Donnerstag, 26. Januar 2012

Einheit der Kirche erhalten

Zum Jahreswechsel äußerte der Programmdirektor von Radio Horeb, Pfarrer Richard Kocher, einige Anliegen. Unter anderem wünscht er sich, dass die Einheit der Kirche trotz aller unterschiedlichen Sichtweisen und Meinungen erhalten bleibt
- so wie es sich der vietnamesische Erzbischof von Saigon, François Xavier Kardinal Nguyen van Thuan, gewünscht hat.
Er verbrachte 13 Jahre in vietnamesischen Gefängnissen, davon neun in strengster Isolationshaft und unter Bedingungen, die ihn an den Rand des Wahnsinns brachten:

„Leider fehlt es nicht selten an dieser Fülle der Gemeinsamkeit (communio). Und das ist in gewissem Sinne schlimmer als die nazistische oder kommunistische Verfolgung, da es sich um einen Angriff auf die Kirche handelt, der nicht von außen, sondern von innen kommt. Wo es an Gemeinsamkeit (communio) fehlt, machen sich im Innern der Kirche krebsartige Zellen breit. Man denke nur daran, wie in einer Diözese, wo unter den Priestern keine Gemeinsamkeit (communio) herrscht, der Bischof gezwungen ist, zur Lösung dieser inneren Probleme mehr Zeit aufzuwenden, als er der Planung von Evangelisierung oder der Abhilfe von Schwierigkeiten widmen kann, die von außen kommen.“

Sonntag, 22. Januar 2012

Wie finde ich für mich geeignete Exerzitien ?














Am kommenden Wochenende finden sich eine Reihe von Mitarbeitern von Radio Horeb zu gemeinsamen Einkehrtagen im allseits bekannten Haus St. Ulrich in Hochaltingen zusammen. Aber dies ist kein "Privileg" !

Auch wer vor schwierigen Lebensentscheidungen steht, wer bedrückende Erfahrungen verarbeiten möchte, wer sich im Glauben weiterbilden möchte oder schlicht eine Auszeit braucht, die er sinnvoll nutzen will, kommt manchmal auf diese Idee: Wie wäre es mit Exerzitien? Oder mit Besinnungstagen, um den im Alltag vernachlässigten christlichen Glauben aufzufrischen? Oder mit einem Kurs bei einem geistlich reichen Menschen, der auf diese Weise für eine besseres Leben in der Zukunft anleiten und helfen kann?
Dann stellt sich die Frage: Was und wo macht man das am besten? Hier kann das Internet entsprechende Hilfen anbieten.

Im katholischen deutschsprachigen Raum gibt es mehrere Seiten, die die Angebote der Diözesen und der Orden bündeln und für Suchanfragen aufbereiten. Eine dieser Seiten ist unter www.exerzitien.info im Internet anzusteuern. Zur Verfügung stellen diese Seiten die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Diözesan-Exerzitien- Sekretariate sowie die Arbeitsgemeinschaft österreichischer diözesaner Referate für Exerzitien und Spiritualität. Sie bündelt also die Angebote der Diözesen selbst, die jeweils mit Masken für Deutschland und für Österreich mit Südtirol abgefragt werden können.
Die Suche auf der Maske „Exerzitienkurse“ lässt sich weiter nach den Kriterien, in welchem Bistum oder welchem Bundesland ein Kurs gesucht wird, unterscheiden. Daneben bietet die Maske die Möglichkeit, auch Namen von Exerzitienhäusern oder eigene Stichworte einzugeben, um zu Angeboten zu gelangen. Und wichtig: Es lässt sich auch eingrenzen, für welchen Zeitraum der Nutzer auf der Suche nach Exerzitien und ähnlichem ist.
Ein besonderer Service findet sich unter dem Menüpunkt „Adressen“: Dort können die Adressen und Ansprechpartner aller Exerzitienreferate in den Diözesen abgefragt werden.


Die Orden als der zweite große Anbieter verfügen in Deutschland über einen gemeinsamen Internetauftritt unter der Startseite www.klosterportal.org mit einer entsprechenden Suchmaske. Dort kann man das, was man sucht, mit eigenen Worten frei in ein Suchfeld schreiben. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Interessierte auf ihn zugeschnittene Angebote auch ohne ein breiteres Vorwissen findet, ist allerdings auf www.klosterportal.org geringer als auf www.exerzitien.info.


Diese Angaben von Johannes Seibel sind einer Beilage "Spezial Besinnungstage" entnommen, welche "Die Tagespost" zusammen mit der aktuellen Zeitungsausgabe ausgeliefert hat. Diese im 2-tägigen Rhythmus erscheinende katholische Zeitung sei bei dieser Gelegenheit wieder einmal als "ständige Begleitung" sehr empfohlen.


Mittwoch, 18. Januar 2012

„Einheit der Christen ist ein Geschenk“

Bildquelle: Radio Vatikan
Heute beginnt die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Wir werden alle verwandelt werden durch den Sieg Jesu Christi, unseres Herrn“ (vgl. 1 Kor 15,51-58)
In der heutigen Generalaudienz in der Audienzhalle sagte Benedikt XVI. unter anderem:

"Die Gebetswoche will uns zu Bewusstsein bringen, dass die Einheit, nach der wir streben, nicht von uns selber erwirkt werden kann, das ein Geschenk ist, das wir empfangen und um das wir immer wieder bitten müssen."

"Glaube verwandelt und Verwandlung allein kann Einheit wirken."

Bei der Ökumene ginge es nicht einfach um Nettigkeit, Zusammenarbeit, sondern sie benötige den tiefen Glauben an Gott, der die Gläubigen aus sich selbst herausreiße und Gott ähnlich mache.

„Beten wir in dieser Woche um die Einheit aller Christen, damit das gemeinsame Zeugnis, die Solidarität und die Zusammenarbeit wachse und wir dann wirklich dem Tag entgegengehen dürfen, an dem wir miteinander den von den Aposteln überlieferten Glauben bekennen und die Sakramente der Umgestaltung in Christus feiern dürfen.“
Der ganze Artikel bei Radio Vatikan

Übertragung der Generalaudienz von Papst Benedikt XVI. jeden Mittwoch live bei Radio Horeb (ab 10 Uhr), EWTN und k-tv 

Texte für die Gebetswoche für die Einheit der Christen und das ganze Jahr 2012 auf der Vatikan-Homepage

Sonntag, 1. Januar 2012

Neujahrsgrüße des Papstes


Die Pilger aus dem deutschen Sprachraum begrüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Einen herzlichen Neujahrsgruß richte ich an die Pilger und Besucher aus den Ländern deutscher Sprache. Ganz besonders grüße ich die Sternsinger aus dem Bistum Würzburg und alle, die in diesen Tagen als Heilige Drei Könige die Weihnachtsbotschaft verkünden. Das erste liturgische Fest des Jahres ehrt Maria, die Mutter Gottes. Voll Freude schauen wir auf sie, die Mutter des Erlösers, die der Herr auch uns zur Mutter gegeben hat. In kindlicher Liebe wollen wir uns in diesem Jahr dem mütterlichen Schutz Marias anvertrauen, damit sie uns immer mehr zu Jesus, ihrem Sohn, führe. Gott segne euch alle!