Freitag, 15. Februar 2013

Der Papst am Rosenmontag



BENEDIKT XVI.


Gradlinig, konsequent, wie auch sein Dienen in den Jahren,

so seinen Weggang wir ganz überrascht erfahren.

Ganz anders, als wir es heute überall erleben,

wo allzu viele nur an ihrer Macht, an ihren Ämtern kleben

und eher eine ganze Nation, ein Volk zugrunde richten,

als dass auf ihre Machtansprüche sie verzichten.


Nein, er weiß tief in seinem Herzen, seinem ganzen Denken:

der HERR wird weiter seine Kirche leiten, lenken,

wird einen guten Hirten ihr erneut bestellen,

der das Schiff »Kirche« sicher führt durch Sturm und Wellen,

der sie bewahrt, dass niemals sie wird untergehen,

da mögen auch des Bösen scharfe Winde noch so wehen!

Seh’n wir nicht um uns her, wie sehr der Satan schon am Werke?

Wie sehr er ausspielt seine Macht und Stärke?

Wie viele hab’n vor seinen Karren sich schon spannen lassen!

Wie viele sind am Werke, nicht mit Liebe, nein, nur mit Häme und mit Hassen.

Wie viele haben unsern Hl. Vater Benedikt

mit Wut zu Boden nur gedrückt,

verleumdet ihn, mit Dreck beworfen, ihn entehrt

und seine guten Absichten ins Gegenteil verkehrt!

Und jetzt, im Nachhinein, sie immer noch nicht schweigen,

nein, immerzu noch ihre ganze Bosheit sie uns zeigen

und wieviel Heuchelei wird ausgebreitet!

Hab‘n nicht ganz anderes sie ihm bereitet?


Ich sag ein großes Danke nur an dieser Stelle,

dass er geführt so viele doch zur wahren Quelle,

zu IHM, der uns, der ihn berufen hat zum Heil, zur Wahrheit,

dass er mit solcher Demut und in solcher Klarheit,

so eindeutig und so glaubhaft hat mit seinem Leben,

der ganzen Welt, selbst seinen Widersachern Zeugnis stets gegeben.

Ich wünsche ihm von ganzem Herzen reichen Gottessegen

für das, was kommen mag auf allen weit’ren Wegen!


Werner Kießig, Diakon




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