Freitag, 21. Juni 2013

Der menschliche Embryo ist kein Rohstoff


"Der menschliche Embryo ist kein Rohstoff für wirtschaftliche und andere Interessen, sondern: Er ist einer von uns." Das hat Kardinal Christoph Schönborn am Freitag, 21. Juni 2013, in Wien bei der Pressekonferenz zum Abschluss der Sommervollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz betont. Der Kardinal würdigte in diesem Zusammenhang die Bemühungen der Europäischen Bürgerinitiative "One of Us".
Der Mensch ist ab dem Zeitpunkt der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle ein Mensch. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am 18. Okt. 2011 erstmals höchstrichterlich festgestellt. Daraus ergeben sich weitreichende Folgen für das gesamte EU-Recht: Seither ist klar, daß seitens der EU das Leben und die Würde jedes menschlichen Embryos vom Zeitpunkt der Befruchtung an geschützt werden muss. Dieser Schutz ist aktuell jedoch nicht gewährleistet. Er muß von uns Bürgern jetzt durchgesetzt werden. Dazu wurde die Europäische Bürgerinitiative "Einer von uns" gegründet. Mit einer  Unterschriften-Kampagne soll die EU-Kommission dazu gebracht werden, sich mit der offenbar unrechtmäßigen Förderung der Stammzellenforschung zu beschäftigen.

Beim Eucharistischen Kongress in Köln

Eine Million Unterschriften müssen in der EU gesammelt werden; bis jetzt sind etwas mehr als die Hälfte der benötigten Unterschriften geleistet worden.

In Deutschland haben sich mehrere Lebensschutzorganisationen unter dem Namen „Einer von uns“ zusammengeschlossen, um dieses Anliegen zu unterstützen. Eine der Koordinatoren ist Hedwig von Beverfoerde. 



Donnerstag, 6. Juni 2013

TV-Team besucht Radio Horeb

Kürzlich drehte ein Team von katholisch1.tv eine Reportage über Radio Horeb in Balderschwang.


"Auf dem Berg Sinai, so steht es in der Bibel, hat Moses von Gott die Zehn Gebote erhalten. Gebote, die Moses daraufhin zu den Menschen brachte. "Horeb" heißt der Berg im Alten Testament und Horeb ist auch der Name eines Allgäuer Rundfunksenders mit einem einfachen, aber durchaus erfolgreichen Konzept: „Radio Horeb bringt das Wort Gottes dahin, wohin es hingehört: in die Häuser, auf die Straßen, auf die Plätze -- ganz einfach direkt zu den Menschen." Wir haben uns mal auf den Weg zum ausschließlich aus Spenden finanzierten katholischen Hörfunksender Radio Horeb nach Balderschwang gemacht. Dort, in Bayerns höchstgelegenem Dorf, befindet sich eines der beiden Hauptstudios. Vor knapp vier Jahren ist das vollständig aus Holz errichtete und mit Erdwärme klimatisierte Medienhaus auf 1044 Metern Höhe errichtet worden."