Donnerstag, 16. Januar 2014

Estrela-Agenda endlich vom Tisch?

Foto: Hedwig von Beverfoerde/familien-schutz.de

Am 16.1.2014 stand im Straßburger Europaparlament ein weiteres Mal die hochumstrittene Estrela-Agenda auf der Tagesordnung.
Die  Sprecherin der Initiative Familienschutz Hedwig von Beverfoerde rief zum Protest gegen den erneuten Estrela-Vorstoß auf: "Nachdem sich das Europäische Parlament erst am 10. Dezember  2013 gegen den 'Estrela-Bericht' entschieden hat und bestätigte, daß Fragen der 'sexuellen und reproduktiven Gesundheit' (Abtreibung) und damit verbundene Politikbereiche in die alleinige Zuständigkeit der Mitgliedsstaaten fallen, versucht die Gender- und Abtreibungslobby jetzt mit Hintertür-Tricksereien die Estrela-Agenda doch noch zu retten."

Nach einer turbulenten und kontroversen Debatte im EU-Parlament stellte die EU-Kommission heute noch einmal klar: Abtreibungspolitik und sexuelle Erziehung fallen nicht in Zuständigkeiten der EU.  Hier der ganze Bericht

Hier noch ein Kommentar von "Das hörende Herz"

Estrela, die Dritte
Manche Leute verstehen es... nein, hoffentlich nicht nie. Aber nahe dran an diesem resignierten Seufzer war ich schon, als heute morgen die Meldung durch die virtuelle Welt flog, dass Edite Estrela, sozialistische EU-Politikerin scheinbar immer noch nicht genug hat. Jetzt versucht sie ein drittes Mal, Europa ihre Vorstellungen, wie, wann und mit wem die Menschen ins Bett zu steigen haben aufzuzwingen. Ihre Worte "sexuelle und reproduktive Gesundheit" sind da nur Tarnung für den Wunsch, dass jeder Mensch - unabhängig von Alter und Geschlecht - mit jedem anderen menschlichen Wesen - gleich ob desselben oder des anderen Geschlechts, verheiratet oder sonstwie verpartnert oder nichts - den Koitus ausführen sollte. Die dabei eventuell entstehende Folge, nämlich neues menschliches Leben in Form eines Kindes muss dabei natürlich minimiert bzw. ganz vermieden werden. Um diese, ihre Version von der größtmöglichen sexuellen Freiheit zu realisieren, ist Mme Estrela scheinbar kein Weg zu weit.