Montag, 27. August 2012

Ein Wort in eigener Sache …



Verehrte Leser!

Schon lange habe ich in diesem Blog nichts mehr "notiert". Neben zeitlichen Gründen lag dies vor allem an einem:
die „Radio Horeb Freunde“, die dieses Blog und die gleichnamige Webseite verantworten, haben diesen Internetauftritt gegründet, um dem geschätzten Sender mit Informationen jenseits von dessen „offiziellem“ Auftritt auf seiner Homepage und in facebook Unterstützung für all jene zu leisten, die im Netz unterwegs sind und dabei immer wieder auch nach zusätzlichen Informationen zum Programm oder zum Stand der aktuellen Technik suchen bzw. darüber in Austausch treten möchten.

Nach mehreren Jahren ist es den „Radio Horeb Freunden“ nicht gelungen, einen Verweis auf unsere Seiten auf der Homepage oder auch nur dem Gästebuch von Radio Horeb zu erreichen – aus welchen Gründen auch immer …
An dieser Stelle spreche ich (Simon Dach) nun nur noch für mich selbst, nicht ohne weiteres auch für den Begründer und Mitstreiter der RHF, Thomas Geist.
 Wie die Leser dieser Seite sicher wissen, bin ich als ehrenamtlicher redaktioneller Mitarbeiter für das Radio mit zwei Sendungen tätig, die allwöchentlich regelmäßig ausgestrahlt werden: „Dies Domini“ (sonntags 9:33 Uhr) und das Montags-“Musikmagazin“ (montags 13:00 Uhr), welches in der Reihe „Talk und Musiksendung aus München“ platziert wurde. Diese Zuordnung ist eventuell etwas missverständlich (wie ich schon öfter bei Anrufen von Hörern feststellen konnte), da die Sendung zwar vom Münchener Studio aus gesendet wird, aber nicht „aus München“ stammt, sondern aus Modautal-Neutsch, über dessen Studio ich in einem seperaten Blogbeitrag berichtet habe. –

Diese nun schon im 7. Jahr wahrgenommene Tätigkeit müßte mich eigentlich als wirklichen „Freund“ unseres Senders beglaubigen (wie das im übrigen natürlich genauso für Thomas Geist gilt, der sich in der Technik-Hotline engagiert), zumal wir uns beide als "Einstellhelfer" in einem noch relativ unerschlossenen Gebiet für das Radio engagieren.
Nachdem – wie oben gesagt – die offizielle „Anerkennung“ durch das Leitungsteam von RH unseren Beiträgen versagt geblieben ist, werde ich selbst künftig wieder eine kritisch-konstruktive Rolle in der Auseinandersetzung mit dem Programm aufnehmen, die ich schon bald nach Beginn unseres Internetauftritts aus Rücksicht auf entstehende „Animositäten“ zurückgestellt hatte. Dabei weiß ich aus Äusserungen unseres Programmdirektors Pfr. Kocher, dass er mit einer solchen Rolle von „außen“ sehr gut zurecht kommt, weil er deren Berechtigung anerkennt, wenn die Form gewahrt bleibt. Darum werde ich mich selbstverständlich stets bemühen…
Ich beginne meine künftigen Beiträge in diesem Sinne mit einem Text, der nun schon einige Jahre alt ist, aber seitdem nur wenig von seiner Berechtigung eingebüßt hat. Wie dort ausgedrückt, ist mir Widerspruch sehr recht – und ganz im Sinne dieses Blogs! Aber auch, wenn es keine Rückmeldungen gibt, hoffe ich, dass das Anliegen verstanden – und vielleicht sogar beherzigt wird …
In gemeinsamer Wertschätzung unseres 
jeder Unterstützung werten Senders grüßt Sie

Simon Dach

Plädoyer für die Ruhe des Atmens




Ich möchte einmal ein Thema angehen, das mir schon länger sehr am Herzen liegt.
Im Mittagsgespräch von Radio Horeb ging es einmal um die Motivation vieler Menschen heute, sich für den Jakobs-Pilgerweg nach Santiago zu interessieren. (Auch wir erleben hier, dass "wildfremde" Menschen sich für die Teilnahme an Fußwallfahrten begeistern…) Der Gesprächsgast brachte es auf die Formel, dass die Menschen Möglichkeiten der "Entschleunigung" suchen, die bei Fußwegen eben unausweichlich inbegriffen ist.
Der Begriff der "Entschleunigung" hat mir schon beim ersten Mal, als ich ihn hörte, sehr gefallen (übrigens bei einer Impuls-Sendung unseres Radios).
Und wenn man es mit einem "Leben mit Gott" ernst meint, dann müsste dieses Vorhaben, aus dem allgemeinen "immer schneller, immer besser, immer höher" etc. auszuscheren, sich auch in vielen Details niederschlagen.
Vielleicht könnten wir dieses Blog einmal dazu nutzen, solche Details zusammenzutragen.

Ich fange einmal mit dem Beten an.
Die schon vielfach von Hörern geäußerte Bitte, beim Rosenkranzgebet ein verträgliches Tempo mit natürlichen Atmenpausen einzuhalten, gehört sicher hierher. Ich höre in diesem Zusammenhang öfter das Argument, das Rosenkranzgebet müsse halt "perlen". Wenn damit gemeint ist, dass der Gebetsfluß ohne Stolpersteine oder künstliche Pausen eben "fließen" soll, um meditatives Beten zu ermöglichen, dann kann man dem zustimmen. Ist es aber nur eine andere Formulierung für "flottes" Gebetstempo ohne "Punkt und Komma", dann dient dieses in der Regel nicht zu wirklich betrachtendem Beten. - Gebet und Betrachtung sind beides Mittel der o.g. "Entschleunigung" und inneren Ruhe.
Dieses Thema geht in unserem Radio natürlich ebenso Hörer (tel. zugeschaltet) wie Moderatoren bzw. Vorbeter an.

Beim alternierenden Beten, wenn also zwei Personen abwechselnd sprechen, fehlt es zuweilen an einem gemeinsamen Sprachrhythmus und -tempo. Das stört eine Atmosphäre der Sammlung und Ruhe, die Voraussetzung für gutes Beten ist.
Ein einfaches Mittel, zu einem gemeinsamen Rhythmus des Betens im ruhigen Atemfluss zu kommen, besteht darin, beim Hören auf den anderen Mitbeter nur eine kurze Zeit mit Bewegungen der Hand -ganz für sich- dessen Betonungsrhythmus beim Sprechen aufzunehmen. Dann kann man diesen auch in das eigene Sprechen und Beten übernehmen. Und für die übrigen Teilnehmenden stellt sich sogleich eine Atmosphäre der Übereinstimmung ein, die wiederum der genannten Sammlung und inneren Ruhe hilft.

Einen letzten Punkt möchte ich noch ansprechen:
In der "modernen" Schnitt-Technik der Studios im Rundfunk ist es üblich geworden, das Aneinander-reihen von Teilen einer Sendung (z.B. Sprache - Musik) möglichst eng aufeinander folgen zu lassen. Nach dem Motto: "Bleiben Sie dran" (zappen Sie nicht weiter!) "wir bieten Ihnen sofort etwas Neues"! …
Schon diese Grundmotivation steht dem anfangs genannten Entschleunigen diametral entgegen. In der Praxis ist sie sogar "anti-menschlich", denn zu unserem humanen Wesen gehört das Ein- und Ausatmen. Wir brauchen Pausen zum Denken und "schalten" und möchten etwas ausklingen lassen, ehe wir etwas Neues beginnen. Das gilt gerade auch für das hörende Aufnehmen!
Vielleicht denken unsere hochverdienten Mitarbeiter (ob haupt- oder ehrenamtlich) einmal darüber nach, ob man hier nicht dem Zeitgeist widerstehen sollte: eventuell brauchen wir in diesem Punkt dann gar nicht mehr weiter ins Detail zu gehen …

So - und nun "nichts für ungut!" sowie der Wunsch für einen guten, fairen Gedankenaustausch.

Sehr freundlich grüßt Sie

Simon Dach

Freitag, 24. August 2012

Die "Pfarrei der Woche" und Radio Horeb-Sendungen


Die Musiksendungen bei Radio Horeb kommen -soweit nicht aus Königsdorf - seit 6 Jahren aus der derzeitigen "Pfarrei der Woche". ( Pfarrgruppe Darmstadt-Ost )

Letztere ist gar keine "Pfarrei", sondern eine "Pfarrgruppe" mit 4 Pfarreien unter einem leitenden Pfarrer (Hendrik Jolie). Zu seinem Bereich gehören nicht nur die Städtchen Ober- und Nieder-Ramstadt sowie Roßdorf (kein Dorf mehr!), sondern auch 12 Dörfer, die in die politischen Gemeindegebilde Mühltal und Modautal eingegliedert wurden. Zu Modautal gehören u.a. jene Dörfer, welche die Pfarrgemeinde St. Pankratius bilden; eines davon ist das 250-Seelen-Dorf Neutsch mit einer 660-jährigen Geschichte. (Haben Sie’s "geblickt"? Wenn nicht - ist es auch nicht schlimm … :-)
Und von dort - sozusagen aus dem "Studio Neutsch" - kommt allwöchentlich die "Dies-Domini"-Sendung am Sonntag morgen und das Montags-Musikmagazin ab 13 Uhr, das unter dem Label "Talk- und Musiksendung aus München" firmiert.

Simon Dach, Autor und Produzent von zahlreichen Sendungen für fast alle katholischen Radiosender im deutschen Sprachgebiet - und damit auch redaktionell-ehrenamtlicher Mitarbeiter von Radio Horeb - gestaltet in seinem Haus diese Beiträge zum Hörprogramm. 
Aufgrund seiner Studien von Liturgie- sowie Musikwissenschaft und seiner beruflichen Tätigkeit als Dirigent sind diese Sendungen sowohl theologisch wie musikalisch inspiriert. Simon Dachs Grundüberzeugung von der Musik als einer "Sprache des Himmels" findet ihre Entsprechung in den an der liturgischen Verkündigung orientierten Themen der "Musikmagazine". Und die sonnabendliche (Radio Maria) oder sonntägliche Einstimmung in die Liturgie des Sonntags ist eine konkrete "Verkündigung" des Gottesworts mit den Mitteln der (erläuterten) Musik.

Ein weiteres "Sendeformat", das im "Studio Neutsch" bearbeitet wird, ist eine Sendereihe im Sender Radio Maria Südtirol: "Abenteuer im Kopf", in der im 14-tägigen Rhythmus am Samstag abend für Kinder im Grundschulalter ein spannendes Programm ausgestrahlt wird.

Lassen Sie sich einladen, verehrte Leser, die Sendungen aus Neutsch /Modautal  immer wieder einmal mitzuerleben. - Ad multos annos!" 

Donnerstag, 16. August 2012

Mariä Himmelfahrt in Waghäusel

Zur Feier des Wallfahrtstages an Mariä Himmelfahrt war auch ein Team von Radio Horeb zum Kloster Waghäusel gekommen. Am Infostand wurden die verschiedenen Empfangsmöglichkeiten des Senders und die neuen Digitalradios DAB+ vorgestellt.


Wallfahrtskirche Zur Mutter mit dem gütigen Herzen

Das Kloster Waghäusel ist den Hörern von Radio Horeb durch die regelmäßigen Übertragungen von Gottesdiensten bekannt.
Übertragungen von Radio Horeb aus der Wallfahrtskirche
  • Hl. Messe: fast jeden Dienstag oder Freitag um 9.00 Uhr
  • Laudes am Samstag (ab 8.9.12)
  • Kreuzweg: jeden dritten Freitag im Monat um 15:15 Uhr
  • Quellgrund - christliche Meditation
    an folgenden Freitagen um 19:45 Uhr
     10.08. - 17.08. - 21.09. - 28.12.
  • Gestaltete eucharistische Anbetung
    an folgenden Dienstagen um 19:45:
    31.07. - 28.08. - 30.10. - 18.12.Einmal im Monat am Donnerstag vor dem Herz-Jesu-Freitag (erster Freitag im Monat) um 22:00 Uhr