Mittwoch, 18. Februar 2015

Aschermittwoch

"Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst -
bekehrt euch und glaubt an das Evangelium!"

Dienstag, 17. Februar 2015

Gebet für die ermordeten 21 Kopten

Foto: T. E. Ryen; Wikimedia Commons   
Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick ruft zum Gebet für die in Libyen von Mitgliedern der Terrormiliz "Islamischer Staat" ermordeten 21 ägyptischen Kopten auf:

Herr und Gott
Wir sind entsetzt und traurig über den Tod der koptischen Christen in Libyen.
Wir klagen an und fragen: Wie können Menschen so grausam sein
und Dich, ihren Gott, so beleidigen,
indem sie Deine geliebten Geschöpfe, ihre Mitmenschen, quälen und töten?

Wir klagen auch vor Dir, Herr und Gott, und fragen Dich: Konntest Du nicht diesen Kelch an den Ermordeten vorübergehen lassen,
sie retten und zu ihren Familien in Ägypten zurückbringen?

Trotz unserer Klagen und Fragen haben wir Hoffnung und Vertrauen und bitten Dich inständig:
Lass die getöteten koptischen Christen und alle Opfer von Gewalt und Terror, bei Dir Frieden und die Fülle des Lebens finden.

Tröste die Familien, Ehegatten und Kinder, Eltern, Verwandte und Freunde in ihrem Schmerz, lass sie nicht verbittern und nicht auf Rache sinnen,
gib ihnen Gedanken der Versöhnung.

Lass das Blut der Getöteten als Samenkörner aufgehen und Früchte des Friedens bringen für die Länder des Nahen Ostens.
Bringe die Extremisten zu Vernunft und lass sie einsehen, dass Du der einzige und wahre Gott, Freiheit und Gerechtigkeit, Einheit und Liebe für alle Menschen willst.
Sende den Verantwortlichen in der Politik, in der Gesellschaft und in den Religionsgemeinschaften Deinen Geist, damit sie ihrem Auftrag entsprechen,
dem Wohl aller dienen und eine Zivilisation der Liebe weltweit aufbauen.

Guter Gott über die Herzen der Menschen und den Lauf der Geschichte: Bekehre uns alle und mache uns zu Werkzeugen Deines Friedens für eine bessere Zukunft und eine Welt, die Deinem Willen entspricht.
Darum bitten wir durch Jesus Christus unseren Herrn und Bruder
Amen

Veilchendienstag


Veilchendienstag
Der heutige Veilchendienstag oder Fastnachtsdienstag hieß früher "Beichtdienstag". Er war ein Tag des vierzigstündigen Gebets und der geistlichen Vorbereitung vor der am Aschermittwoch beginnenden Fastenzeit.
Viele der noch heute verbreiteten Rituale haben hier ihren Ursprung. Dies betrifft besondere Feierlichkeiten und regionale Traditionen, aber auch Speisen, die bevorzugt an diesem Tag gegessen werden. Diese enthalten besonders die Zutaten, deren Verzehr während der Fastenzeit früher nicht mehr erlaubt war. Dazu gehören unter anderem Eier und fettreiche Speisen, weshalb in vielen Ländern (so in USA, Frankreich, Italien, Schweden und im Saarland) dieser Tag auch ‚Fetter Dienstag‘ genannt wird. (Wikipedia)

Montag, 16. Februar 2015

Rosenmontag


Nachdem Napoleon karnevalistisches Treiben besonders im Rheinland rigoros unterbunden hatte, sollte nach dem Wiener Kongress 1815 der Karneval reformiert werden. Dazu gründete sich am 6. November 1822 in Köln das „Festordnende Comitee“, dessen jährliche Hauptversammlung am Montag nach dem vierten Fastensonntag, genannt „Laetare“, (also vier Wochen nach Karneval) stattfand. Der Sonntag „Laetare“ wird seit dem 11. Jahrhundert auch Rosensonntag genannt, da der Papst an diesem Tag eine goldene Rose weihte und einer verdienten Persönlichkeit überreichte. Nach seinem jährlichen Sitzungstermin nannte man das „Festordnende Comitee“ auch Rosenmontagsgesellschaft. Der Name „Rosenmontag“ bezeichnete also ursprünglich den Montag vier Wochen nach Karneval.

Eine andere Erklärung verfolgt das „Deutsche Wörterbuch“ von Jakob und Wilhelm Grimm. Hiernach sei die Bezeichnung „Rosenmontag“ aus dem Mittelhochdeutschen von „Rasenmontag“, dem „rasenden Montag“ abgeleitet. Das Deutsche Wörterbuch führt die Bezeichnung auf „rasen“, in der kölschen Sprache als „rose“ für „tollen“, zurück.

Im Bereich der schwäbisch-alemannischen Fastnacht wird der Tag, an dem ebenfalls in vielen Hochburgen größere Umzüge stattfinden, meist Fasnetsmontag genannt. In der Schweiz, insbesondere bei der Luzerner Fasnacht, heißt der Tag Güdis-Mäntig.

Der erste organisierte Karnevalszug fand am 10. Februar 1823 in Köln statt. Um 1830 herum übertrug man die Bezeichnung des Comitees evtl. auch auf den Umzug und nannte ihn Rosenmontagszug, zumindest bildete sich aus der Bezeichnung Rosensonntag (Laetare) für den Mittleren Fastensonntag, der Name Rosenmontag für den Mittleren Karnevalstag heraus. Von Köln aus verbreitete sich das Rosenmontagsdatum bald im gesamten deutschen Fastnachtsbrauchtum. Der erste Düsseldorfer Rosenmontagszug startete am 14. Februar 1825, der erste Rosenmontagszug in Mainz ging am 26. Februar 1838 und wurde noch als „Maskenzug“ bezeichnet.

Der Termin des Rosenmontags liegt immer 48 Tage vor dem Ostersonntag und wird wie bei vielen christlichen Tagen, die im liturgischen Jahr eine besondere Funktion haben, nach der Osterformel des beweglichen Ostersonntags berechnet.

(Wikipedia)

Montag, 2. Februar 2015

Einstellhelfer-Treffen in Wetzlar


„Verschiedene Theologie, ähnliche Herausforderung Medien zu machen, damit Menschen Gott begegnen.“ Unter diesem Motto trafen sich am Wochenende zahlreiche Einstellhelfer von Radio Horeb und Kontakter vom ERF aus allen Teilen Deutschlands in Zusammenarbeit mit der Firma Sankt Lukas im Medienhaus in Wetzlar.


Die Teilnehmer wurden vom Vorstandsvorsitzenden von ERF-Medien Herrn Dr. Jörg Dechert begrüßt, der auch einen Einblick in die 50jährige Geschichte des Senders und den Auftrag des ERF vermittelte.
Pfarrer Dr. Richard Kocher, der Programmdirektor von Radio Horeb, betonte die gemeinsame Aufgabe, das Evangelium zu den Menschen zu bringen. Er sei sehr interessiert an einer Zusammenarbeit beider Sender, da spiele katholisch oder evangelisch keine Rolle.


Herr Hoppe von der Horeb-Partnerfirma Sankt Lukas informierte über DAB+ und Digitalradio.

Führung durch das ERF-Medienhaus

Fernsehstudio für Gottesdienst-Übertragungen