Donnerstag, 21. März 2013

Papst Franziskus

Das Wappen des neuen Papstes
„miserando atque eligendo – aus Barmherzigkeit gewählt“

Man kann sein sehr einfach gestaltetes Wappen in drei Teile aufteilen. Das blau gehaltene Schild wird von den päpstlichen Symbolen, wie auch schon bei Benedikt XVI., eingerahmt. Auch Papst Franziskus hat statt der päpstlichen Tiara die bischöfliche Mitra sowie die beiden Schlüssel gewählt. Im oberen Teil des Schildes sieht man das Emblem der Gesellschaft Jesu, der der Papst angehört: eine gelbe Sonne, in der das Christusmonogramm „IHS“ in roter Schrift eingeschrieben steht. Das Christusmonogramm wird bei den Jesuiten als Kurzform von „Iesum Habemus Socium“, „Wir haben Jesus als Gefährten“ verwendet. Ursprünglich leitet es sich aus den griechischen Worten „Iota“, „Eta“ und „Sigma“ ab, einer Abkürzung für den Namen Jesu (von „ΙΗΣΟΥΣ“, „JESOUS“). Das „H“ des Monogramms wird auf Franziskus‘ Wappen von einem ebenfalls roten Kreuz mit schwarzen Nägeln überragt.
Die untere Hälfte von Franziskus‘ Wappen teilen sich ein Stern und ein Ast der indischen Narde. Nach der heraldischen Tradition symbolisiert der Stern die Jungfrau Maria. Dem gegenüber steht der Zweig der Narde, der den Schutzpatron der Weltkirche, den heiligen Josef, symbolisieren soll.

Das Motto des Papstes „miserando atque eligendo“, „aus Barmherzigkeit gewählt“, das er bereits als Bischofsspruch hatte, entstammt aus den Predigten des heiligen Beda Venerabilis. In diesen geht es um die Berufungserzählung von Matthäus, sie erinnern an die Barmherzigkeit Gottes. Für Franziskus hat das Matthäusfest eine ganz besondere Bedeutung. Im Alter von 17 Jahren hat er an diesem Tag die Gegenwart und Liebe Gottes ganz besonders gespürt. Er fühlte sich zum Ordensleben der Jesuiten berufen und erinnert mit seinem Bischofsspruch an dieses Berufungserlebnis.
Quelle: Radio Vatikan 

Und hier noch etwas zum Schmunzeln

Der Papst und das Bier   Bildquelle: sueddeutsche.de
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