Sonntag, 1. August 2010

Schweizerkreuz - Kreuz Christi: Beweis der Liebe Gottes zu uns

Zum Bundesfeiertag der Schweiz am heutigen 1. August schreibt Vikar Martin Rohrer, der Programmleiter von Radio Gloria:

Liebe Mitchristen
Am 1. August feiert die Schweiz ihren Nationalfeiertag. Tausende von Fahnen mit dem Schweizerkreuz schmücken an diesem Tag unsere Dörfer und Städte. Das Schweizerkreuz verbindet uns mit dem Kreuz von Christus. Dort am Kreuz hat er uns gezeigt, was wahre Liebe be­deutet: Hingabe des Lebens. Wenn wir in der Schweiz als ein geeintes Volk be­stehen bleiben wollen, dann müssen wir vom gekreuzigten Christus die Liebe lernen: Auch ich darf mich in der Liebe hingeben an Gott und an die Mitmen­schen. Mein Denken und Arbeiten kann ein Beitrag sein zum Wohle aller. Ich soll mitverantwortlich sein für meine Mitmenschen. Wie gerne schieben wir diese Verantwortung ab. Wie oft sagen wir, dass es nicht mein Problem ist, was mit anderen passiert.
Das Kreuz im Schweizerwappen erin­nert uns daran, dass wir die Nächstenlie­be nicht ohne die Gottesliebe leben kön­nen. Um so mehr wir Gott aus unserem Leben, aus unseren Schulen, Familien und Häusern hinauswerfen, um so mehr distanzieren wir uns von den Menschen, die Gott uns an die Seite gestellt hat.
Schöne Schweizerfahnen machen noch kein gutes Volk. Es braucht meine per­sönliche Entscheidung, Gott in meinem Leben einen Platz zu geben, denn nur so bekommt auch der Mitmensch einen Platz in meinem Leben.
Wollen wir an diesem 1. August Gott dan­ken für unser Vaterland und ihn bitten, dass er das Schweizervolk im Frieden und in der Einheit bewahren möge.

Heiliger Bruder Klaus, bitte für uns.

Friedrich Schillers Rütlischwur im Drama Wilhelm Tell :
Wir wollen sein ein einzig Volk von Brü­dern, in keiner Not uns trennen und Gefahr. Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft le­ben. Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen. (2. Aufzug, am Schluss der 2. Szene)

Ihnen allen Gottes reichen Segen
Vikar Martin Rohrer

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