer! Wir haben keine kommerzielle Werbung, keine inhaltliche Verbiegung. Unsere Hörer ermöglichen die Arbeit und den Dienst von Radio Horeb!“

Der Bericht des Journalisten Hendrik ter Mits charakterisiert das Profil des Senders mit dem blauen M (als Sinnbild für Maria) im Logo durch ein Programmangebot "mit spirituellen und intellektuellen Höchstleistungen" gegenüber dem Niveau bei heutigen Privatradios, die "sich für keine Niederung der Unterhaltung zu schade" seien. Den offensichtlichen Erfolg des christlichen Radios innerhalb der 15 Jahre seit der Gründungszeit sieht der Bericht im "Geheimnis" der spirituellen Dimension seiner Geschichte und Tätigkeit: "„Wer wirklich etwas geistlich Nachhaltiges aufbauen will, braucht nicht nur Mut und hartnäckige Geduld, er muss vor allem auch die Anbetung und die Hl. Messe mit einbeziehen. Die spirituelle Dimension. - In Einheit untereinander und mit Konsequenz und Disziplin."

Also eine Herausforderung ganz eigener Art für den neuen "Unternehmensabschnitt", den der Programmdirektor durch die Etablierung des neuen Medienhauses eingeläutet sieht !

Montag, 10. Mai 2010

iPod, iPad & Co. ... Hilfen zur geistlichen "Formung"?


Besonders in der jüngeren Generation (aber nicht nur!) gibt es eine zunehmende Zahl von iPhone- (und künftig sicher auch iPad-)Nutzern, die ihr Kommunikationsgerät auch zur geistlichen "Formung" einsetzen.
Eine der vielen Möglichkeiten ist dabei auch das Empfangen unserer christ-katholischen Sender, was sich mit der App(likation) "RadioBOX" - für 0,79 € erhältlich - einrichten lässt.

Wer einen Handyvertrag mit einem Datenvolumen von mehr als 5 GB abgeschlossen hat, müßte bei durchschnittlichem Hörverhalten damit auch unterwegs Radio Horeb oder Maria hören können - zuhause läuft das in der Regel ja über das vorhandene Internet-Computerfunknetz.
Dort hat man meist auch eine komfortable Wiedergabemöglichkeit für iPad & Co – wie aber lässt sich das unterwegs im Auto einrichten?

Am Autoradio muß man sich zum Aux-Eingang "durchschlagen", wo ein kleines Kabel mit Klinkenstecker über den Kopfhörerausgang die Verbindung zum "Empfangs"gerät herstellt. Dieses Gerät kann auch ein Laptop sein, der für mobiles Internet (z.B. USB-Stick) konfiguriert ist. (Ein Stromwandler sorgt ggf. dafür, dass die Kapazität der Gerätebatterie nicht ausschlaggebend für die Empfangsdauer bleibt.)
Einmal eingerichtet, kann man jederzeit störungsfrei im Auto Radio hören - auch ausserhalb des Sendegebietes!

Samstag, 1. Mai 2010

Der Reichtum der katholischen Glaubenslehre über Maria

Der Monat Mai hat begonnen mit der liturgischen Feier der Gottesmutter MARIA als "patrona Bavariae", als Schutzherrin Bayerns. Der Reichtum der katholischen Glaubenslehre über Maria spiegelt sich wider in der Vielfalt der theologischen Themen, die unsere Medien (Radio Horeb, RH - Radio Maria, RMA - Kephas-Fernsehen, KTV) in diesem Marienmonat anbieten.

Natürlich gibt es auch ein Vielzahl von Gebetszeiten (Rosenkranz, Maiandachten, Gottesdienste), die sich dem marianischen Geheimnis zu nähern suchen.

Außerdem können wir den Hl. Vater auf seiner Wallfahrt nach Fatima (11. - 14.5.) begleiten:

Übertragungen hiervon werden immer wieder angeboten … (S.a. EWTN )


Hier nur einige Tipps:


RH, 2.5., 08:00 Weltkirche Aktuell:

Die Frau und der Drache - Die Bedeutung der Erscheinung von Fatima für die Weltkirche


RH, 4.5., 14:00 Spiritualität:

Geborgen an der Hand der Gottesmutter. Pfr. Ernst Witzel


RMA, 6.5. 16:30 Katechismus: „Das 2. Vatikanische Konzil:

Maria, Urbild und Mutter der Kirche“ (8), mit P. Gerhard Huber FSO


RMA, 6.5. 20:30 Grundkurs Liturgie:

„Maria im Heilsplan Gottes“, mit P. Bernhard Vošicky OCist


RH, 7.5., 10:00 LEBENSHILFE:

Maria, Mutter der Kirche. Maria, meine Mutter? P. Hubertus Freyberg


RMA, 13.5. 16:30 Katechismus:

„Glauben wie Maria und mit Maria“,mit Kpl. Norbert Purrer


RMA, 18.5. 09:00 Glaubensforum:

‚Maria, Mutter der Priester‘, Gedanken von Johannes Paul II.“ mit P. Georg Gantioler FSO


RH, Montag, 24.5. 14:00 Spiritualität:

Maria, Braut des Hl. Geistes. P. Gregor Lenzen CP


KTV: 3.5. 21:00 / 5.5. 12:00 / 6.5. 17:00

‚Maria und der priesterliche Dienst’. - P. Denis Borel von der Johannes-Gemeinschaft


KTV: 8.5. 18:00 / 9.5. 11:00 / 12.5. 21:00

Die Ehrfurcht des Himmels vor Maria (Teil I); mit Pater Hans Buob SAC - weitere Fogen…


KTV: 9.5. 18:00 / 10.5. 13:00 / 11.5. 21:00

Hinführung zur Marienweihe (Folge 2); mit Pater Hans Buob SAC - weitere Fogen…


KTV: 15.5. 12:00 / 16.5. 13:30 / 18.5. 12:00 / 20.5. 19:00

Die Legion Mariens und die Mutterschaft der Jungfrau Maria; von P. Bernhard Vosicky OCist


KTV: 23.5. 12:30 / 27.5. 18:30 / 18.5. 12:00 / 20.5. 19:00

Maria, Leitstern auf unserem Weg zu einer humanen Gesellschaft; mit Pfarrer Winfried Abel