Donnerstag, 27. Oktober 2011

"Was ist denn nun bei mir mit dem DAB+ - Radio" ?


Diese Frage wird derzeit wohl mancher (sich) stellen, denn die "Ausgangslage" ist für die diversen Hörer von Radio Horeb doch recht unterschiedlich! Wir versuchen einige Antworten zu geben:


Lage 1: UKW-Hörer in München

Sie empfangen das UKW-Programm in München. Allerdings ist das Programm über das "Lokalprogramm München" hinaus nicht komplett, sondern nur zeitlich verkürzt zu hören.

Lösung: Mit einem DAB+-Radio können Sie sowohl das "Lokalprogramm München" über UKW empfangen als auch das Vollprogramm über DAB+, das in im UKW-Empfangsbereich von München ebenfalls überall zu empfangen sein müßte.


Lage 2: Hörer bundesweit über Satelliten-Empfang können überall das Vollprogramm von RH dort empfangen, wohin das Signal des heimischen Receivers reicht: per Drahtverbindung oder mittels Funkboxen. Wozu also DAB+- Empfang?

Antwort: Ein DAB+- Radio könnte die Unabhängigkeit des Empfangs noch vergrößern, z.B. im Freien, auch im Auto (Gerät gut befestigen!) oder durch verschiedene im Gebäude verteilte Radioempfänger (auch eine Preisfrage gegenüber Funkboxen!)


Lage 3: Hörer, die Radio Horeb über Internet empfangen, sind normalerweise an den Standort ihres Computers oder Internetradios gebunden (einmal abgesehen von technischen Lösungen, die das Audiosignal auf entfernte Lautsprecher "streamen".

Lösung: Auch hier kann ein DAB+- Radio die Unabhängigkeit vom Standort (auch wegen des Elektro-Anschlusses) verbessern. Denkbar ist da auch ein (netzunabhängiges) Laptop mit USB-DAB-Stick.


Für Hörer, die RH über DVB-T empfangen können, gelten in etwa die gleichen Vorteile, welche die Mobilität von DAB+-Geräten bringt.


Zusammenfassend ist noch anzumerken, dass bis zum Erreichen des Vollausbaus der DAB-Sendepunkte die nominell "bundesweite" Empfangbarkeit von DAB+ leider in vielen Bereichen des Landes noch rudimentär bleibt.

Informationen hierzu wie zu der Lieferbarkeit der "Horeb-Radios" (mit dem Spezial-Einschaltknopf) kann man einem aktuellen Interview von Pfr. Kocher mit dem Beauftragten des Vorstands, Herrn Fritsch, entnehmen, das Sie hier herunterladen können.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Geburtstagswünsche für Pfarrer Kocher


Zum heutigen Geburtstag gelten Herrn Pfr. Dr. Kocher






die besonders herzlichen Segenswünsche der Radio-Horeb-Freunde. Vor allem erbitten wir dem Programmdirektor von Radio Horeb, dass sein Vertrauen auf GOTT ihm stets eine Quelle der Freude und der Bestärkung für andere bleiben möge!

Die Gottesmutter Maria segne ihn in ihrem Dienst !

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Auf dem Weg zum "JAHR DES GLAUBENS"


Der 29. Sonntag im Jahreskreis diesen Jahres (15.10.2011) wird nicht nur den rund 8.000 Teilnehmern eines römischen Welttreffens der Gläubigen bzw. Abgesandten von Glaubensgemeinschaften, welche in der missionarischen Tätigkeit der "Neuevangelisierung" tätig sind, in Erinnerung bleiben, sondern auch allen, die sich mit den besonderen Ereignissen in unserer Kirche aktuell befassen:
Wie ein "Paukenschlag" wirkte die Ankündigung des Hl. Vaters in seiner Predigt bei der Abschlußmesse des genannten Kongresses und auch beim Angelusgebet (welches man bei Radio Horeb mitverfolgen konnte), er habe entschieden, mit der Feier des 50jährigen Jubiläums aus Anlass der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils am 12. Oktober 2012 ein "Jahr des Glaubens" auszurufen.
Bemerkenswert war dabei die Begründung des Papstes:
"Um der Verkündigung der ganzen Kirche einen erneuerten Impuls zu geben, dass sie die Menschen aus der Wüste, in der sie sich im Augenblick befinden, herausführen zum Ort des Lebens, der Freundschaft mit Christus, der uns das Leben in Fülle gibt" … soll dieses ausgerufene Jahr "eine Zeit der Gnade und einer immer engeren Verbindung mit Gott sein, um unseren Glauben an ihn zu stärken und ihn mit Freude den Menschen unserer Zeit zu verkünden."

In einem "Apostolischen Schreiben in Form eines Motu proprio" mit dem Titel »Porta fidei«*) kündigt der Papst konkrete Vorschläge der Glaubenskongregation zum Jahr des Glaubens an. Im Verlauf dieses "Glaubens"-Jahres sollen sich die Katholiken intensiv mit den Texten des letzten Konzils auseinandersetzen. Ziel des Jahres ist es nach Worten des Papstes, dass die Menschen wieder die Freude am Glauben entdecken.

Der Weg zur Stärkung und Erneuerung des Glaubens kann bereits in der Vorbereitung auf dieses besondere Jahres begonnen werden. Wenn der Papst zum Beispiel hofft, dass jeder Christ (!) das Credo auswendig lernt, dann ist dies Zeichen für einen notwendigen, ganz elementaren Beginn dieser Wegstrecke: die "basics", wie man heute neudeutsch gerne sagt, müssen erst einmal wieder Allgemeingut werden.
Die Rolle, die unser Radio hierbei übernehmen kann, hat Pfr. Kocher vor einiger Zeit schon formuliert: die religiöse "Grundversorgung" der katholischen Bevölkerung mittels immer besserer Empfangspräsenz sicherzustellen (Teilnahme an der Liturgie, "Kurs 0" für Neueinsteiger in das Glaubenswissen, Grundlegung, Erneuerung und Vertiefung dieses Glaubenswissens im täglichen Sendeprogramm von Radio Horeb).

Viele ehrenamtliche Mitarbeiter in Technik, Sendebegleitung und Bereitstellung von fachlichem Wissen und Glaubenszeugnis als Referenten im Programm werden sich künftig noch mehr Gedanken darum machen, wie sich dieser Auftrag in immer wirksamerer Weise erfüllen lässt.
Fördern Sie dieses Anliegen, das letztlich im Missionsauftrag Jesu gründet, durch Ihre Gebetsunterstützung, durch aktive Werbung für die Verbreitung von Radio Horeb und auch durch finanzielle Hilfe für die großen Aufgaben, die gerade jetzt anstehen!

*) Das apostolischeSchreiben des Papstes (Motu Proprio) »Porta fidei«, mit dem das Jahr des Glaubens ausgerufen wird, beginnt mit den Worten:

Die „Tür des Glaubens“, die in das Leben der Gemeinschaft mit Gott führt und das Eintreten in seine Kirche erlaubt, steht uns immer offen. Es ist möglich, diese Schwelle zu überschreiten, wenn das Wort Gottes verkündet wird und das Herz sich durch die verwandelnde Gnade formen läßt. Durch diese Tür zu gehen bedeutet, einen Weg einzuschlagen, der das ganze Leben fortdauert. Er beginnt mit der Taufe, durch die wir Gott Vater nennen dürfen, und endet mit dem Übergang durch den Tod hindurch in das Ewige Leben, das Frucht der Auferstehung Jesu, des Herrn, ist. Er wollte durch das Geschenk des Heiligen Geistes alle, die an ihn glauben, in seine Herrlichkeit einbeziehen. Den Glauben an die Trinität – den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist – zu bekennen entspricht an einen einzigen Gott, der die Liebe ist, zu glauben: an den Vater, der zu unserem Heil in der Fülle der Zeit seinen Sohn gesandt hat; an Jesus Christus, der in dem Geheimnis seines Todes und seiner Auferstehung die Welt erlöst hat; an den Heiligen Geist, der die Kirche durch die Jahrhunderte führt in der Erwartung der Wiederkunft des Herrn in Herrlichkeit.

Der volle Wortlaut ist hier zu finden.

Montag, 17. Oktober 2011

Rado-Horeb-Freunde informieren über DAB+

Peter Welcker        Thomas Geist   (Pfarrfest 2009)

Die Kath.Pfarrgemeinde St.Josef Pfaffenrot feiert ihr diesjähriges Pfarrfest am kommenden Sonntag, den 23.Oktober in der Carl-Benz-Halle. Wir beginnen mit einem Familiengottesdienst um 9:00 Uhr in der Pfarrkirche. In der Halle wird im Foyer ein Infostand von Radio Horeb aufgebaut, um den Sender und die neuen Digitalradios (DAB+) vorzustellen.
Digitalradio DAB+ 100   sanktlukas.com
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Die Einstellhelfer Peter Welcker, Marxzell und Siegfried Walch, Gaggenau

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Die Geräte sind da - jetzt geht’s los …


Die - sogar in der Branche wegen ihres "blauen Knopfes" schon bekannten - Horeb-Radios sind ausgeliefert und z.T. schon bei den Bestellern angekommen. Was muß nun geschehen?
Nun - das erste ist innerhalb von 2 Minuten geschehen: Gerät auspacken, Antenne ausziehen nicht vergessen!; Netzteil mit Strom und Geräterückseite verbinden, den Einschaltknopf (u.U. 2mal) betätigen (anfangs einmal Scan-Taste drücken und Suchlauf-Durchgang abwarten), blauen Horeb-Knopf drücken: –und schon ertönt der vertraute Klang unseres Radios - vorausgesetzt, die Örtlichkeit unterstützt dies. Falls auf dem Display erscheinen sollte: »Radio Horeb Not available« könnte es ggf. lohnend sein, an verschiedenen Plätzen im Haus oder der betr.Örtlichkeit Empfangsversuche zu machen- da gibt es durchaus Unterschiede!
In den nächsten Tagen kann man dann auch einmal die beigelegte Bedienungsanleitung lesen… - aber das war’s dann wirklich auch.

Und nun: was sollte weiter geschehen?

Programmdirektor Pfr. Kocher hat in der jüngsten Ausgabe der Mittwochs-Gesprächssendung mit den Hörern mit Verve darauf hingewiesen, dass nun alle Voraussetzungen für eine (prinzipiell) leichte Empfangbarkeit des Horeb-Programms gegeben sei; nun komme es darauf an, diese grundlegend neue Situation auch "unter die Leute" zu bringen… Dazu gibt es - auch nach seinen Worten - mehrere Möglichkeiten:

1. Man nimmt sein Digitalradio (vielleicht vorher Batterien einlegen, damit man nicht von einer Steckdose abhängig ist!) bei allernächster passender Gelegenheit mit zu Freunden, Bekannten und Verwandten. Dort wird man vielleicht nicht als erstes Werbung für den Sender machen, sondern das Technik-Novum "Digitalradio" vorführen - am besten erst mal mit Sendern, die den Hörgewohnheiten der Gesprächspartner entsprechen (Klassik Radio, Rock Antenne, Deutschland Radio usw.). Vielleicht ist es erst dann an der Zeit, auch über den eigenen Lieblingssender zu sprechen.

2. Bei Menschen, die man kennt, und die wegen momentaner oder altersgemäßer Behinderung meist zuhause bleiben müssen, kann die Überlegung anstehen, ob ihnen ein Hinweis auf den Empfang von Radio Horeb (oder in anderen Fällen auch ERF= evangelischer Evangeliums-Rundfunk) eine Hilfe in ihrer Lebenssituation sein könnte. Dann bietet es sich an, ihnen ein Digitalradio "zur Probe" zu bringen und für eine Woche zu überlassen, damit sie selbst erproben können, ob für sie das "Leben mit Gott" mit Hilfe des Radios ein neuer- meist unbekannter- Weg werden könnte.

3. Geburtstage, persönliche Gedenktage oder auch- im Blick auf das schon langsam wieder herannahende Weihnachtsfest- ein künftiger Geschenkanlass sollte für uns, die wir Radio Horeb kennen und schätzen, eine ernsthafte Überlegung anstoßen, ob nicht das "Verschenken" dieses »Angebots für ein gelingendes Leben« Motiv sein könnte, ein Digitalradio zum Geschenk zu machen. Vielleicht wird da mancher erst nach dem konkreten Besitz eines solchen Geräts "durch Zufall" auf den christlichen, katholischen Sender stoßen, der bekanntlich das Zeug dazu hat, persönliche Lebenseinstellungen zu verändern.

In jedem Fall müssen wir uns bewußt sein, dass diese Wochen und Monate nach Einführung der neuen Empfangstechnik eine besondere Chance beinhalten, die man nicht einfach auf "spätere Zeiten" hinausschieben kann und darf.
"Nun ist jeder in seiner missionarischen Verpflichtung als Christ gefordert!" sagt Pfarrer Kocher

info@radiohorebfreunde.de

Dienstag, 11. Oktober 2011

Rosenkranz zeitgemäß?

Nachdem vor einigen Tagen in einer Kirchenzeitung die Rede davon war, der Rosenkranz sei umstritten und nicht mehr zeitgemäß, fielen mir die Worte von Joachim Kardinal Meisner ein, der die Bedeutung des Rosenkranzgebetes einmal so zusammengefasst hat:
"Der Rosenkranz beginnt mit dem Kreuz. Daran beten wir das Glaubenbekenntnis. Das ist unsere ganze Glaubenslehre. Dann kommen die ersten drei kleinen Perlen: Glaube, Hoffnung, Liebe. Das ist unsere Lebenslehre. Und dann sind gleichsam in Geheimschrift die Geheimnisse der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus aufgefädelt im freudenreichen Rosenkranz, dann die Geheimnisse der Passion im schmerzhaften Rosenkranz."
Somit hat man mit dem Rosenkranz den gesamten katholischen Glauben in der Hand.
Bei "Braut des Lammes" habe ich einen hervorragenden Beitrag gefunden:
"Der Rosenkranz und der Frieden der Völker"

"O heiliger Rosenkranz: Welch eine Freude, dich von unzähligen Scharen frommer Gläubigen erhoben zu sehen, als ein Symbol und Banner, das den Herzen und allen Völkern Frieden verheißt." (sel. Johannes XXIII.)

Donnerstag, 6. Oktober 2011

"Wahrheit ist nicht verhandelbar"

Interview von Radio Horeb mit Bischof Gerhard Ludwig Müller 
Als Jahrtausendereignis haben viele Christen den Besuch von Papst Benedikt XVI. in Deutschland gewertet. Schließlich gab es in der Kirchengeschichte noch nicht viele deutsche Päpste, die zu Besuch in ihre Heimat hätten kommen können.
Als historisch wird von vielen Beobachtern auch die ökumenische Begegnung des Papstes mit Vertretern der Evangelischen Kirche eingeordnet. Allein der Ort, an dem sich der Papst mit den evangelischen Bischöfen traf, das Augustinerkloster in Erfurt, bedeutete eine Würdigung Luthers durch das Kirchenoberhaupt. Doch diese Geste genügte so manchen evangelischen Mitchristen und Medienvertretern nicht: vom fehlenden Entgegenkommen des Papstes in zentralen ökumenischen Streitfragen war in manchem kritischen Fazit zu hören. Gemeint waren die Hoffnungen auf ein gemeinsames Abendmahl oder die Zulassung von konfessionsverschiedenen Ehepartnern zu Kommunion und Abendmahl.
Das Interview bei Radio Horeb