Mittwoch, 28. Dezember 2011

Unschuldige Kinder

Heute steht das Gedenken an die in Bethlehem nach dem Bericht des Matthäusevangeliums (2, 16) auf Geheiß von König Herodes ermordeten Kinder im Mittelpunkt. Die Kirche gedenkt ihrer seit dem 5. Jahrhundert.

"Der Gebetstag zum Schutz des ungeborenen Lebens, der in Fulda seit rund 20 Jahren ganz bewusst am Tag der Unschuldigen Kinder begangen wird, ist eine Bitte gen Himmel, das schreiende Unrecht der Abtreibung ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Gott kann die Herzen der Menschen bewegen, dass sie einsehen: Hier geht es um Unrecht, an das wir uns bereits gewöhnt haben. Die Gesellschaft nimmt dieses Unrecht kaum noch wahr. Es zeigt, wie schlecht es um die Humanität dieser Gesellschaft und den Schutz der Schwächsten in ihr bestellt ist." (Bischof Algermissen in der "Deutschen Tagespost")

Erzbischof Joachim Kardinal Meisner feierte heute anlässlich des Festes der unschuldigen Kinder eine Heilige Messe am Hochaltar des Kölner Doms.

In seiner Predigt sagte er unter anderem:
"Vor Gott gibt es keine Differenz zwischen ´ungeboren` und ´geboren`, zwischen den ersten drei Monaten und den letzten sechs Monaten einer Schwangerschaft. Und darum stellt sich die Kirche vorbehaltlos vor die Kinder, namentlich vor die ungeborenen Kinder, weil sie oftmals die gefährdetsten sind.

Das Kind darf nie Mittel zum Zweck werden, wenn es etwa der Familienplanung widerspricht, sodass man dann sein Leben auslöscht. Darum tritt die Kirche von Anfang ihres Bestehens an gegen jede Tötung ungeborener Kinder und natürlich auch der geborenen Kinder ein.

Das heutige Fest der Unschuldigen Kinder zeigt, dass Kinder immer geschützt werden müssen vor den Interessen der Mächtigen, der Machthaber, der Klugen und der Erwachsenen."
Die ganze Predigt bei kath.net

Beten wir an diesem Gedenktag auch besonders für die, die sich für den Schutz des ungeborenen Lebens und für die Achtung der Würde der Kinder überall auf der Welt einsetzen!

Freitag, 23. Dezember 2011

Weihnachtsmusik auf Radio Horeb:


Selbstverständlich spiegelt sich die bald beginnende Weihnachtsfestzeit auch in den Musikeinspielungen des Sender zwischen den täglichen Programmpunkten. Dennoch gibt es auch spezielle Musiksendungen, die nicht alle im Monatsprogramm ersichtlich sind. Deshalb sind diese nachstehend gesammelt aufgelistet - oder zum Ausdrucken.

Übrigens kann man jetzt Radio Horeb auch mit den mobilen Smartphones empfangen:
Android-Betriebssystem Kostenloser Download hier:
iOS (Apple) Betriebssystem: Kostenloser Download hier.

24.12., 13.00: Sondermusikmagazin: "Morgen, Kinder, wird’s was geben…".

Schon zum 7. Mal bringt Radio Horeb am Mittag des 24. Dezember als Musikmagazin eine Sendung, die auf die Feier des Hl. Abends vorbereiten und einstimmen will.

Simon Dach bezieht darin bewußt textliche und musikalische Elemente im Stile eines Krippen-Hörspiels ein, die (auch für Kinder) geeignet sind, die Feier des Geburtsfestes Christi intensiver zu erleben.


25.12., 09.33: "Dies Domini - Tag des Herrn" - Einstimmung in die Liturgie des Hochfestes der Geburt Jesu Christi (Simon Dach)


25.12., 13.00: "Singet dem Herrn". Weihnachtsmusik, zusammengestellt von Pfr. Dr. Hansmartin Lochner


26.12., 09.33: "Kommt, lasset uns anbeten!" - Einstimmung in den 2. Weihnachtstag und die Festfeier des Erzmartyrers Stephanus (Simon Dach)


26.12., 13.00: "Auf dem Weg zur Krippe". Das Musikmagazin am 2. Weihnachtsfeiertag lädt ein zu einem "Krippenbummel". Ähnlich, wie in manchen Städten ein solcher Weg zu den Weihnachtskrippen verschiedener Kirchen angeboten wird, führt Simon Dach musikalisch einen anschaulichen Weg durch die Vielfalt der Krippendarstellungen.


31.12., 13.00: Sondermusikmagazin: "Zum Altjahrsabend". Am Mittag des Silvestertages, 31. Dezember bringen wir als Musikmagazin eine Sendung, die auf den Ausklang des vergangenen und den Beginn eines neuen Jahres vorbereiten und einstimmen will. Simon Dach bezieht Dank und Vertrauen auf Gottes Führung anhand von Liedtexten, aber auch dem Mörike-Gedicht "Herr, schicke, was Du willst" in diese Reflexion an der Schwelle des Jahreswechsels ein.


1.1.12., 09:00: Hochfest der Gottesmutter Maria. Einstimmung auf die Feier des Oktavtags von Weihnachten und des Hochfests am 1. Januar. (Simon Dach)


1.1.12., 13:00: "Singet dem Herrn". Musik zum Hochfest der Gottesmutter, zusammengestellt von Pfr. Dr. Hansmartin Lochner


2.1.12, 13.00: "Wir haben seine Herrlichkeit gesehen…". Ein Musikmagazin zwischen Weihnachten und Epiphanie. Aus dem reichhaltigen Schatz von Musik zur Weihnachtszeit hat Simon Dach eine Auswahl getroffen, die den geistlichen Inhalt dieser so reichen Zeit erleben läßt. (Simon Dach)



Mittwoch, 7. Dezember 2011

Radio Horeb feiert Geburtstag


Am 8. Dezember 1996 ging das Satellitenprogramm unter dem Namen "Radio Horeb" erstmals auf Sendung.

An die Königin des Radios richtet sich an diesem Tag, am Festtag der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, unser Gebet - und mit IHR unser Lobpreis an den ewigen, dreifaltigen GOTT!



info@radiohorebfreunde.de

Freitag, 25. November 2011

Mittagsansprache bei Radio Horeb

Pfarrer Richard Kocher am 25.11.2011



Besuchen Sie Radio Horeb auch auf  facebook

Donnerstag, 24. November 2011

Radio Horeb - Predigt von Pfarrer Richard Kocher



Predigt bei der Übertragung der Hl. Messe am 24.11.2011 (Gedenktag von Andreas Dung Lac und den vietnamesischen Märtyrern) aus der Medienhauskapelle St. Petrus Canisius in Balderschwang

Andreas Dung-Lac
Andreas wurde 1988 zusammen mit weiteren 116 vietnamesischen Märtyrern heiliggesprochen.

Bildquelle: heiligenlexikon.de

Samstag, 19. November 2011

Benedikt XVI. in Benin

Wunderschöne Worte des Papstes an die Kinder eines Heimes der Mutter-Teresa-Schwestern in Benin:
"Gott, unser Vater, hat uns um seinen Sohn und unseren Bruder Jesus Christus versammelt, der in der während der Messe konsekrierten Hostie gegenwärtig ist. Das ist ein großes Geheimnis, vor dem man anbetet und glaubt. Jesus, der uns so sehr liebt, ist wirklich gegenwärtig in den Tabernakeln aller Kirchen der Welt, in den Tabernakeln der Kirchen eurer Quartiere und eurer Pfarreien. Ich lade euch ein, ihn oft zu besuchen, um ihm eure Liebe kundzutun.
Einige unter euch sind schon zur ersten heiligen Kommunion gegangen, andere bereiten sich darauf vor. Der Tag meiner Erstkommunion war einer der schönsten Tage meines Lebens. Für euch auch, nicht wahr? Und warum ist das so? Nicht nur wegen der schönen Kleider oder der Geschenke oder auch des Festessens! Das ist so vor allem, weil wir an jenem Tag zum ersten Mal Jesus Christus empfangen. Wenn ich kommuniziere, nimmt Jesus Wohnung in mir. Ich muß ihn liebevoll aufnehmen und ihm aufmerksam zuhören. Tief in meinem Herzen kann ich ihm zum Beispiel sagen: „Jesus, ich weiß, daß du mich liebst. Schenke mir deine Liebe, damit ich dich liebe und damit ich die anderen mit deiner Liebe liebe. Ich vertraue Dir meine Freuden, meine Leiden und meine Zukunft an.
Möge die Jungfrau Maria, seine Mutter, euch lehren, ihn immer mehr zu lieben durch das Gebet, das Verzeihen und durch die Nächstenliebe. Ich vertraue euch alle ihr an, ebenso wie eure Familien und eure Erzieher. Seht her! Ich ziehe einen Rosenkranz aus meiner Tasche. Der Rosenkranz ist gleichsam ein Instrument, das man zum Beten gebrauchen kann. Es ist leicht, den Rosenkranz zu beten. Vielleicht könnt ihr es schon, wenn nicht, bittet eure Eltern, es euch zu lehren. Übrigens wird jeder von euch am Ende unserer Begegnung einen Rosenkranz erhalten. Wenn ihr ihn dann in der Hand haltet, könnt ihr für den Papst beten – darum bitte ich euch –, für die Kirche und für alle wichtigen Anliegen. Und nun, bevor ich euch alle mit großer Zuneigung segne, beten wir gemeinsam ein Gegrüßet seist du, Maria für die Kinder der ganzen Welt, besonders für die, welche unter Krankheit, Hunger und Krieg leiden. Beten wir also: Gegrüßet seist du, Maria…"

Donnerstag, 17. November 2011

Radio Horeb Studio München














Heute soll ich Euch mal ganz speziell liebe Grüße von unserem Münchener Team sagen! Sie bereiten für Euch unter anderem das Streiflichtmagazin zu Mittag vor, die Talk- und Musiksendung und sind für das gesamte UKW-Programm auf der 92,4 in München verantwortlich. Außerdem begrüßen sie Euch jeden Freitag um 13 Uhr zu den Hörergrüßen...

Das UKW-Studio

Blick in das Münchener Sat-Studio

Freitag, 4. November 2011

Mittagsansprache von Pfarrer Richard Kocher



Heute noch mit Standbild, demnächst als Original-Video!

Donnerstag, 27. Oktober 2011

"Was ist denn nun bei mir mit dem DAB+ - Radio" ?


Diese Frage wird derzeit wohl mancher (sich) stellen, denn die "Ausgangslage" ist für die diversen Hörer von Radio Horeb doch recht unterschiedlich! Wir versuchen einige Antworten zu geben:


Lage 1: UKW-Hörer in München

Sie empfangen das UKW-Programm in München. Allerdings ist das Programm über das "Lokalprogramm München" hinaus nicht komplett, sondern nur zeitlich verkürzt zu hören.

Lösung: Mit einem DAB+-Radio können Sie sowohl das "Lokalprogramm München" über UKW empfangen als auch das Vollprogramm über DAB+, das in im UKW-Empfangsbereich von München ebenfalls überall zu empfangen sein müßte.


Lage 2: Hörer bundesweit über Satelliten-Empfang können überall das Vollprogramm von RH dort empfangen, wohin das Signal des heimischen Receivers reicht: per Drahtverbindung oder mittels Funkboxen. Wozu also DAB+- Empfang?

Antwort: Ein DAB+- Radio könnte die Unabhängigkeit des Empfangs noch vergrößern, z.B. im Freien, auch im Auto (Gerät gut befestigen!) oder durch verschiedene im Gebäude verteilte Radioempfänger (auch eine Preisfrage gegenüber Funkboxen!)


Lage 3: Hörer, die Radio Horeb über Internet empfangen, sind normalerweise an den Standort ihres Computers oder Internetradios gebunden (einmal abgesehen von technischen Lösungen, die das Audiosignal auf entfernte Lautsprecher "streamen".

Lösung: Auch hier kann ein DAB+- Radio die Unabhängigkeit vom Standort (auch wegen des Elektro-Anschlusses) verbessern. Denkbar ist da auch ein (netzunabhängiges) Laptop mit USB-DAB-Stick.


Für Hörer, die RH über DVB-T empfangen können, gelten in etwa die gleichen Vorteile, welche die Mobilität von DAB+-Geräten bringt.


Zusammenfassend ist noch anzumerken, dass bis zum Erreichen des Vollausbaus der DAB-Sendepunkte die nominell "bundesweite" Empfangbarkeit von DAB+ leider in vielen Bereichen des Landes noch rudimentär bleibt.

Informationen hierzu wie zu der Lieferbarkeit der "Horeb-Radios" (mit dem Spezial-Einschaltknopf) kann man einem aktuellen Interview von Pfr. Kocher mit dem Beauftragten des Vorstands, Herrn Fritsch, entnehmen, das Sie hier herunterladen können.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Geburtstagswünsche für Pfarrer Kocher


Zum heutigen Geburtstag gelten Herrn Pfr. Dr. Kocher






die besonders herzlichen Segenswünsche der Radio-Horeb-Freunde. Vor allem erbitten wir dem Programmdirektor von Radio Horeb, dass sein Vertrauen auf GOTT ihm stets eine Quelle der Freude und der Bestärkung für andere bleiben möge!

Die Gottesmutter Maria segne ihn in ihrem Dienst !

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Auf dem Weg zum "JAHR DES GLAUBENS"


Der 29. Sonntag im Jahreskreis diesen Jahres (15.10.2011) wird nicht nur den rund 8.000 Teilnehmern eines römischen Welttreffens der Gläubigen bzw. Abgesandten von Glaubensgemeinschaften, welche in der missionarischen Tätigkeit der "Neuevangelisierung" tätig sind, in Erinnerung bleiben, sondern auch allen, die sich mit den besonderen Ereignissen in unserer Kirche aktuell befassen:
Wie ein "Paukenschlag" wirkte die Ankündigung des Hl. Vaters in seiner Predigt bei der Abschlußmesse des genannten Kongresses und auch beim Angelusgebet (welches man bei Radio Horeb mitverfolgen konnte), er habe entschieden, mit der Feier des 50jährigen Jubiläums aus Anlass der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils am 12. Oktober 2012 ein "Jahr des Glaubens" auszurufen.
Bemerkenswert war dabei die Begründung des Papstes:
"Um der Verkündigung der ganzen Kirche einen erneuerten Impuls zu geben, dass sie die Menschen aus der Wüste, in der sie sich im Augenblick befinden, herausführen zum Ort des Lebens, der Freundschaft mit Christus, der uns das Leben in Fülle gibt" … soll dieses ausgerufene Jahr "eine Zeit der Gnade und einer immer engeren Verbindung mit Gott sein, um unseren Glauben an ihn zu stärken und ihn mit Freude den Menschen unserer Zeit zu verkünden."

In einem "Apostolischen Schreiben in Form eines Motu proprio" mit dem Titel »Porta fidei«*) kündigt der Papst konkrete Vorschläge der Glaubenskongregation zum Jahr des Glaubens an. Im Verlauf dieses "Glaubens"-Jahres sollen sich die Katholiken intensiv mit den Texten des letzten Konzils auseinandersetzen. Ziel des Jahres ist es nach Worten des Papstes, dass die Menschen wieder die Freude am Glauben entdecken.

Der Weg zur Stärkung und Erneuerung des Glaubens kann bereits in der Vorbereitung auf dieses besondere Jahres begonnen werden. Wenn der Papst zum Beispiel hofft, dass jeder Christ (!) das Credo auswendig lernt, dann ist dies Zeichen für einen notwendigen, ganz elementaren Beginn dieser Wegstrecke: die "basics", wie man heute neudeutsch gerne sagt, müssen erst einmal wieder Allgemeingut werden.
Die Rolle, die unser Radio hierbei übernehmen kann, hat Pfr. Kocher vor einiger Zeit schon formuliert: die religiöse "Grundversorgung" der katholischen Bevölkerung mittels immer besserer Empfangspräsenz sicherzustellen (Teilnahme an der Liturgie, "Kurs 0" für Neueinsteiger in das Glaubenswissen, Grundlegung, Erneuerung und Vertiefung dieses Glaubenswissens im täglichen Sendeprogramm von Radio Horeb).

Viele ehrenamtliche Mitarbeiter in Technik, Sendebegleitung und Bereitstellung von fachlichem Wissen und Glaubenszeugnis als Referenten im Programm werden sich künftig noch mehr Gedanken darum machen, wie sich dieser Auftrag in immer wirksamerer Weise erfüllen lässt.
Fördern Sie dieses Anliegen, das letztlich im Missionsauftrag Jesu gründet, durch Ihre Gebetsunterstützung, durch aktive Werbung für die Verbreitung von Radio Horeb und auch durch finanzielle Hilfe für die großen Aufgaben, die gerade jetzt anstehen!

*) Das apostolischeSchreiben des Papstes (Motu Proprio) »Porta fidei«, mit dem das Jahr des Glaubens ausgerufen wird, beginnt mit den Worten:

Die „Tür des Glaubens“, die in das Leben der Gemeinschaft mit Gott führt und das Eintreten in seine Kirche erlaubt, steht uns immer offen. Es ist möglich, diese Schwelle zu überschreiten, wenn das Wort Gottes verkündet wird und das Herz sich durch die verwandelnde Gnade formen läßt. Durch diese Tür zu gehen bedeutet, einen Weg einzuschlagen, der das ganze Leben fortdauert. Er beginnt mit der Taufe, durch die wir Gott Vater nennen dürfen, und endet mit dem Übergang durch den Tod hindurch in das Ewige Leben, das Frucht der Auferstehung Jesu, des Herrn, ist. Er wollte durch das Geschenk des Heiligen Geistes alle, die an ihn glauben, in seine Herrlichkeit einbeziehen. Den Glauben an die Trinität – den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist – zu bekennen entspricht an einen einzigen Gott, der die Liebe ist, zu glauben: an den Vater, der zu unserem Heil in der Fülle der Zeit seinen Sohn gesandt hat; an Jesus Christus, der in dem Geheimnis seines Todes und seiner Auferstehung die Welt erlöst hat; an den Heiligen Geist, der die Kirche durch die Jahrhunderte führt in der Erwartung der Wiederkunft des Herrn in Herrlichkeit.

Der volle Wortlaut ist hier zu finden.

Montag, 17. Oktober 2011

Rado-Horeb-Freunde informieren über DAB+

Peter Welcker        Thomas Geist   (Pfarrfest 2009)

Die Kath.Pfarrgemeinde St.Josef Pfaffenrot feiert ihr diesjähriges Pfarrfest am kommenden Sonntag, den 23.Oktober in der Carl-Benz-Halle. Wir beginnen mit einem Familiengottesdienst um 9:00 Uhr in der Pfarrkirche. In der Halle wird im Foyer ein Infostand von Radio Horeb aufgebaut, um den Sender und die neuen Digitalradios (DAB+) vorzustellen.
Digitalradio DAB+ 100   sanktlukas.com
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Die Einstellhelfer Peter Welcker, Marxzell und Siegfried Walch, Gaggenau

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Die Geräte sind da - jetzt geht’s los …


Die - sogar in der Branche wegen ihres "blauen Knopfes" schon bekannten - Horeb-Radios sind ausgeliefert und z.T. schon bei den Bestellern angekommen. Was muß nun geschehen?
Nun - das erste ist innerhalb von 2 Minuten geschehen: Gerät auspacken, Antenne ausziehen nicht vergessen!; Netzteil mit Strom und Geräterückseite verbinden, den Einschaltknopf (u.U. 2mal) betätigen (anfangs einmal Scan-Taste drücken und Suchlauf-Durchgang abwarten), blauen Horeb-Knopf drücken: –und schon ertönt der vertraute Klang unseres Radios - vorausgesetzt, die Örtlichkeit unterstützt dies. Falls auf dem Display erscheinen sollte: »Radio Horeb Not available« könnte es ggf. lohnend sein, an verschiedenen Plätzen im Haus oder der betr.Örtlichkeit Empfangsversuche zu machen- da gibt es durchaus Unterschiede!
In den nächsten Tagen kann man dann auch einmal die beigelegte Bedienungsanleitung lesen… - aber das war’s dann wirklich auch.

Und nun: was sollte weiter geschehen?

Programmdirektor Pfr. Kocher hat in der jüngsten Ausgabe der Mittwochs-Gesprächssendung mit den Hörern mit Verve darauf hingewiesen, dass nun alle Voraussetzungen für eine (prinzipiell) leichte Empfangbarkeit des Horeb-Programms gegeben sei; nun komme es darauf an, diese grundlegend neue Situation auch "unter die Leute" zu bringen… Dazu gibt es - auch nach seinen Worten - mehrere Möglichkeiten:

1. Man nimmt sein Digitalradio (vielleicht vorher Batterien einlegen, damit man nicht von einer Steckdose abhängig ist!) bei allernächster passender Gelegenheit mit zu Freunden, Bekannten und Verwandten. Dort wird man vielleicht nicht als erstes Werbung für den Sender machen, sondern das Technik-Novum "Digitalradio" vorführen - am besten erst mal mit Sendern, die den Hörgewohnheiten der Gesprächspartner entsprechen (Klassik Radio, Rock Antenne, Deutschland Radio usw.). Vielleicht ist es erst dann an der Zeit, auch über den eigenen Lieblingssender zu sprechen.

2. Bei Menschen, die man kennt, und die wegen momentaner oder altersgemäßer Behinderung meist zuhause bleiben müssen, kann die Überlegung anstehen, ob ihnen ein Hinweis auf den Empfang von Radio Horeb (oder in anderen Fällen auch ERF= evangelischer Evangeliums-Rundfunk) eine Hilfe in ihrer Lebenssituation sein könnte. Dann bietet es sich an, ihnen ein Digitalradio "zur Probe" zu bringen und für eine Woche zu überlassen, damit sie selbst erproben können, ob für sie das "Leben mit Gott" mit Hilfe des Radios ein neuer- meist unbekannter- Weg werden könnte.

3. Geburtstage, persönliche Gedenktage oder auch- im Blick auf das schon langsam wieder herannahende Weihnachtsfest- ein künftiger Geschenkanlass sollte für uns, die wir Radio Horeb kennen und schätzen, eine ernsthafte Überlegung anstoßen, ob nicht das "Verschenken" dieses »Angebots für ein gelingendes Leben« Motiv sein könnte, ein Digitalradio zum Geschenk zu machen. Vielleicht wird da mancher erst nach dem konkreten Besitz eines solchen Geräts "durch Zufall" auf den christlichen, katholischen Sender stoßen, der bekanntlich das Zeug dazu hat, persönliche Lebenseinstellungen zu verändern.

In jedem Fall müssen wir uns bewußt sein, dass diese Wochen und Monate nach Einführung der neuen Empfangstechnik eine besondere Chance beinhalten, die man nicht einfach auf "spätere Zeiten" hinausschieben kann und darf.
"Nun ist jeder in seiner missionarischen Verpflichtung als Christ gefordert!" sagt Pfarrer Kocher

info@radiohorebfreunde.de

Dienstag, 11. Oktober 2011

Rosenkranz zeitgemäß?

Nachdem vor einigen Tagen in einer Kirchenzeitung die Rede davon war, der Rosenkranz sei umstritten und nicht mehr zeitgemäß, fielen mir die Worte von Joachim Kardinal Meisner ein, der die Bedeutung des Rosenkranzgebetes einmal so zusammengefasst hat:
"Der Rosenkranz beginnt mit dem Kreuz. Daran beten wir das Glaubenbekenntnis. Das ist unsere ganze Glaubenslehre. Dann kommen die ersten drei kleinen Perlen: Glaube, Hoffnung, Liebe. Das ist unsere Lebenslehre. Und dann sind gleichsam in Geheimschrift die Geheimnisse der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus aufgefädelt im freudenreichen Rosenkranz, dann die Geheimnisse der Passion im schmerzhaften Rosenkranz."
Somit hat man mit dem Rosenkranz den gesamten katholischen Glauben in der Hand.
Bei "Braut des Lammes" habe ich einen hervorragenden Beitrag gefunden:
"Der Rosenkranz und der Frieden der Völker"

"O heiliger Rosenkranz: Welch eine Freude, dich von unzähligen Scharen frommer Gläubigen erhoben zu sehen, als ein Symbol und Banner, das den Herzen und allen Völkern Frieden verheißt." (sel. Johannes XXIII.)

Donnerstag, 6. Oktober 2011

"Wahrheit ist nicht verhandelbar"

Interview von Radio Horeb mit Bischof Gerhard Ludwig Müller 
Als Jahrtausendereignis haben viele Christen den Besuch von Papst Benedikt XVI. in Deutschland gewertet. Schließlich gab es in der Kirchengeschichte noch nicht viele deutsche Päpste, die zu Besuch in ihre Heimat hätten kommen können.
Als historisch wird von vielen Beobachtern auch die ökumenische Begegnung des Papstes mit Vertretern der Evangelischen Kirche eingeordnet. Allein der Ort, an dem sich der Papst mit den evangelischen Bischöfen traf, das Augustinerkloster in Erfurt, bedeutete eine Würdigung Luthers durch das Kirchenoberhaupt. Doch diese Geste genügte so manchen evangelischen Mitchristen und Medienvertretern nicht: vom fehlenden Entgegenkommen des Papstes in zentralen ökumenischen Streitfragen war in manchem kritischen Fazit zu hören. Gemeint waren die Hoffnungen auf ein gemeinsames Abendmahl oder die Zulassung von konfessionsverschiedenen Ehepartnern zu Kommunion und Abendmahl.
Das Interview bei Radio Horeb

Freitag, 30. September 2011

Der Papst war auch in Etzelsbach


Eine der Stationen des Papstbesuchs in unserem, seinem Land war eine in Feld und Flur alleinstehende Kapelle mit ein paar Linden darum herum. Das Etzelsbacher Gnadenbild, eine Pietá (in Süddeutschland sagt man auch Vesperbild) war das Ziel des Pilgerbesuchs unseres Hl. Vaters und von gut 90.000 Pilgern aus dem Eichsfeld, aus Thüringen und aus dem ganzen Bundesgebiet. Über den jahrhundertealten Wallfahrtsort Etzelsbach sprach im Vorfeld der Papstvisite niemand; der Programmpunkt seines Besuchs galt als Randereignis, als "frommer Lückenfüller" fast. Als wir davon sprachen, in Etzelsbach dem Papst begegnen zu wollen, war in aller Regel schulterzuckende Unwissenheit die Reaktion: "Etzelsbach…??"
Auch in der Programmvorschau von Radio Horeb kam die Marienvesper mit dem Papst kaum vor - und beim Podcast-Angebot findet sich die dortige wunderbare Ansprache des Hl. Vaters ebenfalls nicht. (Aber hier kann sie heruntergeladen werden: https://files.me.com/simondach/ku2s7f.mp3
)
Da ich selbst unter den vielen zig-Tausend Pilgern war, die wie bei einer Sternwallfahrt durch Felder und Wiesen erst mehrere Stunden dem Ziel zustrebten und dann auf dem großen Feld vor der Gnadenkapelle weitere Stunden das Zusammentreffen mit dem Hl. Vaters erwarteten, möchte ich hier etwas von den empfangenen Eindrücken wiedergeben. Weshalb das auf dieser Seite? Weil wir u.a. die Zeit genutzt haben, den Menschen auf dem Pilgerfeld etwas über Radio Horeb zu erzählen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. …

Das Eichsfeld bildet seit der Gegenreformation Anfang des 17. Jhdts. eine katholische Enklave im protestantischen Thüringen. Es pflegt seitdem sein eigenes katholisches Brauchtum, auch das Bewusstsein der Bevölkerung ist bis heute tief katholisch geprägt. Deshalb gibt es im Eichsfeld auch eine sehr lebendige Pilgertradition, die gerade in den Jahren der braunen und roten Diktatur den Menschen geholfen hat, ihren Glauben durch diese schwierigen Zeiten durchzutragen. Bei der Begegnung mit dem Papst wurde dies sichtbar: ganze Gemeinden zogen mit ihrem Pfarrer, mit Messdienern, Kreuz und Fahnen die Pilgerwege entlang - man konnte spüren, dass dies ihrer Tradition entsprach. Beim Gespräch mit den Menschen wurde deutlich, dass auch viele Protestanten gekommen waren, den Papst zu sehen. Dessen Kommen ins Eichsfeld empfanden sie als eine besondere Ehre und freuten sich wie ihre katholischen Landsleute über die Würdigung der christlichen Treue zum Glauben durch den Papst.
In einem Kommentar las ich dazu: "Das Eichsfeld und seine Standhaftigkeit im katholischen Glauben ist der beste Kommentar zu dem, was der Papst am Ende seiner Reise in Freiburg von allen Katholiken forderte: «glühende Heilige zu sein, in deren Augen und Herzen die Liebe Christi strahlt und die so der Welt Licht bringt.»

Und vielleicht könnte man das Schlüsselwort seiner "Freiburger Rede" zu all dem in Beziehung setzen: wir Christen sind wohl heute einer neuen Diktatur der »Verweltlichung« ausgesetzt. Wer sich ihr widersetzt, wird alsbald argumentativ und dann auch in concreto ausgegrenzt. Da bedarf es der Unterstützung durch andere Gleichgesinnte. Dies könnte auch zu einem besonderen "Charisma" von Radio Horeb werden: solcher Ausgrenzung in der Öffentlichkeit unserer Gesellschaft die Beheimatung unter Glaubensbrüdern und -schwestern gleicher Überzeugungen entgegenzusetzen, welchei Bestärkung im Glauben schenkt. Das wäre eine bleibende Frucht des Petrusdienstes durch diesen Pastoralbesuch: "die Brüder im Glauben stärken" geschieht nicht nur durch den Papst selbst, sondern kann allen geschenkt werden, die in der Einheit mit dem Nachfolger des Apostels zusammenstehen.

Donnerstag, 29. September 2011

Sonntag, 25. September 2011

Benedikt XVI. in Freiburg

"Angesichts alles Schrecklichen, was in der Welt geschieht, gibt es heute Theologen, die sagen, Gott könne gar nicht allmächtig sein. Demgegenüber bekennen wir uns zu Gott, dem Allmächtigen, dem Schöpfer des Himmels und der Erde. Und wir sind froh und dankbar, daß er allmächtig ist. Aber wir müssen zugleich uns bewußt werden, daß er seine Macht anders ausübt, als wir Menschen es zu tun pflegen. Er hat seiner Macht selbst eine Grenze gesetzt, indem er die Freiheit seiner Geschöpfe anerkennt. Wir sind froh und dankbar für die Gabe der Freiheit. Aber wenn wir das Furchtbare sehen, das durch sie geschieht, dann erschrecken wir doch. Trauen wir Gott, dessen Macht sich vor allem im Erbarmen und Verzeihen zeigt. Und seien wir sicher, liebe Gläubige: Gott sehnt sich nach dem Heil seines Volkes. Er sehnt sich nach unserem, nach meinem Heil, dem Heil eines jeden. Immer, und vor allem in Zeiten der Not und des Umbruchs, ist er uns nahe, und schlägt sein Herz für uns, wendet er sich uns zu. Damit die Macht seines Erbarmens unsere Herzen anrühren kann, bedarf es der Offenheit für ihn, bedarf es der freien Bereitschaft, vom Bösen abzulassen, aus der Gleichgültigkeit aufzustehen und seinem Wort Raum zu geben. Gott achtet unsere Freiheit. Er zwingt uns nicht. Er wartet auf unser Ja und bettelt gleichsam darum."
( aus der Predigt in Freiburg )





Die bemerkenswerte Rede des Heiligen Vaters während der Begegnung mit engagierten Katholiken aus Kirche und Gesellschaft im Konzerthaus in Freiburg im Wortlaut bei kath.net





Alle Texte und Videos der Apostolischen Reise nach Deutschland

Donnerstag, 22. September 2011

Gut, dass Sie da sind, Heiliger Vater!


Zehn Gründe, warum der Deutschland-Besuch von Papst Benedikt XVI. so wichtig ist:
1. weil es ohne Gott keine menschenwürdige Zukunft gibt und niemand das so deutlich sagt wie Sie!
2. weil Deutschland Missionsland ist und wir mutige Zeugen der frohen Botschaft brauchen, die sich nicht dem Zeitgeist beugen!
3. weil Europa mehr ist als ein Wirtschaftsraum und eine gemeinsame Währung kein gemeinsames Wertefundament ersetzt!
4. weil Religion keine Privatsache ist und der Glaube in die Öffentlichkeit gehört!
5. weil sich die "Diktatur des Relativismus" machtvoll ausbreitet und diese Gefahr von vielen noch nicht erkannt wird!
6. weil Lebensrecht und Menschenwürde von einer "Kultur des Todes" bedroht sind!
7. weil wir in der Kirche in Deutschland zu viele Nabelschauer und Selbstbespiegler haben: Zeit, auf Christus zu schauen!
8. weil viele Menschen oft vergeblich Antworten auf Fragen nach Liebe, Lebenssinn und Glück suchen!
9. weil Glaube und Vernunft untrennbar zusammengehören und man das gar nicht oft  genug betonen kann!
10. weil wir eine Pause vom medialen Dauerrauschen brauchen: Brot des Evangeliums statt Steine, die in Talkshows fliegen!
aus: "Die Tagespost" vom 22.9.2011

Montag, 12. September 2011

"Freude am Glauben"

Auch beim diesjährigen Kongress "Freude am Glauben" vom "Forum Deutscher Katholiken" sorgten Techniker von Radio Horeb in Karlsruhe für die Live-Übertragungen und Aufzeichnungen der Gottesdienste und der zahlreichen Vorträge.


Wer nicht direkt dabei sein konnte, findet nun unter "Podcast -  Events" einige Vorträge und Predigten zum Nachhören, unter anderem:

- Predigt von Erzbischof Robert Zollitsch aus dem Pontifikalamt zur Eröffnung
- Impuls: "Werde Apostel der Neuevangelisierung" von Pater Karl Wallner, Stift Heiligenkreuz
- Podiumsdiskussion zum Thema "Das Leben - ein unverfügbares Geschenk"
- Predigt von Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Rom

http://www.horeb.org/xyz/podcast/s_event/s_event.xml

Donnerstag, 8. September 2011

"DAB LV STRONG"



"DAB LV STRONG" = Sendesignal von DAB+ stark!



Seit einiger Zeit pflegen die Radio-Horeb-Freunde ein Blog zum Thema: RADIO HOREB DIGITAL. Vielleicht haben Sie es noch gar nicht entdeckt? (www.radiohorebtechnik.blogspot.com)
Die Fragen der Hörer/-innen-Anrufe zum Thema in der monatlichen Sendung "Tipps zum Empfang" zeigen das rege Interesse an allen Fragen, die im Zusammenhang mit der Nutzbarkeit der neuen digitalen Radiotechnik auftauchen.
Auf den Blogseiten finden Sie auch Erfahrungsberichte – z.B. über den "Mehrwert" von Empfangsgeräten, die unseren Sender auch außerhalb des UKW-Empfangsgebiets im Großraum München im Auto empfangbar machen.
Nicht überall ist die Sendestärke des digitalen Signals von DAB+ schon gleich ebenso "strong", wie z.B. wiederum im Großraum München. Da heißt es bis 2013 noch testen, wo es guten Empfang gibt.
In der erwähnten Sendung war zuletzt zu hören, dass die Einstellhelfer von Radio Horeb mit Radiogeräten ausgestattet werden, um solche Tests für ihre "Kunden" durchführen zu können.
Damit es keine Enttäuschungen gibt, sollte man in Randgebieten der derzeitigen DAB-Ausstrahlungsgebiete erst testen (lassen), ehe man sich ein DAB+-Radio (natürlich mit dem blau-weißen "RH-Einschaltknopf") beschafft.
Aber ein Autoradio macht in den meisten Fällen bereits Sinn, wenn man viel unterwegs ist und nicht darauf verzichten will, „seinen“ Sender möglichst oft empfangen zu können …

Bleiben Sie am "Puls" der künftigen Entwicklung und weisen Sie möglichst viele ähnlich Denkende darauf hin!

Sonntag, 21. August 2011

"Wir sind stärker als der Regen"

Papst Benedikt XVI.: "Ich danke Euch für Eure Fröhlichkeit und Eure Ausdauer. Ihr seid stärker als der Regen. Danke."
 


"Und der Wind nimmt zu, ein Brausen ist in der Luft, das Wehen hebt dem Papst die Mozetta von der Schulter, Stühle fallen um, der Regen kommt mit einem Fauchen von hinten, wo der Himmel schwarz ist, und ich verliere die Nerven und flüchte zurück ins Pressezelt. [Wie Petrus, gell? *schmunzel*]
Dort sind die Kollegen um die Fernsehgeräte versammelt. Eine spanische TV-Kommentatorin hält sich erschrocken die Hand vor den Mund. Der Sturm hat die Bühne erfasst und rüttelt an dem goldenen Lebensbaum, der den Baldachin bildet. Der Regen steht waagerecht. Einige Priester halten einen großen weißen Schirm vor den Papst. Und er?
Die seitliche Kamera erfasst, wie er lächelt.
Er sitzt da mit zerzaustem weißen Schopf und lächelt, und in diesem Moment sieht er nicht wie der mächtige Pontifex aus, sondern wie der liebe Opa, den man im Regen vergessen hat. Seine Hand hält das Papier mit den nicht gehaltenen Trostworten an die Jugend.
Dann winkt er kurz.
Die Geste sagt: Ihr seid nicht alleine. Wenn ihr nass werdet, werd ich's eben auch. Und die Hunderttausende winken zurück und sie tanzen und jubeln, und gemeinsam trotzen sie dem Sturm. Klar ist das biblisch. Und als der Sturm nachlässt, sind seine ersten Worte: "Danke für eure Freude, und für euren Widerstand".
Das ist genau das, was, mit ein paar Worten mehr, in der Rede stand."
(Matussek über die biblisch-stürmische Vigil gestern Abend)

Papst Benedikt zu den Jugendlichen:
„Liebe Freunde, keine Widrigkeit möge euch lähmen. Habt keine Angst vor der Welt, noch vor der Zukunft oder vor eurer Schwachheit. Der Herr hat euch geschenkt, in diesem Augenblick der Geschichte zu leben, damit dank eures Glaubens sein Name weiter in der Welt erklingt“. 

Montag, 8. August 2011

Radio Horeb im Fokus


Gott ist treu - zu diesem Thema überträgt das ZDF am 14. August 2011 den Sonntagsgottesdienst aus der katholischen Kirche St. Anton in Balderschwang mit folgender Ankündigung:
»Malerisch liegt der Ort in den Alpen zwischen Bodensee und Oberstdorf. Balderschwang ist die in Deutschland höchstgelegene und mit 240 Einwohnern zugleich kleinste selbstständige Gemeinde. Balderschwang ist auch Sitz des christlichen Radiosenders Radio Horeb. Programmdirektor Pfarrer Richard Kocher, der den Gottesdienst zelebrieren wird, ist an diesem Sonntag deshalb nicht nur im ZDF zu sehen, sondern gleichzeitig auch im Radio zu hören. Er wird - abgeleitet vom Evangelium (Mt 15, 21-28) - über die unbedingte Treue und Erfüllung Gottes sprechen.«

Und da weiß Pfr. Kocher, wovon er spricht: ohne das unbedingte Vertrauen auf die Treue Gottes wäre die Geschichte dieses Radios, wie wir sie kennen, nicht denkbar! Erwähnung wird -davon darf man sicher ausgehen- vor den ca. 80 - 90.000 Zuschauern des Fernsehgottesdienstes auch die Empfangbarkeit des Senders Radio Horeb über das neue Digitalradio finden. Hierzu hat der Programmdirektor anlässlich des Starts eines neuen "DAB+-Zeitalters" schon sehr Bedenkenswertes gesagt: hören Sie seine Aussagen in dem hier zum Download bereitgestellten Ausschnitt einer Sendung (31.7.11) zum Thema.

Radio Horeb stand am Anfang seiner Geschichte angesichts der Medienlandschaft in Deutschland in der "Situation der 5 Brote und 2 Fische" . In dem Gleichnis Jesu geht es zunächst um die Sättigung des Leibes. Aber dann sagt Jesus: "Ich bin das Brot des Lebens" und da geht es um den Hunger nach Sinn, nach Erfüllung, die der Herr uns geben kann. Diese "beste Botschaft der Welt" will Radio Horeb an den Mann, an die Frau bringen. (O-Ton siehe unten)

In der Medienszene (wenn sie unvoreingenommen ist!) spricht man davon, dass Radio Horeb einen "Grundversorgungsauftrag" in religiöser Hinsicht habe; die bundesweite und zunehmend flächendeckende Empfangbarkeit seiner Botschaft ist ein nicht hoch genug einzuschätzender Faktor des "Neuevangelisierung"sauftrags, den wir Christen heute haben. Deshalb dürfen wir hoffen und darauf vertrauen, dass Gott auch die Chance dieses Fernsehgottesdienstes, das geistliche Angebot des Radioprogramms bekannter zu machen, wirksam werden läßt.

(O-Ton Pfarrer Kocher)

Der Fernsehgottesdienst vom Sonntag aus Balderschwang ist jetzt in der ZDF-Mediathek abrufbar.

Dienstag, 26. Juli 2011

Christliche Sender on air






Nicht nur Radio Horeb ist nun bereits in der (nördlichen bzw, östlichen) Hälfte Deutschlands digital im Radio empfangbar, sondern auch der für evangelische Christen konzipierte Sender ERF.

Ein "Projektbüro Digitalradio" bringt derzeit Werbung für das neue Hör-Medium ins Netz und auch in die Radioszene.

Beim Text zur Selbstdarstellung von Radio Horeb in einem solchen Flyer fällt auf, dass mit "klassischer Musik" geworben wird. Dies wäre in der Tat unter den privaten Digitalradios ein Alleinstellungsmerkmal! Aber entspricht dies auch dem derzeitigen "Gesicht" des Radios?

Auch die noch sehr geringe Datenübertragungsrate von Radio Horeb auf der digitalen Frequenz (nur etwa die Hälfte von der beim evangelischen Sender ERF verwendeten) läßt diese Aussage eher als "Zukunftsmusik" erscheinen …

Begleiten wir den Start "unseres" Radios in die Medienszene der Zukunft mit unserer Fürbitte bei Maria, der Königin des Radios!


Donnerstag, 21. Juli 2011

DAB+ steht vor der Tür …

In Hamburg, Berlin, Hannover und deren Einzugsgebieten kann man Radio Horeb bereits mit der neuen Radio-Digitaltechnik empfangen; weitere Sendepunkte werden in den nächsten Tagen folgen. Ab Montag, 25. Juli ist die neu gegründete Handelsfirma Sankt Lukas erreichbar, bei der die eigens für Radio Horeb hergestellten Radio-Empfänger bestellt werden können. (Tel. 0180 543 7777). Es tut sich also in diesen Tagen etwas auf diesem Gebiet …

Aber wir- die wir unseren Lieblingssender ja bereits empfangen können – was haben wir damit zu tun? Dem in den kommenden Tagen in den Briefkästen liegenden Monatsprogramm (August 2011) von RH ist ein Flyer beigefügt, der über die neue Empfangsmöglichkeit DAB+ informiert und einen Bestellschein des Radio-Geräts enthält. Geben Sie diese Information weiter!

Zusätzliche Exemplare des Flyers zum Verteilen können Sie beim Sekretariat der RH-Öffentlichkeitsarbeit anfordern. (mail: stephanie.flaig@radiohoreb.de)
Ein -von uns allen erhoffter- Hörerzuwachs-Schub durch den neuen Empfangs"kanal" kann nur in der Art des "Schneeball"-Systems gelingen! Jetzt sind wir Hörer gefragt!


Sonntag, 17. Juli 2011

Goldenes Priesterjubiläum Pater Hans Buob SAC













Ihn vorzustellen, hieße unter RH-Hörern wahrhaftig "Eulen nach Athen tragen". (siehe aber kathpedia bzw. wikipedia )


So kann man auch von einer großen inneren Anteilnahme sprechen, als über den Sender bekannt wurde, dass es am vergangenen Samstag, 16.7.2011 Übertragungen im Radio von der Feier des besonderen Jubiläums dieses hochverdienten und begnadeten Priesters geben würde. - Und übrigens nicht nur " innere Anteilnahme": alle Mitglieder und Förderer des von Pater Buob (mit-)gegründeten Vereins "Evangelii Nuntiandi" waren nach Maihingen (unweit von Hochaltingen) zur Festfeier des Goldenen und eines weiteren Silbernen Priesterjubiläums eingeladen, und sehr viele waren dieser Einladung gefolgt.

Typisch für P. Buob ist, dass er möglichst wenig zu seiner Person hören wollte an diesem Festtag. Stattdessen hatte er Pfr. Kocher gebeten, einen Geistlichen Impuls über den Auftrag der (Neu-)Evangelisierung zu halten. Dieser Impuls ist auf der RH-Homepage abrufbar (<<->>) - und er hatte es wirklich in sich!!
Für die Zuhörer vor Ort war sicher der Rückgriff von Pfr. Kocher auf Worte des Hl. Vaters, des sel. J.P.II. zur geistlichen Situation in Deutschland zu Anfang der 1990er Jahre einigermaßen schockierend:
"Die missionarischen Berufungen scheinen fast vom Erlöschen bedroht zu sein. Die Berufungen zum Priestertum und zum Ordensstand sind der eigentliche Maßstab für die Lebendigkeit der Kirche. Dieses wichtige Anliegen muss allen in der Seele brennen, weil das Versiegen der Berufungen zugleich Zeugnis gegen uns selbst ablegt.“ …
So gut und wertvoll Räte und Verbände auch sein mögen, bei näherem Hinsehen können damit verbundene Gefahren nicht übersehen werden. „Was zum Beispiel einmal inspirierende Jugendbewegung gewesen ist, droht zu einer selbstgenügsamen Institution zu werden, die weniger aus der Begeisterung lebendigen Aufbruchs von unten lebt, sondern auf finanziell gut ausgestatteten Strukturen beruht*), hinter denen sich wenig wirklich fruchtbares Leben verbirgt - ganz im Gegenteil zur Dynamik wirklicher junger Bewegungen in anderen europäischen Ländern. Institutionen, die nur weiterbestehen, weil sie von außen finanzielle Mittel erhalten, können - genauer besehen - nicht wirklich existenzfähig und existenzwürdig sein.“ …
"Es scheint erforderlich, wieder risikofreudiger und kritischer zu werden ...
Spontane Aufbrüche werden immer ihre Schwierigkeiten und ihre Probleme haben; aber die Misslichkeiten, die dabei entstehen, können es nicht rechtfertigen, den Geist auszulöschen, wo er vielleicht aufbrechen will ... Wagt diese mutige Offenheit!“

Auf dem Hintergrund des in Mannheim begonnenen "Dialogprozesses" in der kath. Kirche sind diese -bisher immer noch nicht umgesetzten- Hinweise des Papstes geradezu beschämend für die deutsche Kirche. Auch dazu nahm Pfr. Kocher kein "Blatt vor den Mund". - Damit steht er in brüderlicher Nachbarschaft mit Pater Hans, vor dem er nur "den Hut ziehen" könne, denn auch der ist nicht bereit, die Botschaft des Evangeliums dem Zeitgeist "kompatibel" zu machen …

Es bleibt schließlich nur zu hoffen, dass durch die weitere Verbreitung von Radio Horeb in unsrem Land dank der neuen Technik diese Worte der Mahnung oder Bestärkung immer besser "durchdringen" können; dann bewirkt auch das Wort Gottes - um das es in all den genannten Ausführungen immer ging - das, wozu Er es sendet (Jes 55,10-11)
*) siehe Kommentar

Radio Horeb in Hamburg über DAB+ on air!

"Von Anfang an war es erklärtes Ziel, dass Radio Horeb überall leicht empfangen werden kann." 
(Programmdirektor Pfarrer Richard Kocher) 

Bildquelle: Radioforum

Dieses Ziel ist in greifbare Nähe gerückt, denn am Freitag ist der erste DAB+-Sender in Hamburg testweise in Betrieb gegangen und strahlt probeweise Radio Horeb neben den Programmen des Deutschlandradios aus. Am 1. August sollen dann alle 27 Sender deutschlandweit aufgeschaltet werden.
Im Mai 2010 sagte Papst Benedikt XVI. in seiner Predigt zum 44. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel:
"Auch in der digitalen Welt soll bekannt werden, dass die Zuwendung Gottes zu uns in Christus nicht eine Sache der Vergangenheit ist und auch keine gelehrte Theorie, sondern eine ganz und gar konkrete und aktuelle Wirklichkeit."
Digitalradio-Infos auch hier

Dienstag, 12. Juli 2011

DIGITALRADIO – zu einem künftigen Werbevorschlag

DAB+-Radioreceiver z.B. für Autos von VW



Im Blog von Radio Maria Deutschschweiz (http://radiomariaschweiz.blogspot.com) war zu lesen:

DIGITALRADIO – einen künftigen Werbevorschlag hätten wir schon ;)

In der Schweiz sind wir ja via der neuen Radiotechnologie DAB+ empfangbar, für viele eine völlig unbekannte Technologie, welche aber bereits bald die herkömmlichen Radios ablösen wird.
Deshalb hat man einige Kampagnen gestartet um das DAB+ bekannter zu machen - etwa durch nebenstehendes
Video ;)

Bei der nächsten Kampagne ist hoffentlich auch Radio Maria besser vertreten. Man braucht dafür Ideen?
Kein Problem: etwa durch einen Piloten der im fliegenden Flieger via Lautsprecher den Passagieren verkündet:
"Liebe Hörer, es ist Zeit den Heiligen Rosenkranz zu beten."


Und was machen wir für einen Vorschlag zugunsten der
Werbung für Radio Horeb auf DAB+?



Freitag, 8. Juli 2011

"…erst mal abwarten …!" – ?




Also zugegeben: wenn ein grundlegend neues Update eines Betriebssystems kommt, dann halte ich es auch so: "erst mal die Kinderkrankheiten vorübergehen lassen … und dann auf den Zug aufspringen, wenn es sich bewährt hat!" Das ist da die Devise.
Aber diesmal ist alles komplett anders! – Wovon ich rede? -
Natürlich vom herannahenden DAB-Start, u.a. für Radio Horeb. ("Noch 24 Tage bis zum Start")

"Wenn man bedenkt, dass bereits in der ersten Ausbaustufe 39 Millionen Hörern, bevorzugt in Ballungsgebieten, die Möglichkeit eröffnet wird, DAB+
in einer sehr guten Qualität nutzen zu können, und zudem bis Jahresende die ersten Digitalempfänger in den Regalen der großen Kaufhausketten stehen, wird der (Hörer-) Zuwachs nicht nur in den ersten Jahren beträchtlich ausfallen", sagt Radio Horeb-Chef Richard Kocher.

Sie finden diesen Optimismus überzogen angesichts der bisherigen offensichtlichen Schwierigkeiten, neue Horeb-Hörer zu werben?
Dazu ist zweierlei anzumerken:

1. Es gibt nicht nur in der Geistesgeschichte das Phänomen des "kairos", des richtigen Zeitpunktes für einen gelungenen (Neu-) Anfang. Auch in der später einmal zu schreibenden Geschichte der Neu-Evangelisierung Europas könnte das Jahr 2011 einen Wendepunkt markieren. Die "mediale" Präsenz der christlichen Verkündigung tritt nämlich nach und nach in eine neue Phase.
Ob man in das Internet mit seinen vielen christlichen Angeboten (besonders "Blogs") schaut oder die neuen Wege digitaler Kommunikation mit solchen Inhalten beobachtet - überall ist nicht das viel beschworene "Aussterben" und "Verdunsten" zu beobachten, sondern das Gegenteil. Dabei ist es wohl nicht übertrieben, auf einen Effekt zu setzen, der gerade im Augenblick des Starts der neuen Hörfunk-Verbreitungstechnik seine Chancen ausspielen kann:In den kommenden Monaten wird das neue "Produkt" DAB+ viel beworben werden (http://www.infosat.de/Meldungen/?msgID=63861) – schließlich stehen ja eine ganze Menge kommerzieller Interessen auf dem Spiel (siehe die Senderliste unter radiohorebfreunde.blogspot.com).
Neues ist immer interessant, deshalb werden sich viele Neugierige ein preiswertes DAB+-Radiogerät zulegen, um das neue Angebot kennenzulernen.Und was passiert, wenn Menschen "durch Zufall" auf Sender wie den ERF oder Radio Horeb stossen, das haben viele Zeugnisse heute überzeugter Horeb-Hörer (und auch ERF-Nutzer) deutlich gemacht! Hier kann der Hl. Geist neue Wege erschließen -- WENN wir Ihn darum bitten …!

2. Die bisherige Erfolgsgeschichte des Digitalradios war eher eine Mißerfolgsgeschichte … - Der "Kairos" der Stunde wird es diesmal anders bewegen, denn auch der politische Wille zu gemeinsamen technischen Standards in Europa ist seither gewachsen.
Ein besonderer Schwachpunkt war in den ersten DAB-Jahren die geringe Verfügbarkeit von geeigneten Geräten und deren hoher Preis. Auch das ist diesmal anders! In der kleinen Schweiz wurden bereits mehr als 600.000 DAB+ Receiver verkauft - weil sie dort kostengünstig angeboten werden und die ziemlich zuverlässige Erreichbarkeit beliebter Sender z.B. im Auto nur so gegeben ist. Auch bei uns in Deutschland wird es in Kürze diese Geräte geben – und für die (alles andere als technisch interessiserte) potentielle Schar von RH-Hörern meist betagteren Alters sind es Geräte, die man doch "nur" zum Horeb-Empfang brauchen möchte. Sie haben deshalb einen Programmknopf mit dem Horeb-Sender-Symbol – und das ist die ganze "Bedienung" des neuen Geräts.
Viel wird darauf ankommen, dass die bisherigen begeisterten Horeb-Hörer andere auf die neue Empfangsmöglichkeit hinweisen und ansprechen, ihnen vielleicht einmal ein Gerät zum Testen überlassen…
Auch die Lieferung von günstigen Geräten, bereitgestellt durch den Sender, muß die Rückgabemöglichkeit bei schlechtem Empfang beinhalten: Negativwerbung in dieser Hinsicht darf man sich jetzt auf keinen Fall leisten!

Wenn wir alle mithelfen, im geschilderten Sinne durch Gebetsunterstützung und eigene
"Schneeball"-Werbung eine "Lawine" loszutreten, kann der DAB+ -Start zu einer einzigartigen Chance für die Verkündigung des Evangeliums in unserem Land werden - das es so dringend nötig hätte!

Dienstag, 5. Juli 2011

Durchs Kreuz zum Licht - 25 Priesterjahre

Am 6. Juli hat vor 25 Jahren Herr Kaplan Richard Kocher seine Primiz in der Heimatgemeinde Fischach gefeiert. Mit der Übertragung des Festgottesdienstes aus der Heimatkirche hat die Hörerfamilie von Radio Horeb Anteil genommen an diesem Silbernen Priesterjubiläum seines Programmdirektors.
Am vergangenen Sonntag feierte seine jetzige Pfarrgemeinde in Balderschwang ein Dankfest mit ihrem Pfarrer. Anwesend waren dabei neben Mitarbeitern auch zahlreiche ehrenamtliche Einstellhelfer des Radios, die am Tag zuvor an einer Schulung teilgenommen hatten.
Alle diese Genannten wünschen Herrn Pfr. Dr. Kocher von ganzem Herzen den reichen Segen des Himmels auch für seine Arbeit in den kommenden Jahrzehnten!
Bilder vom Festgottesdienst am 3. Juli in der Pfarrkirche St. Anton in Balderschwang:










Mittwoch, 29. Juni 2011

Priesterjubiläum des Heiligen Vaters


Am heutigen Hochfest der beiden Apostel Petrus und Paulus gedenken wir auch des 60jährigen Priesterjubiläums von Papst Benedikt XVI.
45 junge Männer wurden damals im Jahr 1951 mit Joseph Ratzinger und seinem Bruder Georg im Freisinger Mariendom zu Priestern geweiht. Aus diesem Anlass sind alle Katholiken vom Papst eingeladen, am Mittwoch oder an diesem Freitag, dem Herz Jesu Fest, eine Stunde Wache vor dem ausgesetzten Allerheiligsten zu halten. Denn dem Papst geht es darum, nicht sich zu feiern, sondern den, den er zu verkünden hat: Jesus Christus.

Eine Liste der Beter gibt es bei Elsa

Diamantenes Priesterjubiläum - Interview mit Pfr. Dr. Rupert Berger
Zu den Weggefährten des Papstes gehört Pfarrer Dr. Rupert Berger. Er wirkte lange Zeit als Pfarrer von Bad Tölz, aufgewachsen ist er aber - wie die Ratzinger-Brüder Joseph und Georg - in Traunstein. Der inzwischen 84-jährige Rupert Berger ist bis heute mit Papst Benedikt befreundet. Mit ihm haben wir über das diamantene Priesterjubiläum und seine Erinnerungen an die Zeit mit Joseph Ratzinger gesprochen.
Zum Interview bei Radio Horeb

Freitag, 24. Juni 2011

Haben Sie schon eine Priesterweihe miterlebt?

Warum ich das frage?

Am Sonntag, 26. Juni übertragt Radio Horeb um 10 Uhr den Sonntagsgottesdienst aus Willmatshofen. Dort in seiner Primizgemeinde feiert Programmdirektor Pfarrer Dr. Richard Kocher mit der Ortskirche und der Radio-Gemeinde sein Silbernes Priesterjubiläum.
Am Montag 27. Juni -13h- gibt es dann auch ein Musikmagazin über die Priesterweihe. Es lohnt sich, der Liturgie dieses besonderen Sakraments einmal Aufmerksamkeit zuzuwenden.

Und: beten wir für alle Priester in diesen Tagen im Umfeld des Hochfestes der Apostelfürsten Petrus und Paulus - besonders aber natürlich für unseren "Don Horeb"!

Donnerstag, 23. Juni 2011

Fronleichnam



Kommt und lasst uns tief verehren
ein so großes Sakrament,
dieser Bund wird ewig währen,
und der alte hat ein End.
Unser Glaube soll uns lehren,
was das Auge nicht erkennt.

Montag, 20. Juni 2011

Die Lehre vom Dreifaltigen Gott

Dreifaltigkeitsikone von Andrej Rubljow

Vor einigen Jahren besuchte ein (evangelischer) Theologieprofessor mit seinen Studenten die neue Moschee in Mannheim. Nachdem der Mullah ihnen dargelegt hatte, was wesentlich sei für den Glauben des Islam, fragte er spontan seine Besucher nach dem dreifaltigen Gott. Ganz zu Recht ging er davon aus, dass das die Spitzenwahrheit des christlichen Glaubens ist, und dass diese Gotteslehre uns Christen vom Islam, freilich auch vom Judentum unterscheidet. Die theologische Besuchergruppe aber kam in große Verlegenheit. Sie konnten dies und das daher stottern, waren aber nicht in der Lage, etwas Klares und Überzeugendes und zugleich Einfaches vorzubringen. Der Mullah war sichtlich enttäuscht und wandte sich ab. Es kränkte ihn, so als ob ihn diese Studenten und ihr Professor gar nicht für dialogwürdig hielten. Dabei waren diese schlichtweg nicht in der Lage, in einen echten Dialog über die unterschiedliche Gotteslehre einzutreten.
So mancher, der heute am Stammtisch - oder wo auch immer - über die Bedrohung unserer Kultur durch den Islam schwadroniert, käme in beträchtliche Verlegenheit, müsste er die christliche Glaubensüberzeugung im Unterschied zu der muslimischen wiedergeben. Es fehlt uns nicht nur die Bereitschaft zum öffentlichen Bekenntnis unseres Glaubens; wir unterliegen, wir blamieren uns auch, wenn es darum geht, die christliche Gotteslehre überzeugend und einfach darzulegen. Dabei wäre es gar nicht so schwierig, einem Moslem oder Juden klar zu machen, dass die Lehre vom dreifaltigen Gott überhaupt kein Widerspruch zum Monotheismus darstellt, also zu der allen drei Hochreligionen gemeinsamen Überzeugung, dass es nur einen und einzigen Gott gibt:
Wer käme auf die Idee von drei verschiedenen Menschen zu sprechen, wenn wir sagen:
Jeder Mensch ist eine Einheit von Leib, Seele und Geist? Wieso also das primitive Vorurteil (nicht nur im Islam), die Lehre vom Dreifaltigen Gott hätte den unaufgebbaren Boden des Monotheismus verlassen – so als wäre von drei Göttern die Rede?
( Auszug aus einer Predigt am Dreifaltigkeitssonntag in einer Heidelberger Gemeinde )

Freitag, 17. Juni 2011

Der YOUCAT


Im Vorwort zum Jugendkatechismus sagt Papst Benedikt XVI. den Jugendlichen:"Ihr müßt im Glauben noch viel tiefer verwurzelt sein als die Generation Eurer Eltern!" –
Sollten wir nicht in Radio Horeb eine Plattform schaffen, die den Wunsch des Hl. Vaters umsetzt? : "Studiert den Katechismus! … Bildet Lerngruppen und Netzwerke, tauscht Euch im Internet aus!"

Die technische Möglichkeit, mit mehreren Gesprächspartnern "on air" zu sein, ist m.E. bisher noch gar nicht dafür genutzt!

Samstag, 11. Juni 2011

Freitag, 10. Juni 2011

Pfingsten – das unbekannte Fest



Gesegnete
pfingstliche
Tage!







Die Ergebnisse von Umfragen sind hinlänglich bekannt, mit denen geklärt werden sollte, was Christen heute noch über den Inhalt der christlichen Feste wissen. Pfingsten? – Fehlanzeige. …
Diesem katastrophalen Mißstand abzuhelfen, hat sich auch Radio Horeb -ebenso wie andere christliche Sender - auf seine Fahne geschrieben. Was kann man nun konkret in diesen Tagen um das Pfingstfest herum dazu erfahren?

10.6.2011 14:00 - Grundkurs des Glaubens: Feuer frei! Es ist Pfingsten.
Ref.: Pfr. Andreas Fuchs

12.6.2011 (Pfingstsonntag) 07:30 - Kalenderblatt: Zum Hochfest Pfingsten, Ausgießung des Heiligen Geistes in der Urkirche.
Ref.: Dr. Karl-Heinz Fleckenstein
09:00 "Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat!" - Musikalische Hinführung zur Pfingstliturgie.
Ref.: Simon Dach
ca. 10:00 - Übertragung der Pfingstmesse ab 9:30h : Predigt von Papst Benedikt XVI.
14:00 Spiritualität: Hl. Geist - Feuer der Liebe.
Ref.: Sr. Teresa Zukic

13.6.2011 (Pfingstmontag) 09:00 - "Veni Sancte Spiritus"- Musikalische Meditation zum Pfingstgeheimnis.
Ref.: Simon Dach
13:00 - Musikmagazin: "Nach dem Geburtsfest der Kirche"
Ref.: Simon Dach


Donnerstag, 9. Juni 2011

Warum Gläubigen oft Aggression entgegenschlägt

Man begegnet ihr zum Beispiel in den Kommentarbereichen vieler Online-Magazine, wenn es um Religion und Kirche geht: der antireligiösen Aggression.

Am Montag sprach Prof. Dr. Raphael Bonelli, Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, in der Sendung "Lebenshilfe" bei Radio Horeb über das Thema Narzissmus. Nach einem Beitrag von Prof. Bonelli in der "Tagespost" vom Dienstag berichtete auch "kath.net".
Warum Gläubigen oft Aggression entgegenschlägt
Der Psychiater sieht den Grund in den drei narzisstischen Kränkungen des modernen Menschen:

Die erste bestehe darin, dass Gott nicht tot sei, obwohl der Philosoph Friedrich Nietzsche (1844-1900) dessen Ableben vorhergesagt hatte: „Nietzsche zum Trotz blühen die Religionen aber weltweit.“ Die Renaissance des Religiösen werde als bedrohlich erlebt, da das idealisierte Selbstbild des modernen Menschen vorgebe, die Transzendenz nicht mehr zu brauchen. Es werde viel Kraft in „die Abwehr der schmerzhaften Realität“ investiert, dass jedem Menschen eine natürliche Religiosität innewohne. Diese Abwehrkräfte könne man als antireligiöse Affekte wahrnehmen. Bonelli: „Die erste narzisstische Kränkung ist die unübersehbare Lebendigkeit der totgehofften Religion.“

Als noch bedrohlicher werde die moralische Instanz erlebt, die die Glaubensgemeinschaften darstellten. Jede Religion degradiere „den selbst zu Gott gewordenen modernen Menschen zum Geschöpf und installiert sogar Normen, an die er sich halten muss“. Außerdem behaupte die Religion, dass es einen ewigen Richter gebe, vor dem sich der Mensch verantworten müsse: „Das tut weh.“
Hinzu komme, dass der moderne Mensch sich für fehlerlos halte und Schuld höchstens bei anderen sehe. Das starre Festhalten an seiner Fehlerlosigkeit könne er aber nur mühsam durch ständigen Selbstbetrug durchhalten. Diese Anstrengung werde in der Psychoanalyse „Verdrängung“ genannt.
Bonelli: „Heute wird in erster Linie Schuld verdrängt, denn dafür hat der unbarmherzige Zeitgeist keine wirkliche Lösung.“ Eine Aufdeckung dieser Verdrängung werde mit Aggression abgewehrt. Damit seien die Kirchen und die anderen Glaubensgemeinschaften „der Buhmann, denn ihre Botschaft ist, dass jeder schuldig wird“.

Im Blick auf die dritte Kränkung des modernen Menschen heißt es: „Er empfindet Neid und Eifersucht darüber, dass der andere bei Gott Liebe, Sicherheit und Geborgenheit findet, und er selbst sich einsam durch die graue und grausame Welt schlagen muss. Kain hat aus diesem Grund Abel erschlagen.“

Den ganzen Beitrag lesen Sie hier
Zum Tagespost-Artikel
Zur Lebenshilfe-Sendung vom 6. Juni auf Radio Horeb