Sonntag, 12. Februar 2012

Neue Lösungen für schwierige Empfangssituationen !



















Bei problematischen Fällen in den sog. "Randgebieten" der derzeitigen DAB+-"Ausleuchtung" von den vorhandenen Sendemasten war bis vor kurzem so mancher (auch Einstellhelfer) am Ende mit seinem Latein … - ein stabiler Empfang war einfach nicht zu bekommen! Nun ist die Entwicklung von technischen Geräten wieder ein Stück weiter. In einer Reihe von solchen Fällen kann der Einsatz eines sog. "Digitalradio-Adapters" weiterhelfen. Das ist im Prinzip ein (nur ca. DINA 5-Blatt kleines !) Gerät, welches ein vorhandenes bisheriges Radiogerät, aber auch eine Stereo-Anlage ohne ein solches, digitalradiofähig macht. Beim Anschluss an das Stromnetz schaltet sich ein DAB+-Empfänger ein und liefert das empfangene Signal an eine Audiobuchse, die über ein übliches Audiokabel mit dem bisher vorhandenen Gerät verbunden wird. Sofort kann die Wiedergabe über dort vorhandene bzw. angeschlossene Lautsprecher erfolgen. Der Empfang des DAB+-Senders erfolgt -anstelle einer Teleskopantenne, wie wir sie bei den mobilen Geräten benutzen- mittels einer (bisher bei UKW-Radios üblichen) Wurfantenne, die bei passender Ausrichtung erstaunlich gute Empfangsergebnisse erzielen kann. Und diese Ausstattung des Digitalradio-Adapters hat einen ganz entscheidenden Vorteil: es ist ein Antenneneingang (Mini-Klinkenstecker) vorhanden, an den anstelle der mitgelieferten Wurfantenne nun auch ein Antennentyp Anschluss finden kann, der selbst in schwierigsten Empfangssituationen zu einer Lösung führen müßte: man kann entweder eine DAB-Scheibenantenne verwenden, wie sie im Auto ihren Dienst tut, oder eine Außenantenne - ja sogar eine Dachantenne kann herangeführt werden, die auch die schwächsten Signale noch auszuwerten in der Lage ist!
Die Problematik einer räumlichen Bindung des Digitalradio-Adapters etwa an eine Stereo-Anlage (beschränkte Kabellängen von Strom und Audioverbindung von einem günstigen Empfangsplatz her) kann sodann in einen Vorteil umgemünzt werden: man schließt an die Audiosignal-out-Buchse den Sender einer Funkbox an und ist damit vom Aufstellplatz und vom Hören her so unabhängig, dass sich damit auch jedes Raumproblem lösen lassen müsste.

Kostenpunkt ? : wenn man den Preis eines Digitalradio-Adapters (Dual A1: 68,-€) mit einer neuen Funkboxanlage incl. 2 unabhängig voneinander einsetzbaren Lautsprechern addiert, liegen die Ausgaben nicht höher als bei einem "großen" stationären Digitalradio (DAB 500+), der Einsatz ist aber ungleich flexibler möglich.
Gesetzt den Fall, ein älterer Mensch möchte sich nicht an ein neues technisches Gerät gewöhnen: auch hier ist eine neue Lösung denkbar: Auch jedes ältere UKW-Radio der letzten 30 Jahre ist mit einer Audio-In-Buchse ausgestattet worden. Verbindet man diese mit dem Audiokabel des DAB-fähigen Geräts, so ist aus dem alten "Dampfradio" unversehens ein modernes Digitalradio geworden!! Die mitgelieferte und sehr funktionale Fernbedienung erlaubt bei Bedarf Lautstärke- oder Sendereinstellungen, die dann genauso auf das angeschlossene Wiedergabegerät übertragen werden. Dort könnte dann also- wie immer schon gewohnt- per Knopf die Bedienung erfolgen - ein Umgewöhnen ist so nicht nötig.

Dies halte ich für einen sensationellen Vorteil, wenn man an die älteste Benutzergeneration denkt: es gibt keine Ausrede mehr, nicht Radio Horeb hören zu können ! … :-)

Simon Dach

Kommentare:

  1. bei Norma schon für 55,- € erhältlich:
    http://www.norma24.de/_d_/_aktionen_/_starker-sound:-top--marken--plattenspieler-und-radios_/_detailansicht-855_

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  2. Und hier ein "Alleskönner": http://www.testmagazine.de/testmagberichte/pure_one_flow_im_praxistest_guenstiges_einstiegsradio_im_klassischen_transistorlook_201104.html

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