Dienstag, 29. Juni 2010

Zum Silbernen Priesterjubiläum

Mit vielen anderen Priestern kann auch der Programmdirektor von Radio Horeb, Pfr. Dr. R. Kocher am Hochfest der Apostelfürsten Petrus und Paulus seinen Weihetag feiern - und in diesem Jahr die 25. Wiederkehr dieses Tages.

Alle, die seinem priesterlichen Wirken viel zu verdanken haben - und darunter sind natürlich auch die vielen Hörer des Radios - werden in diesen Tagen seiner besonders im Gebet gedenken und ihm reiche Gnadengaben des Hl. Geistes erbitten.
Dankbar sind wir auch für sein Zeugnis, das im Psalm 23 so unvergleichlichen Ausdruck gefunden hat: "… muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil, denn DU bist bei mir …"
So können wir auch mit dem Psalmisten bitten: Lauter Güte und Huld sollen ihm folgen sein Leben lang, und im Haus des Herrn mag er wohnen für lange Zeit !

Freitag, 25. Juni 2010

Liebe macht erfinderisch ! (2)


…zugegeben: die Überschrift ist eine "Anwendung" des Sprichworts »Not macht erfinderisch». Aber um einen Erfindungsreichtum, der sowohl aus der Not, wie aus der Liebe geboren ist, soll es diesmal gehen.
Die Ausgangssituation wird vielen so oder ähnlich bekannt vorkommen: da gibt es ältere Menschen in der Familie oder dem Umfeld, die so gerne Radio Horeb (oder Radio Maria) täglich hören würden - aber der Empfang ist nicht (mehr) möglich. Besonders schmerzhaft ist diese Situation, wenn es sich um bislang begeisterte Radiohörer handelt, die nun infolge eines Umzugs (z.B. in ein Seniorenheim) keine Chance mehr sehen, "ihren" Sender weiter zu empfangen. Die technischen Gegebenheiten seien so, dass auch der Wille, sich einen solchen Wunsch etwas kosten zu lassen, nichts an der Situation ändern könnte – so wird ihnen selbst von "berufener Seite" versichert …

Und da kann man dann schon von "Not" sprechen, wenn jemand plötzlich auf eine Art Lebenselixier verzichten muß und keine Abhilfe in Sicht ist! Noch nicht einmal die viel beschworene künftige "Digitalisierung" der Medientechnik scheint ein unbestreitbares Datum der Hoffnung zu sein - so sei die Lage nun einmal …

Und nun kommt die "Liebe" ins Spiel, die Liebe der Angehörigen und Freunde nämlich, die eine solche Not des Verlusts oder Mangels nicht einfach hinnehmen können. Es muß da doch noch Lösungen geben … !
Und was nun ( auch noch im nächsten Beitrag (3)! ) kommt, verehrte Leser dieser Zeilen, mag manchen fast bizarr oder phantastisch anmuten - aber es handelt sich eben um jene Spielarten, die der Erfindungsreichtum einer Liebe kreiert, die helfen will.

- Radioempfang per UKW, DVB-T, DVB-S = Satellit, DVB-C = Kabel sind als Lösungen ausgeschieden - was denn dann noch?

- Vom Empfang per Internet hat man ja schon einmal gehört, aber einen Computer anschaffen und seine Bedienung erlernen: dazu fühlt man sich beim besten Willen nicht mehr in der Lage!
- Das braucht es auch gar nicht? - Die Rede sei doch vom Internet-Radio, ganz ohne Computer! –
- ?? - Beim sog. "Webradio" handelt es sich um ein Gerät, das zwar die Technik des Internets (=Web) nutzt, aber so, dass man davon eigentlich gar nichts merkt.
- Und wie sieht das dann aus? - Ein Kästchen, wie das ja noch bekannte UKW-Radio wird aufgestellt und so eingerichtet, dass man mit Einschalten und eine "Stationstaste" betätigen sofort "seinen" Sender "drin" hat. Der Unterschied "hinter den Kulissen" ist der, dass statt der durch die Luft verbreiteten Ultrakurzwellen des bisherigen Radios die "Wellen" nun per Kabel oder per Funk in das Gerät gelangen.
- Aha, da haben wir das Problem. Man braucht also Kabel oder Funktechnik, um Empfang zu haben, und das gibt es eben nicht im Haus… !
- Nur halbrichtig! Wenn es im Haus Telefon gibt – "natürlich"! – , dann gibt es auch fast immer die Möglichkeit, Radio Horeb zu hören: entweder mit einem Komfort-Telefon mit eingebautem Lautsprecher über die Tel.Nr. 06221 18792 4088
und einem entspr. Tarif (Flatrate notwendig!)
oder: indem man Internet-Zugang (sog. "DSL") zum Telefonanschluss beauftragt. Und wenn es DSL-Anschlüsse im Haus gibt, (die man sich auch teilen kann!), dann ist der Schritt nicht mehr weit zur Nutzung eines Webradios!

Nun werden die Angehörigen wach: solch einen Anschluss gibt es doch schon für knapp 20.-€ im Monat - das ist ja noch aufzubringen… Und was kostet das Gerät? - Unter 100,-. € als einmalige Anschaffung. - Und die Einrichtung? - Das kann nach Bedienungsanleitung heute jeder, der schon einmal mit Internet-/Netzwerkkabeln oder -funk (sog, WLAN) zu tun hatte…

Ich bin sicher, dass diese Geschichte ein "happy end" haben wird: auch in einem Seniorenheim kann ein DSL-Splitter an die Telefonbuchse gehängt werden - und dem (Ethernet-)Kabel-Anschluß des Webradios steht dann nichts mehr im Wege.

(Fortsetzung folgt …)

Freitag, 18. Juni 2010

Liebe macht erfinderisch ! (1)

Dieser Aphorismus ist an sich eine Binsenweisheit bzw. -erfahrung. …

Ich möchte sie heute aber einmal auf unsere christlichen Radiohörer anwenden:

die Liebe zu Radio Horeb, die Wertschätzung von Radio Maria macht offensichtlich manche Nutzer so erfinderisch, wenn es darum geht, den Empfang des Programms oder bestimmter Sendungen zu empfangen, dass man so viel (technische) Kreativität nur bewundern kann.

Das erste Beispiel, das ich anführen kann, hat eine Hörerin dem Programmdirektor von RH, Pfr. Kocher selbst in einer Mittwoch-Mittagssendung erzählt, so dass viele Zuhörer es selbst gehört haben werden.

Die Hörerin übt ihren Dienst als Sakristanin /Mesnerin in ihrer Pfarrkirche so engagiert und zeitintensiv aus, dass sie normalerweise vielfach gehindert wäre, "ihren" Sender zu empfangen und zu hören.

Aber wozu gibt es schließlich die Errungenschaften der Technik, sagte sie sich und machte das, was viele Mitarbeiter von Firmen auf Veranlassung ihres Betriebs ständig tun (müssen): per Handy und Headset sind sie nicht nur ständig erreichbar, sondern sogar "online": in direktem (Funk-)Kontakt mit dem Firmen-Callcenter erhalten sie sozusagen "in Echtzeit" ihre Aufträge und Anweisungen und geben ihre Informationen weiter.

Sie haben das sicher auch schon gesehen, liebe Leser: mit einem Mobiltelefon am Gürtel oder in der Hand und einem "Knopf" im Ohr, nämlich einem Ohrhörer sowie mit einem in der Kabelzuleitung integrierten Mikrofon können diese Leute ständig und problemlos den Kontakt halten ohne all die Probleme, mit denen wir normale Handybenutzer zu kämpfen haben, wenn wir (zeitnahe) Verbindung mit einem Gesprächspartner halten müssen.

Unsere Hörerin und Sakristanin machte sich eine - eigentlich sehr einfache der verschiedenen technischen Möglichkeiten, die es da inzwischen gibt, als passende- Lösung zunutze, um mit ihrem Lieblings-Radiosender ständig in Verbindung bleiben zu können:

Eine sog. "Handyflatrate" bei ihrem Mobilfunkanbieter erlaubt ihr die unbegrenzte Verbindung mit einet Telefon-Nummer, über die man Radio Horeb empfangen kann ( 06221 18792 4088 ) - ein Ohrhörer, verbunden mit dem "an der Frau" getragenen Gerät ermöglicht das ständige Hören des Programms wo- und wann-immer die Aufmerksamkeit nicht anderen Tätigkeiten gehört …

Eigentlich eine Lösung, die nicht nur beim Kirchendienst in der Sakristei angezeigt, sondern auch für jede Hausfrau praktikabel ist! Viele junge Frauen und Mütter nutzen Handy mit Headset, um ungehindert neben der Hausarbeit her telefonieren zu können - da ist es sicher nicht nur die Liebe, die so erfinderisch gemacht hat. Warum das nicht auch für das Hören des Radios nutzen, welches das "LEBEN MIT GOTT" ermöglichen will?


(Fortsetzung folgt …)


Donnerstag, 10. Juni 2010

KUNDGEBUNG DER SOLIDARITÄT MIT PAPST BENEDIKT XVI.

Radio Horeb hat durch ein längeres Interview mit Sabine B. Beschmann nun auch auf die deutschlandweite Solidaritätskundgebung für Papst Benedikt XVI. aufmerksam gemacht, die am 11. Juli d.J. in verschiedenen Städten um die Mittagszeit stattfinden soll. Auf der Homepage der Initiative (www.deutschland-pro-papa.de) sind die näheren Einzelheiten zeitnah einzusehen. 
Facebook-Nutzer können sich auch direkt "einbringen": --> facebook
Wer sich das Gespräch von Sabine B. Beschmann mit Martina Kick anhören möchte, kann mit diesem
Link den Mitschnitt herunterladen. 

Kontakt: info@radiohorebfreunde.de

Montag, 7. Juni 2010

Was Umkehr, Buße und stellvertretendes Gebet bewirken können…

Am Sonntag morgen (6.6. 2010) war bei Radio Horeb eine wegweisende „Katechse“ von P. Hans Buob SAC zu hören über die notwendige Umkehr von uns Christen in der derzeitigen Situation der Kirche.
Download seiner Ausführungen hier.

Anhören der ganzen Sendung unter: RH-Podcasts>Weltkirche aktuell>2010-06-06_wa.mp3 Link

Im Gespräch mit dem Pressesprecher des weltweit agierenden päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“ ging es in der Sendung diesmal um die Kirche in Not unseres Landes. Nach den Worten unseres Hl. Vaters kommt derzeit „…die größte Verfolgung der Kirche nicht von außen, sondern aus der Sünde innerhalb in der Kirche.“ Und er empfiehlt als notwendige Reaktion auf diese Situation den Weg der Umkehr, der Buße und des stellvertretenden Gebets.
Nach den Worten des bekannten Exerzitienmeisters P. Buob war das Verhalten der Stadt Ninive nach der Bußpredigt des Jona (vgl. Jon 3,5ff.) beispielhaft: Buße tun als gemeinsames stellvertretendes Eintreten vor Gott für die Sünde der Menschen.
Denn für uns Heutige gilt auch: Nicht „die“ haben gesündigt, sondern wir alle haben Schuld auf uns geladen. Statt dem üblichen Verurteilen und Schimpfen sollen wir eintreten für die Menschen, sie „segnen“.
Weil wir als Kirche Jesu Christi „ein Leib“ sind, haben wir die Schuld der anderen mitzutragen; wir können aber auch in der „Vollmacht“ derer, die im Namen Jesu bitten, für alle Menschen die Erlösung von den Folgen der Sünde erflehen.
Die Botschaft von Fatima, in der die Gottesmutter Maria den Weg der Umkehr, Buße und Sühne zur Rettung der Welt gewiesen hat, wurde von Papst Benedikt bei seiner kürzlichen Pilgerreise nach Fatima als Wegweiser herausgestellt. Und P. Buob nahm dies u.a. zum Anlass, das heute meist negativ belastete Wort „Sühne“ zu erklären als stellvertretendes Eintreten vor Gottes Gerechtigkeit.
Im Zusammenhang mit dem Herzen Jesu als Quelle der unendlichen Barmherzigkeit Gottes (das Hochfest des Herzens Jesu steht am 11. Juni unmittelbar bevor) zeigte er auf, wie sich Gottes Gerechtigkeit und barmherzige Liebe in unfassbarer Erniedrigung gegenseitig ergänzen, wenn sie von uns Menschen angenommen und „aktualisiert“ wird.
Nachfolge Christi bedeute, den Heilswillen Gottes für alle Menschen (nicht bloß „Opa und Oma und ein paar drumrum“) so ernst zu nehmen, wie es für Jesus Christus Speise und Trank war, diesen Willen des Vaters zu tun.
Sehr aktuell wurde P. Buob, als er aufzeigte, dass alle Politik in den Problemen unserer Zeit nichts ausrichten kann, wenn der Mensch nicht wieder zu Gott zurückkehrt , weil man den ganzen Organismus der Schöpfung zerstöre ohne die Rückbindung an den Schöpfer.
Anlass für diese Sendung war der Beginn der Aktion „Ninive“ (siehe www.aktion-ninive.info) am 10. Juni 2010, dem Vorabend des Herz-Jesu-Festes und dem Abschluß des Priesterjahrs.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Ohne Respekt und Moral

Nach dem Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler sagte der Programmdirektor von Radio Horeb, Pfarrer Richard Kocher, in der Mittagsansprache vom Dienstag:

"...und vielleicht sollte man in diesem Lande endlich einmal nachdenken wie man mit anderen Menschen in der Presse und in der Öffentlichkeit umgeht. War es etwa bei Bischof Mixa etwas anderes, wenn man die Ehre, den guten Ruf eines Menschen in den Dreck zieht, Stück für Stück ihn demontiert, die Lebensleistung eines Menschen geradezu wegbläst?
Entschuldigungen wird man vergeblich suchen für diesen Rufmord.
Stattdessen werden alte Vorwürfe wieder aufgewärmt. Und solche Herrschaften spielen sich dann als die Wächter und  Moralwächter der Nation auf, Leute, die offensichtlich selbst wenig bis überhaupt keine Moral haben, sonst würden sie in den Medien anders umgehen mit Personen, über die sie zu berichten haben.
Ich glaube, dass hier eine grundsätzliche Diskussion angesagt ist. Man hat dem Bundespräsidenten, seinem Amt, nicht den nötigen Respekt entgegen gebracht. Das gilt für Bischof Mixa und das gilt auch für alle, die irgendwie im öffentlichen Dienst stehen."

Mittagsansprache vom 1.6.2010 anhören

Dienstag, 1. Juni 2010

Reiche christliche Radiolandschaft in Frankreich

Auf einer Busfahrt an die Costa Brava hatte ich unlängst die Gelegenheit die christliche Radiolandschaft in Frankreich zu beobachten. Da ich ein Mobiltelefon mit UKW-Radioempfangsteil und RDS besitze, war es ein Leichtes die christlichen Sender zu identifizieren.

Meinen ersten Fund machte ich bereits im Elsass auf 103,7 MHz mit Radio Iris, das sogar deutschsprachige Programme ausstrahlt. Auf der gesamten Strecke durch Burgund und das Rhonetal begleitete mich das christliche RCF (Radios Chrétiennes Francophones) durch die Nacht. RCF ist sehr professionell gemacht und besitzt ein großes Sendernetz in ganz Frankreich und Belgien mit über 230 (!) Sendestationen und war fast durchgehend, zumindest in der Umgebung größerer Städte, zu empfangen. So etwas würde man sich auch in Deutschland wünschen!
Als die Pyrenäen in Sichtweite kamen, konnte ich einen weiteres christliches Radio hören: Radio Evangile.

Auf der Rückfahrt entdeckte ich dann in der Nähe von St. Etienne das katholische Radio Esperance, dessen Patronin die Muttergottes von Fatima ist. Wieder Richtung Elsass hörte ich den ersten christlichen Musiksender Frankreichs Phare FM in der Gegend um Mulhouse.
Zu erwähnen wäre noch, dass Radio Maria France tagsüber auf der Mittelwelle 1467 kHz aus Monte Carlo im Süden Frankreichs wunderbar zu hören ist.
Fazit: Der christliche Radiofreund wird in Frankreich bestens versorgt.