Samstag, 23. Februar 2013

"Leben mit Gott"


Samstag, 23. Februar 2013: Um 5:58 Uhr schaltet sich das DAB-Radio ein: beim Rosenkranzgebet ab 6 Uhr wollen wir dabei sein - um den Tag als ein "Leben mit Gott" gestalten zu können, haben wir Radio Horeb  als die Nummer 1 einprogrammiert.
Nach halb sieben beginnt Adelheid Nicklaser die Morgengebete - diese (veränderte) Auswahl an Texten, unterbrochen mit einem nur kurzen Liedruf (statt sonst oft willkürlich eingespielter nichtssagender Musik), erhebt unser Herz und den langsam erwachenden Geist wirklich zu Gott ! 
Nach der Segensbitte, welche die Gebetszeit abschließt, hören wir die Ankündigung von Nachrichten - von solchen aus der Weltkirche ist allerdings diesmal nicht die Rede …… Und jetzt "haut es" jeden von uns förmlich aus den Federn: Das erste Wort nach all den guten geistlichen Worten und Gedanken, das uns in diese konkrete Welt des heutigen Tags hineinstellt, lautet: "Pferdefleisch". Und nicht nur von diesem "Skandal" hören wir nolens volens, sondern auch von jenem (in unseren Augen), dass ein CDU-Politiker eilfertig seine Partei auffordert, sich nun endlich auch die Positionen der übrigen Parteien zum Thema "gleichgeschlechtliche Ehe" mit Kinderadoption zu eigen zu machen.
Na - sicher wird man zum Ausgleich danach etwas über die Stimme der Kirche in dieser verqueren Welt erfahren… – Fehlanzeige!
Der Hinweis auf die Übertragung der Laudes (erfreulicherweise diesmal aus einer anderen Klostergemeinschaft) kann uns diesen verkorksten Tagesanfang auch nicht retten, dessen erstes real "haftengebliebenes" Wort »Pferdefleisch« gewesen ist. Denn wenn wir den nun auf 7 Uhr 30 gelegten "Impuls" hören wollen, dann muß das Stundengebet jetzt für uns entfallen. Schließlich gehören wir nicht zu der Generation, die ein Chorgebet problemlos auch unter der Dusche mitvollziehen könnte…

GottseiDank: Diakon Kießig spricht die richtigen Worte für diesen angeschlagenen Versuch, das "Leben mit Gott" auch an einem solchen Samstag in dieser Gegenwartszeit zu realisieren. Von der Chance im Jahr des Glaubens ist da die Rede, GOTT die Ehre zu geben und nicht nur "dem Kirchenchor, Lektor, Kantor, Organisten und Küster" öffentlichen Dank abzustatten, wie es Mode geworden sei.
Schade nur, dass Adelheid Nicklaser einen solchen Dank an einen ehrenamtlichen Referenten für diese guten Worte nicht in ihrem Manuskript vorgesehen hat.

Wie geht es heute weiter? Wird es mit nur knappen 10 Minuten der Reflexion über die Botschaft des Hl. Bischofs Polykarp für unsere Tage, aber mit der doppelten Zeit für ein Tagesinterview, und ohne die früher den biblischen Horizont so erweiternden Lesungen der Kleinen Horen gelingen, doch noch in ein "Leben mit Gott" einzuspuren ? Nicht als "Christliche Stimme Deutschlands", sondern wegen dieses programmatischen Angebots unterstützen wir ja eigentlich den Sender Radio Horeb

Simon & Eva-Maria Dach


Freitag, 15. Februar 2013

Der Papst am Rosenmontag



BENEDIKT XVI.


Gradlinig, konsequent, wie auch sein Dienen in den Jahren,

so seinen Weggang wir ganz überrascht erfahren.

Ganz anders, als wir es heute überall erleben,

wo allzu viele nur an ihrer Macht, an ihren Ämtern kleben

und eher eine ganze Nation, ein Volk zugrunde richten,

als dass auf ihre Machtansprüche sie verzichten.


Nein, er weiß tief in seinem Herzen, seinem ganzen Denken:

der HERR wird weiter seine Kirche leiten, lenken,

wird einen guten Hirten ihr erneut bestellen,

der das Schiff »Kirche« sicher führt durch Sturm und Wellen,

der sie bewahrt, dass niemals sie wird untergehen,

da mögen auch des Bösen scharfe Winde noch so wehen!

Seh’n wir nicht um uns her, wie sehr der Satan schon am Werke?

Wie sehr er ausspielt seine Macht und Stärke?

Wie viele hab’n vor seinen Karren sich schon spannen lassen!

Wie viele sind am Werke, nicht mit Liebe, nein, nur mit Häme und mit Hassen.

Wie viele haben unsern Hl. Vater Benedikt

mit Wut zu Boden nur gedrückt,

verleumdet ihn, mit Dreck beworfen, ihn entehrt

und seine guten Absichten ins Gegenteil verkehrt!

Und jetzt, im Nachhinein, sie immer noch nicht schweigen,

nein, immerzu noch ihre ganze Bosheit sie uns zeigen

und wieviel Heuchelei wird ausgebreitet!

Hab‘n nicht ganz anderes sie ihm bereitet?


Ich sag ein großes Danke nur an dieser Stelle,

dass er geführt so viele doch zur wahren Quelle,

zu IHM, der uns, der ihn berufen hat zum Heil, zur Wahrheit,

dass er mit solcher Demut und in solcher Klarheit,

so eindeutig und so glaubhaft hat mit seinem Leben,

der ganzen Welt, selbst seinen Widersachern Zeugnis stets gegeben.

Ich wünsche ihm von ganzem Herzen reichen Gottessegen

für das, was kommen mag auf allen weit’ren Wegen!


Werner Kießig, Diakon




Mittwoch, 13. Februar 2013

Gebet zum Rücktritt

http://www.d-pro-papa.de/

Herr Jesus Christus,

wir beten für unseren Papst Benedikt XVI., der in einem ungewöhnlichen Schritt seinen Rücktritt erklärt hat. Wir danken Dir für den aufopferungsvollen Dienst dieses bescheidenen und klugen Arbeiters im Weinberg des Herrn. Wir bitten Dich um Deinen Beistand für seine letzten Tage im Pontifikat und für die darauf folgende, zurückgezogene Zeit.

Gütiger Gott, wir wollen nicht nur für Benedikt XVI., sondern auch für die ganze Kirche beten. Wir wollen die Heilige Kirche der Sorge des höchsten Hirten, unseres Herrn Jesus Christus, anempfehlen. Wir bitten seine heilige Mutter Maria, damit sie den Kardinälen bei der Wahl des neuen Papstes mit ihrer mütterlichen Güte und Weitsicht beistehe. Herr, sende Deinen Heiligen Geist!

Amen

Gefunden bei katholisch.de

Dienstag, 12. Februar 2013

Danke, Benedikt XVI.

Bildquelle: Radio Vatikan Blog

Pater Bernd Hagenkord, der Leiter des deutschen Programms von Radio Vatikan, schreibt heute in seinem Blog unter anderem:

"Was Benedikt XVI. tut, liegt ganz auf seiner Linie. Er denkt, reflektiert, betet und entscheidet, nicht nach medialer Aufgeregtheit, nicht nach Aktualität, sondern so, wie er es für richtig erachtet. Wo gibt es das im öffentlichen Leben heute noch? Und dieser Mann sieht nun, dass sein Körper nicht mehr das kann, was er für unabdingbar erachtet für das Amt und zieht sich zurück. Das hat menschliche und geistliche Größe.
Er selber sagt, dass er nicht so wichtig ist und dass das Amt mehr zählt. Um so wichtiger ist diese Botschaft für uns."