Samstag, 17. März 2012

St. Patrick´s Day

In München findet seit 1996 jährlich eine Parade zum St. Patrick’s Day statt. Nicht nur irische, schottische und englische, sondern auch einige deutsche Gruppen nehmen daran teil.
Als christlicher Feiertag wird der St. Patrick’s Day vor allem in der Römisch-Katholischen Kirche sowie der Church of Ireland, einer anglikanischen Kirchengemeinschaft, begangen. Weil dort der St. Patrick’s Day in die Fastenzeit fällt, ist den Iren an diesem Tag eine Fastenpause erlaubt.
Patrick (385-461), der Glaubensbote und Nationalheilige Irlands, wuchs im römischen Britannien als Sohn eines christlichen Beamten der römischen Besatzungsmacht auf. Mit 16 Jahren wurde er nach Irland verschleppt, als Sklave verkauft und musste dort als Hirte dienen. Während dieser schweren Zeit festigte sich sein Glaube. Nach sechs Jahren gelang ihm die Flucht. 432 jedoch kehrte er als Priester und Missionar nach Irland zurück. Bei seiner schweren Aufgabe half ihm der Umstand, dass er während seiner Gefangenschaft die dortige Sprache erlernt hatte.
Außerdem sollen seine Predigten sehr anschaulich gewesen sein. So soll er z.B. die Heilige Dreifaltigkeit anhand eines dreiblättligen Kleeblatts erklärt haben.

So wurde das Kleeblatt zum Nationalsymbol Irlands. Am 17. März ist Grün die vorherrschende Farbe der feiernden Iren in aller Welt; in einigen Städten (z. B. Chicago) werden am St. Patrick’s Day sogar die Flüsse grün eingefärbt.
Patrick von Irland bei heiligenlexikon.de

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