Sonntag, 29. Mai 2011

Der Eifer der Apostel

"Der Eifer der Apostel für die Verbreitung der Botschaft des auferstandenen Christus ist das Beispiel, an dem sich auch die Christen von heute orientieren müssen, um der Welt die heilende Kraft des Evangeliums zu überbringen."
Mit diesen Worten wandte sich Papst Benedikt XVI. am heutigen sechsten Sonntag der Osterzeit zum traditionellen Gebet des „Regina Caeli“ an die auf dem Petersplatz versammelten Pilger und Besucher.
Durch die Verkündigung des Evangeliums geschehe das, was sich bei einem ausgetrockneten Boden ereigne, der – durch das Wasser des Regens getränkt – sofort ergrüne.
Auch heute bestehe die Berufung der Kirche in der Evangelisierung, sowohl von Völkern, die noch nicht vom lebendigen Wasser des Evangeliums „bewässert“ worden seien, als auch von jenen, die trotz ihrer alten christlichen Wurzeln eines neuen Lebenssaftes bedürften, um neue Früchte zu tragen und die Schönheit und Freude des Glaubens wiederzuentdecken.
Auch Radio Horeb steht im Dienst der Neuevangelisierung unseres Landes und von Anfang an war es erklärtes Ziel, dass es überall leicht empfangen werden kann.
"Als ich 1995 meinen Dienst bei Radio Horeb begann, war dies unerreichbar," so der Programmdirektor Pfarrer Richard Kocher. "Mitte der 80er Jahre hatten die privaten Sender ihren Betrieb aufgenommen. Es waren keine Kapazitäten mehr frei; zudem werden diese in Deutschland landes- und nicht bundesweit vergeben. Wenn doch noch einige wenige Frequenzen frei geworden sind, hat es erhebliche Kämpfe gegeben, wer von den vielen Bewerbern diese erhalten sollte. Fast ein ganzes Jahr wurde meine Kraft in Anspruch genommen und Zeit gebunden für unsere Bewerbung für eine Sendemöglichkeit im Großraum München im Jahr 2004."

"Durch die Zuweisung einer bundesweiten digitalen Frequenz, die am 1. August aufgeschaltet wird, verwirklicht sich unser Traum", freut sich Pfr. Kocher. Es sei deshalb so ein bewegender Augenblick, weil er sich sicher sei, dass ein großer Segen von Radio Horeb für unser Land ausgehen wird. "Deshalb danke ich dem Herrn und der Patronin unseres Radios, der Gottesmutter Maria, welche dies für uns ermöglicht haben."
Die Erfahrung aller Radio Maria-Stationen auf der ganzen Welt zeige, dass eine wirksame Evangelisation für ein Land nur dann möglich ist, wenn ein leichter Empfang überall gewährleistet sei. Pfarrer Kocher: "Ein großes Potential von Zuhörern, wie etwa den Autofahrern, war uns von vornherein verschlossen."  Bei großen Sendern machen diese etwa ein Drittel der Zuhörer aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass bisher jemand zufällig auf Radio Horeb stoße, sei sehr gering. Mit der Zuweisung der neuen Frequenz werde sich dies ändern. "Ich bin mir sicher, dass damit ähnliche Entwicklungen wie bei Radio Maria in Italien verbunden sind und eine wirksame Evangelisation in Bereichen unserer Gesellschaft, an die wir vielleicht gar nicht denken."

Mittwoch, 18. Mai 2011

Wo wird Radio Horeb mit DAB+ empfangbar sein?


In der 1. Ausbaustufe (ab August 2011) wird RH über DAB+-Empfang im Bereich (die Reichweite ist noch nicht erprobt) der folgenden Sendepunkte empfangbar sein:
- München - Augsburg - Regensburg - Nürnberg - Feldberg (Taunus) - Frankfurt/M. - Mainz - Hohe Wurzel (Hunsrück) - Heidelberg - Stuttgart - Saarbrücken - Bonn - Köln - Düsseldorf - Hannover - Braunschweig - Hamburg - Oldenburg - Bremen - Kiel - Berlin - Leipzig - Weimar - Erfurt - Magdeburg - Halle - Rostock - Schwerin - Dresden.
Die 35 aktiven Sender können schon knapp die Hälfte der Bevölkerung so kräftig mit DAB versorgen, dass der Empfang in Gebäuden mit kleinen Stabantennen möglich ist. Mobiler Empfang im Freien und im Auto soll für gut 62 % der Bevölkerung möglich sein.

Die 2. Ausbaustufe (bis 2016) soll 110 Sendepunkte beinhalten, die fast die gesamte Bundesrepublik Deutschland "terrestrisch" abdecken können.

Das Bundes-Multiplex wird in NRW und im Südwesten der Republik im Kanal 5A ausgestrahlt, im übrigen Gebiet im Kanal 5C, ganz im Osten von Mecklenburg-Vorpommern im Kanal 11C. Technische Details siehe

Radio Horeb in der neuen Digital-Radio-Klasse


In welcher "Gesellschaft" findet sich Radio Horeb in der neuen Digital-Radio-Klasse wieder?

Hier die 10 bundesweiten privaten Digitalradios der Zukunft:


Zunächst 8 Media-Firmen


LoungeFM (Entspannungsradio GmbH i.Gr.)

Sitz: Österreich www.lounge.fm/


Radio Rauschgold (Neue Welle Rundfunk-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG)

www.neue-welle.de/


ENERGY (Radio 97,1 MHz Hamburg GmbH)

www.energy.de/hamburg/


90elf – Dein Fußball-Radio (REGIOCAST DIGITAL GmbH)

www.90elf.de/


- RemiX (REGIOCAST DIGITAL GmbH)
- litera (REGIOCAST DIGITAL GmbH)

www.regiocastdigital.de/


Klassik Radio (Klassik Radio GmbH & Co. KG)

www.klassikradio.de/


Radio 3.0 (NORFOM Medien GmbH & Co. KG)
- oder: UIP – Urban Independent Pop (NORFOM Medien GmbH & Co. KG, Hamburg)


und 2 christliche Sender:


ERF Radio (ERF Medien e.V.)

www.erf.de/


Radio Horeb (ICR e. V.)

www.radiohoreb.org


Wem schenken SIE Ihr Vertrauen?

Dienstag, 17. Mai 2011

Noch 76 Tage bis zum Start

Programmdirektor Pfr. Richard Kocher bezeichnete die Zulassung von Radio Horeb für die bundesweite Verbreitung über DAB+ als einen "Quantensprung in der Geschichte des Radios".
Simon Dach hat Ausschnitte aus einer Sendung von heute Nachmittag zusammengestellt:

Donnerstag, 12. Mai 2011

Die Strahlkraft des Rosenkranzes

Heute schreibt Josef Bordat in einem bemerkenswerten Blogbeitrag:
>>„Hej, Du Arsch! Betest Rosenkranz, wa?!“ Nach dieser Feststellung folgen einige Charakterisierungen meiner Person, die ich hier nicht wiederholen kann, ohne ernstlich eine Blogsperre für Menschen unter 18 (oder 80) zu riskieren. Dabei wären die Tiernamen und die weiteren Erläuterungen zu meiner kognitiven Konstitution nebst imaginiertem Auszug aus dem Polizeiregister gar nicht nötig gewesen, denn bereits beim Stichwort „Rosenkranz“ fühle ich mich persönlich angesprochen und drehe mich zur Seite um. Auf der gegenüberliegenden Rolltreppe aufwärts zur Berliner Luft steht er, Bierflasche in der einen, Kippe in der anderen Hand. Engel scheren sich nicht groß um das BVG-Rauchverbot. „Ja, jenau! Du! Dat kann do’ ni’ wa’ sein! Arschloch!“
Welche Strahlkraft doch ein Rosenkranz besitzt, wenn er noch auf gut acht Meter Luftlinie zum Ärgernis wird! Welch Esprit sich binnen drei Sekunden aus einem zeitgenössischen Geist zu manifestieren vermag! Der Rosenkranz ist – das offenbart mir der Engel – nicht nur als Halsschmuck für exzentrische Fußballprofis ein Begriff, nein, es ist auch bekannt – sogar mitten in Berlin! –, dass man ihn betet! Und: Ich habe – wie ich gerade feststelle – meinen Tagesbericht! So ist unser Gott!<<

Verkündigungsengel von Fra Angelico
Ein anderes Gebet mit jahrhundertelanger Tradition sollte auch wieder neue Strahlkraft gewinnen, das Angelusgebet oder "Engel des Herrn". Es verbindet alle Christen in der Welt, denn es wird durch alle Zeitzonen hindurch morgens, mittags und abends gebetet.
Papst Johannes Paul II. betete am 22. Oktober 1978 erstmals öffentlich den Angelus am Petersplatz. Papst Benedikt XVI. führt diese Tradition weiter.
Jeder kann helfen, dieses wunderbare Gebet wieder bekannter zu machen. Alles über das Angelusgebet gibt es hier, dort kann man auch die Angeluskarte bestellen. In der Osterzeit betet die Kirche anstelle des Angelus das "Regina Caeli":

Freu dich,
du Himmelskönigin, Halleluja!
Den du zu tragen
würdig warst, Halleluja,
er ist auferstanden,
wie er gesagt, Halleluja.
Bitt´ Gott für uns, Halleluja.
Freu dich und frohlocke,
Jungfrau Maria, Halleluja,
denn der Herr ist wahrhaft
auferstanden, Halleluja.

Samstag, 7. Mai 2011

Göttliche Barmherzigkeit

Papst Johannes Paul II. hat am 17. August 2002 im Krakauer Wirkungsort von Sr. Faustyna - Lagiewniki - das große neue "Heiligtum der göttlichen Barmherzigkeit" geweiht und betont, er wolle, dass die Botschaft von Gottes unfassbarer, grenzenloser Barmherzigkeit alle Menschen erreiche. Er sagte bei der Heiligsprechung von Schwester Faustyna, die göttliche Vorsehung habe es gefügt, dass das Leben "dieser demutsvollen Tochter Polens" völlig mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts verbunden war. "In der Zeit zwischen Erstem und Zweitem Weltkrieg übergab ihr Christus seine Botschaft der Barmherzigkeit. Alle, die sich erinnern können, alle, die Zeugen der Ereignisse der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren, die unermessliche Leiden über Millionen von Menschen gebracht haben, wissen am besten, wie sehr diese Botschaft der Barmherzigkeit notwendig war", sagte Johannes Paul II.
Die mittlerweile in allen Kontinenten verbreitete neue Frömmigkeitsform des Barmherzigkeitsrosenkranzes ist mit dem "Gnadenbild des Barmherzigen Jesus" verbunden. Das Bild "Jesus, ich vertraue auf Dich" wurde 1934 in Vilnius (damals Wilna) von Eugeniusz Kazimirowski nach den Visionen von Schwester Faustyna gemalt. Das Bild von Kazimirowski (oben) befindet sich auch heute noch in Vilnius in der Kirche der "Göttlichen Barmherzigkeit". Das heute am meisten im Umlauf befindliche Bildnis des "Barmherzigen Jesus" wurde 10 Jahre später vom Kunstmaler Adolf Hyla gefertigt.
Am Vorabend des Festes der Göttlichen Barmherzigkeit im Jahre 2005 starb Johannes Paul II. und wurde am vergangenen Sonntag, dem Barmherzigkeitssonntag, seliggesprochen.

Papst Benedikt XVI. sieht darin das Wirken der Göttlichen Vorsehung und bezeichnet seinen Vorgänger als einen "Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit" und das Geheimnis der Barmherzigkeit Gottes als einen "Schlüssel zum Verständnis seines Pontifikats". 

Freitag, 6. Mai 2011

Blogger im Vatikan



Hier ein Bericht von Radio Vatikan vom Bloggertreffen und ein Interview mit Barbara Wenz ("Elsas Nacht(b)revier")