Dienstag, 20. November 2012

Polemik gegen Mütter

Im Wochenkommentar bei Radio Horeb sprach Gabriele Gräfin Plettenberg am vergangenen Samstag unter anderem über die Zukunft der Familie und kritisierte die Bundestagsdebatte zum Thema Betreuungsgeld und Kita:

"Ganz ohne jede Toleranz lief die letzte Bundestagsdebatte zum Thema Betreuungsgeld und KITA. Die oberflächlich, vordergründig und ideologisch geführte  Debatte liess nicht  erkennen, dass es hier um weit mehr als Ideologie und Parteiraison geht, sondern  zu allererst um die Zukunft unsrer Kinder. Eine höhnende, beleidigende, ja unverschämte  Polemik gegen Mütter, denen es oft  unter grossen persönlichen Opfern mehr um das Wohl ihrer Kinder als um ihre berufliche Karriere geht. Eine einzige kalte Absage an die Familie.  Das Wort Mütter fiel in der Debatte nicht ein einziges Mal. Es gibt heute in der politischen Auseinandersetzung  nur noch berufstätige und nicht berufstätige Frauen."
"Warum wirbt man dafür, dass Kleinstkinder in den Kitas besser „gebildet“ und eben nicht in den Familien? Es geht hier nicht um Bildung, sondern zuerst einmal um Bindung. Warum gibt es in den Medien nie informierende Bilder aus KITAS mit den ganz Kleinen? Die KITA-Diskussion wird mit Bildern aus harmonischen schönen Kindergärten mit purzelbaumschlagenden Kindern unterlegt. Warum diskutiert man öffentlich nie die Warnungen der Verhaltensbiologie, der Entwicklungspsychologie und der Hirnforschung, für die das Wohl der Kinder im Vordergrund steht und die belegen, dass die Familie die unverzichtbare Ressource der Gesellschaft ist?"
"Im Augenblick sieht es so aus als wenn die Kinder, auch die ganz Kleinen schon, ebenso an den Rand der Gesellschaft geschoben werden sollen, wie die Alten. Beruhigend ist, dass noch immer 60% der Eltern ihre kleinen Kinder zu Hause erziehen wollen, und nur 40 % auf Kita-Betreuung  vertrauen."

Gerade für Christen, zum Beispiel für die Weitergabe des Glaubens, sei die Familie unverzichtbar. Familie – ist gelebte Liebe, lehrte Mutter Teresa.

Vollständiger Kommentar hier

Dienstag, 6. November 2012

Zum Jahr des Glaubens

Ein Beitrag zum Jahr des Glaubens 2012/2013 von der Erzdiözese Wien: "Wie ich zum Glauben kam"

Offizielle Website zum Jahr des Glaubens