Mittwoch, 29. Juni 2011

Priesterjubiläum des Heiligen Vaters


Am heutigen Hochfest der beiden Apostel Petrus und Paulus gedenken wir auch des 60jährigen Priesterjubiläums von Papst Benedikt XVI.
45 junge Männer wurden damals im Jahr 1951 mit Joseph Ratzinger und seinem Bruder Georg im Freisinger Mariendom zu Priestern geweiht. Aus diesem Anlass sind alle Katholiken vom Papst eingeladen, am Mittwoch oder an diesem Freitag, dem Herz Jesu Fest, eine Stunde Wache vor dem ausgesetzten Allerheiligsten zu halten. Denn dem Papst geht es darum, nicht sich zu feiern, sondern den, den er zu verkünden hat: Jesus Christus.

Eine Liste der Beter gibt es bei Elsa

Diamantenes Priesterjubiläum - Interview mit Pfr. Dr. Rupert Berger
Zu den Weggefährten des Papstes gehört Pfarrer Dr. Rupert Berger. Er wirkte lange Zeit als Pfarrer von Bad Tölz, aufgewachsen ist er aber - wie die Ratzinger-Brüder Joseph und Georg - in Traunstein. Der inzwischen 84-jährige Rupert Berger ist bis heute mit Papst Benedikt befreundet. Mit ihm haben wir über das diamantene Priesterjubiläum und seine Erinnerungen an die Zeit mit Joseph Ratzinger gesprochen.
Zum Interview bei Radio Horeb

Freitag, 24. Juni 2011

Haben Sie schon eine Priesterweihe miterlebt?

Warum ich das frage?

Am Sonntag, 26. Juni übertragt Radio Horeb um 10 Uhr den Sonntagsgottesdienst aus Willmatshofen. Dort in seiner Primizgemeinde feiert Programmdirektor Pfarrer Dr. Richard Kocher mit der Ortskirche und der Radio-Gemeinde sein Silbernes Priesterjubiläum.
Am Montag 27. Juni -13h- gibt es dann auch ein Musikmagazin über die Priesterweihe. Es lohnt sich, der Liturgie dieses besonderen Sakraments einmal Aufmerksamkeit zuzuwenden.

Und: beten wir für alle Priester in diesen Tagen im Umfeld des Hochfestes der Apostelfürsten Petrus und Paulus - besonders aber natürlich für unseren "Don Horeb"!

Donnerstag, 23. Juni 2011

Fronleichnam



Kommt und lasst uns tief verehren
ein so großes Sakrament,
dieser Bund wird ewig währen,
und der alte hat ein End.
Unser Glaube soll uns lehren,
was das Auge nicht erkennt.

Montag, 20. Juni 2011

Die Lehre vom Dreifaltigen Gott

Dreifaltigkeitsikone von Andrej Rubljow

Vor einigen Jahren besuchte ein (evangelischer) Theologieprofessor mit seinen Studenten die neue Moschee in Mannheim. Nachdem der Mullah ihnen dargelegt hatte, was wesentlich sei für den Glauben des Islam, fragte er spontan seine Besucher nach dem dreifaltigen Gott. Ganz zu Recht ging er davon aus, dass das die Spitzenwahrheit des christlichen Glaubens ist, und dass diese Gotteslehre uns Christen vom Islam, freilich auch vom Judentum unterscheidet. Die theologische Besuchergruppe aber kam in große Verlegenheit. Sie konnten dies und das daher stottern, waren aber nicht in der Lage, etwas Klares und Überzeugendes und zugleich Einfaches vorzubringen. Der Mullah war sichtlich enttäuscht und wandte sich ab. Es kränkte ihn, so als ob ihn diese Studenten und ihr Professor gar nicht für dialogwürdig hielten. Dabei waren diese schlichtweg nicht in der Lage, in einen echten Dialog über die unterschiedliche Gotteslehre einzutreten.
So mancher, der heute am Stammtisch - oder wo auch immer - über die Bedrohung unserer Kultur durch den Islam schwadroniert, käme in beträchtliche Verlegenheit, müsste er die christliche Glaubensüberzeugung im Unterschied zu der muslimischen wiedergeben. Es fehlt uns nicht nur die Bereitschaft zum öffentlichen Bekenntnis unseres Glaubens; wir unterliegen, wir blamieren uns auch, wenn es darum geht, die christliche Gotteslehre überzeugend und einfach darzulegen. Dabei wäre es gar nicht so schwierig, einem Moslem oder Juden klar zu machen, dass die Lehre vom dreifaltigen Gott überhaupt kein Widerspruch zum Monotheismus darstellt, also zu der allen drei Hochreligionen gemeinsamen Überzeugung, dass es nur einen und einzigen Gott gibt:
Wer käme auf die Idee von drei verschiedenen Menschen zu sprechen, wenn wir sagen:
Jeder Mensch ist eine Einheit von Leib, Seele und Geist? Wieso also das primitive Vorurteil (nicht nur im Islam), die Lehre vom Dreifaltigen Gott hätte den unaufgebbaren Boden des Monotheismus verlassen – so als wäre von drei Göttern die Rede?
( Auszug aus einer Predigt am Dreifaltigkeitssonntag in einer Heidelberger Gemeinde )

Freitag, 17. Juni 2011

Der YOUCAT


Im Vorwort zum Jugendkatechismus sagt Papst Benedikt XVI. den Jugendlichen:"Ihr müßt im Glauben noch viel tiefer verwurzelt sein als die Generation Eurer Eltern!" –
Sollten wir nicht in Radio Horeb eine Plattform schaffen, die den Wunsch des Hl. Vaters umsetzt? : "Studiert den Katechismus! … Bildet Lerngruppen und Netzwerke, tauscht Euch im Internet aus!"

Die technische Möglichkeit, mit mehreren Gesprächspartnern "on air" zu sein, ist m.E. bisher noch gar nicht dafür genutzt!

Samstag, 11. Juni 2011

Freitag, 10. Juni 2011

Pfingsten – das unbekannte Fest



Gesegnete
pfingstliche
Tage!







Die Ergebnisse von Umfragen sind hinlänglich bekannt, mit denen geklärt werden sollte, was Christen heute noch über den Inhalt der christlichen Feste wissen. Pfingsten? – Fehlanzeige. …
Diesem katastrophalen Mißstand abzuhelfen, hat sich auch Radio Horeb -ebenso wie andere christliche Sender - auf seine Fahne geschrieben. Was kann man nun konkret in diesen Tagen um das Pfingstfest herum dazu erfahren?

10.6.2011 14:00 - Grundkurs des Glaubens: Feuer frei! Es ist Pfingsten.
Ref.: Pfr. Andreas Fuchs

12.6.2011 (Pfingstsonntag) 07:30 - Kalenderblatt: Zum Hochfest Pfingsten, Ausgießung des Heiligen Geistes in der Urkirche.
Ref.: Dr. Karl-Heinz Fleckenstein
09:00 "Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat!" - Musikalische Hinführung zur Pfingstliturgie.
Ref.: Simon Dach
ca. 10:00 - Übertragung der Pfingstmesse ab 9:30h : Predigt von Papst Benedikt XVI.
14:00 Spiritualität: Hl. Geist - Feuer der Liebe.
Ref.: Sr. Teresa Zukic

13.6.2011 (Pfingstmontag) 09:00 - "Veni Sancte Spiritus"- Musikalische Meditation zum Pfingstgeheimnis.
Ref.: Simon Dach
13:00 - Musikmagazin: "Nach dem Geburtsfest der Kirche"
Ref.: Simon Dach


Donnerstag, 9. Juni 2011

Warum Gläubigen oft Aggression entgegenschlägt

Man begegnet ihr zum Beispiel in den Kommentarbereichen vieler Online-Magazine, wenn es um Religion und Kirche geht: der antireligiösen Aggression.

Am Montag sprach Prof. Dr. Raphael Bonelli, Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, in der Sendung "Lebenshilfe" bei Radio Horeb über das Thema Narzissmus. Nach einem Beitrag von Prof. Bonelli in der "Tagespost" vom Dienstag berichtete auch "kath.net".
Warum Gläubigen oft Aggression entgegenschlägt
Der Psychiater sieht den Grund in den drei narzisstischen Kränkungen des modernen Menschen:

Die erste bestehe darin, dass Gott nicht tot sei, obwohl der Philosoph Friedrich Nietzsche (1844-1900) dessen Ableben vorhergesagt hatte: „Nietzsche zum Trotz blühen die Religionen aber weltweit.“ Die Renaissance des Religiösen werde als bedrohlich erlebt, da das idealisierte Selbstbild des modernen Menschen vorgebe, die Transzendenz nicht mehr zu brauchen. Es werde viel Kraft in „die Abwehr der schmerzhaften Realität“ investiert, dass jedem Menschen eine natürliche Religiosität innewohne. Diese Abwehrkräfte könne man als antireligiöse Affekte wahrnehmen. Bonelli: „Die erste narzisstische Kränkung ist die unübersehbare Lebendigkeit der totgehofften Religion.“

Als noch bedrohlicher werde die moralische Instanz erlebt, die die Glaubensgemeinschaften darstellten. Jede Religion degradiere „den selbst zu Gott gewordenen modernen Menschen zum Geschöpf und installiert sogar Normen, an die er sich halten muss“. Außerdem behaupte die Religion, dass es einen ewigen Richter gebe, vor dem sich der Mensch verantworten müsse: „Das tut weh.“
Hinzu komme, dass der moderne Mensch sich für fehlerlos halte und Schuld höchstens bei anderen sehe. Das starre Festhalten an seiner Fehlerlosigkeit könne er aber nur mühsam durch ständigen Selbstbetrug durchhalten. Diese Anstrengung werde in der Psychoanalyse „Verdrängung“ genannt.
Bonelli: „Heute wird in erster Linie Schuld verdrängt, denn dafür hat der unbarmherzige Zeitgeist keine wirkliche Lösung.“ Eine Aufdeckung dieser Verdrängung werde mit Aggression abgewehrt. Damit seien die Kirchen und die anderen Glaubensgemeinschaften „der Buhmann, denn ihre Botschaft ist, dass jeder schuldig wird“.

Im Blick auf die dritte Kränkung des modernen Menschen heißt es: „Er empfindet Neid und Eifersucht darüber, dass der andere bei Gott Liebe, Sicherheit und Geborgenheit findet, und er selbst sich einsam durch die graue und grausame Welt schlagen muss. Kain hat aus diesem Grund Abel erschlagen.“

Den ganzen Beitrag lesen Sie hier
Zum Tagespost-Artikel
Zur Lebenshilfe-Sendung vom 6. Juni auf Radio Horeb

Mittwoch, 1. Juni 2011

Es gibt was auf die Ohren


Maria im Maimonat



Der Monat Mai ist zuende gegangen. Er ist als der "Marienmonat" in unserem katholischen Bewusstsein. Das betrifft üblicherweise die Teilnahme an den in der Gemeinde gestalteten Maiandachten und vielleicht auch ein vermehrtes Praktizieren des Rosenkranzgebets. -

Wie aber sieht es aus mit dem Zuwachs an geistlicher Erkenntnis über Wesen und Bedeutung der Gottesmutter Maria in unserem Glaubenshorizont?


Radio Horeb - wie auch die Radio-Maria-Sender- bietet in seinem Programm hier alljährlich auch einen gewissen Schwerpunkt in der Vermittlung von Glaubenswissen. Ein Rückblick auf den hinter uns liegenden Monat zeigt, welche Themen auch für einen späteren Nachvollzug angeboten wurden; beim CD-Dienst können Sie diese Themen ja als Mitschnitt der Sendung bestellen oder diese als Audio-Datei auf den Computer herunterladen. Die folgende Zusammenstellung soll eine Hilfestellung bieten, "marianische" Themen noch einmal "für sich zu entdecken."


6.5. Grundkurs des Glaubens: Maria, die Mutter Jesu (Dechant Lutz Schultz)

10.5. Credo: Maria, die große Glaubende (Dr. Hansmartin Lochner)

13.5. Grundkurs des Glaubens: Kann Maria wirklich erscheinen? Das Wunder von Fatima ( Pfr. Thomas Rellstab)

14.5. Spiritualität: Marienverehrung konkret -Tl.1 (P. Elmar Busse)

20.5. Grundkurs des Glaubens: Der Rosenkranz- ein Gebet für mich? (Pfr. Ulrich Filler)

31.5. Spiritualität: Marienverehrung konkret -Tl.2 (P. Elmar Busse)


Auch das Musikmagazin am Montag (Talk- und Musiksendung) hat sich "marianischen" Themen gewidmet (Mitschnitte der Sendungen können beim Autor des Beitrags - siehe Infokasten im Tagesprogramm - angefragt werden) :


16.5. Regina caeli

23.5. "für Maria !"

06.6. Salve regina, mater misericordiae