Dienstag, 25. Dezember 2012

Freitag, 21. Dezember 2012

Informationen zum NEUEN GOTTESLOB



Das neue Gesang- und Gebetbuch GOTTESLOB, das zum 1. Advent 2013 in Deutschland, Österreich und im Bistum Bozen-Brixen verbindlich eingeführt werden wird,  wirft seine Schatten voraus.
Für alle, die keinen Zugang zu Detailinformationen zu dem neuen Gemeinde-"Rollenbuch" für den Gottesdienst haben, sind hier einige Informationen zusammengetragen.
(Grundlage dafür ist ein Artikel des Mainzer Diözeankirchenmusikdirektors Thomas Drescher)


Die inhaltliche Erarbeitung sowohl des Stamm- als auch der Diözesan-Eigenteile ist abgeschlossen. In musikalischer Hinsicht bringt das neue Gotteslob ein erweitertes Liedgut, dass die Freude am Singen erhalten und weiter tragen kann. Einfache mehrstimmige Gesänge, mehrsprachige Liedtexte, Taizé-Gesänge, Kanons, neue Psalmodiemodelle, mehr und neue Neue Geistliche Lieder, aber auch im jetzigen Gotteslob nicht enthaltene traditionelle Lieder.


• Stammteil


Wie das jetzige Gesangbuch wird auch das neue Gotteslob einen Stammteil (Nr. 1 - 684) sowie einen diözesanen Eigenteil (Nr. 700 - ca. 935) haben. Der Stammteil wurde in verschiedenen Arbeitsgruppen auf Bundesebene ( + Österreich und Südtirol) erarbeitet und inzwischen von den Bischöfen approbiert (gutgeheißen). Die wesentlichste Änderung gegenüber dem jetzigen Gotteslob ist die Bereitstellung einer Vielfalt alternativer Gottesdienstformen (Tagzeitenliturgie, Wort-Gottes-Feier etc.), die zu feiern auch in kleinen Gemeinden und Gemeinschaften möglich ist. Daneben wurden alle katechetischen Texte, Andachten etc. überarbeitet.

Bei den insgesamt ca. 300 Liedern des Stammteils wurden der Kernbestand aus dem jetzigen Gotteslob und aus früheren Gesangbüchern übernommen und neue, inzwischen bewährte Lieder aufgenommen. Bei den älteren Liedern hat eine ausführliche Quellenrecherche stattgefunden. Sie wurden, wo möglich und sinnvoll, in der ursprünglichen oder zumindest in einer besser begründeten textlichen Fassung aufgenommen. Gelegentlich gibt es bei den älteren Liedern geringfügige Änderungen in der Melodie, die meistens aber die Notenwerte und Pausen, selten die Tonhöhe betreffen.
Neben den Liedern sind eine erweiterte Auswahl an Psalmen mit z. T. neuen Antiphonen, Kanons und mehrstimmige Gesänge, verschiedene Litaneien sowie der Kernbestand des Gregorianischen Repertoires abgedruckt.

• Begleitmaterialien zum Stammteil


U.a. folgende Begleitbücher wird es für den Stammteil des neuen Gotteslobs geben:  

- Orgelbuch mit in der Regel vierstimmigen Begleitsätzen für alle Gesänge - - -
- Klavierbuch mit jeweils einem reinen Klaviersatz und einem "Mini-Arrangement" (d.h. Melodiestimme separat, Baßstimme + Gitarrengriffe), das es ermöglichen soll, das Lied mit einer kleinen Instrumentalgruppe zu musizieren.
- Kantorenbuch (Grundlage dafür ist das "Münchener Kantorale", das entsprechend umgearbeitet wird)
- Chorbuch in Form von Bausteinen (Modulen). Geplant ist ein Kompendium für ca. 
   die Hälfte der aufgenommenen Lieder, bestehend aus:
- Chorsätzen für 4-stg. gemischten Chor (SATB)
- Chorsätzen für 3-stg. gemischten Chor (SABar)
- Chorsätzen für 3-stg. Frauen-/Mädchenchor (SSA)
- Chorsätzen für 2-stg.Kinderchor (Melodie + Überstimme)  

- Bläserbuch mit Vorspielen für eine Auswahl von ca. 150 Gesängen

- CD-Aufnahmen aller Gesänge  

Viele Begleitmaterialien (Orgel-, Chor-, Bläsersätze), die für das jetzige Gotteslob erstellt wurden, wird man auch nach Einführung des neuen Gesangbuchs verwenden können. Es ist geplant, entsprechende Listen als Hilfen für die Kirchenmusiker zur Verfügung zu stellen. Es wird aber nicht ohne die Anschaffung der neuen Begleitbücher gehen, will man nicht von vornherein auf das Kennenlernen einen großen Teils des im neuen Gotteslob enthaltenen Liedrepertoires verzichten.  

• Vorbereitung und Einführung des neuen Gotteslobs


Für die Vorbereitung auf das neue Gotteslob und die sich über mehrere Jahre erstreckende Begleitung seiner Einführung soll es erste Info-Veranstaltungen für diejenigen geben, die bereit sind, in den Gemeinden bei der Vorstellung und Einführung neuer Lieder mitzumachen ("Liedcoaching"). Diese Menschen werden eine zentrale Rolle bei der Einführung des neuen Gotteslobs spielen.
Es wird eine der wichtigsten Aufgaben sein, solche Menschen zu finden, die bereit sind, neue Lieder und andere Gesänge den Gemeinden vorzustellen und sie einzuführen. Das können neben Chorleitern / Kantoren auch solche Personen (oder auch kleine Gruppen) sein, die sicher singen können. Deren Schulung wird im Zusammenhang mit der Einführung des neuen Gotteslobs eine der wichtigsten kirchenmusikalischen Aufgaben sein.

Solche Menschen zu finden ist v.a. auch dort wichtig, wo es keinen Chor, Schola oder Kantoren gibt. Vielleicht kann das neue Gotteslob ja Anlass sein, diese wichtigen musikalischen Dienste neu oder wieder zu entdecken?  









Dienstag, 20. November 2012

Polemik gegen Mütter

Im Wochenkommentar bei Radio Horeb sprach Gabriele Gräfin Plettenberg am vergangenen Samstag unter anderem über die Zukunft der Familie und kritisierte die Bundestagsdebatte zum Thema Betreuungsgeld und Kita:

"Ganz ohne jede Toleranz lief die letzte Bundestagsdebatte zum Thema Betreuungsgeld und KITA. Die oberflächlich, vordergründig und ideologisch geführte  Debatte liess nicht  erkennen, dass es hier um weit mehr als Ideologie und Parteiraison geht, sondern  zu allererst um die Zukunft unsrer Kinder. Eine höhnende, beleidigende, ja unverschämte  Polemik gegen Mütter, denen es oft  unter grossen persönlichen Opfern mehr um das Wohl ihrer Kinder als um ihre berufliche Karriere geht. Eine einzige kalte Absage an die Familie.  Das Wort Mütter fiel in der Debatte nicht ein einziges Mal. Es gibt heute in der politischen Auseinandersetzung  nur noch berufstätige und nicht berufstätige Frauen."
"Warum wirbt man dafür, dass Kleinstkinder in den Kitas besser „gebildet“ und eben nicht in den Familien? Es geht hier nicht um Bildung, sondern zuerst einmal um Bindung. Warum gibt es in den Medien nie informierende Bilder aus KITAS mit den ganz Kleinen? Die KITA-Diskussion wird mit Bildern aus harmonischen schönen Kindergärten mit purzelbaumschlagenden Kindern unterlegt. Warum diskutiert man öffentlich nie die Warnungen der Verhaltensbiologie, der Entwicklungspsychologie und der Hirnforschung, für die das Wohl der Kinder im Vordergrund steht und die belegen, dass die Familie die unverzichtbare Ressource der Gesellschaft ist?"
"Im Augenblick sieht es so aus als wenn die Kinder, auch die ganz Kleinen schon, ebenso an den Rand der Gesellschaft geschoben werden sollen, wie die Alten. Beruhigend ist, dass noch immer 60% der Eltern ihre kleinen Kinder zu Hause erziehen wollen, und nur 40 % auf Kita-Betreuung  vertrauen."

Gerade für Christen, zum Beispiel für die Weitergabe des Glaubens, sei die Familie unverzichtbar. Familie – ist gelebte Liebe, lehrte Mutter Teresa.

Vollständiger Kommentar hier

Dienstag, 6. November 2012

Zum Jahr des Glaubens

Ein Beitrag zum Jahr des Glaubens 2012/2013 von der Erzdiözese Wien: "Wie ich zum Glauben kam"

Offizielle Website zum Jahr des Glaubens

Montag, 24. September 2012

Comics über Heilige

„Manche Heiligengeschichte ist ein wahrer Krimi.“ 
Kinder und Jugendliche für den Glauben zu interessieren, ist für Religionslehrer, Pfarrer und Eltern oft sehr mühevoll. Das ist auch eine Frage der Medien. In einer Zeit, in der schon Kinder ganz selbstverständlich ein i-phone benutzen und Jugendliche sich übers Internet mit Freunden austauschen, muss auch die Glaubensweitergabe neue Wege gehen. Das war auch die Idee von Vikar René Sager, einem jungen Priester aus Appenzell in der Schweiz. Er entdeckte in einem religiösen Buchladen Comics über Heilige, wie zum Beispiel Don Bosco oder den Pfarrer von Ars, und wusste sofort: Diese Bilder und Geschichten in Dialogform sind ideal für den Religionsunterricht. Das einzige Problem war: Diese Comics waren in französischer Sprache. Mittlerweile nun sind in der eigens dafür ins Leben gerufenen „canisi-Edition“ 16 Comics zu verschiedenen religiösen Themen erschienen.
Hier das Interview mit Vikar René Sager bei Radio Horeb

Die neue katholische Comic-Reihe wurde auch dem Papst präsentiert

Link zum Verlag

Donnerstag, 6. September 2012

Gebet verbindet!



Nachstehende Nachricht haben wir an den Hörerservice von RH zur Weitergabe geschickt.
Wer ähnliche Empfindungen und Wünsche hegt, kann dies ja in gleicher Weise (oder auch hier) äussern …



Sehr verehrtes RH-Team,

mit der folgenden Anregung wenden wir uns an Sie, sicherlich stellvertretend für viele Mitbeter beim Mittagsgebet von Radio Horeb.
Sie verstärken seit einiger Zeit -dankenswerter Weise- die Bedeutung der Gebetstage zu Beginn eines Monats: das Gebet um Priesterberufungen sowie das spezifische Gebet am Herz-Jesu-Freitag und Herz-Marien-Samstag.
Beim Angelus am Mittag werden an diesen Tagen schon lange besondere Gebete vom jeweiligen Priester und der Gruppe im Studio gesprochen. Es wäre schön, wenn auch die Beter am Radio diese Gebete mitsprechen bzw. zu anderen Tageszeiten nachvollziehen könnten.
Ein erster Schritt könnte u.E. die Bereitstellung dieser Texte unter der Rubrik "Gebet verbindet" sein, so dass wenigsten die Internetnutzer sich diese ausdrucken können.
Sicherlich wäre es auch möglich, die Texte auf Wunsch in vervielfältigter Form durch den Hörer-Service oder CD-Dienst mitverschicken zu lassen. Hierzu wäre natürlich eine Ankündigung an verschiedenen Stellen im Programm notwendig.

Und schließlich würden wir uns freuen, wenn Sie die Texte für den nächsten Nachdruck Ihres Gebetsblatts vorsehen würden. Die letzte Seite des bisherigen Blatts würde hierfür wohl noch Platz bieten; auch wenn der Druck notwendigerweise klein ausfalllen würde, könnten dann ältere Nutzer sich die Seite als Vergrößerung kopieren lassen …
Wir sind überzeugt, dass nicht wenige die genannten Bemühungen freudig unternehmen bzw. auch würdigen würden, weil dadurch das "Gebet-verbindet" doch noch deutlicher erfahrbar wird!

Mit Dank für Ihren Dienst am gemeinsamen Gebet der durch Sie miteinander verbundenen Christen
grüßen Sie

Simon & Eva-Maria Dach

Montag, 27. August 2012

Ein Wort in eigener Sache …



Verehrte Leser!

Schon lange habe ich in diesem Blog nichts mehr "notiert". Neben zeitlichen Gründen lag dies vor allem an einem:
die „Radio Horeb Freunde“, die dieses Blog und die gleichnamige Webseite verantworten, haben diesen Internetauftritt gegründet, um dem geschätzten Sender mit Informationen jenseits von dessen „offiziellem“ Auftritt auf seiner Homepage und in facebook Unterstützung für all jene zu leisten, die im Netz unterwegs sind und dabei immer wieder auch nach zusätzlichen Informationen zum Programm oder zum Stand der aktuellen Technik suchen bzw. darüber in Austausch treten möchten.

Nach mehreren Jahren ist es den „Radio Horeb Freunden“ nicht gelungen, einen Verweis auf unsere Seiten auf der Homepage oder auch nur dem Gästebuch von Radio Horeb zu erreichen – aus welchen Gründen auch immer …
An dieser Stelle spreche ich (Simon Dach) nun nur noch für mich selbst, nicht ohne weiteres auch für den Begründer und Mitstreiter der RHF, Thomas Geist.
 Wie die Leser dieser Seite sicher wissen, bin ich als ehrenamtlicher redaktioneller Mitarbeiter für das Radio mit zwei Sendungen tätig, die allwöchentlich regelmäßig ausgestrahlt werden: „Dies Domini“ (sonntags 9:33 Uhr) und das Montags-“Musikmagazin“ (montags 13:00 Uhr), welches in der Reihe „Talk und Musiksendung aus München“ platziert wurde. Diese Zuordnung ist eventuell etwas missverständlich (wie ich schon öfter bei Anrufen von Hörern feststellen konnte), da die Sendung zwar vom Münchener Studio aus gesendet wird, aber nicht „aus München“ stammt, sondern aus Modautal-Neutsch, über dessen Studio ich in einem seperaten Blogbeitrag berichtet habe. –

Diese nun schon im 7. Jahr wahrgenommene Tätigkeit müßte mich eigentlich als wirklichen „Freund“ unseres Senders beglaubigen (wie das im übrigen natürlich genauso für Thomas Geist gilt, der sich in der Technik-Hotline engagiert), zumal wir uns beide als "Einstellhelfer" in einem noch relativ unerschlossenen Gebiet für das Radio engagieren.
Nachdem – wie oben gesagt – die offizielle „Anerkennung“ durch das Leitungsteam von RH unseren Beiträgen versagt geblieben ist, werde ich selbst künftig wieder eine kritisch-konstruktive Rolle in der Auseinandersetzung mit dem Programm aufnehmen, die ich schon bald nach Beginn unseres Internetauftritts aus Rücksicht auf entstehende „Animositäten“ zurückgestellt hatte. Dabei weiß ich aus Äusserungen unseres Programmdirektors Pfr. Kocher, dass er mit einer solchen Rolle von „außen“ sehr gut zurecht kommt, weil er deren Berechtigung anerkennt, wenn die Form gewahrt bleibt. Darum werde ich mich selbstverständlich stets bemühen…
Ich beginne meine künftigen Beiträge in diesem Sinne mit einem Text, der nun schon einige Jahre alt ist, aber seitdem nur wenig von seiner Berechtigung eingebüßt hat. Wie dort ausgedrückt, ist mir Widerspruch sehr recht – und ganz im Sinne dieses Blogs! Aber auch, wenn es keine Rückmeldungen gibt, hoffe ich, dass das Anliegen verstanden – und vielleicht sogar beherzigt wird …
In gemeinsamer Wertschätzung unseres 
jeder Unterstützung werten Senders grüßt Sie

Simon Dach

Plädoyer für die Ruhe des Atmens




Ich möchte einmal ein Thema angehen, das mir schon länger sehr am Herzen liegt.
Im Mittagsgespräch von Radio Horeb ging es einmal um die Motivation vieler Menschen heute, sich für den Jakobs-Pilgerweg nach Santiago zu interessieren. (Auch wir erleben hier, dass "wildfremde" Menschen sich für die Teilnahme an Fußwallfahrten begeistern…) Der Gesprächsgast brachte es auf die Formel, dass die Menschen Möglichkeiten der "Entschleunigung" suchen, die bei Fußwegen eben unausweichlich inbegriffen ist.
Der Begriff der "Entschleunigung" hat mir schon beim ersten Mal, als ich ihn hörte, sehr gefallen (übrigens bei einer Impuls-Sendung unseres Radios).
Und wenn man es mit einem "Leben mit Gott" ernst meint, dann müsste dieses Vorhaben, aus dem allgemeinen "immer schneller, immer besser, immer höher" etc. auszuscheren, sich auch in vielen Details niederschlagen.
Vielleicht könnten wir dieses Blog einmal dazu nutzen, solche Details zusammenzutragen.

Ich fange einmal mit dem Beten an.
Die schon vielfach von Hörern geäußerte Bitte, beim Rosenkranzgebet ein verträgliches Tempo mit natürlichen Atmenpausen einzuhalten, gehört sicher hierher. Ich höre in diesem Zusammenhang öfter das Argument, das Rosenkranzgebet müsse halt "perlen". Wenn damit gemeint ist, dass der Gebetsfluß ohne Stolpersteine oder künstliche Pausen eben "fließen" soll, um meditatives Beten zu ermöglichen, dann kann man dem zustimmen. Ist es aber nur eine andere Formulierung für "flottes" Gebetstempo ohne "Punkt und Komma", dann dient dieses in der Regel nicht zu wirklich betrachtendem Beten. - Gebet und Betrachtung sind beides Mittel der o.g. "Entschleunigung" und inneren Ruhe.
Dieses Thema geht in unserem Radio natürlich ebenso Hörer (tel. zugeschaltet) wie Moderatoren bzw. Vorbeter an.

Beim alternierenden Beten, wenn also zwei Personen abwechselnd sprechen, fehlt es zuweilen an einem gemeinsamen Sprachrhythmus und -tempo. Das stört eine Atmosphäre der Sammlung und Ruhe, die Voraussetzung für gutes Beten ist.
Ein einfaches Mittel, zu einem gemeinsamen Rhythmus des Betens im ruhigen Atemfluss zu kommen, besteht darin, beim Hören auf den anderen Mitbeter nur eine kurze Zeit mit Bewegungen der Hand -ganz für sich- dessen Betonungsrhythmus beim Sprechen aufzunehmen. Dann kann man diesen auch in das eigene Sprechen und Beten übernehmen. Und für die übrigen Teilnehmenden stellt sich sogleich eine Atmosphäre der Übereinstimmung ein, die wiederum der genannten Sammlung und inneren Ruhe hilft.

Einen letzten Punkt möchte ich noch ansprechen:
In der "modernen" Schnitt-Technik der Studios im Rundfunk ist es üblich geworden, das Aneinander-reihen von Teilen einer Sendung (z.B. Sprache - Musik) möglichst eng aufeinander folgen zu lassen. Nach dem Motto: "Bleiben Sie dran" (zappen Sie nicht weiter!) "wir bieten Ihnen sofort etwas Neues"! …
Schon diese Grundmotivation steht dem anfangs genannten Entschleunigen diametral entgegen. In der Praxis ist sie sogar "anti-menschlich", denn zu unserem humanen Wesen gehört das Ein- und Ausatmen. Wir brauchen Pausen zum Denken und "schalten" und möchten etwas ausklingen lassen, ehe wir etwas Neues beginnen. Das gilt gerade auch für das hörende Aufnehmen!
Vielleicht denken unsere hochverdienten Mitarbeiter (ob haupt- oder ehrenamtlich) einmal darüber nach, ob man hier nicht dem Zeitgeist widerstehen sollte: eventuell brauchen wir in diesem Punkt dann gar nicht mehr weiter ins Detail zu gehen …

So - und nun "nichts für ungut!" sowie der Wunsch für einen guten, fairen Gedankenaustausch.

Sehr freundlich grüßt Sie

Simon Dach

Freitag, 24. August 2012

Die "Pfarrei der Woche" und Radio Horeb-Sendungen


Die Musiksendungen bei Radio Horeb kommen -soweit nicht aus Königsdorf - seit 6 Jahren aus der derzeitigen "Pfarrei der Woche". ( Pfarrgruppe Darmstadt-Ost )

Letztere ist gar keine "Pfarrei", sondern eine "Pfarrgruppe" mit 4 Pfarreien unter einem leitenden Pfarrer (Hendrik Jolie). Zu seinem Bereich gehören nicht nur die Städtchen Ober- und Nieder-Ramstadt sowie Roßdorf (kein Dorf mehr!), sondern auch 12 Dörfer, die in die politischen Gemeindegebilde Mühltal und Modautal eingegliedert wurden. Zu Modautal gehören u.a. jene Dörfer, welche die Pfarrgemeinde St. Pankratius bilden; eines davon ist das 250-Seelen-Dorf Neutsch mit einer 660-jährigen Geschichte. (Haben Sie’s "geblickt"? Wenn nicht - ist es auch nicht schlimm … :-)
Und von dort - sozusagen aus dem "Studio Neutsch" - kommt allwöchentlich die "Dies-Domini"-Sendung am Sonntag morgen und das Montags-Musikmagazin ab 13 Uhr, das unter dem Label "Talk- und Musiksendung aus München" firmiert.

Simon Dach, Autor und Produzent von zahlreichen Sendungen für fast alle katholischen Radiosender im deutschen Sprachgebiet - und damit auch redaktionell-ehrenamtlicher Mitarbeiter von Radio Horeb - gestaltet in seinem Haus diese Beiträge zum Hörprogramm. 
Aufgrund seiner Studien von Liturgie- sowie Musikwissenschaft und seiner beruflichen Tätigkeit als Dirigent sind diese Sendungen sowohl theologisch wie musikalisch inspiriert. Simon Dachs Grundüberzeugung von der Musik als einer "Sprache des Himmels" findet ihre Entsprechung in den an der liturgischen Verkündigung orientierten Themen der "Musikmagazine". Und die sonnabendliche (Radio Maria) oder sonntägliche Einstimmung in die Liturgie des Sonntags ist eine konkrete "Verkündigung" des Gottesworts mit den Mitteln der (erläuterten) Musik.

Ein weiteres "Sendeformat", das im "Studio Neutsch" bearbeitet wird, ist eine Sendereihe im Sender Radio Maria Südtirol: "Abenteuer im Kopf", in der im 14-tägigen Rhythmus am Samstag abend für Kinder im Grundschulalter ein spannendes Programm ausgestrahlt wird.

Lassen Sie sich einladen, verehrte Leser, die Sendungen aus Neutsch /Modautal  immer wieder einmal mitzuerleben. - Ad multos annos!" 

Donnerstag, 16. August 2012

Mariä Himmelfahrt in Waghäusel

Zur Feier des Wallfahrtstages an Mariä Himmelfahrt war auch ein Team von Radio Horeb zum Kloster Waghäusel gekommen. Am Infostand wurden die verschiedenen Empfangsmöglichkeiten des Senders und die neuen Digitalradios DAB+ vorgestellt.


Wallfahrtskirche Zur Mutter mit dem gütigen Herzen

Das Kloster Waghäusel ist den Hörern von Radio Horeb durch die regelmäßigen Übertragungen von Gottesdiensten bekannt.
Übertragungen von Radio Horeb aus der Wallfahrtskirche
  • Hl. Messe: fast jeden Dienstag oder Freitag um 9.00 Uhr
  • Laudes am Samstag (ab 8.9.12)
  • Kreuzweg: jeden dritten Freitag im Monat um 15:15 Uhr
  • Quellgrund - christliche Meditation
    an folgenden Freitagen um 19:45 Uhr
     10.08. - 17.08. - 21.09. - 28.12.
  • Gestaltete eucharistische Anbetung
    an folgenden Dienstagen um 19:45:
    31.07. - 28.08. - 30.10. - 18.12.Einmal im Monat am Donnerstag vor dem Herz-Jesu-Freitag (erster Freitag im Monat) um 22:00 Uhr


Donnerstag, 19. Juli 2012

Katholische Medienarbeit in Frankreich


Weihbischof Jean-Yves Nahmias ist Präsident des katholischen Radiosenders Notre Dame in Paris. In einem Interview der "Tagespost" sprach er unter anderem über die Aufgabe des Senders im Rahmen der Neuevangelisierung:

"Die Hälfte der Hörer von Radio Notre Dame ist entweder nicht katholisch oder praktizert den Glauben nicht. Manche gehören überhaupt keiner Religionsgemeinschaft an. Hier wird unserer missionarischer Auftrag deutlich. Denn diese Hörer möchten Anschluss an die Kirche finden. Das Radio macht es möglich. Sie wollen sich mit der christlichen Kultur befassen und suchen moralische Orientierung. Erwachsene Taufbewerber haben mir gesagt, dass sie jahrelang den diözesanen Radiosender gehört haben, ehe sie erstmals eine Kirche betreten haben."

Über die Aufgaben des Senders
"Zunächst soll Radio Notre Dame die Katholiken im Glauben bestärken, denn viele sind im Alltag ganz allein. Wer geistliche Kost sucht, soll sie hier auch finden. Darüber hinaus ist Wegweisung zu den Tagesthemen gefragt: Orientierungshilfen, die die Kirche den Menschen für das richtige Leben anbietet, damit sie das Glück finden. Dazu gehört beispielsweise die Botschaft der Seligpreisungen." ( "Die Tagespost" vom 17.6.2012 )

Website von Radio Notre Dame, Paris
Christliche Radiolandschaft in Frankreich

Die Diözese Paris betreibt auch den Fernsehsender KTO, der leider die Ausstrahlung über Astra zum 1.1.2012 aus finanziellen Gründen eingestellt hat.
Weiterhin empfangbar ist KTO über IPTV, Livestream, Kabel und über Atlantic Bird.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Corpus Christi


"Indem wir die Eucharistie auf die Straßen und Plätze tragen, wollen wir das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist, mitten in unser Alltagsleben bringen; wir wollen, dass Jesus dort geht, wo wir gehen, dass er dort lebt, wo wir leben." Papst Benedikt XVI.

Zum Fronleichnamsfest empfehle ich folgende Musiksendungen von Simon Dach auf Radio Horeb und Radio Maria:
Radio Horeb 13:00 bis 13:55 Uhr
und Radio Maria Österreich 12:30 bis 13 Uhr am 7.6. (Do)
Radio Maria Südtirol 19:00 bis 20 Uhr am 10.6. (So).

"Vergessen wir nicht, dass wir hier nicht für uns selbst vor dem Allerheiligsten Altarsakrament knien, sondern immer auch für alle, mit denen wir in Familie, Verwandtschaft, Beruf, Nachbarschaft und Gemeinde verbunden sind. Christus ist gestorben für das Heil aller Menschen. Und darum ist der Christ immer zur Stellvertretung berufen, d.h. für die anderen vor Gott einzustehen. Je weniger Menschen sich noch vor dem eucharistischen Herrn einfinden, für umso mehr haben wir uns vor dem Altar und vor der Monstranz für sie einzusetzen. Sollten wir aber auch noch wegfallen, dann gäbe es auch für die anderen keine Chance mehr, mit dem Herrn in Berührung zu kommen. Darum sagt ja der Herr: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben“ (Lk 12,32), d.h. die kleine Herde mit der großen Verantwortung im Geheimnis der Stellvertretung vor dem eucharistischen Herrn."
Aus der Predigt zum Fronleichnamsfest 2012 von Erzbischof Joachim Kardinal Meisner

Da in Italien Fronleichnam kein Feiertag ist, wird das Fest am  Sonntag (10.6.2012) gefeiert. 
Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:
"Am Fronleichnamsfest, das in Italien am heutigen Sonntag gefeiert wird, bezeugen wir den Menschen in unseren Städten, daß Gott unter uns, in unserer Lebenswelt, sein will und sich uns zur Nahrung gibt. Er will mit seiner Liebe jedem von uns persönlich nahe sein. Christus will den Menschen in seinem Innersten berühren, und in seinem eigenen Herzen hat der Herr Platz für alle. Er lädt uns ein, unser Herz ihm zu öffnen und das Feuer seiner Liebe hineinzulassen, damit wir in unseren Mitmenschen ihn erkennen und ihm dienen. So wollen wir uns auf das Fest des Heiligsten Herzens Jesu vorbereiten, das wir am kommenden Freitag feiern. Der Heilige Geist schenke euch sein Licht auf allen euren Wegen."
In der Eucharistie bleibt der Herr immer bei uns!

Montag, 28. Mai 2012

Pontifikalamt im Kölner Dom

„Der Pfingsttag kennt keinen Abend, weil der Geist Gottes, seine Sonne, keinen Untergang kennt“. Der Heilige Geist macht aus der Institution Kirche eine Expedition. Pfingstliche Christen sind Leute, die auf die Straße gehen, um der Welt zu bezeugen, dass sie vom Geist Gottes Berührte, d.h. geheiligte Menschen sind. Ich glaube, dass unsere Kirche und die Weltchristenheit nichts nötiger hat als den Heiligen Geist, damit aus diesem müden Haufen Stoßtrupps begeisterter Zeugen Christi werden, die wie am Anfang des Evangeliums die Welt durchwandern, um sie mit der Wirklichkeit und damit mit dem Glanz Gottes zu erfüllen.  (Aus der Predigt von Kardinal Joachim Meisner am Pfingstsonntag)
Die ganze Predigt auf kath.net

Freitag, 25. Mai 2012

Radio Horeb sendet aus dem Bistum Speyer

Radio Horeb ist Ende Mai mit seinem Übertragungswagen wieder zu Gast im Bistum Speyer und wird insgesamt acht Heilige Messen aus verschiedenen Gemeinden live übertragen.

Freitag, 25. Mai, 9.00 Uhr aus Frankenthal St. Jakobus mit Pfr. Andreas König,
Samstag, 26. Mai, 9.00 Uhr aus Martinshöhe St. Martin mit Pfr. Bernhard Selinger,
Pfingstmontag, 28. Mai, 10.00 Uhr aus Elschbach mit Pfr. Stefan Czepl,
Dienstag, 29. Mai, 9.00 Uhr aus Schwedelbach St. Johannes mit Pfr. Jörg Stengel,
Mittwoch, 30. Mai, 9.00 Uhr aus Schallodenbach St. Laurentius mit Kpl. Dariusz Stankiewicz,

Bereits seit über 800 Jahren pilgern Christen aus der Region und weit darüber hinaus zur Gnadenmutter von Maria Rosenberg, um sich an ihrer Hand zu Gott führen zu lassen.

Donnerstag, 31. Mai, 10.00 Uhr aus der Wallfahrtskirche Maria Rosenberg mit dem Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Jean-Claude Périsset,
Freitag, 01. Juni, 9.00 Uhr aus der Nardinikapelle in Pirmasens mit Pfr. Johannes Pioth, sowie
Samstag, 02. Juni, 9.00 Uhr aus der Herz-Mariä-Kapelle Kaulbach mit Pfr. Mathias Köller

Donnerstag, 17. Mai 2012

Bilder vom Katholikentag

Kardinal Woelki im Gespräch mit Pfarrer Kocher

Bischof Karl-Heinz Wiesemann

Erzbischof Zollitsch im Gläsernen Studio
Bildergalerie bei Radio Horeb

Unsere netten Nachbarn von der Medienmeile



Freitag, 11. Mai 2012

Missionarischer Auftrag

Mission heißt aufbrechen, Mission heißt vor allem,
sich auf den Weg machen, sich öffnen für die anderen,
alles lassen, als Geschwister sie finden
aus sich herausgehen, und ihnen begegnen.
die Kruste des Egoismus zerbrechen,
die uns in unser Ich einsperrt. Und wenn es nötig ist,
um sie zu finden und zu lieben,
Mission heißt aufhören, die Meere zu durchkreuzen
sich um sich selbst zu drehen, und durch die Lüfte zu fliegen,
als wären wir allein der Mittelpunkt dann ist Mission aufbrechen
der Welt und des Lebens. bis an die Grenzen der Erde.
(Dom Helder Camara, 1909-1999)

Im aktuellen Programmblatt von Radio Horeb unterstreicht der Programmdirektor Pfr. Richard Kocher den missionarischen Auftrag des Senders:
Besser könnte man den Auftrag, den die Kirche an Pfingsten bekommen hat, nicht ausdrücken als es Bischof Camara getan hat. Echte Mission ist immer ein mühseliges „Geschäft“ und mit viel persönlichem Einsatz verbunden. Es bedeutet, das eigene Ego hinten anzustellen im Dienst am Nächsten und aufzubrechen, wenn nötig bis an die Grenzen der Erde. Wie sehr ist das jetzt schon Wirklichkeit geworden durch die Weltfamilie von Radio Maria, der über 60 Nationen angehören! Um diesen missionarischen Einsatz bitte ich Sie, denn nie konnte Radio Horeb so leicht und kostengünstig empfangen werden wie jetzt.  Bringen wir den Mut auf, andere auf unser Radio anzusprechen, ihnen den Empfang zu ermöglichen, und Sie werden sehen, dass ein großer Segen darauf ruht.
Wir bei Radio Horeb setzen auf die neue digitale Technologie, weil diese eine große Programmvielfalt bietet, beste Empfangsqualität ohne Rauschen, Knistern und Zusatzkosten, kein Frequenzwechsel mehr von Flensburg bis zum Bodensee notwendig ist, attraktive Zusatzdienste angeboten werden können und die Zukunftsfähigkeit des Mediums Radio gesichert ist durch innovative Empfangsgeräte.

Sonntag, 22. April 2012

Der österliche Weg "Via Lucis"


Radio Horeb sendet jeden Montag um 13 Uhr in der Reihe "Talk- und Musiksendung aus München" eine Musikmagazin-Sendung mit Simon Dach. In dieser österlichen Zeit, die ja eine Zeit des Betrachtens und des Feierns ist, befasst sich das Magazin am 23. April mit der so genannten ‚Via Lucis’. Es handelt sich dabei um eine Form der Andacht, in der es darum geht, die Freude über die Auferstehung zum Ausdruck zu bringen und der nachösterlichen Ereignisse zu gedenken.

Die 14 Stationen der Via lucis sind gleichsam eine Verlängerung des Kreuzweges und erzählen von den bedeutendsten Passagen auf dem Weg Jesu nach seinem Tod. Der ‚Weg des Lichts’ führt von der Auferstehung Christi bis zur Ankunft des Heiligen Geistes. Er lädt ein, in der Freude zu leben und das Leben, das Gott durch Jesus Christus geschenkt hat, zu feiern.
Papst Johannes Paul II. sagte dazu: "Seid Zeugen der Auferstehung und ihr werdet die Welt in Brand setzen …
Via Lucis wird für das neue Jahrtausend die Andacht für Jugend und Volk sein. "

Mehr dazu am Montag 23.4.12 von 13 bis 13:55 Uhr


Sonntag, 15. April 2012

Papst: „Betet für mein Pontifikat“

Gleich zwei große Ereignisse feiert die katholische Kirche in der kommenden Woche: den Papstgeburtstag am Montag und das Jubiläum zum siebenjährigen Pontifikat Papst Benedikt XVI. am Donnerstag. Um Gebet für das Pontifikats-Jubiläum bat der Papst die Gläubigen an diesem Sonntag in seinem französischen Grußwort; übersetzt sagte er: „Ich bitte euch, für mich anlässlich des siebten Jahrestages meiner Wahl auf den Stuhl Petri am kommenden Donnerstag zu beten, damit Gott mir die Kraft gibt, die mir anvertraute Mission zu erfüllen!“ (rv/kna)

Die Barmherzigkeit des Herrn ist Quelle der Freude - das gab der Papst den deutschsprachigen Pilgern mit auf den Weg:
„Nach seiner Auferstehung gibt Christus den Aposteln die Vollmacht zur Sündenvergebung. Und den heiligen Thomas lässt er nicht im Dunkel des Unglaubens allein, sondern heilt ihn durch die Kraft seiner verklärten Wunden. So wird die Barmherzigkeit des Herrn für die Apostel zur unerschöpflichen Quelle österlicher Freude. Euch allen wünsche ich eine gnadenreiche Osterzeit!“ >mehr




Papst Johannes Paul II. hat den ersten Sonntag nach Ostern als „Fest der göttlichen Barmherzigkeit" festgelegt. Im Wort „Barmherzigkeit" sah er die ganze christliche Botschaft zusammengefasst und auf den Punkt gebracht. Wie das zu verstehen ist, erläutert Pater Hermann Josef Hubka aus der Gemeinschaft „Brüder vom gemeinsamen Leben"

Freitag, 13. April 2012

DANKE, Hl. VATER !

Zum 85. Geburtstag des Hl. Vaters, Papst Benedikt XVI., gibt es vielerlei Aktionen und Sendungen, die Dank und Wertschätzung der Kirche für den Nachfolger Petri zum Ausdruck bringen sollen.
Auf Radio Maria Südtirol wird ein "Geburtstagsständchen" vormittags (10:00) und abends (20:30) gesendet; auf Radio Horeb ist die Musikmagazin-Sendung um 13 Uhr dem gleichen Anliegen gewidmet: "Danke, Heiliger Vater, für Ihren Dienst an der Kirche und die Bereitschaft, die Last des Amtes mit dem Herrn für uns zu tragen! Danke für Ihr Wort und Beispiel! Danke für das tägliche Vorangehen im Glauben! Wir sind an Ihrer Seite! "

Montag, 2. April 2012

Die Geheimnisse des Glaubens spiegeln sich in der Kirchenmusik wider















Darüber sind sich alle einig -

Musikwissenschaftlicher, Psychologen, Theologen und Kommunikationsfachleute: die Musik vermag Tiefenschichten der menschlichen Seele anzusprechen und zu berühren, in die kein Wort und kein sonstiges Kommunikationselement vorzudringen vermag. Das gilt für den Ausdruck der Trauer wie der Freude, es betrifft aber auch jene Bereiche der Religion, die transzendentale Überschreitung vermitteln können. Menschen, die von diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen nichts wissen, erleben es trotzdem, dass in besonderen emotionalen Situationen eine besondere Offenheit für das vorhanden ist, was Musik vermitteln kann: eben eine geistliche Dimension des Erlebens.
In der Heiligen Woche und in den 3 Tagen des "Triduum Sacrum" und darüber hinaus in den jubelnden Festtagen österlicher Freude hat deshalb die Kirchenmusik eine besonders intensive und wichtige Aufgabe. Sie kann etwas von der inhaltlichen Botschaft dieser Hoch-Zeit des Kirchenjahres zum Ausdruck bringen und vermitteln, wie es keine andere Form der Mitteilung vermag. Aus diesem Grunde hat sie in der Liturgie der Kirche, aber z.B. auch in der Gestaltung der Festtage als geistliches Erlebnis einen besonderen Stellenwert.

Im Programm von Radio Horeb und der anderen christlichen (auch Fernseh-)Sender kann man viele Begegnungen mit solcher Musik gewinnen. Konkret finden Sie das Angebot an Geistlicher Musik bei Radio Horeb auch zu festen Sendezeiten:

Gründonnerstag, 5. April 2012, 13 Uhr, Musikmagazin: Geistliche Musik zum Hohen Donnerstag
Karfreitag, 6. April 2012, 13 Uhr, Musikmagazin: Musikalische Meditation zur Sterbestunde des Herrn
Karsamstag, 7. April 2012, 13 Uhr, Musikmagazin: Musikalisches Gebet am Stillen Samstag
Ostersonntag, 8. April 2012, 9:33 Uhr, Dies Domini: "Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat! - Halleluja!"
Ostersonntag, 8. April 2012, 13 Uhr, "Singet dem Herrn": österliche Musik
Ostermontag, 9. April 2012, 9:00 - 09:55 Uhr, Dies Domini: Musikalische Einstimmung in den 2. Ostertag
Ostermontag, 9. April 2012, 13 Uhr, Musikmagazin: Osterfreude

Palmsonntag in Köln


Mit dem Palmsonntag tritt die Kirche in die Karwoche, die Heilige Woche ein. Wie die Menschen damals in Jerusalem ihr Hosanna riefen, jubelt die Kirche:

Ruhm, Preis und Ehre sei Dir, Erlöser und König!

Als Zeichen dafür, dass Christus wirklich ein König ist, wird das Kreuz, das der Prozession voranzieht, festlich geschmückt. Die grünen Zweige sind Ausdruck unserer Freude und Hoffnung.

Montag, 26. März 2012

Verbum caro factum est

Zum heutigen Hochfest "Verkündigung des Herrn"

Die Verkündigungsbasilika in Nazareth

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft, und sie empfing vom Heiligen Geist.

Gegrüßet seist du, Maria ...
Verkündigungsengel von Fra Angelico
Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort.
Gegrüßet seist du, Maria ...
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.
Gegrüßet seist du, Maria ...

Die Verkündigungsgrotte

Gegrüßet seist du Maria, voll des Glaubens.
Wir schauen auf zu dir und bitten um die Kraft deines Gottvertrauens
auch im Schweren.
Gegrüßet seist du Maria,
voll der Hoffnung auf den Gott deines Lebens
konntest du alle Wege mit ihm und für ihn auf dich nehmen..
Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade.
Wir halten dich hoch in Ehren. Wir bitten um deine Hilfe.
Wir vertrauen dir unsere Lieben und unsere Sorgen um sie an.
( Johannes Paul II.)

Samstag, 24. März 2012

Benedikt XVI. in Mexiko und Kuba


Kath.net veröffentlicht die Rede Papst Benedikts XVI. an die Kinder im Wortlaut:

Liebe Kinder!
Ich bin froh, euch zu treffen und eure fröhlichen Gesichter zu sehen, die diesen schönen Platz füllen. Ihr steht im Herzen des Papstes an ganz wichtiger Stelle. Und in diesem Augenblick möchte ich, daß dies alle Kinder Mexikos wissen, besonders die, welche die Last des Leidens, der Verlassenheit, der Gewalt oder die des Hungers ertragen, der in diesen Monaten aufgrund der Trockenheit in einigen Gegenden sehr spürbar geworden ist. Danke für diese Feier des Glaubens, für eure fröhliche Teilnahme und für die Freude, die ihr mit euren Gesängen zum Ausdruck gebracht habt. Heute sind wir voller Jubel, und das ist wichtig. Gott möchte, daß wir immer glücklich sind. Er kennt uns und er liebt uns. Wenn wir zulassen, daß die Liebe Christi unser Herz verwandelt, dann werden wir die Welt verwandeln können. Das ist das Geheimnis des echten Glücks.

Dieser Ort, an dem wir uns befinden, hat einen Namen, der die Sehnsucht ausdrückt, die alle Völker im Herzen tragen: „Der Friede“ – ein Geschenk, das von oben kommt. „Friede sei mit euch!“ (Joh 20,21). Das sind die Worte des auferstandenen Herrn. Wir hören sie in jeder Messe, und heute erklingen sie von neuem hier, in der Hoffnung, daß jeder zu einem Friedensstifter werde und zu einem Boten jenes Friedens, für den Christus sein Leben hingegeben hat.

Der Jünger Jesu antwortet auf das Böse nicht mit Bösem, sondern ist immer ein Werkzeug des Guten, ein Bote der Vergebung, ein Überbringer der Fröhlichkeit, ein Diener der Einheit. Jesus möchte in das Leben eines jeden von euch eine Geschichte der Freundschaft einschreiben. Behaltet ihn also als euren allerbesten Freund. Er wird niemals müde euch zu ermuntern, immer alle zu lieben und Gutes zu tun. Ihr hört ihn, wenn ihr stets beharrlich mit ihm in Verbindung bleibt; er wird euch auch in den schwierigsten Situationen helfen.
Ich bin gekommen, damit ihr meine Zuneigung spürt. Jeder von euch ist ein Geschenk Gottes für Mexiko und für die Welt. Eure Familie, die Kirche, die Schule und die Verantwortlichen in der Gesellschaft müssen alle gemeinsam daran arbeiten, damit ihr als Erbe eine bessere Welt erhalten könnt, ohne Neid und Zweitracht.

Darum möchte ich meine Stimme erheben und alle auffordern, die Kinder zu beschützen und auf sie zu achten, damit ihr Lächeln nie vergehe, sie in Frieden leben und vertrauensvoll in die Zukunft blicken können.

Ihr, meine kleinen Freunde, seid nicht allein. Verlaßt euch auf die Hilfe Christi und seiner Kirche, um einen christlichen Lebensstil zu pflegen. Nehmt an der Sonntagsmesse, an der Katechese, an Apostolatsgruppen teil und sucht nach Orten des Gebets, der Geschwisterlichkeit und der Liebe. So lebten die seligen Cristobal, Antonius und Johannes, die kleinen Märtyrer von Tlaxcala. Als sie zur Zeit der ersten Evangelisierung Mexikos Jesus kennenlernten, haben sie entdeckt, daß es keinen größeren Schatz gibt als ihn. Sie waren klein wie ihr, und von ihnen können wir lernen, daß man nicht erst ab einem bestimmten Alter lieben und dienen kann.

Ich würde mich gerne länger bei euch aufhalten, aber ich muß schon wieder gehen. Bleiben wir im Gebet beisammen. So bitte ich euch nun, immer zu beten, auch zu Hause; auf diese Weise werdet ihr die Freude erleben, in der Familie mit Gott zu sprechen. Betet für alle, auch für mich. Ich werde für euch beten, daß Mexiko eine Heimstatt sei, in der alle seine Bewohner in Ruhe und Harmonie leben. Ich segne euch von Herzen und bitte euch, die Liebe und den Segen des Papstes zu euren Eltern und Geschwistern zu tragen, wie auch zu allen anderen, die euch nahestehen. Die Heilige Jungfrau begleite euch.

Vielen Dank, meine kleinen Freunde!

Benedikt XVI. auf der Fahrt zur Heiligen Messe in León



Programm der Papstreise mit Link zur Fernseh-Direktübertragung

Samstag, 17. März 2012

St. Patrick´s Day

In München findet seit 1996 jährlich eine Parade zum St. Patrick’s Day statt. Nicht nur irische, schottische und englische, sondern auch einige deutsche Gruppen nehmen daran teil.
Als christlicher Feiertag wird der St. Patrick’s Day vor allem in der Römisch-Katholischen Kirche sowie der Church of Ireland, einer anglikanischen Kirchengemeinschaft, begangen. Weil dort der St. Patrick’s Day in die Fastenzeit fällt, ist den Iren an diesem Tag eine Fastenpause erlaubt.
Patrick (385-461), der Glaubensbote und Nationalheilige Irlands, wuchs im römischen Britannien als Sohn eines christlichen Beamten der römischen Besatzungsmacht auf. Mit 16 Jahren wurde er nach Irland verschleppt, als Sklave verkauft und musste dort als Hirte dienen. Während dieser schweren Zeit festigte sich sein Glaube. Nach sechs Jahren gelang ihm die Flucht. 432 jedoch kehrte er als Priester und Missionar nach Irland zurück. Bei seiner schweren Aufgabe half ihm der Umstand, dass er während seiner Gefangenschaft die dortige Sprache erlernt hatte.
Außerdem sollen seine Predigten sehr anschaulich gewesen sein. So soll er z.B. die Heilige Dreifaltigkeit anhand eines dreiblättligen Kleeblatts erklärt haben.

So wurde das Kleeblatt zum Nationalsymbol Irlands. Am 17. März ist Grün die vorherrschende Farbe der feiernden Iren in aller Welt; in einigen Städten (z. B. Chicago) werden am St. Patrick’s Day sogar die Flüsse grün eingefärbt.
Patrick von Irland bei heiligenlexikon.de

Mittwoch, 7. März 2012

„Das Geheimnis des Gewissens in Bildern“








Am Montag, 12.3.2012 erwartet Sie bei Radio Horeb eine Sendung der "besonderen Art": Der Titel lässt schon aufhorchen - ist das nicht ein "Katechismus-Thema" statt des um diese Zeit vorgesehenen Musikmagazins? (13 Uhr)

Lassen Sie sich überraschen, liebe Zuhörer: Simon Dach hat in dieser Sendung hochinteressante Gedanken eines Kardinals in Musik "verpackt". Dass dennoch am Schluss ein Erkenntnis-Gewinn über das Geheimnis unseres Gewissens herausschaut - davon müssen Sie sich einfach selbst überzeugen …

Und nachlesen kann man die tiefgründigen Texte des Kardinals von Genua auch:

Giacomo Kardina Biffi, Pinocchio oder die Frage nach Gott. Sankt Ulrich Verlag, Augsburg, ISBN 978-3-929246-52-0 gebunden, 200 Seiten,.


Samstag, 3. März 2012

Weltgebetstag diesmal aus Malaysia

"Justice" von Hanna Cheryan Varghese


Der Weltgebetstag, der stets am ersten Freitag im März stattfindet, ist die größte ökumenische Basisbewegung der Frauen. Frauen und Männer aus über 170 Ländern beten miteinander nach einer festen Ordnung. In diesem Jahr steht Malaysia im Mittelpunkt, von wo auch die gottesdienstliche Ordnung kommt. Sie steht unter dem Motto "Steht auf für die Gerechtigkeit".
"Selig sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden satt werden", lautet der mehrmalige Gebetsruf, mit dem die Frauen aus Malaysia ihre Not vor Gott bringen und alle Menschen dazu aufrufen, sie in ihrem Kampf gegen die Ungerechtigkeit im Gebet zu unterstützen.
Der Islam ist in Malaysia Staatsreligion. 50 Prozent der Bürger sind von Geburt an muslimisch. Es gibt auch Menschen, die dem Buddhismus, Hinduismus, Christentum und anderen Religionen angehören. Immer wieder kommt es jedoch zu Benachteiligungen der religiösen Minderheiten. Insgesamt bestimmen Korruption, Ungerechtigkeit und Menschenrechtsverletzungen den Alltag in Malaysia. Gerade für die rund neun Prozent Christen im Land kann es gefährlich sein, Kritik zu üben.

* Länderprofil Malaysia bei "Open Doors"

* Sendung "Lebenshilfe" Radio Horeb vom 2. März zum Weltgebetstag
   mit Petra Heilig, Geschäftsführerin Deutsches Komitee anhören

Samstag, 18. Februar 2012

Fastnacht (Fasnet / Fasching /Karneval) im Radio …


Ich wünsche allen Lesern (-Innen ;-) dieser Seite ein fröhliches (verlängertes?) Faschings- bzw. Fasnets- oder Karnvalswochenende!
Wer am Rosenmontag (20.2.) mittag Zeit hat:
eine frohe Einladung zum RH-Faschingskonzert:
ab 13 Uhr bei Radio Horeb. Thema des Konzert-
programms: "Maske in Blau".
(Leider zeigt der Tagesplan auf der RH-Homepage im Internet nicht die zutreffenden Angaben …)


Weitere Themen im Programm:
am Sonntag, 19.2. (14:00h): "Glückselige Fasnet“, Fastnacht, Karneval, Fasching! - Ref.: P. Hubertus Freyberg

(20:00h, Standpunkt): "Humor ist eine Gabe Gottes" - lustige Anekdoten aus der Kirche. Ref.: Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Diözese Würzburg


am Montag, 20.2. (14:00h): Wege zur Freude. - Ref.: Pfr. Werner Ludescher
(18:30h): Echte Freude kommt vom Herzen - Ref.: Martin Bader

am Dienstag, 21.2. (14:00h): Horeb-Salat: Pannen & Co
(20:30h): Der christliche Humor - Ref.: Diakon Werner Kießig

Sonntag, 12. Februar 2012

Neue Lösungen für schwierige Empfangssituationen !



















Bei problematischen Fällen in den sog. "Randgebieten" der derzeitigen DAB+-"Ausleuchtung" von den vorhandenen Sendemasten war bis vor kurzem so mancher (auch Einstellhelfer) am Ende mit seinem Latein … - ein stabiler Empfang war einfach nicht zu bekommen! Nun ist die Entwicklung von technischen Geräten wieder ein Stück weiter. In einer Reihe von solchen Fällen kann der Einsatz eines sog. "Digitalradio-Adapters" weiterhelfen. Das ist im Prinzip ein (nur ca. DINA 5-Blatt kleines !) Gerät, welches ein vorhandenes bisheriges Radiogerät, aber auch eine Stereo-Anlage ohne ein solches, digitalradiofähig macht. Beim Anschluss an das Stromnetz schaltet sich ein DAB+-Empfänger ein und liefert das empfangene Signal an eine Audiobuchse, die über ein übliches Audiokabel mit dem bisher vorhandenen Gerät verbunden wird. Sofort kann die Wiedergabe über dort vorhandene bzw. angeschlossene Lautsprecher erfolgen. Der Empfang des DAB+-Senders erfolgt -anstelle einer Teleskopantenne, wie wir sie bei den mobilen Geräten benutzen- mittels einer (bisher bei UKW-Radios üblichen) Wurfantenne, die bei passender Ausrichtung erstaunlich gute Empfangsergebnisse erzielen kann. Und diese Ausstattung des Digitalradio-Adapters hat einen ganz entscheidenden Vorteil: es ist ein Antenneneingang (Mini-Klinkenstecker) vorhanden, an den anstelle der mitgelieferten Wurfantenne nun auch ein Antennentyp Anschluss finden kann, der selbst in schwierigsten Empfangssituationen zu einer Lösung führen müßte: man kann entweder eine DAB-Scheibenantenne verwenden, wie sie im Auto ihren Dienst tut, oder eine Außenantenne - ja sogar eine Dachantenne kann herangeführt werden, die auch die schwächsten Signale noch auszuwerten in der Lage ist!
Die Problematik einer räumlichen Bindung des Digitalradio-Adapters etwa an eine Stereo-Anlage (beschränkte Kabellängen von Strom und Audioverbindung von einem günstigen Empfangsplatz her) kann sodann in einen Vorteil umgemünzt werden: man schließt an die Audiosignal-out-Buchse den Sender einer Funkbox an und ist damit vom Aufstellplatz und vom Hören her so unabhängig, dass sich damit auch jedes Raumproblem lösen lassen müsste.

Kostenpunkt ? : wenn man den Preis eines Digitalradio-Adapters (Dual A1: 68,-€) mit einer neuen Funkboxanlage incl. 2 unabhängig voneinander einsetzbaren Lautsprechern addiert, liegen die Ausgaben nicht höher als bei einem "großen" stationären Digitalradio (DAB 500+), der Einsatz ist aber ungleich flexibler möglich.
Gesetzt den Fall, ein älterer Mensch möchte sich nicht an ein neues technisches Gerät gewöhnen: auch hier ist eine neue Lösung denkbar: Auch jedes ältere UKW-Radio der letzten 30 Jahre ist mit einer Audio-In-Buchse ausgestattet worden. Verbindet man diese mit dem Audiokabel des DAB-fähigen Geräts, so ist aus dem alten "Dampfradio" unversehens ein modernes Digitalradio geworden!! Die mitgelieferte und sehr funktionale Fernbedienung erlaubt bei Bedarf Lautstärke- oder Sendereinstellungen, die dann genauso auf das angeschlossene Wiedergabegerät übertragen werden. Dort könnte dann also- wie immer schon gewohnt- per Knopf die Bedienung erfolgen - ein Umgewöhnen ist so nicht nötig.

Dies halte ich für einen sensationellen Vorteil, wenn man an die älteste Benutzergeneration denkt: es gibt keine Ausrede mehr, nicht Radio Horeb hören zu können ! … :-)

Simon Dach

Donnerstag, 9. Februar 2012

zum Valentinstag …

wie wäre es in diesem Jahr mit einem "technischen" Geschenk zum Valentinstag?
Für in (oder in der Nähe von) Bayern wohnende Schenker gibt es sogar ein "Schnäppchen", das allerdings erst ab 15.2. verfügbar sein wird: in den "Norma"-Märkten (nur bayerische Filialen!*) gibt es das DAB 4-Digitalradio zum Preis von 39,99 €. Über einen Gutschein dafür freut sich der oder die Beschenkte am Valentinstag (14.2.) bestimmt -- selbst wenn der Empfang erst in den nächsten Wochen möglich sein sollte: bis Ostern soll der DAB+-Sendemast bei Würzburg z.B. den unterfränkischen Raum versorgen, ein Sender in Ulm auch den bayerischen Raum jenseits der Donau.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Des einen Freud’ - des andern Leid




Ein Testbericht über Digitalradios zum Empfang von Radio Horeb
von Simon Dach

Nachdem sich der erste „Staub“ seit dem Sendestart von Radio Horeb mit Digitalradio etwas gelegt hat, zeigt sich zweierlei:
1. die Freude an der neuen Empfangsmöglichkeit für unseren Sender hat sich für diejenigen, die nun wirklich problemlos, leicht und gut diesen Weg nutzen können, nicht verringert: DAB+ ist wirklich ein großer Vorteil für diesen Hörerkreis. Ich beziehe hier auch die Nutzer von Digitalradio im Auto ein, obwohl ihre Situation teilweise auch in die zweite Gruppe hineinreicht:
2. gibt es nämlich einen zweifellos keineswegs kleinen Kreis von Digitalradio-Hörern, der diesen Empfangsweg zwar nutzen kann, aber nur eingeschränkt. Die Einschränkung besteht darin, dass die mobile und auch stationäre (indoor) -Nutzung der digitalen Sender stark abhängig ist vom jeweiligen Standort. Mit „Standort“ ist hier nicht einmal in erster Linie die Lage auf der Senderkarte mit guter oder geringerer Abdeckung des digitalen Signals gemeint; „Standort“ kann im DAB+-Randgebiet um einen Sender herum auch den konkreten Standplatz des digitalen Radiogeräts in den Wohnungen bedeuten.
5 cm Veränderung dieses Standplatzes in horizontaler oder vertikaler Richtung kann dort bereits die Entscheidung für die Frage bedeuten, ob Empfang gewährleistet ist oder nicht: ja oder nein - oder auch: manchmal ja, manchmal nein, je nach Luftdruck-Verhältnissen, die offensichtlich für die Leitfähigkeit von digitalen Signalen bedeutsam sein können.
Von der 3. Gruppe der potentiellen Hörerschaft, die Digitalradio gerne empfangen würde, es aber derzeit noch nicht kann, weil die dafür nötige Ausbaustufe des Sendernetzes noch nicht erreicht ist, soll hier jetzt nicht die Rede sein – denn auch diese Gruppe kann sich in der kommenden Zeit in die Gruppe 1 oder 2 hinein verlagern …

Eine bedeutsame Veränderung gegenüber den früheren Zeiten der DAB-Verweigerung in deutschen Landen ist die Tatsache, dass mit dem ersten Sendestart von DAB+ auch eine ständig wachsende Zahl von digitalen Empfangsgeräten zur Verfügung steht, die von sich vom Preis und den angebotenen Funktionen her inzwischen bereits durchaus vielfältig präsentiert.

Und von Bedienbarkeit und Funktionen soll in diesem Bericht die Rede sein – konkret bezogen auf die Hörerschaft von Radio Horeb, was eine gewisse Beschränkung der Betrachtungsweise und Testbewertung erlaubt, da diese Hörer nicht alles brauchen, was die neue digitale Technik „kann“ und zu bieten hat.
Fußend auf den für diese Hörerschaft getesteten Geräten (1-7) möchten die folgenden Hinweise also eine Hilfestellung für die Wahl des richtigen Digitalradio-Geräts in dieser Nutzer-“Liga“ sein: wer diese Wahl eines zielgerichteten Kaufs hat, sollte die Möglichkeit auch nutzen, das für das eigene Anwendungsprofil optimalste Gerät herausfinden und erwerben zu können.

A. Die Geräte mit dem berühmten „Radio-Horeb-Knopf“ bezeichnen dabei ein erstes An-wendungsprofil: sie sind gedacht für Hörer, die keinerlei Risiko eingehen wollen, mit technischen Bedienproblemen konfrontiert zu werden, auch -und gerade- in Fällen von Fehlbedienung oder anderen problembehafteten Umständen. „Neu einschalten“ - und schon fertig: Radio Horeb ist wieder online! - das ist hier die maßgebliche Devise … Auch an allen anderen Geräten gibt es Senderspeichertasten, bei denen man also z.B. die Speichertaste (1) mit Radio Horeb belegen kann. Einmal gespeicherte Sender bleiben auch bei Stromausfall erhalten. Falls aber wegen eines Problems einmal der Ausgangszustand des Geräts wieder hergestellt werden muß (sog. „Reset“), dann haben nur die Modelle mit dem „Radio-Horeb-Knopf“ den Sender fest eingestellt und ohne Scanvorgang im Zugriff.
Bekanntlich gibt es von den Radio-Horeb-Geräten 2 Modelle: das „kleine“ (DAB+ 100)1) ist von der Empfangsstärke eher nur geeignet für Gebiete im Umkreis von 20 km rund um einen Sendemast,*) das „große“ (DAB+ 500)7) hat Empfangseigenschaften, die sich mit anderen Geräten preislich knapp oberhalb der 100,- €-Marke vergleichen lassen. (*s. aber www.horeb.org )
Ich möchte deshalb im folgenden diese Empfangseigenschaften unberücksichtigt lassen, da sie in den beiden Preisklassen »um 50,- € / um 100,- €« jeweils ziemlich identisch erscheinen.

B. Ein nächstes Unterscheidungskriterium unter den Geräten ist ihre mobile Verwendbarkeit.
Wer mit seinem Digitalradio auch einmal im Garten auf dem Liegestuhl Empfang haben möchte, wird nicht ein Kabel verlegen, sondern einen Batteriebetrieb nutzen wollen. Hier gibt es Geräte, die über diese Option nicht verfügen (6,7), oder Unterschiede in der Praxis des Betriebs ohne Netzanschluß. Die kleineren Geräte haben ein Batteriefach für 4-6x AA-1,5-V-Zellen (idealerweise Akkus), deren Leistung aber sehr schnell erschöpft ist. Hinzu kommt, dass das Einlegen der Batterien sehr „fummelig“ sein kann.
Ideal ist in dieser Hinsicht das (allerdings separat und nicht ganz billig zu erwerbende) Powerpack für das Pure One mini3): es hält sehr lange und kann durch Einstecken des Stromkabels im Gerät wieder aufgeladen werden. Im Sangean-Gerät5) finden im Bedarfsfall 4 große (UM-1) Batterie- oder Akkuzellen Platz, deren Leistungsreserven entsprechend größer sind.

C. Bedienfreundlichkeit: Ein wichtiges Kriterium für die Brauchbarkeit eines täglich zu allen Tages- und Nachtzeiten verwendeten Radiogeräts ist die leichte Handhabbarkeit seiner Einstellmöglichkeiten. Die wichtigsten hierbei sind zweifellos Lautstärkeregelung (+Stumm-schaltung, falls vorhanden 6)) und Umschaltmöglichkeiten (z.B. auf UKW oder einen anderen Sender). Während die Umschaltung zwischen DAB und UKW auf allen Geräten mithilfe einer separaten Taste erfolgt, sind die Bedienkonzepte für Lautstärke und Senderauswahl sehr unterschiedlich.
Für die Lautstärkeregelung gibt es im Prinzip zwei Alternativen: Tastenbedienung (+/-) und Drehknopf-Regelung. Der Sonderfall „seitliches Rändelrad“ beim DUAL 42) macht dabei deutlich, dass die Ideallösung Geschmacks- und Anwendungssache ist. Das kleine gerade genannte, leichte Gerät auf dem Nachttisch würde auf Tastendruck mit Wegrutschen (und Herunterfallen) reagieren, ein Drehrad wie bei den Großen hätte gar keinen Platz und wäre in kleinem Durchmesser höchst unpraktisch. So ist das seitliche Rädchen für ein Nachregeln der Lautstärke genau das Richtige; ebenfalls ist der kleine Aufsteller auf der Rückseite bei diesem Gerät ein wichtiges Detail für ein Radio am Bett! – Ein Gegenbeispiel bietet das DUAL 124) mit seinen Tasten: sie liegen zwar in zentraler Anordnung nicht ungünstig; aber die schwarze Lackfarbe aller Tasten macht eine Unterscheidung und damit Bedienung ohne direkte Beleuchtung zum Glücksspiel.
Die griffigen Drehknöpfe der größeren Geräte6,7) sind sicherlich für ältere Personen die hilfreichste Lösung; insgesamt muß aber jeder künftige Besitzer eines Digitalradios hier seine persönlichen Bedürfnisse in die Waagschale der Bewertungen werfen.

D. Die Anzeige von Informationen auf den Geräten zur Senderwahl, Sendequalität, zu technischen Informationen etc. ist sehr nutzerabhängig und daher für die persönliche Favorisierung eines Geräts entweder entscheidend oder auch unerheblich. Ein Einstellhelfer z.B. weiß die Anzeige der digitalen Signalqualität zu schätzen, wenn er den optimalen Standort für ein Gerät herausfinden muß; für Nutzer eines Radios, das ständig im Blickfeld platziert ist, wird dagegen die Anzeige von Zusatzinformationen zum gesendeten Programm hilfreicher sein. Was UKW-Hörer als RDS-/Radiotext-Laufschrift längst kennen, muß beim Digitalradio erst noch in die Sendepraxis eingefügt werden, obwohl die technischen Voraussetzungen dafür längst vorhanden sind.
So wird künftig auch für Radio Horeb-Hörer auf einen Blick erkennbar sein, welche Sendung gerade „läuft“. Für die Erkennbarkeit dieser Text-Informationen ist ein geeignetes Display wichtig; dessen Beleuchtung den jeweiligen Verhältnissen anpassen zu können, ist dabei nicht unerheblich. Die Display-Beleuchtung ist beim RH-5007) sowie dem Albrecht-Radio6) in 3 Stufen einstellbar; die anderen hier beschriebenen Modelle haben eine solche Funktion nicht aufzuweisen. Dafür bietet das letztgenannte Modell eine inakzeptable Auflösung von Laufschrift, deren Informationen so kaum zu lesen sind.

E. „Externe“ Funktionen sowie besondere „Extras“ diverser Geräte sollen hier noch abschließend erwähnt werden, da sie für manche Nutzer ein entscheidendes Kaufargument sein können.
a.) Beispielsweise bietet das Albrecht-Radio6) einen Stereo-Ausgang zu einer externen Musikanlage mit gleichzeitiger Abschaltmöglichkeit der eingebauten Lautsprecher, die aber (im Gegensatz zur Nutzung des -übrigens bei allen Radios vorhandenen- Kopfhörer-Ausgangs) auch mitlaufen können. Das „große“ Radio-Horeb-Gerät 500 besitzt ebenfalls diesen Ausgang, aber ohne die erwähnte Abschaltmöglichkeit. Dafür bietet es einen „Eingang“, über den das Signal eines angeschlossenen Geräts mit dem Radio wiedergegeben werden kann.

b.) Eine für die Praxis sehr sinnvolle Funktion bieten beide RH-Geräte1,7) sowie das Albrecht-Radio6): mit der „Alarm“-Einstellung (bei 7) sind es sogar zwei) kann der automatische Einschaltzeitpunkt des Geräts festgelegt werden, um auf diese Weise eine bestimmte tägliche Sendung nicht zu verpassen. Das automatische Ausschalten (Sleep-Funktion) ist bei den großen Radios ebenfalls möglich. Ebenfalls in dieser Preisklasse gibt es die Möglichkeit, die Klangcharakteristik der Wiedergabe zu beeinflussen (Equalizer).

c.) Zwei der Radios5,6) haben jeweils ein Alleinstellungsmerkmal:
- Das Sangean-Gerät bietet eine Rückspul- und eine Aufnahmefunktion auf eine SD-Speicherkarte. Die Rückspulfunktion erlaubt es, im laufenden Betrieb eine Wiederholung z.B. einer gerade erfolgten Ansage (Tel.Nr. / Kontonummer o.ä.) zu veranlassen, die durch eine Zwischenspeicherung der Daten möglich ist. Gleichfalls kann eine gerade laufende Sendung kurzzeitig unterbrochen und etwas später wieder fortgesetzt werden.
- Das Albrecht-Radio6) wird mit einer Fernbedienung ausgeliefert, mit deren Hilfe das Gerät ein- und ausgeschaltet und sämtliche Bedienfunktionen durch Knopfdruck ausgelöst werden können. Diese Option hat in Fällen problematischer Empfangsverhältnisse einen besonderen Nutzen: man kann das Radio auf einem für den Empfang günstigen Platz (z.B. auf einem Schrank) platzieren und seine Bedienung dennoch vom Sessel oder einem Platz in Sichtweite aus vornehmen. Dies ist ein Vorteil, der für manche Radio-Horeb-Hörer den Empfang z.B. im Bett überhaupt erst möglich machen kann – und somit ein ganz entscheidendes Ausstattungsmerkmal !

Kommen wir zum Abschluß: Die „eierlegende Wollmilchsau“ gibt es bisher unter den Digitalradiogeräten wohl auch noch nicht. Aber die für die Praxis wichtigen Funktionen sind in den einzelnen Geräten doch so realisiert, dass je nach örtlicher Gegebenheit, persönlichen Vorgaben oder Notwendigkeiten das passende Radio durch sorgfältige Vergleiche gefunden werden kann. Weder ist das günstigste Radio auch unter optimalen Empfangsbedingungen immer das richtige Gerät für einen älteren Menschen (man denke an Empfindlichkeit beim Herabfallen) – noch besitzt das teuerste Angebot manchmal jene Ausstattungsmerkmale, auf die es gerade ankäme! An einer Bewertung der zuvor genannten Merkmale für die eigene Situation kommt man also nicht vorbei! - die Hilfe eines Einstellhelfers dabei kann ggf. von Vorteil sein.
Ergänzungen zu diesen Hinweisen sind im Kommentarbereich möglich und willkommen!

Anhang: Internetadressen für (Preis-)Informationen zu den angegeben Geräten:

1) DAB+ 100 - Preis ca. 50 €
7) DAB+ 500 - Preis ca. 123 €

Donnerstag, 26. Januar 2012

Einheit der Kirche erhalten

Zum Jahreswechsel äußerte der Programmdirektor von Radio Horeb, Pfarrer Richard Kocher, einige Anliegen. Unter anderem wünscht er sich, dass die Einheit der Kirche trotz aller unterschiedlichen Sichtweisen und Meinungen erhalten bleibt
- so wie es sich der vietnamesische Erzbischof von Saigon, François Xavier Kardinal Nguyen van Thuan, gewünscht hat.
Er verbrachte 13 Jahre in vietnamesischen Gefängnissen, davon neun in strengster Isolationshaft und unter Bedingungen, die ihn an den Rand des Wahnsinns brachten:

„Leider fehlt es nicht selten an dieser Fülle der Gemeinsamkeit (communio). Und das ist in gewissem Sinne schlimmer als die nazistische oder kommunistische Verfolgung, da es sich um einen Angriff auf die Kirche handelt, der nicht von außen, sondern von innen kommt. Wo es an Gemeinsamkeit (communio) fehlt, machen sich im Innern der Kirche krebsartige Zellen breit. Man denke nur daran, wie in einer Diözese, wo unter den Priestern keine Gemeinsamkeit (communio) herrscht, der Bischof gezwungen ist, zur Lösung dieser inneren Probleme mehr Zeit aufzuwenden, als er der Planung von Evangelisierung oder der Abhilfe von Schwierigkeiten widmen kann, die von außen kommen.“